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Das Berliner Schloss

Geschichten aus fünf Jahrhunderten

von Raifer, Utta / Kulke, Ulli   (Autor)

Ein Fluss, eine Insel, ein Damm mit Mühlen, ein Markt, ein Kloster. Das reichte den Brandenburger Markgrafen, um genau hier ihre Residenz zu errichten. Sumpf und Sand waren kein Hindernis, die Bürger Berlins und Cöllns aber anfangs wenig erfreut. Vor 577 Jahren wurde der erste Stein vom "newen Sloß zu Cöln" an der Spree gelegt. Selbstbewusst nannten es die Bauherren "Schloss", obwohl es zunächst nicht viel mehr als eine befestigte Burg war. Doch dabei blieb es nicht. Aus der Burg wurde ein Renaissanceschloss, das bald, um neue Flügel und Höfe erweitert, von Schlüter zum berühmten Barockbau umgebaut wurde. Im Norden entstand ein Lustgarten, im Süden ein Platz für Feste und Spiele. Und eine Prachtstraße erweiterte den Schlossbezirk nach Westen. Seit mehr als 500 Jahren wird diskutiert, ob das Schloss zur Stadt gehört oder die Stadt zum Schloss. In dem Maße, in dem Berlin wuchs, sich veränderte und ständig neu erfand, wandelte sich auch das Schloss mitsamt seinen Bewohnern. Ein König zog ein, ein Kaiser zog aus. Vom Balkon aus konnte man Revolutionären winken und Bauarbeiter dabei beobachten, wie sie Schinkels Altes Museum errichteten. Durch die Portale fuhren Pferdegespanne. Auswärtige Besucher lösten ein Ticket beim Kastellan, um die Bibliothek und die Kunstkammern zu besichtigen. Und die Berliner holten sich bei einer der vielen Behörden Gewerbegenehmigungen, lauschten einem Konzert der Hofkapelle oder waren gar zu einem Hofball geladen. Das Berliner Schloss wurde umgebaut und erweitert, verschmäht und geschmückt, abgerissen und wiederaufgebaut - während sich in seinem Innern und vor seinen Türen zu allen Zeiten menschliche Dramen abspielten. Das Buch stützt sich auf die Zeugnisse der Zeitgenossen und auf die Urteile der Nachgeborenen. Es lässt fünf Jahrhunderte Schritt für Schritt Revue passieren und macht mit vielen Fundstücken und Kuriositäten die preußische Vergangenheit wie auch die Berliner Stadtgeschichte lebendig.

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Produktbeschreibung

Ein Fluss, eine Insel, ein Damm mit Mühlen, ein Markt, ein Kloster. Das reichte den Brandenburger Markgrafen, um genau hier ihre Residenz zu errichten. Sumpf und Sand waren kein Hindernis, die Bürger Berlins und Cöllns aber anfangs wenig erfreut. Vor 577 Jahren wurde der erste Stein vom "newen Sloß zu Cöln" an der Spree gelegt. Selbstbewusst nannten es die Bauherren "Schloss", obwohl es zunächst nicht viel mehr als eine befestigte Burg war. Doch dabei blieb es nicht. Aus der Burg wurde ein Renaissanceschloss, das bald, um neue Flügel und Höfe erweitert, von Schlüter zum berühmten Barockbau umgebaut wurde. Im Norden entstand ein Lustgarten, im Süden ein Platz für Feste und Spiele. Und eine Prachtstraße erweiterte den Schlossbezirk nach Westen. Seit mehr als 500 Jahren wird diskutiert, ob das Schloss zur Stadt gehört oder die Stadt zum Schloss. In dem Maße, in dem Berlin wuchs, sich veränderte und ständig neu erfand, wandelte sich auch das Schloss mitsamt seinen Bewohnern. Ein König zog ein, ein Kaiser zog aus. Vom Balkon aus konnte man Revolutionären winken und Bauarbeiter dabei beobachten, wie sie Schinkels Altes Museum errichteten. Durch die Portale fuhren Pferdegespanne. Auswärtige Besucher lösten ein Ticket beim Kastellan, um die Bibliothek und die Kunstkammern zu besichtigen. Und die Berliner holten sich bei einer der vielen Behörden Gewerbegenehmigungen, lauschten einem Konzert der Hofkapelle oder waren gar zu einem Hofball geladen. Das Berliner Schloss wurde umgebaut und erweitert, verschmäht und geschmückt, abgerissen und wiederaufgebaut - während sich in seinem Innern und vor seinen Türen zu allen Zeiten menschliche Dramen abspielten. Das Buch stützt sich auf die Zeugnisse der Zeitgenossen und auf die Urteile der Nachgeborenen. Es lässt fünf Jahrhunderte Schritt für Schritt Revue passieren und macht mit vielen Fundstücken und Kuriositäten die preußische Vergangenheit wie auch die Berliner Stadtgeschichte lebendig. 

Autoreninfo

Raifer, Utta
Utta Raifer, 1968 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und freie Journalistin. Sie schreibt seit vielen Jahren über die ältere und jüngere Geschichte der Hauptstadt.

Kulke, Ulli
Ulli Kulke, 1952 geboren, fokussiert sich als Journalist vor allem auf historische und wissenschaftliche Themen. Von ihm erschien unter anderem Alexander von Humboldt. Reise nach Südamerika (2010).

Müller, Felix
Felix Müller, 1974 geboren, ist Historiker, leitet das Kultur-Ressort der Berliner Morgenpost und ist dort für Magazine und Serien zuständig. 

Mehr vom Verlag:

Verlag Berlin Brandenburg

Mehr vom Autor:

Raifer, Utta / Kulke, Ulli

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 160
Sprache: Deutsch
Erschienen: November 2020
Sonstiges: von 12-99 J.
Maße: 231 x 218 mm
Gewicht: 678 g
ISBN-10: 3947215894
ISBN-13: 9783947215898

Bestell-Nr.: 29538020 
Libri-Verkaufsrang (LVR): 98079
Libri-Relevanz: 140 (max 9.999)
 

LIBRI: 2093515
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Libri-STOCK: 6
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Warengruppe: 15590 

KNO: 83965757
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KNV-STOCK: 9

KNOABBVERMERK: 2020. 200 S. 160 Abb. 22.5 cm
KNOSONSTTEXT: von 12-99 J.
KNOMITARBEITER: Herausgegeben von Müller, Felix
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch

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