PORTO-
FREI

Innere Kinder, Täter, Helfer & Co

Ego-State-Therapie des traumatisierten Selbst

von Peichl, Jochen   (Autor)

Mit Selbst-Anteilen arbeiten Traumatisierte Menschen fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als "multiple" Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative Ansatz.

Buch (Kartoniert)

EUR 28,00

Alle Preisangaben inkl. MwSt.

SOFORT LIEFERBAR (am Lager)

Versandkostenfrei*

Versandtermin: 28. September 2021, wenn Sie jetzt bestellen.
(innerhalb Deutschlands, Sendungen in Geschenkverpackung: + 1 Werktag)

 
 

Produktbeschreibung

Traumatisierte Menschen fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als »multiple« Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative Ansatz. Wer oder was ist das »Ich«? Diese Frage beschäftigt nicht nur Philosophen, sondern auch die Seelenärzte und Psychotherapeuten seit Sigmund Freud. Eine therapeutisch fruchtbare Antwort haben die amerikanischen Psychologen Helen und John Watkins gefunden: Das »Ich« ist keine Einheit, es besteht vielmehr aus Teilen. Komplex traumatisierte Patienten machen diese Erfahrung des geteilten Selbst in radikaler Weise. Ihr Ich zerfällt häufig geradezu in die unterschiedlichsten Teilpersönlichkeiten. Täterintrojekte stehen neben dem verletzten kleinen Kind, Helferpersönlichkeiten koexistieren mit Opferanteilen. Der Autor zeigt an konkreten Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis, wie mit den unterschiedlichen Anteilen traumatisierter Patienten gearbeitet werden kann. Am Ende einer gelungenen Behandlung wird ein besser integriertes und damit gestärktes Selbst stehen, das schlimme Erfahrungen aus der Vergangenheit lebensgeschichtlich einordnen kann. 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Wohin geht die Reise? 1. Was Menschen Menschen antun können 2. Das
ödipale Dilemma 2.1 Ein eindrucksvolles Beispiel: Kernberg spricht mit einer
Patientin 2.2 Unklare Begriffe 3. Die Selbst-Familie oder der Ego-State-Ansatz
nach Watkins 3.1 Das multidimensionale Selbst 3.2 Spurensuche 3.3 Über Freud
hinaus: Paul Federn und Edoardo Weiss 3.4 Ego-State-Theorie: John and Helen
Watkins 3.5 Wie entstehen Ego-States? 3.6 Die Vorteile der Ego-State-Therapie 4.
Die Innenwelt der Ego-States 4.1 Der sogenannte Normalfall 4.2 Ego-States - der
Versuch einer funktionalen Beschreibung 4.3 Unterschiedliche Kategorien von
Ego-States 4.3.1 Ego-States, die der Anpassung dienen 4.3.2 Introjekte 4.3.3
Traumabezogene Ego-States 5. Dissoziation und Multiple Persönlichkeit 5.1
Dissoziation 5.2 Die Kaskade der Stressbewältigung 5.3 Dissoziation,
Traumaerfahrung und die Folgen 5.4 Dissoziative Identitätsstörung: ein kurzer
Abriss 5.4.1 Ist die Dissoziation eine Krankheit? 5.4.2 Zum Verständnis der
einzelnen Teile des Selbst 6. Die traumatisierte Selbstfamilie der
Borderline-Patienten 6.1 Borderline-Störung: was man davon wissen sollte 6.2
Jeffrey Young: Kategorien der Ego-States bei den Borderline-Patienten 6.3
Elizabeth Howell: eine spezielle psychische Organisation der Ego-States bei
Borderline-Patienten 6.4 Hypoarousal/Hyperarousal und die
Opfer/masochistisch-und Täter/hasserfüllt-States bei Borderline-Patienten 7. Die
Bildung und Funktion traumabasierter Ego-States 7.1 Die Identifikation mit dem
Täter oder die Entstehung traumabezogener Ego-States 7.2 Über Täter- und
Opferintrojekte 7.3 Die desorganisierte Bindung 7.4 Die Strukturelle
Dissoziation nach Ellert Nijenhuis 7.4.1 Der emotionale Persönlichkeitsanteil:
EP 7.4.2 Der »anscheinend normale« Teil der Persönlichkeit 7.4.3 Die Dimensionen
der Strukturellen Dissoziation 7.4.4 Das Handlungssystem, die masochistische und
sadistische Abwehr 7.5 Die inneren Verfolger: Fremdkörper im Selbst oder innere
Helfer? 7.5.1 Der innere Verfolger, Typ 1: das radikale Helfer-Ego-State 7.5.2
Der innere Verfolger, Typ 2: das Täterintrojekt (täteridentifiziert) 7.5.3 Der
innere Verfolger, Typ 3: aggressive Ego-States 7.5.4 Der innere Verfolger, Typ
4: Mittäterintrojekte (täterloyal) 7.6 Die Schutzfunktion der Täterintrojekte
nutzen 8. Der sadistische und der nicht sadistische Täter 8.1 Die
Verhaltensstrategie nicht sadistischer Täter 8.2 Die Verhaltensstrategie
sadistischer Täter 8.3 Die Entstehung unterschiedlicher Opfer-und
Täterintrojekte 8.3.1 Ego-State-Bildung bei nicht sadistischem Missbrauch 8.3.2
Ego-State-Bildung bei sadistischem Missbrauch 9. Die Praxis der
Ego-State-Therapie: die Grundprinzipien von Brücke, Verschiebung und innerem
Dialog 10. Die Behandlungstechnik der Ego-State-Therapie bei traumabasierten
Störungen 10.1 Grundlegende Techniken der Ego-State-Therapie 10.1.1 Nicht
hypnotische Techniken 10.1.2 Hypnotische Methoden des Zugangs 10.2
Kontaktaufnahme mit Ego-States 10.2.1 Ins System hineinsprechen 10.2.2 Einen
Ego-State herausrufen 10.3 Die Planung der Behandlung traumabasierter Störungen
nach dem SARI-Modell 10.3.1 Die Phase der Sicherheit und Stabilisierung 10.3.2
Schaffung eines Zugangs zum Traumamaterial und den damit verbundenen Ressourcen
10.3.3 Die Auflösung der traumatischen Erfahrungen 10.4 Integration der
Traumaerfahrung in den Selbst- und Weltentwurf 11. Spezielle Techniken der
Ego-State-Therapie: Umgang mit Quälgeistern, inneren Verfolgern und
Täterintrojekten 11.1 Schurkenschrumpfen 11.2 Innere Stimmen und die Bearbeitung
ich-syntoner Über-Ich-Botschaften 11.3 Traumatische Introjekte:
täteridentifizierte oder täterloyale Ego-States 11.3.1 Umgang mit
täteridentifizierten Ego-States 11.3.2 Arbeit mit täterloyalen Introjekten
11.3.3 Umgang mit aggressiven Reaktionen auf das Trauma 12. Ausblick: meine
Ego-State-Philosophie Anhang 1 - 4 Literatur 

