Der Angstmann

Kriminalroman

von Goldammer, Frank   (Autor)

Wie viel ist ein Menschenleben wert, wenn die Welt in Trümmern liegt? Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller.

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Produktbeschreibung

Fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ... 

Kritik

¯Ein spannender, dramatischer Thriller, fesselnd erzählt.®
Morgenpost 19.03.2020 

Autoreninfo

Goldammer, Frank

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche Krimireihe, die im Dresden zur Zeit des geteilten Deutschlands spielt. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt. 

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Goldammer, Frank

Produktdetails

Medium: Buch
Format:
Seiten: 336
Sprache: Deutsch
Erschienen: September 2016
Maße: 211 x 135 mm
Gewicht: 445 g
ISBN-10: 342326120X
ISBN-13: 9783423261203

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Beeindruckender Kriminalroman

- von Martin Schult aus 46325 Borken, 02.01.2017 -

Ein spannender und absolut ergreifender Kriminalroman, der in der Zeit des großen Bombenangriffs auf Dresden am Ende des zweiten Weltkrieges spielt.

Max Heller ist unter der nationalsozialistischen Regierung im Jahre 1944 Kriminalinspektor. Eine Mordserie überschattet die Stadt Dresden. Ein Frauenmörder, der in der Bevölkerung schnell mit dem Titel "Der Angstmann" versehen wird, treibt sein Unwesen. Die Opfer sind brutalst geschändet, so dass es auch für den kriegserfahrenen Max Heller immer wieder ein schrecklicher Anblick ist. Er nimmt die Recherchen auf und die Spuren führen ihn in das Umfeld von Krankenhäusern. Die Opfer waren in der Regel Krankenschwestern. In der Zeit ist es sehr schwierig Anhaltspunkte zu bekommen und so ziehen sich die Untersuchungen ohne nennenswerte Ergebnisse dahin. Der Täter macht aber weiter, so dass der Kriminalinspektor zunehmend unter Druck gerät.

Frank Goldammer hat mir mit seiner sehr bildgewaltigen Sprache das damalige Dresden sehr authentisch und hautnah vor Augen geführt. In seinen Zeilen ist die verzweifelte und beängstigende Atmosphäre sehr gut nachzuvollziehen. Der Hauptprotagonist Max Heller wirkt schon allein aufgrund seines sehr loyalen und geradlinigen Verhaltens in der damaligen Zeit sehr sympathisch. Trotz der Furcht seiner Frau vor dem aktuellen Regime kämpft er durch seinen Gerechtigkeitssinn getrieben um die Aufklärung der Greueltaten. Immer wieder versucht ihm sein Vorgesetzter und überzeugter Nazi von der Sinnlosigkeit seiner Taten in Anbetracht der aktuell schwierigen Situation an den Fronten zu überzeugen. Allein dieser Drahtseilakt, den Max Heller hier begeht, lässt so viel Spannung aufkommen, dass streckenweise die Aufklärung der Verbrechen in den Hintergrund gedrängt weden. Nichts desto trotz wird mit seiner Tätigkeit der Spannungsbogen über das gesamte Buch aufrechtgehalten. Die historischen Hintergründe zu dieser Geschichte wirken sehr gut recherchiert und haben mir das ein ums andere mal die Sprache verschlagen und mich betroffen zurückgelassen. Es ist sicherlich sinnvoll sich immer wieder diese schreckliche Zeit damals vor Augen zu führen, um aus Fehlern zu lernen.

"Der Angstmann" hat mich noch lange im Nachhinein beschäftigt und ich halte es für eines meiner absoluten Lesehighlights in diesem Jahr. Mit großer Spannung erwarte ich die Fortsetzung dieses tollen Kriminalromans. Folgerichtig bewerte ich daher das Buch mit voll verdienten 5 von 5 Sternen und empfehle es unbedingt weiter!!!  

  Teufel in Menschengestalt

- von Tintenherz aus Kronshagen, 13.11.2016 -

Inhalt:

Dresden, Kriegswinter 1944/45. Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem Leichenfundort gerufen. Eine Frau wurde grausam zugerichtet aufgefunden. Angst wächst in der Bevölkerung. "Der Angstmann" soll umgehen. Inmitten der Kriegswirren macht sich Heller, unbeeindruckt von dem Verhalten seines Vorgesetzten, auf die Suche nach dem Mörder.

