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Die Känguru Chroniken

Ansichten eines vorlauten Beuteltiers

von Kling, Marc-Uwe   (Autor)

Geschichten aus dem Beutel - "donnernd komisch!" Der Spiegel

Buch (Kartoniert)

EUR 10,99

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Produktbeschreibung

"Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen." Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!
Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne "Neues vom Känguru" ist in der Kategorie "Beste Comedy" mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden. Mehr Informationen zu Preis und Preisträgern finden Sie hier. 

Autoreninfo

Kling, Marc-Uwe
Marc-Uwe Kling singt Lieder und erzählt Geschichten. Sein Geschäftsmodell ist es, kapitalismuskritische Bücher zu schreiben, die sich total gut verkaufen. Seine Känguru-Geschichten wurden 2010 mit dem Deutschen Radiopreis und 2013 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. 

Mehr vom Verlag:

Ullstein Taschenbuchvlg.

Mehr aus der Reihe:

Die Känguru-Werke

Mehr vom Autor:

Kling, Marc-Uwe

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 272
Sprache: Deutsch
Erschienen: März 2009
Maße: 188 x 119 mm
Gewicht: 253 g
ISBN-10: 3548372570
ISBN-13: 9783548372570

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Das Känguru und der Kleinkünstler

- von Rezensentin/Rezensent aus Hennigsdorf, 25.11.2015 -

Was in Marc-Uwes Leben bisher geschah:
NICHTS (oder zumindest nicht viel).

Er ist Kleinkünstler und plötzlich steht ein Känguru vor seiner Tür, das sich als neuer Nachbar vorstellt und bevor er sich versieht, zieht das Känguru bei ihm ein. Eine WG ist gegründet. Fortan ist für Marc-Uwe nichts mehr, wie es einmal war.
Geboren und aufgewachsen im Westen Deutschlands, lebt Marc-Uwe bis zum Einzug des Kängurus allein in seiner Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Andere Freunde werden nicht erwähnt, und erst gemeinsam mit dem Känguru lernt er andere Menschen in Berlin kennen.
Das Känguru hat nach eigener Aussage im Vietnamkrieg auf Seiten des Vietcong gekämpft und kam nach dem Ende des Krieges mit seiner Mutter als Gastarbeiter in die DDR; es ist hauptberuflich Kommunist und sein Ziel ist es, ?die Weltherrschaft an sich zu reißen?. Das Känguru liebt Schnapspralinen, Eierkuchen mit Hackfleisch, Schnitzelbrötchen, Nirvana und Filme mit Terence Hill und Bud Spencer, ist auch belesen, argumentiert radikal und konsequent, benimmt sich andererseits oft kindisch, trotzig und bockig, ist gelegentlich boshaft und hinterhältig. In brenzligen Situationen steht es seinem Mitbewohner allerdings selbstlos bei. Den Pinguin, der in eine gegenüber von Marc-Uwe und dem Känguru gelegene Wohnung einzieht, erklärt es zum Antagonisten. Der Konflikt wird auch in den folgenden Bänden der Chroniken thematisiert.
Es, ein arbeitsunwilliges, kommunistisches Känguru, das nach eigenen Angaben im Vietnamkrieg gekämpft hat und er, der Kleinkünstler, Dichter, Sänger.
Die Gespräche und Erlebnisse dieses ungleichen Paares sind abgeschlossene, kurze Erzählungen, die aneinander anknüpfenden und aufeinander aufbauenden; sie bilden die Chroniken. Dadurch gelingt es dem Autor in gewisser Weise eine fortlaufende Geschichte zu erzählen.
Das Buch kann man einfach nur als schreiend komisch bezeichnen, wobei hier ausnahmsweise dem Hörbuch den Vorzug geben würde.

Das Buch greift so ziemlich jedes mehr oder weniger aktuelle Thema auf. Integrationswillige Türken ebenso wie ?typische? Berliner.
Die Dialoge sind in alltäglicher Umgangssprache mit Dialektausdrücken, Fremdwörtern und Redensarten sowie Fußnoten des Verfassers oder des Kängurus gehalten; sie sind wortgewaltig und amüsant, feinsinnig überspitzt und sehr direkt.

Klare Buchempfehlung. 

