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Alle sieben Wellen

(Roman)

von Glattauer, Daniel   (Autor)

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist.

Buch (Gebunden)

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Produktbeschreibung

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also "Gut gegen Nordwind" gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie's! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist. 

Kritik

"Reicht es, wenn ich an dieser Stelle statt einer Bewertung einfach mindestens ein Dutzend Ausrufezeichen mache? Reicht es, wenn ich, bei allem was mir lieb ist, versichere, dass dieser neue E-Mail-Roman von Daniel Glattauer genauso schön ist wie sein erster? Das muss einfach reichen." Christine Westermann, frauTV, 28.01.09

"Der Sound ist wieder da und entwickelt seinen vertrauten Sog... Glattauers Dialogtechnik ist frappierend, raffiniert der Einsatz dessen, was beim Theater Bühnenanweisungen sind....Das ist gekonnte Prosa auf der Höhe der Zeit." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 10.02.09

"Es ist ein großes Vergnügen, die Entwicklung dieser wunderbaren Romanze zu verfolgen, übrigens auch ein sprachliches, selten treten banale Satzzeichen so beredt in einem Text auf. Dieses seltsame Paar führt einen ebenso feinsinningen wie herzerwärmenden Dialog, der seine Leser bis zum romantischen Ende fasziniert und berührt." Jeannette Stickler, Mannheimer Morgen, 25.03.09

"Glattauer gelingt ein Rausch, der an Intensität seinesgleichen sucht." Julia Schaaf, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.09

"Glattauer lässt die Verspieltheit des Anfangs in den Hintergrund treten. Jetzt wird mehr gehadert. Gleichzeitig wenden beide nach wie vor viel Fantasie, Witz und Energie auf, um einander zur Fortsetzung zu verführen. Daniel Glattauer lässt sie ernster sein, ohne dem Buch seine Leichtigkeit zu nehmen... Und er gewinnt dem neuen Ton dieselbe Sogwirkung an." Julia Kospach, Der Bund, 07.03.09 

Autoreninfo

Glattauer, Daniel
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, Autor und ehemals Journalist. Bücher (u.a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Die Vögel brüllen (2004), Der Weihnachtshund (Neuausgabe 2004), Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer (2010). Mit seinen Romanen Gut gegen Nordwind (2006) und Alle sieben Wellen (2009) schrieb er Bestseller, die auf der ganzen Welt gelesen werden. Die Komödie Die Wunderübung (2014) war nicht nur als Buch und auf den Bühnen sehr erfolgreich, 2018 lief auch der Film in den Kinos an. Im gleichen Jahr wurde der Roman Geschenkt (2014) als TV-Komödie verfilmt und die Komödie Vier Stern Stunden in den Kammerspielen der Wiener Josefstadt uraufgeführt. 2019 kam die Verfilmung von Gut gegen Nordwind in die deutschsprachigen Kinos.  

Mehr vom Verlag:

Zsolnay-Verlag

Mehr vom Autor:

Glattauer, Daniel

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 224
Sprache: Deutsch
Erschienen: Februar 2009
Maße: 210 x 135 mm
Gewicht: 348 g
ISBN-10: 3552060936
ISBN-13: 9783552060937
Verlagsbestell-Nr.: 551/06093

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  ein außergewöhnliches Buch

- von Rezensentin/Rezensent aus Jülich, 12.04.2013 -

Ich habe das Buch in gut in vier Stunden verschlungen, nein, ich habe es in mich hinein gesogen und dabei so manche Stelle auch mehrfach auf der Zunge zergehen lassen. Wie schon der erste Teil ?Gut gegen Nordwind? war es, durch seinen wunderschönen und ungewöhnlichen Schreibstil, ein pures Lesevergnügen. Natürlich war es auch schön der Beziehung zwischen Emmi und Leon weiter zu folgen. Auch dieses Buch besteht ausschließlich aus ihren Emails und das auf eine so pointierte Arte und Weise, mit so viel ausgefeiltem Wortwitz, einfach nur schön zu lesen. Das die Geschichte, dann auch noch ansprechend ist, bildet quasi den i-Punkt. 