Kritik

¯Die reichhaltige Erfahrung Peichls lässt uns Einblick geben in die tägliche Arbeit mit Traumatisierten und nimmt uns mit auf eine Reise hin zur Stabilisierung.®Lisa Tomaschek-Habrina, origo, Oktober 2014¯In erster Linie richtet sich dieses Buch an PsychotherapeutInnen, ist aber auch für Betroffene in psychoedukativer Hinsicht interessant.®Anne Mühlbauer, Traumzone, 26.10.2010  

Autoreninfo

Jochen Peichl, Dr. med., ist Oberarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Nürnberg; Weiterbildung u. a. in Traumazentrierter Psychotherapie und Ego-State-Therapie; aktuelle Arbeitsschwerpunkte in Theorie und Praxis: Borderline -Störungen, Trauma-assoziierte und dissoziative Störungen. 

Mehr vom Verlag:

Klett-Cotta Verlag

Mehr aus der Reihe:

Leben lernen

Mehr vom Autor:

Peichl, Jochen

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 248
Sprache: Deutsch
Erschienen: Juli 2017
Auflage: Neuauflage, Nachdruck
Maße: 208 x 131 mm
Gewicht: 298 g
ISBN-10: 3608892230
ISBN-13: 9783608892239

Bestell-Nr.: 20490770 
Libri-Verkaufsrang (LVR): 69574
Libri-Relevanz: 2 (max 9.999)
 

LIBRI: 8849536
LIBRI-EK*: 18.32 € (30.00%)
LIBRI-VK: 28,00 €
Libri-STOCK: 11
* EK = ohne MwSt.
P_SALEALLOWED: WORLD
DRM: 0
0 = Kein Kopierschutz
1 = PDF Wasserzeichen
2 = DRM Adobe
3 = DRM WMA (Windows Media Audio)
4 = MP3 Wasserzeichen
6 = EPUB Wasserzeichen

UVP: 0 
Warengruppe: 15350 

KNO: 65674095
KNO-EK*: 15.88 € (30.00%)
KNO-VK: 28,00 €
KNV-STOCK: 3

KNO-SAMMLUNG: Leben Lernen 202
KNOABBVERMERK: 7. Aufl. 2017 248 S. 210 mm
KNOZUSATZTEXT: Bisherige Ausg. siehe T.-Nr. 19135370
Einband: Kartoniert
Auflage: Neuauflage, Nachdruck
Sprache: Deutsch
Beilage(n): ,

Alle Preise inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir immer versandkostenfrei. Informationen zum Versand ins Ausland.

Kostenloser Versand*

innerhalb eines Werktages

OHNE RISIKO

30 Tage Rückgaberecht

Käuferschutz

mit Geld-Zurück-Garantie