  Ein kommunistisches Känguru

- von Rezensentin/Rezensent aus Berlin, 05.11.2015 -

Die Känguru-Chroniken ist ein unfassbar lustiges Buch. Die Idee eines sprechenden, kommunistischen Kängurus ist einfach super. Die Dialoge und Situationen die der Erzähler Marc-Uwe Kling und das Känguru führen und erleben, sind großartig. Die Reaktionen der Beiden sind immer völlig überspitzt und man kann sich das Geschehen sofort bildlich vorstellen. Das Känguru will den Kapitalismus abschaffen, verdient sich aber beispielsweise mit selbst aufgenommen Klingeltönen oder einer 0180-er Nummer eine goldene Nase. Die erste Situation als der Erzähler das Känguru kennenlernt ist schon so genial gestaltet, dass ich sofort wusste ich werde das Buch verschlingen. Das Känguru ist gerade gegenüber eingezogen und will Eierkuchen zubereiten und fragt nach Mehl, der weitere Verlauf des Gesprächs ist so untypisch, dass man die beiden Hauptfiguren unbedingt besser kennenlernen will. Marc-Uwe Kling hat sich selbst als einen mäßig erfolgreichen Schriftsteller dargestellt, welcher vor allem wegen seiner Gutmütigkeit des öfteren vom Känguru ausgetrickst und ausgenutzt wird. Aber auch der Erzähler reagiert in bestimmten Situationen total über, was jedes Mal sehr unterhaltsam ist und unterstreicht warum die Beiden so gut zueinander passen. Ich habe das Buch nun schon zum dritten Mal gelesen und musste trotzdem an jeder lustigen Stelle wieder lachen. Der Schreibstil ist wirklich gut, das Buch liest sich wie von selbst. Allerdings denke ich, dass man offen gegenüber makaberen Witzen sein muss. Wenn man dieses Buch mag und gerne mehr vom frechen Känguru und dem "erfolglosen Kleinkünstler" Marc-Uwe Kling lesen will, lohnt es sich auf jeden Fall auch den zweiten und dritten Teil zu lesen. 

  Das Leben mit einem Känguru....

- von Rezensentin/Rezensent aus O., 25.01.2015 -

Die Känguru- Chroniken Marc- Uwe Kling

Haben sie schon mal mit einem Känguru zusammen gelebt? Nein? Ich auch nicht... Daher ist es ein super Leseerlebnis, dass Leben mit einem Känguru zu erleben. Dieses Buch sind wahrlich keine Perlen vor das Känguru.
Mit unheimlich viel Witz und kritischen Betrachtungen der Gesellschaft erzählt Marc- Uwe Kling von seinen ersten Begegnungen mit seinem neuen Mitbewohner dem Känguru.
Das Känguru hört gerne Nirvana und hält nicht viel von Hausarbeit, außerdem schafft es seinen Kumpel immer wieder bei wichtigen Anlässen bloß zu stellen und zu blamieren. Die Lieblingswörter des Kängurus sind Kapitalismus, Schweinesystem und Vietcong. Außerdem ist eh alles Nestle.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Reihe Kurzgeschichten, die keinen festen Zusammenhang haben, sodass der Leser zwischendurch immer wieder kleine Unterbrechungen machen kann ohne den Anschluss zu verpassen.
Unglaublich witzig, doch leider ohne einen richtigen Zusammenhang und daher etwas kurzweilig zum schnell weg lesen, daher insgesamt 4 Sterne. 

  Kurzweilige Geschichten um das vorlauteste Känguru

- von warmerSommerregen aus Essen, 13.10.2014 -

"Die Känguru Chroniken" beschreibt das Leben und gemeinsame Wohnen von Marc-Uwe und dem Känguru. Das Känguru liebt Schnapspralienen und ist ein großer Fan von Nirvana.... Außerdem hat es manchmal sehr skuriele Geschäftsideen...
Es ist ein wirklich kurzweiliges Buch, mit vielen netten Kurzgeschichten. Zwar ist es an manchen Stellen etwas seeehr skuriel, aber der Großteil des Buchs ist wirklich angeneme Kost für jeden Bücherfreund, der gerne mal lacht! ;o) 

  Grandioser Spaß in der Känguru-WG

- von Page-Turner aus HH, 17.03.2013 -

Meinung:
Marc-Uwe Kling hat einen ganz eigenen, lockeren Schreibstil. Es macht Spaß, seinen Schlagabtausch und die kurzen Dialoge zwischen ihm und seinem Untermieter zu lesen. Er zieht alle Register, um Oberwasser zu behalten. Für mich war es ein pures Lesevergnügen.