  In der Realität angekommen

- von babblebird aus Albbruck, 11.02.2012 -

Nach dem Ende von "Gut gegen Nordwind", war ich gleichermaßen frustriert und begeistert. Ich musste mir natürlich gleich den zweiten Teil mit Emmi und Leo "Alle sieben Wellen" kaufen. Bis ich damit zu Lesen anfing, verging allerdings einige Zeit. Es schien, als hätte ich mich in der Zeit mit dem Ende des ersten Teils angefreundet, denn als ich "Alle sieben Wellen" begann, kam es mir falsch vor, die Atmosphäre war nicht die selbe, Emmi und Leo waren nicht die selben. Mir fiel es wirklich sehr schwer wieder in die Geschichte einzutauchen und das Gefühl zu Ignorieren, es sei einer dieser zwanghaften Fortsetzungen die an einen vorherigen Erfolg anknüpfen möchten und dabei kläglich Scheitern.
Zugegeben, Emmi und Leo konnten gar nicht sie selben sein, dafür ist zwischen den beiden zu viel passiert. Die Mails wirkten nüchtern und rational. Emmi und Leo haben sich weiterentwickelt. Sie haben eine andere Ebene erreicht. Das vorsichtige kennenlernen und langsame herantasten war vorbei. Es gab eine gemeinsame Vergangenheit, die es aufzuarbeiten galt. Emmi und Leo sind reifer geworden, die Realität hat beide eingeholt. Es war gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile, gewannen Emmi und Leo wieder wie gewohnt an Fahrt. Die Emotionen, das Knistern, der Zwiespalt und alles das was das erste Buch ausmachte war wieder da. Es ist schwer auf den Inhalt einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Für alle die "Gut gegen Nordwind" nicht gelesen haben, ist es kein Problem einzusteigen, aber meine Empfehlung ist, vorher den ersten Teil zu lesen. "Alle sieben Wellen" besteht auch wieder nur aus den E-Mails zwischen Emmi und Leo. Sie knüpfen nahtlos an "Gut gegen Nordwind" an. Beide fühlen sich nach wie vor zueinander hingezogen, aber die Steine auf beider Wege sind noch größer geworden. Den Weg den sie zusammen bestritten haben, hat Konsequenzen nach sich gezogen. Beide müssen erkennen, dass ihre geschriebenen Worte und ihre virtuelle Romanze, in der Realität angekommen ist und dort Schaden angerichtet hat. Daniel Glattauer hat Emmi und Leo so viel Leben eingehaucht, sie so individuell gestaltet und geschrieben, dass es jederzeit erkennbar ist, wer gerade schreibt, auch wenn kein Name in der Mail genannt wird.
Man glaubt beide Charaktere zu kennen, aber es warten einige Überraschungen auf den Leser. Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Ich habe mir ein Ende wie in "Gut gegen Nordwind" gewünscht, ein unkonventionelles Ende, ein Ende zum Nachdenken, ein Ende zum Tränen Vergießen, ein Happy End der anderen Art, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Emmi und Leo Fans kommen auf ihre Kosten und auch all denen, die Leo und Emmi noch nicht kennen, möchte ich die Bücher ans Herz legen. In die Welt der beiden einzutauchen, war wieder eine willkommene Abwechslung und ich denke, die beiden werden mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen. Ich vergebe wieder 5 Sterne und möchte auch diese Rezension mit einem Zitat aus einer Mail von Leo beenden: "Die Realität: Alles kann einem ein einziger Mensch nicht geben. Meine Illusion: Aber er sollte es wollen. Und er sollte gar nie aufhören, es zu probieren." 

  Langweilig und oberflächlich

- von Rezensentin/Rezensent aus Stuttgart, 03.04.2009 -

Emmi Rothner (35 Jahre alt, verheiratet) nimmt per E-Mail Kontakt zu Leo Leike (37 Jahre alt, liiert) auf, aber sie erhält nur eine vom System genierte automatische Antwort. Erst nach über 9 Monaten schreibt er ihr zurück. Schließlich kommt ein regelmäßiger E-Mail-Kontakt zustande.

„Gegen den Nordwind“ habe ich nicht gelesen – auch sonst noch nichts von Daniel Glattauer – und ich habe auch kein Verlangen danach. Vermutlich spiegelt es den momentanen Zeitgeist wieder, aber für diejenigen, die gerne lange Briefe und E-Mails schreiben und lesen, in denen wirklich etwas von Bedeutung geschrieben wird, ist das absolut nichts.

