Kriegsenkel

Die Erben der vergessenen Generation

von Bode, Sabine   (Autor)

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen. Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?

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Produktbeschreibung

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen. Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt? 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort und Dank 1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit Familienweihnachten
als Pflichtveranstaltung Klagen über Eltern Überdosis NS -Geschichte
Flüchtlingshintergrund Kein Mut zur Familiengründung Die Kriegsenkel melden sich
zu Wort Wie aus Tätern Opfer wurden Woher kommt der »Nebel«? Eine ostdeutsche
Geschichte Das Nachbeben 2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben
Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder? Sein Vater brauchte Dauerstress Auf der
Suche nachVorbildern Woher kam der neurotische Umgang mit Geld? Kapitulation
kurz vor dem Examen Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse Das Massaker von
Aussig an der Elbe Großvaters »verlorenes Paradies« Ich muss keine Frau mehr
retten 3. KAPITEL Die Burgfamilie Freundliche und gut erzogene Töchter
Essstörungen Zwei ungleiche Schwestern Erfolgreiche Bogenschützin
Schulversagerinnen Mama nahm alles hin Dia gnose Bulimie Ich bin doch deine
Tochter, Mama! 4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität Ein Fest mit
Bergmannstradition Frisch verliebt Du weißt gar nicht, wie gut du es hast Als
sie ihren fröhlichen Vater verlor Ein fürsorglicher Ehemann Was ist emotionale
Offenheit? Ein neues Ziel:Abitur Der jugendliche Sohn rastet aus Der letzte
Schritt in die Freiheit 5. KAPITEL Die Spätzünderin Ein Dauerproblem Unsere
Beziehung ist grottenschlecht. Sie litt unter dem beruflichen Niveau Erst Streit
- dann drei Tage Schweigen Tote Babys am Straßenran Verwandte von den Nazis
ermordet 6. KAPITEL Das Böse Familienforschung im Fernsehen Verletzte Integrität
Opa war doch ein Nazi Vater und Sohn im Dauerstreit »Nazis«, » KZ « und » SS « -
was ging mich das an? Macht über den Vater Lehrer in die Enge treiben Tränen und
Scheidung Die Sache mit dem jüdischen Friedhof Von Schandtaten wollte ich nichts
hören Genickschuss! Ein einfacher Hilfsarbeiter. Amerika - meine Rettung Eine
neue Familie Die große Trauer 7. KAPITEL Sohn im Schatten Marathon auf der
Theaterbühne Wenn Kinder eine leichte Beute sind Vergewaltigungen ... aber meine
Seele war gestorben Tabu Königsberg Die Fassade einer intakten Ehe Todesursache
unbekannt Familie auf dem Prüfstand 8. KAPITEL Der Wehrlose Ein vielseitiger
Autor Misstrauen und Missgunst Ein Versöhnungskind? Er war ein Einzelgänger Hohe
moralische Ansprüche Die Konkurrenz der Kranken Eine unstillbare Sehnsucht nach
Trost 9. KAPITEL Leben lernen Ein empörter Brief Mutter war furchtbar verklemmt
Eine übergroße Bescheidenheit. Balkone wie Schießscharten Sich mit Geld betäuben
Wie sich Schatten verflüchtigen 10. KAPITEL Kinderladen-Kinder Ein Rückblick auf
1968 Ungereimtheiten Was läuft bei ihr schief? Kinder, die alles dürfen Der
Wutanfall eines Zwergs Adlig und antikapitalistisch Die neuen Normen der WG Eine
Pubertät unter Beobachtung Das Amerika-Desaster Zwei Jahre ohne Kontakt zur
Mutter Ich habe meine Kindheit genossen Zwei Wunder 11. KAPITEL Nebel im Kopf Im
Kinderbett kam die Angst Zwangshandlungen Neue Eltern braucht das Land! Hinter
dicken Mauern Angst vor dem Atomkrieg Schneller, die Russen kommen Auch der
Vater schien zu pubertieren Selbstverletzungen einer Jugendlichen Gewaltrausch
während einer Therapiestunde Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster Die Kriegsängste
der Mutter geträumt 12. KAPITEL Grenzen ziehen Ein später Vater Familienklima:
»Eine stillstehende graue Sauce« Aufwachsen ohne eigenes Zimmer Meditation mit
grauweißen Fliesen Ein bisschen Punk Der Fernseher bleibt an Ich bin doch ihr
Sohn! Vorsicht - heiße Herdplatte! Eine Tochter auf Distanz Der Vater war noch
im Krieg Vorurteile ge gen über Polen und Russen Alles, was schön und gut ist,
wird zerstört Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter Des lieben Gottes
Lieblingskind Kein Kontakt mehr zu den Eltern Eine typische Suchtfamilie Sie
wollte die Mutter retten Als Säuglinge dressiert wurden Das brüllende Kind Der
Unfall 13. KAPITEL Als die Hochzeit abgesagt wurde Ein beharrliches Paar Sie
könnten Geschwister sein Ich bin stolz auf meine Eltern Neubeginn im Rheinland
Der Abstieg einer Familie Der Vater mied jede Prüfung Früh geheiratet, schnell
geschieden Ankommen ist gefährlich! Ein tiefes Gefühl von Verlorenheit
Großmutter schrieb im Luftschutzkeller Was bedeutet das Schweigen in der
Familie? Forschungsprojekte nach dem 11. September 2001 Die Tochter durfte nicht
studieren Eltern im Dauerstreit Führen Sie das Leben Ihrer Mutter? Das Ultimatum
Schuldgefühle aushalten 14. KAPITEL Die Perspektive eines Kriegskindes
Mutter-Sohn-Beziehung Ungewöhnliche Rollenverteilung Ihr unverarbeitetes Trauma
belastete den Sohn Die Wahrnehmung des Anderen anerkennen Traumabehandlung mit
15 Jahren Verspätung Ungute Fürsorge Bücher zum Thema Anmerkungen 

Kritik

¯... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte.®Emotion, 4/2009 

Autoreninfo

Bode, Sabine
Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.  

Mehr vom Verlag:

Klett-Cotta Verlag

Mehr vom Autor:

Bode, Sabine

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 303
Sprache: Deutsch
Erschienen: Juli 2015
Auflage: Nachdruck
Maße: 190 x 113 mm
Gewicht: 222 g
ISBN-10: 3608948082
ISBN-13: 9783608948080

Bestell-Nr.: 15105879 
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KNOABBVERMERK: 28. Aufl. 2019. 319 S. 191 mm
Einband: Kartoniert
Auflage: Nachdruck
Sprache: Deutsch

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