Cover und Titel:
Das Cover wirkt originell und zieht die Blicke auf sich. Was macht da ein Känguru auf den Automatenpolaroids? Ich hätte das Buch in der Buchhandlung sicherlich aufgegriffen. Der Titel weckt die Neugier ? wieso Känguru?

Fazit:
Jedem, der sarkastische, aber auch sehr ironische Literatur verträgt, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt.  

  Mitbewohner Känguru

- von Nijura aus Oberfranken, 12.05.2011 -

Erst einmal hab ich mich gefragt, wie man auf so eine skurile Idee kommen kann, ein sprechendes kommunistisches Känguru zu erfinden, ich weiß es leider immer noch nicht.

Teilweise waren die Geschichten wirklich lustig (vor allem die mit dem Computer und der Musikindustrie), aber manche, vor allem die politischen und die mit dem begriffsstutzigen Polizisten, fand ich einfach nur nervig und ich habe diese am Schluß nur noch quer gelesen. Auch wurden die kurzen Geschichten durch den einförmigen Schreibstil mit der Zeit langweilig.

Hätte ich das Buch nicht gewonnen, hätte ich es sicher nicht gelesen und verschenken würde ich sowas nie. 

  Her mit dem Tier!

- von Rezensentin/Rezensent aus Königswinter, 18.10.2009 -

Sehr geehrter Herr Kling: Vielen Dank für das Känguru!

Schon bei der Leseprobe musste ich so lachen, dass meine Mitfahrer im Bus komisch guckten. Leider war ich nicht unter den glücklichen, die das Buch von vorablesen bekommen haben. Darum hab ich mir sofort nach er Verlosung selbst gekauft. Und ich habe diesen Kauf nicht bereut!
Die Kurzgeschichten um Marc-Uwe und das Känguru treffen direkt in mein Humorzentrum. Die längste Geschichte ist ca. 5 Seiten lang und bricht damit aus dem Durchschnitt von 3 Seiten deutlich nach oben aus. Aber die Kürze der Geschichten gibt einem die Chance, das Buch mal zur Seite zu legen und mit Muße später wieder darauf zurückzukommen.
Der Schreibstil ist flüssig und ohne Haken, die Sprache ist herrlich und die Inhalte herrlich skurril.
Auch wenn man sich – so wie ich – nicht mit Nirvana auskennt, gibt es allemal viel zu lachen. Wer hat auch schon mal ein kommunistisches Schnapspralinen-süchtiges Känguru mitten in Berlin erlebt, das noch dazu auf gute Arbeitsbedingungen besteht und mal beim Vietcong war?
Manch Leser wird sich wahrscheinlich nicht angesprochen fühlen. Diese Leser tun mir leid und ich hoffe, dass sie andere Dinge in ihrem Leben haben, über die man so herrlich lachen kann.
Wer aber – genau wie ich – vom Känguru infiziert wurde, der wird wohl sehnsüchtig darauf hoffen, dass dem Autor bald einen Nachfolger herausbringt.
Übringes: Fast hätte ich nur 4 Sterne vergeben – die 271 Seiten sind einfach viel zu schnell ausgelesen. 

  Vorlaute Beuteltiere und andere Naturkatastrophen

- von Rezensentin/Rezensent aus Köln, 23.06.2009 -

"Die Känguru-Chroniken" hat mich teilweise sehr gut unterhalten. Ich bin jedoch auch ein wenig enttäuscht. Anfangs haben mich die Geschichten um Marc-Uwe und seinen vorlauten Mitbewohner sehr fasziniert und zum Schmunzeln gebracht. Ab ca. der Hälfte hatte sich der "Grund-Witz" des Buchs aber schon etwas abgenutzt, so dass ich zunehmend gelangweilt war.
Vielleicht ist es aus diesem Grund besser, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen, sondern immer mal wieder ein paar Kapitel. Da "Die Känguru-Chroniken" aus einzelnen Episoden besteht, die inhaltlich abgeschlossen sind, muss man auch nicht alles zusammen lesen.
Die Aufmachung des Buchs hat mir gut gefallen. Die kurzen Kapitel, mit passenden Überschriften und schönem Layout und die Fußnoten des Känguru haben sich gut ergänzt. Auch das gesamte Konzept des Chronisten Marc-Uwe, der ein Buch schreiben will, aber ständig vom vorlauten Beuteltier kritisiert wird, hat mir gefallen. Ich kann mir das Buch auch sehr gut als Lesung oder Hörspiel vorstellen. Vielleicht ist es für dieses Medium sogar noch eher geeignet. 