Ich finde diese sinnlosen E-Mails mit nichtssagendem Text einfach überflüssig, wie auf S. 143: „40 Sekunden später AW: Wann? – 30 Sekunden später RE: Um acht? – 40 Sekunden später AW: Um acht. Gut um acht – 30 Sekunden später RE: Also dann. Um acht! – 40 Sekunden später AW: Bis acht!“ Genauso gut könnten sie auch chatten und bräuchten sich keine E-Mails zu schreiben. Bernhards E-Mail (S. 75-81) hat mir immer noch am besten gefallen und ich habe endlich mal etwas erfahren, was gut geschrieben und nicht so verworren ist.

Zu der Geschichte konnte ich keinen Zugang finden und beim Lesen habe ich mich gelangweilt, was äußerst selten vorkommt. Zwischendurch überflog ich desöfteren den Text einfach nur, weil mir das Geplänkel auf die Nerven ging. Das Geschriebene bleibt an der Oberfläche und vieles ist einfach nur ein ziemliches Durcheinander. Die Hauptpersonen lernt man nicht richtig kennen, kann kein Empfinden für sie entwickeln und sich auch nicht mit ihnen identifiziert.

Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen. 

  Eine Beziehung wie die siebte Welle

- von Keksigirl aus Bad Aibling, 20.03.2009 -

Inhalt:
Emmi&Leo haben endlich wieder zueinander gefunden und das lange Schweigen ist beendet. Doch ihre Beziehung ist noch immer schwierig, sie ist vergleichbar mit der siebten Welle, die laut Emmi unberechenbar ist. Denn ebenso berechenbar wie diese Welle ist die Beziehung, außerdem sind da einige Höhen die noch überstanden werden müssen.
Leo hat sich ein Souvenir aus Boston mitgebracht das Pamela heißt. Und auch Emmi lebt nach wie vor mit ihrem Mann zusammen. Was wird das Ende bringen? Ein Mit- oder ein endgültiges Ohneeinander?

Meine Meinung:
Mittlerweile ist die EmmiLeo-Welle auch in meinen Hafen eingeschwappt... und sie hat mich mitgerissen wie ein vom Hochwasser angeschwollener, reißender Fluss.
Emmi & Leo sind wirklich ein Paar, das einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie zanken sich, sie vertragen sich; sie schweigen sich an und lachen miteinander. Auf der einen Seite sind sie wie Katz und Maus, auf der anderen dann wie Pech und Schwefel.
Daniel Glattauer besitzt ein unglaubliches Sprachgefühl, er weiß ganz genau wie er die Gefühle, die zwischen Emmi & Leo schweben, übermitteln kann. Obwohl die zwei manchmal unausstehlich sind, muss man sie einfach mögen und ins Herz schließen.
Durch die Entscheidung das Buch in Form eines E-Mail-Kontaktes zu gestalten ist es dem Autor gelungen über Übersichtlichkeit zu sorgen. Außerdem liest sich das Buch so sehr schnell und flüssig.

Fazit:
Ein sehr liebevoller Roman, der fesselt und überzeugt. Springt auf, auf die EmmiLeo-Welle und lasst euch so in eine besondere Liebe voller Auf's und Ab's schwemmen. 

  "Never ever Emii again"?