Meine Meinung:

Das Cover vermittelt dem Betrachter ein Gefühl von Unbehagen.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm flüssig und lebendig zu lesen.
Der Protagonist Max Heller ist ein Polizist mit Leib und Seele. Er behauptet sich gegenüber seinen Gegnern und versucht mit geringen Möglichkeiten die Morde aufzuklären.
Inmitten von Flüchtlingsströmen, Judenvertreibung und ständigen Bombenalarmen geschehen schreckliche Dinge. Es gilt das Gesetz des Stärkeren und die Schwachen werden ausgemerzt.
Einerseits ist dieser Krimi sehr bedrückend, stimmt nachdenklich; aber anderseits reißt diese Dramatik, die das Buch beinhaltet, den Leser mit, dem Geschehen bedingungslos zu folgen.

Fazit:

Ein historischer Dresdenkrimi, da an Spannung viel zu bieten hat. Sehr empfehlenswert! 

  Der Angstmann geht um

- von Rezensentin/Rezensent aus Duisburg, 01.11.2016 -

Inhalt:
Die Geschichte spielt in Dresden zur Zeit des zweiten Weltkriegs und kurz danach.
Mitten in den Kriegswirren treibt ein Frauenmörder sein Unwesen. Kommissar Heller versucht trotz widriger Umstände ihn dingfest zu machen, wobei sein Chef ihm immer wieder Hindernisse in den Weg legt. Bei der Bevölkerung spricht man nur vom ?Angstmann", auch Hellers Frau schließt sich dieser Theorie an.
In der schlimmen Bombennacht im Februar 1945 ist er ihm dicht auf den Fersen, als Dresden in Schutt und Asche versinkt und es unzählige Tote gibt. Alle glauben , dass auch der Mörder unter den Opfern ist.
Nach Ende des Kriegs gibt es eine weitere Tote und Kommissar Heller ermittelt wieder, obwohl es offiziell keine Polizei mehr gibt. Unterstützung erhält er von einem Mitglied der russischen Besatzungsarmee.

Meine Meinung:

Dem Autor ist es gelungen, neben der polizeilichen Ermittlungsarbeit, ein genaues Bild von Dresden in den letzten Kriegstagen zu zeichnen.
Die schlimmen Ereignisse, die fortwährenden Fliegeralarme, der Hunger, die Angst und der Kampf ums nackte Überleben wurden sehr genau geschildert. Einige Beschreibungen ließen mich wirklich erschaudern.

Zum Schluss gab es die Aufklärung des Falls mit einem stimmigen Ende.
Für den Kommissar gab es sowohl im beruflichen Feld , als auch im privaten Bereich einen kleinen Lichtblick.
Ich hoffe, dass es einen weiteren Fall mit dem sympathischen Kommissar geben wird.
Ich vergebe eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.  

  bombenreicher Thriller

- von Rezensentin/Rezensent aus Bielefeld, 29.09.2016 -

Während des 2. Weltkrieges verfolgt der Kriminalkommissar Max Heller einen Frauenmörder. Die Frauen werden, bevor sie sterben dürfen, bestialisch gequält. Wer macht so etwas? Man sollte meinen, während des Krieges in Dresden haben die Menschen andere Sorgen. Doch gerade während der nächtlichen Fliegerangriffe ist der "Angstmann" unterwegs. In der Nacht zum 13. Februar 1945 ist Max Heller ihm dicht auf den Fersen, er schießt ihn sogar an, doch kurz bevor er ihn erwischt wird er von Bewohnern des Viertels in den Luftschutzkeller gezogen. Gerade noch zur rechten Zeit, denn nach diesem Angriff steht kaum noch ein Gebäude in Dresden. Lange Zeit ist Ruhe, ist der Mörder in den Trümmern umgekommen? Doch im Mai, unter russischer Besatzung geschehen erneut Morde, der Täter wurde von den Russen schnell gefasst, Heller ist jedoch anderer Ansicht und versucht, dieses bei den russischen Soldaten anzubringen.
Ein Thriller, der nicht nur die historischen Gegebenheiten während des 2. Weltkrieges beleuchtet, sondern auch die Flüchtlingsproblematik thematisiert. Damals wie heute versuchen Menschen in Deutschland Zuflucht zu finden, damals sogar unter verschärften Bedingungen. Zivilcourage, Wendehälse, Denunzianten, Mitläufer, Wegseher und Menschenhasser werden detailliert und zum Nachdenken anregend, beschrieben. Die Auflösung des Thriller ist mit immer neuen Wendungen sehr interessant und spannend.  

  Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist

- von Inge Weis aus 66953 Pirmasens, 23.09.2016 -

Toller unterschwelliger Psychothriller nur für Krimifans mit starken Nerven. Wem kann man noch trauen? Seit zehn Jahren hat Nora nicht mehr an ihre einstige Freundin Clare Cavendish gedacht. Erst die Einladung zum Junggesellinnenabschied beschwört unheilvolle Erinnerungen an die einst beste Freundin wieder herauf. Als sie die Einladung erhält, wird ihr Leben zum Albtraum. Plötzlich stürmen Erinnerungen auf sie ein an eine Zeit vor zehn Jahren, die sie längst überwunden zu haben glaubte. Ein aufregendes, ja überwältigendes Buch, man hat beim Lesen ständig das Gefühl, dass etwas hinter einem heranschleicht und einem gleich mit kalten Händen die Augen zuhalten wird. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt. Am Ende schlägt man das Buch zu und ist wie betäubt. Der Balanceakt zwischen dem eigentlichen Fall und dem Privatleben der Protagonistin hat die Autorin sehr gut gemeistert, auch die Nebenhcharaktere sind gut gezeichnet, sie wirken authentisch und nehmen für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Dieser Fall wird vor allem von Gewissenskonflikten und Emotionen bestimmt und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Grenze zwischen Opfer und Täter verschwimmt immer wieder und man muss sich hier oft fragen, wer der wahre Schuldige ist. Denn nicht alles, was offensichtlich erscheint, ist auch so und nicht immer führen andere nur gutes im Schilde. Derweil spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu und das Netz zieht sich unaufhaltsam zusammen. Der Showdown ist nochmal ziemlich explosiv und man hängt nur noch an den Zeilen. Ein geschmeidiger, hochintelligenter und meisterhaft inszenierter Thriller, gruselig und richtiggehend süchtigmachend der den Leser bis zur letzten Seite auf die Folter spannt! Tolles Romandebüt von Ruth Ware. Es geschieht ein aktueller Mord, aber die Rückblenden lassen einen schaudern. Ein wirklich spannender Psychothriller bei dem man bis zum Ende hin überrascht wird, er fesselt seine Leser und lässt sie bis zum Ende nicht los. Er ist absolut unvorhersehbar, spannend und hat ein überraschendes Ende. Für Thriller-Fans, die nichts zu Blutiges lesen möchten. Ein wirklich gutes Buch, das man gelesen haben sollte... Auch das Cover und der Titel passen einfach gut. Fazit: Ein gelungener, süffig erzählte Psychothriller der einen außerordentlichen Sog entwickelt. Eine interessante und komplexe Thematik, überraschende Wendungen und neue Erkenntnisse bereichern dieses Buch ungemein. Petra Hammesfahr hat endlich Konkurrenz bekommen!
 

  Eindrücklicher historischer Krimi

- von Rezensentin/Rezensent aus Wangen, 22.09.2016 -

,,Der Angstmann? spielt in Dresden in den Jahren 1944/45. Während die Dresdener vor allem im Winter unter den knapp bemessenen Lebensmittelrationen, der Armut und den täglichen Entbehrungen leidet, wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Da alle wehrtauglichen Männer an der Front sind, ist Heller auf sehr wenige Helfer angewiesen. Denn nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Klepp legt ihm dabei allerhand Hindernisse in den Weg. Heller weiß auch nicht, wem er in den Wirren dieser Zeit überhaupt trauen kann. Schon bald findet man eine weitere Frauenleiche, wieder grässlich in Szene gesetzt. Und schon geht das Gerücht um, dass der ,,Angstmann? heulend nachts durch die Ruinen schleicht und sich seine Opfer sucht.
Max Heller wird als sympathischer, ehrlicher und geradliniger Polizist dargestellt, der aber auch menschliche Schwächen zeigt. So stellt er sich z.B. nicht offen gegen seinen Vorgesetzten, er greift nicht in ein brutales Verhör ein, da ihm dazu der Mut fehlt und er sich und seine Frau Karin nicht in Gefahr bringen will.
Sehr eindrücklich sind die Schilderungen der entbehrungsreichen Lebensumstände, die Sorge um die Söhne im Krieg, von denen seit Monaten jegliche Nachricht fehlt. Besonders das Inferno der Bombardierung Dresdens wird so authentisch und eindringlich beschrieben, dass man als Leser das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Man sieht durch Hellers Augen die völlig zerstörte, fremd gewordene Stadt, die Kinder, die ihre Eltern suchen, den alten Mann, der mit einem Handwägelchen durch die Ruinen zieht...
Der Kriminalfall selbst gerät dabei schon fast zur Nebensache. Doch der Angstmann hat den Bombenhagel überlebt und so sucht Heller, der von seinen Vorgesetzten nicht nur keine Unterstützung bekommt, sondern regelrecht schikaniert wird, den Täter alleine weiter. Dabei kann man Max Hellers Spürsinn nicht immer ganz schlüssig mitverfolgen, da er auf eigene Faust ermittelt und seine Erkenntnisse mit niemandem teilt, auch nicht mit dem Leser. Dennoch ist der Krimi sehr spannend und empfehlenswert. 