  So lustig!

- von Steffi aus Schalkenbach, 13.04.2009 -

Eines vorneweg: Man sollte dieses Buch nur dann in der Öffentlichkeit lesen, wenn einem schiefe Blicke von völlig fremden Menschen nicht peinlich sind. Denn "Känguru-Chroniken" erzeugt unter Garantie große Lachanfälle! Dieses Känguru macht einfach enorm viel Spaß! Und vor allem gute Laune!

Erzählt wird von der Freundschaft des Autors zu einem vorlauten, kommunistisch gesinnten Känguru. Alles beginnt damit, dass das Känguru in der Nachbarschaft von Marc-Uwe - so heißt unser Autor - einzieht. Schnell werden sie Freunde und das Känguru fühlt sich bei ihm so wohl, dass es sich kurzerhand bei ihm einnistet. Nun kann der Spaß erst richtig beginnen! Denn durch seine rotzfreche und vorlaute Art bringt es seinen neuen Freund immer wieder in Schwierigkeiten. Mehr als einmal landen sie deswegen sogar kurzzeitig hinter Gittern. Dabei ist das Känguru aber alles andere als unsympathisch. In seltenen, kurzen Momenten kann es sogar richtig süß sein - auch wenn diese natürlich die absolute Ausnahme sind.

Da jeder Mensch aber eine andere Auffassung von Humor hat, sollte man vor dem Kauf dieses Buches besser wenigstens eines der vielen kleinen Kapitel lesen um sicherzugehen, dass man mit dem Buch auch seine Freude hat. Zudem werden diese Geschichten als wöchentliche Kolumne auf RBB Radio Fritz ausgestrahlt, die ich nicht kenne. Fans könnten vielleicht von der bloßen Niederschrift der Episoden, ohne die Stimme des Poetry-Slam-Meisters Marc-Uwe Kling, enttäuscht sein.
Ich jedenfalls habe auf vielen Seiten herzhaft gelacht und hoffe, dass es bald einen Nachfolgeband mit neuen Geschichten dieser ungewöhnlichen WG gibt. 

  Die schönsten Gute-Nacht-Geschichten?

- von Manuela2205 aus Polling, 12.04.2009 -

Ich möchte nicht bestreiten, dass das Känguru mir auf den ersten Seiten zwei halbe Schmunzler entlockt hat. Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto mehr hat sich das geändert, bis ich mich eigentlich nur noch genervt gefragt habe, wann das Buch denn endlich zu Ende ist.

In sehr kurzen Kapiteln, oft nur zwei Seiten, erzählt Marc-Uwe Kling von den Ansichten und Eskapaden seines Känguru-Mitbewohners. Von einem Kabarettisten erwarte ich mir, dass er aktuelle Geschehnisse bissig-ironisch und witzig präsentiert. Diese Geschichtchen fand ich aber meist nur absurd.

Ich lasse durchaus zu, dass das Känguru im Radio wunderbar funktioniert, selbst höre ich den kleinen Nils von Antenne Bayern oder den Fußball-Bus von Bayern3 sehr gern. Aber würde man von diesen alle gesammelten Geschichten in ein Buch drucken, könnte mich das nur ebenso enttäuschen wie die Känguru-Chroniken. Es fehlt einfach das Leben der gesprochenen Dialoge.

Die einzige Möglichkeit dieses Buch zu lesen ist für mich jeden Abend ein Kapitel. Und wegen zwei Minuten nehme ich kein Buch in die Hand, da will ich schon länger unterhalten sein. Dem Alter der kurzen Gute-Nacht-Geschichten bin ich schon entwachsen. 