- von Kirsten Linnenberg aus Rüthen, 11.03.2009 -

Mal ganz ehrlich – spätestens seit „Gut gegen Nordwind“ wünscht sich (fast) jede Frau eine email von Leo Leike. Vor drei Jahren erschien erstmals ein deutscher Roman in E-Mail-Fassung, geschrieben wurde er von Daniel Glattauer. Über zwei Dinge war ich dabei sehr verwundert – die Form, wie er geschrieben war und wie gut er mir trotzdem gefallen hat. Und nach der Lektüre konnte ich es kaum erwarten, die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ zu lesen.
„Gut gegen Nordwind“ ist die Geschichte von Emmi und Leo, beide Mitte 30 und mehr oder weniger zufrieden mit ihrem Leben. Die beiden lernen sich über eine fehlgeleitete Email kennen und treten so in einen digitalen Dialog, der im Laufe der Zeit immer intimer zu werden scheint. Ob die stark gefühlsmäßig betonte elektronische Beziehung der Wirklichkeit hätte stand halten können, blieb uns der Autor in „Gut gegen Nordwind“ schuldig, denn zu einem Treffen ist es nie gekommen und am Ende des Buches bricht Leo den Kontakt ab und zieht nach Boston.
Und daran knüpft „Alle sieben Wellen“ nahtlos an. Emmi schreibt und versucht zu erklären, warum sie nicht zu dem Treffen gekommen ist, leider ist der einzige, der ihr antwortet, der Systemmanager. Nach einem dreiviertel Jahr kommt Leo jedoch wieder, und wir sind wieder am Ausgangspunkt- aber etwas hat sich verändert. Leo hat jemanden kennen gelernt (Päääämäääla) und Emmis Ehe ist nicht mehr so, wie sie anfangs schien. Und diesmal findet das geplante Treffen wirklich statt, und wir erfahren endlich, ob die „Illusion der Vollkommenheit“ der Realität stand halten kann.
Die Spannung konnte Daniel Glattauer auch im zweiten Teil erhalten, die Dramatik steigt und der Dialog zwischen Emmi und Leo ist so gefühlsbetont, gekonnt und witzig wie im ersten Teil.
Leos Beschreibung vom „Punkt auf der Innenseit der linken Hand“ ist dabei nur eine Email von vielen, die mir eine wohlige Gänsehaut auf den Armen verschafft hat. Am Kitsch kommt Daniel Glattauer dabei allerdings vorbei – nur ein bisschen pathetisch wird’s manchmal schon. Wortspielereien (wie „Emmi-Gration nach Boston“) und Wortwitz kommen auch im zweiten Teil nicht zu kurz, und Emmi gibt sich zeitweise wieder betont nervig-ironisch. Der einzige Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die Sprache – würde man wirklich mit den Worten Emails verfassen? Aber letztendlich ist es auch gerade das, was diesen Roman ausmacht.
Das Ende ist so, wie man sich ein Ende für Leo und Emmi wünscht- kalorienreich und süß, aber trotzdem unendlich lecker.
Und so schließe ich mit Emmi:
Die Zukunft ist weiblich und (deshalb) unberechenbar.
Wer weiß, vielleicht begegnen wir Leo und Emmi ja doch noch mal wieder.  

  Unbeschreiblich schön!

- von D. Möhrke aus Leipzig, 03.03.2009 -

Zum Inhalt dieses Buches möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen! Es ist die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind", geschrieben von Daniel Glattauer. Wer dieses Buch kennt, der kennt auch Emmi und Leo. Und genau das ist "Alle sieben Wellen": Emmi und Leo pur! Wenn man liest, dann ist man Emmi und man ist auch Leo. Man taucht ein in die Welt der beiden, fliegt zwischen zwei Emailpostfächern hin und her und kann erst nach und nach langsam wieder auftauchen. Selbst jetzt, mehrere Tage nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich mich nicht dem Charme, den Gedanken und Gefühlen entziehen, die dieses Buch bei mir entfacht hat. Immer wieder schweife ich geistig ab und muss an diese Geschichte denken.

Es ist unfassbar, wie außerordentlich Daniel Glattauers Sprachgefühl ist und wie er aus kleinen Dingen, die man sonst vielleicht gar nicht beachten würde, etwas Großes und Wunderbares macht. Ich muss dabei besonders an Emmis Geschenk an Leo denken. Ja, Emmi schenkt Leo etwas und dieses Etwas löste ein Gänsehaut bei mir aus, die sich über den ganzen Körper zog. Man liest das ganze Buch mit einem inneren, wohligen Kribbeln und gleichzeitig absolut konzentriert, damit man auch wirklich kein Detail verpasst.

