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Blick ins Buch

Die Banalität des Rassismus

Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive

von Terkessidis, Mark   (Autor)

Beim Thema Rassismus denkt man hierzulande an jugendliche Gewalttäter oder unverbesserliche Neonazis. Doch die meisten Einwanderer haben mit Extremismus kaum eigene Erfahrungen. Was sie kennen, sind permanente, kleine Erlebnisse, in denen ihnen klar gemacht wird, dass sie keine Deutschen sind und dass sie woanders hingehören. In diesem Buch geben Migranten zweiter Generation Auskunft über diesen ganz banalen Rassismus. Sie erzählen, warum für sie Fragen wie "Woher kommen Sie?" oder "Sie sprechen aber gut Deutsch!" nicht nur naive Neugierde oder freundliches Lob bedeuten. Rassismus ist eben der Apparat, der Menschen systematisch zu "Fremden" macht.

Buch (Kartoniert)

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Produktbeschreibung

Beim Thema Rassismus denkt man hierzulande an jugendliche Gewalttäter oder unverbesserliche Neonazis. Doch die meisten Einwanderer haben mit Extremismus kaum eigene Erfahrungen. Was sie kennen, sind permanente, kleine Erlebnisse, in denen ihnen klar gemacht wird, dass sie keine Deutschen sind und dass sie woanders hingehören. In diesem Buch geben Migranten zweiter Generation Auskunft über diesen ganz banalen Rassismus. Sie erzählen, warum für sie Fragen wie "Woher kommen Sie?" oder "Sie sprechen aber gut Deutsch!" nicht nur naive Neugierde oder freundliches Lob bedeuten. Rassismus ist eben der Apparat, der Menschen systematisch zu "Fremden" macht. 

Kritik

¯Auf den ersten Blick scheint die vorzügliche, theoretisch und methodologisch sorgfältig reflektierte empirische Studie von Mark Terkessidis zunächst den Identitäsdiskurs im Migrationskontext nicht zu tangieren. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass seine Arbeit eine übergreifende Perspektive hat und als eine grundsätzliche Kritik des 'ethnischen Identitätsdiskurses' bzw. ethnischer Zuschreibungen zu verstehen ist.® Soziologische Revue, 1 (2006) ¯[Terkessidis hat] ein Buch hervorgebracht, wie es normalerweise hierzulande erst aus dem Französischen oder Englischen übersetzt werden muß, damit man darüber diskutieren kann.® Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2005 Besprochen in: KulturAustausch, 4 (2004), Judith Reker spex, 286/4 (2005), Raul Zelik Die Brücke, 135/1 (2005) Migration und Soziale Arbeit, 3/4 (2006), Wolfram Stender 

Autoreninfo

Mark Terkessidis, geboren 1966, Diplom-Psychologe, war von 1992 bis 1994 Redakteur der Zeitschrift Spex und arbeitet seitdem als freier Autor zu den Themen Populärkultur, Identitätsbildung und Rassismus. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. 

Mehr vom Verlag:

Transcript Verlag

Mehr aus der Reihe:

Kultur und soziale Praxis

Mehr vom Autor:

Terkessidis, Mark

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 224
Sprache: Deutsch
Erschienen: Oktober 2004
Maße: 229 x 149 mm
Gewicht: 370 g
ISBN-10: 3899422635
ISBN-13: 9783899422634

Bestell-Nr.: 700662 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
Libri-Relevanz: 6 (max 9.999)
 

LIBRI: 5725453
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Warengruppe: 17440 

KNO: 12796190
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KNV-STOCK: 1

KNO-SAMMLUNG: Kultur und soziale Praxis
KNOABBVERMERK: 2004. 226 S. Klebebindung. 225 mm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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