  Besser hören als lesen

- von Nicole W. aus Brakel, 10.04.2009 -

Direkt vorweg: Meiner Meinung nach funktionieren diese Känguru-Geschichten als Radio-Kolumne zum hören wunderbar. Als Buch zum selber nachlesen, ohne die typische Betonung etc. funktionieren sie leider nicht so gut.
Während ich mich durch die Radio-Kolumnen immer gut unterhalten fühle, war ich beim lesen eher gelangweilt oder gar komplett unbeteiligt dabei.
Natürlich, Marc-Uwe Kling gibt durch sein vorlautes Beuteltier seinen Senf zu allen möglichen Themen, die die Gesellschaft hergeben, er kritisiert alles, bei der Politik angefangen bis hin zu Talkshows und den Menschen an sich. Das alles allerdings satirisch verpackt, was allerdings gelesen oftmals einfach nur albern rüber kommt und mir selten ein Schmunzeln entlocken konnte.
Ich bleibe also dabei und werde die Känguru-Chroniken weiterhin auch höchstens im Radio anhören, aber nicht mehr lesen. 

  Mittendrin statt nur dabei

- von Kirsten Linnenberg aus Rüthen, 23.03.2009 -

Alles beginnt damit, das ein Känguru in die Wohnung gegenüber zieht. Nachdem es aber sowieso die meiste Zeit bei ihm verbringt und seinen Kühlschrank leer isst (besonders die Schnapspralinen), beschließt das Känguru zu Herrn Kling zu ziehen. Der so ganz nebenbei der Erzähler dieser Geschichten ist.
Ob das gut gehen kann?
Und schon sind wir mittendrin in Deutschlands ungewöhnlichster WG.
„Die Känguru-Chroniken“ sind, wenn schon nicht ein Buch mit Handlung und Tiefgang, ein amüsanter Zeitvertreib. Es handelt sich hierbei um aneinander aufgereihte Episoden ohne roten Faden. Im Prinzip genau das was der Titel verspricht – die Chroniken über das Leben mit einem Känguru. Die Form des Buches hat mich ein wenig an Tagebuch-Eintragungen erinnert, es ist in Ich-Form verfasst und die Kapitel sind meistens kurz und knapp gehalten, ohne große Nebenhandlung. Es lässt sich locker an einem Nachmittag in einem Rutsch durchlesen. So erfahren wir unter anderem etwas über die freie Wahl der Tütensuppen, die Vermarktung von Klingeltönen, was passiert wenn man „amazon“ rückwärts liest und wie man es schafft, in 3 Tagen von Berlin-Schönefeld bis Berlin-Tegel zu fliegen. Auch Ausschnitte aus dem Buch des Kängurus „Opportunismus-Repression“ und „das Gespenst des Kommunismus“ dürfen hier bei nicht fehlen.
Auf jeden Fall muß man bei der Lektüre eins machen – aufhören zu fragen, wer oder was ist das Känguru, sondern es nehmen wie es ist – genau wie man das Buch nehmen sollte. Dann steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr im Wege. Die fehlende Handlung macht der Autor durch kreative Geschichten und Wortschöpfungen wieder wett - wie z.b. die „Jüdisch-Bolschewistische Weltverschwörung für eine gerechte Weltordnung , für Brot für alle und für die Ächtung von sogenannten Musikfernsehen e.V.“ Die Geschichten über und mit dem kommunistischen Känguru sind witzig, skurill und amüsant. Manchmal allerdings auch etwas zu bizarr bzw. auch zu brutal, so ist z.B. eine Szene, in der ein Hund quer über die Wiese getreten wird vom Autor so beschrieben, als wenn zum normalen Verhalten gehören würde. Da ist für mich persönlich die Grenze des guten Geschmacks überschritten.
Sonst ist das Buch sehr originell und unterhaltsam und sicherlich die passsende Lektüre für zwischendurch. Wenn man keine philosophischen Höhenflüge erwartet, dürfte das Buch genau das richtige sein. 

Bestell-Nr.: 4703027 
 

LIBRI: 7620225
LIBRI-EK*: 7.19 € (30.00%)
LIBRI-VK: 10,99 €
STOCK Libri: 21
* EK = ohne MwSt.

UVP: 0 
Warengruppe: 21800 

KNO: 21822096
KNO-EK*: 5.20 € (30.00%)
KNO-VK: 10,99 €

KNO-SAMMLUNG: Ullstein Taschenbuch Nr.37257
KNOABBVERMERK: 2009. 256 S. 187 mm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch
Beilage(n): Seite 69 des Buches nicht fehlerhaft! (künstlerische Freiheit!)

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