Diese Geschichte löst einfach alle möglichen Gefühle beim Leser aus. Begeisterung, unbändige Freude, Wärme und Wohligkeit, aber auch: Angst, Trauer, Frustration, Mitleid, Nervosität..... die Liste ist unendlich fortsetzbar. Unglaublich, was Daniel Glattauer auf diesen 224 Seiten vermittelt, ein wahres Feuerwerk an Gefühlen. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wie viel wohl von ihm selbst in Leo steckt und woher ein Mann so genau weiß, wie Frauen denken! Schockierend und bewundernswert zugleich. Eindrucksvoll ist auch, wie es dem Autor gelingt, seinen unvergleichlichen Wortwitz mit einer tiefgründigen Gefühlssensibilität zu verbinden. Man befindet sich stets an einer Kreuzung zwischen Lachen und Weinen, lächelnd liest man das Buch, die Augen gleichzeitig tränengefüllt...

Nun könnte ich noch ewig weiterschwärmen, aber ich kann nur jedem ans Herz legen dieses Buch zu lesen, anstelle der Begeisterungsstürme einer übereifrigen Rezensentin.

Um es mit Emmis Worten zu sagen: Dieses Buch ist so, so, so wunderschön!

Liebe Emmi, lieber Leo und vor allem lieber Daniel: Danke!

Ich wünsche allen, wenn auch etwas verfrüht: Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

(Wer sich jetzt fragt, wieso ich das tue, der lese dieses Buch!!!)  

  Südwind an der siebenten Welle

- von Rezensentin/Rezensent aus Köln, 09.02.2009 -

Emmi und Leo haben es wieder geschafft! Ich konnte „Alle sieben Wellen“ genau wie seinen Vorgänger einfach nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Ich höre Emmi in meinem Kopf, wie sie ihre Listen anlegt und hoffe, dass Leo mal wieder betrunken E-Mails an Emmi schreibt. Ich kann es kaum erwarten, dass mir Emmi und Leo berichten, was seit ihrer letzten E-Mail geschehen ist und werde ganz unruhig, wenn ich mir selber aus Andeutungen einen Reim machen muss.
Diese Fortsetzung hat mich nicht enttäuscht! Genauso spritzig, genauso fesselnd und genauso humorvoll wie „Gut gegen Nordwind“ ist Daniel Glattauer auch sein zweites Buch um Emmi, Leo und ihre E-Mails gelungen.
Über den Abschluss, den der Autor für „Alle sieben Wellen“ gefunden hat, wird es sicherlich sehr geteilte Meinungen geben. Für mich persönlich wurde hier jedoch eins der schönsten Bücher das ich in der letzten Zeit gelesen habe auf befriedigende Art und Weise beendet. Ich glaube nicht, dass es noch ein weiteres Buch mit Leo und Emmi geben wird, doch die beiden vorhandenen Bücher werde ich sicherlich noch mal lesen! 

  Gefühle pur

- von Rezensentin/Rezensent aus winsen luhe, 05.02.2009 -

Daniel Glattauer – Alle sieben Wellen
Ein wunderbares , romantisches, gefühlsbetontes…… (so könnte es weitergehen) Buch, das den Leser mitreißt und ihn in eine Traumwelt taucht. Zuerst habe mir das 1. Buch gekauft und gelesen, was ich entgegen vieler Meinungen, wichtig finde um dieses Auf und Ab der Romanze mitzufühlen. Es ist Glattauer gelungen, ein Buch zu schreiben, dass vom Stil so besonders ist und doch leicht zu lesen. Ein Buch zu schreiben, das nur aus Emailkommunikation besteht und den Leser trotzdem in den Bann zieht ist bemerkenswert. Leo und Emmi haben sich per Zufall durch falsch versendete Emails im Internet kennen und lieben gelernt. So der erste Teil. Im zweiten Teil geht die Emailromanze ebenso herzerweichend weiter. Wie Wellen auf und ab gehen, so lässt sich auch die Gefühlswelt der Beiden mitschwingen. Manchmal gehen sie auch unter, tauchen immer wieder auf und schwimmen gemeinsam weiter.
Man fühlt mit, man lebt mit und man fiebert den nächsten Sätzen entgegen. Es ist eine Geschichte zweier Personen, die ohne einander nicht mehr können und trotzdem versuchen an dieser Art ihres Kontaktes festzuhalten um nichts zu zerstören. Dennoch wagen sie die nächsten Schritte. Mehr verrate ich nicht.
Immer wieder glaubt man, dass alles zerbricht und hofft.
Wie oben schon geschrieben bin ich begeistert von der meisterhaften Weise , Worte und Sätze zu formen, so dass man als Leser abtauchen und genießen kann. 