  ab der zweiten Hälfte superspannend

- von Marita Robker-Rahe aus Belm, 13.09.2016 -

" Der Angstmann " ist das Debüt des Maler,- und Lackierermeister Frank Goldhammer und der Beginn einer neuen historischen Krimireihe.

Angesiedelt ist dieser Roman in Dresden kurz vor Kriegsende, bevor die Engländer die Stadt, die vor Flüchtlingen überquoll, im Februar 1945 in Schutt und Asche legte.
Max Heller, der ermittelnde Kommissar dieser Krimireihe, muss sich mit einem Mörder auseinandersetzen, der Frauen auf brutale Weise und Weise tötet. Die Zeit zu ermitteln wird ihm erschwert, da man sich in den letzen Kriegsmonaten befindet und die Bombardierung Dresdens, die die Stadt in den letzen Kriegsmonaten in Schutt und Asche legte, bevorsteht. Die Stadt quillt vor Flüchtlingen über, die Suche nach Brennmaterial und Essen bestimmt das Leben der Bevölkerung und mittendrin ein perfider Mörder, der seine Opfer auf brutalste Weise tötet. " Der Angstmann " geht um und erhält durch die Bevölkerung einen mystischen Anstrich.

Ich finde, der Autor hat sie Sache für ein Debüt recht ordentlich gemacht. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob alle Angaben historisch korrekt sind, doch die Beschreibung der Bombenangriffs auf die Stadt machten einen recht realistischen Eindruck. Wie es wirklich gewesen ist im Februar 1945 kann glaube ich nur der beschreiben der dabei war.Tatsache ist, dass sich viele Flüchtlinge aus dem Osten in der Stadt aufhielten und ca. 25 000 Menschen bei der Bombardierung ums Leben kamen.Noch heute wird darüber debattiert, ob es sich dabei um ein Kriegsverbrechen handelt , weil man keine überzeugende Strategie bei diesem Bombenangriff nachweisen konnte.

Ich finde , dass ist auch die Stärke dieses Krimis, dass er eingebunden ist in einen historischen Kontext.Die Kriminalgeschichte als solches beginnt er behäbig und konnte mich zu Anfang nicht unbedingt fesseln, doch in der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Handlung Fahrt auf, nicht nur was den Kriminalfall angeht, sondern auch, was die Kriegsgeschehnisse in der Stadt betrifft. Die zweite Hälfte hat mir ausnehmend gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich bin gespannt, wie der Autor die Reihe weiterführt, ich werde das nächste Buch auf jeden Fall lesen und freue mich auch darauf. 

  Historischer Krimi

- von Rezensentin/Rezensent aus Ahrweiler, 07.09.2016 -

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...

Dem Autor ist es hier gelungen einen spannenden Krimi vor einer erschreckenden Kulisse zu schreiben.
Die Protagonisten, allen voran Heller, wurden zwar einerseits wenig, aber dennoch ausreichend beschreiben, sodass man sich gleich ein Bild von ihnen machen konnte. Durch einzelne Aussagen oder Gedankengänge der Figuren wurden sie viel greifbarer als durch endlose Beschreibungen.
Die Geschichte spielt zur Zeit des 2. Weltkrieges. Der Schrecken dieser Tage, insbesondere die Bombennacht und auch all die alltäglichen Schwierigkeiten der Leute wurden sehr gut dargestellt, was die düstere Grundstimmung verstärkt hat.
Deutlich wurde hier auch die Probleme bei der Polizeiarbeit, die Angst der Menschen mit dem falschen zu sprechen, und auch die Schwierigkeit, zu diesen Zeiten noch menschlich zu bleiben.
Die Story selbst hatte einige Wendungen und war nicht vorhersehbar.

Schlussendlich ein Krimi, der mehr zu bieten hat als die "einfache" Jagd nach einem Mörder.  

Bestell-Nr.: 17453213 
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Gattung: Kriminalroman
KNO-SAMMLUNG: dtv Taschenbücher Bd.26120
KNOABBVERMERK: 2016. 336 S. 210 mm
Einband:
Sprache: Deutsch
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