  Eine unbeschreiblich schöne Geschichte! - Tista

- von Rezensentin/Rezensent aus Marl, 04.02.2009 -

Emmi und Leo - eine unbeschreiblich schöne Geschichte......

.....trotzdem will ich mal versuchen, eine Rezension zu schreiben - auch wenn es vermutlich eine einzige Schwärmerei wird!
Es ist lange her, dass ich ein Buch angefangen und nicht mehr aus der Hand gelegt habe bis zum Schluss und dann ganz unglücklich wurde, dass nach 221 Seiten das Buch zu Ende war!
Es ist übrigens wirklich nicht notwendig, vorher "Gut gegen Nordwind" gelesen zu haben - hatte ich nämlich nicht!
Emmi hat Leo durch Zufall im Internet per E-Mail kennengelernt und einen regen Schreibkontakt mit ihm aufgenommen. Als Leo dies zu eng wird - warum wird im Laufe des Buches erklärt - flieht er in einen neuen Job nach Boston um dann nach seiner Rückkehr zu lesen, dass Emmi nicht aufgegeben hat. Sie hat erst unerfreulichen Kontakt mit seinem "Systemmanager" - aber dann endlich meldet Leo sich zu Wort und die Beziehung geht weiter - wird immer enger!
Die zwei haben sich in den Jahren des Schreibens niemals gesehen, nur gelesen.
Und das Lesen dieser E-Mails hat mir großen Spaß gemacht! Emmi ist hartnäckig, fröhlich, lieb, sensibel, ironisch, verantwortungsbewusst, gefühlvoll, direkt, verliebt, eifersüchtig, frech - und das alles aus der Ferne. Leo steht ihr in nichts nach und so ist das Buch schwungvolles hin und her an E-Mails.
Wie das Buch endet, das muss jeder selbet lesen - aber das Lesen lohnt!
Das Buch birgt sämtliche Gefühlsregungen eines Menschen in sich - es hat mich zum leichten Schmunzeln, zu heiteren Gefühlausbrüchen, zu Tränen in den Augen und zu rührenden, stimmungsvollen Gedanken verleitet und diese Wortschöpfungen, die Daniel Glattauer da aufs Papier gebracht hat, sind sehr fantasievoll, diese Wortakrobatik ist genial.
Man taucht sofort in die Schreibweise von Daniel Glattauer ein, man hört die sechs Wellen plätschern und wartet sehnsüchtig auf die siebte Welle, man hängt an den Worten der beiden und lebt und leidet mit. Und - zumindest für mich - ist es ganz erstaunlich, dass ein Mann (der Autor) sich in solchen Worten ausdrücken kann, so tief in die Gefühlswelt und die Gedanken einer Frau eindringen kann - ich bin beeindruckt!
Das Buch hebt sofort die Stimmung, man legt es glücklich und beschwingt zur Seite und wartet sehnsüchtig auf das nächste Buch von Daniel Glattauer - auch wenn es nicht von Emmi und Leo handelt - es wird gut sein!  

  E-Mail Liebe

- von Drese B. aus Polling, 02.02.2009 -

Emmi (ist mit Bernhard verheiratet) schreibt Leo weiterhin E-Mails, obwohl die Mail-Adresse nicht aktiviert ist. So unterhält sie sich am Anfang des Buches mit dem Systemadministrator, was durchaus auch mal einen Schmunzler wert ist. Als Leo dann endlich mal antwortet, stellt sich heraus, dass er jemanden kennen gelernt hat - Pam. Emmi schreibt ihm aber trotzdem weiter und die beiden wollen sich doch mal treffen. Wie dieses Treffen verläuft, erfährt man natürlich auch nur in rückblickenden E-Mails.

Dieses Buch schliesst an "Gut gegen Nordwind" an. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Es ist allerdings etwas gewohnungsbedürftig, da es sich ja nur um E-Mails handelt. Obwohl die Geschichte nicht ausführlich mit Hintergründen und Szenen beschrieben wird, wie normale Geschichten, bringt der Autor die Stimmungen sehr gut rüber. Die E-Mails sind witzig, ironisch, nachdenklich und liebevoll. Es macht Spass die Entwicklung der Beziehungen zu verfolgen.

Für mich war es ein nettes Buch zwischendurch, aber leider nicht mehr. 

  Die magische Zahl sieben

- von Rezensentin/Rezensent aus Neuendettelsau, 28.01.2009 -

"Alle sieben Wellen" so heißt dieser furiose Roman von Daniel Glattauer, den ich nicht eine Minute aus der Hand gelegt habe. Nicht nur jede siebte e-Mail macht Spaß, nein jede ist besser als die andere, übertrumpft die vorherige durch Wortwitz und Charme!

Es geht um das ehemals "Web-Pärchen" Emmi und Leo. Eigentlich haben die beiden einen Schlussstrich gezogen, doch Emmi versucht wieder Kontakt zu Leo herzustellen. Der innigst ersehnte Kontakt wird jedoch vom fiesesten Systemmanager aller Zeiten vorerst unterbunden... bis die lang ersehnte Mail von Leo doch noch kommt. Es kommt zu dem erstem letzten Treffen und weitere werden folgen. Doch durch einen schicksalhaften Augenblick scheint es als würden die beiden sich tatsächlich aufgeben. Jeder beginnt sich wieder seinem eigenem Leben zu widmen, man möchte platonisch befreundet sein. Aber wie könnte es anders sein, die beiden können es nicht lassen.....

Der Roman besticht durch den einmaligen Stil des Autors, ich war begeistert von jeder e-Mail. Bei vielen der etlichen Wortspielereien muss man doch einfach mitlachen. Jeder der kleinen Webbriefe besticht durch seinen ganz persönlichen der Situation angepassten Charme. Kürzer können sich 222 Seiten einfach nicht anfühlen! Und wenn man auf der letzten Seite angelangt ist, fragt man sich "Wie das wars schon? Wo ist der Rest?"!

Die Protagonisten waren mir sofort wieder von Grund auf symphatisch, man ist regelrecht mit enttäuscht, mit erfreut und mit ratlos und rastlos! Am Ende fühlt man sich als würde man selbst auf jede nächste Mail warten und bangt, wenn diese nicht sofort eintrifft!

Für mich ist dieser Roman ein absolutes Highlight! Weiterempfohlen wurde er schon und kam auch sehr gut an;)! Ein wirkliche tolles Buch, das glatt noch einen Stern mehr verdient hätte!  

  E-Mail Liebe!

- von Nicole W. aus Brakel, 28.01.2009 -

Der zweite Teil um Emmi und Leo geht direkt dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Emmi schreibt nach seinem Weggang nach Boston weiter E-Mails und bekommt zunächst nur vom Systemadministrator die Antwort, dass die E-Mail Adresse nicht aktiviert ist. Emmi gibt aber nicht nach und versucht es weiter ... Monate später meldet sich Leo dann endlich. Er ist zurück aus Boston, hat allerdings auch Neuigkeiten: Er hat eine Frau kennen gelernt.

Schon der Anfang macht direkt Spaß und führt einen direkt in die Welt von Emmi und Leo ein. Emmis "Kommunikation" mit den automatisch generierten Nachrichten des Systemadministrator sind einfach erfrischend und man erwartet gespannt, ob denn irgendwann mal eine Mail wieder zu Leo durchdringen wird. Natürlich passiert dies bald, denn Leo ist wieder zurück.
Emmi nimmt ihren E-Mail Kontakt direkt wieder aufnehmen, nur um die Sache endlich abzuschließen und dazu vereinbaren die beiden ein erstes Treffen, welches dann auch - im Gegensatz zum ersten Mal - tatsächlich statt findet. Und nicht nur dieses eine.
Die Treffen an sich werden nicht beschrieben. Sie finden statt und der Leser erfährt von ihrem Verlauf nur durch den darauf folgenden E-Mail Verkehr zwischen Emmi und Leo, aber das reicht völlig. Der Leser kann sich auch ohne ausführliche Beschreibungen genau vorstellen, wie diese Treffen verlaufen sind. Das war meiner Meinung nach eine wirklich tolle Leistung von Glattauer.

Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um die Beziehung der beiden und die zunächst unausgesprochene Frage, die sich beide stellen ist, wie es mit Bernhard und Pam, Leos neuer Freundin, aussieht und weiter gehen wird.
Dieses Mal bekommt der Leser die Antwort darauf. Natürlich am Ende des Buches.

1) Das Buch war grandios.
2) Das Buch war WIRKLICH grandios.
3) Das Buch war so grandios, dass ich es uneingeschränkt weiter empfehlen würde, auch wenn sie "Gegen den Nordwind" nicht kennen.  

  Wohltuende Abwechslung im Liebesroman-Einheitsbrei!

- von Rezensentin/Rezensent aus Wiesbaden, 27.01.2009 -

Dies ist eine etwas andere, unterhaltsame Liebesgeschichte, da sie nur aus E-Mail Briefen bzw. Dialogen besteht. Das macht den besonderen Reiz aus, da man als Leser auch nur so viel erfährt, wie sich die Protagonisten gegenseitig anvertrauen. Das führt zu einigen überraschenden Momenten und die Handlung nimmt ungeahnte Wendungen. Was mir an dieser Art des Schreibstils nicht gefällt ist, daß ich öfter an den Ausgangspunkt eines Dialogs zurücklesen mußte, um herauszufinden, wer nun was geschrieben hat. Das ist manchmal etwas verwirrend und stört den Lesefluß. Auch ist das Buch vom Umfang her etwas kurz geraten. Ich hätte gern noch länger dem stellenweise tiefgründig-poetischen Liebesgeplänkel beigewohnt. Das sind aber auch schon die einzigen Kritikpunkte.

Der Autor besticht mit wunderbar sensiblen Gedanken, die die Seele streicheln. Schöner kann man Liebeserklärungen nicht verpacken!

Richtig rund wird die Story mit einem für harmoniesüchtige Leser voll befriedigenden Ende und ist insgesamt eine wohltuende, intelligente Abwechslung im sonstigen Liebesroman-Einheitsbrei!

 

  Endlich wieder da!

- von Manuela2205 aus Polling, 27.01.2009 -

Endlich ist er wieder da - Leo Leike ist zurück aus Boston. Und die Email-Beziehung zwischen Leo und Emmi geht in eine neue Runde.
Wenn auch von Leos Seite aus zunächst eher zurückhaltend, da er sich in den USA verliebt hat und seine Pamela nach Deutschland kommen wird. Diesmal jedoch kommt es zu dem Treffen, auf das die beiden über zwei Jahre hingearbeitet haben.
Zu sehen bekommt der Leser aber, wie von "Gut gegen Nordwind" gewohnt, nur die Emails zwischen Leo und Emmi.

Interessant fand ich die umgekehrten Vorzeichen: Diesmal Leo verbandelt und Emmi halbwegs solo, da sie aus der Wohnung ihres Mannes ausgezogen ist, nachdem sie erfahren hat, dass er heimlich ihren Email-Verkehr gelesen hat und Leo mehr oder weniger gebeten hat einen einmaligen Seitensprung mit Emmmi zu haben, um nicht gegen ein Phantom kämpfen zu müssen.

Und wie schon im ersten Roman habe ich auch diesmal wieder mitgefiebert, mitgehofft und mitgeheult. Ich war so vertieft in dieses Buch, dass ich mir auch ein "Bitte nicht stören!"-Schild an die Stirn hätte heften können. Wer etwas von mir wollte, musste mich an diesem Nachmittag schon zweimal ansprechen...

Daniel Glattauer versteht es wie kein Zweiter, die Gefühlswelt von Emmi und Leo nahe zu bringen. Und das Ganze verpackt in virtuellen Schriftverkehr. Oft ist es enttäuschend, wenn ein an sich abgeschlossenes Buch wieder "aufgewärmt" wird. Diesmal nicht. Sollte mich jemand fragen, ob mir das Ende von Band 1 gefallen hat, würde ich sagen: "JA!" Bei Band 2 lautet meine Antwort: "JA!"

Danke Herr Glattauer! 

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Gattung: Roman
KNO-SAMMLUNG: Emmi und Leo Bd.2
KNOABBVERMERK: 26. Aufl. 2010. 219 S. 209 mm
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch

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