Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten

von Kehlmann, Daniel   (Autor)

Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen - komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der "Vermessung der Welt". "Ein Buch von funkelnder Intelligenz." FAZ "Ruhm strotzt vor Raffinement. Daniel Kehlmann scheint alles zu können." NZZ "Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen." Die Weltwoche "Verteufelt gut ... brillant ..." NZZ am Sonntag "Hochintelligent und zugleich ein Lesevergnügen ..." Deutschlandradio Kultur "Ein literarisches Bravourstück ..." Die Welt "Das Buch ist eine Wucht - virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant." ZDF heute journal

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Produktbeschreibung

Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen - komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der "Vermessung der Welt".
"Ein Buch von funkelnder Intelligenz." FAZ
"Ruhm strotzt vor Raffinement. Daniel Kehlmann scheint alles zu können." NZZ
"Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen."
Die Weltwoche
"Verteufelt gut ... brillant ..." NZZ am Sonntag
"Hochintelligent und zugleich ein Lesevergnügen ..." Deutschlandradio Kultur
"Ein literarisches Bravourstück ..." Die Welt
"Das Buch ist eine Wucht - virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant." ZDF heute journal 

Autoreninfo

Kehlmann, Daniel
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet, zuletzt wurden ihm der Frank-Schirrmacher-Preis, der Schubart-Literaturpreis und der Anton-Wildgans-Preis verliehen. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden, und auch sein Roman "Tyll" stand monatelang auf der Bestsellerliste und findet begeisterte Leser im In- und Ausland. Daniel Kehlmann lebt zurzeit in Berlin und New York. 

Mehr vom Verlag:

Rowohlt Verlag GmbH

Mehr vom Autor:

Kehlmann, Daniel

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 208
Sprache: Deutsch
Erschienen: Januar 2009
Maße: 211 x 135 mm
Gewicht: 294 g
ISBN-10: 3498035436
ISBN-13: 9783498035433

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Ein Roman in neun Geschichten

- von Uli Geißler aus Fürth/Bay., 04.02.2009 -

Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist.

Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und realer Fiktion, wohlwissend, dass es da letztlich keinen Unterschied gibt, sind doch alle Ebenen im Buch erdacht. Einzig einige Figuren aus den unterschiedlichen Episoden – geradezu nachbarschaftlich nah charakterisiert, als kennte man sie – tauchen zwischenzeitlich auf und schaffen eine gedanklich-inhaltliche Verbindung. Es ist fast schon ein Denkspiel, herauszufinden, wo und worin die Verbindungen der doch sehr unterschiedlichen Erzählungen liegen.

Es geht um die Identität des Individuums, das „Wer bin ich“. Dabei überschreitet der Autor immer wieder die fiktionale Ebene und lässt die Handlungen seiner Figuren zur von der Leserschaft empfundenen Wirklichkeit werden. So wird reizvoll das Mediale real und das Reale zum Medium, eine Art erwünschter Wirklichkeitsverlust.

Das nicht sofort Augenfällige des bestehenden Zusammenhangs der einzelnen Abschnitte macht die Qualität des Buches aus. Im Wissen, dass wohl alles miteinander zusammenhängt ist man bemüht, Verwebungen zu entdecken, zusammen zu denken, was zusammen gehört und so sich einen eigenen Roman zu erschaffen. Insofern scheint die Geschichte Daniel Kehlmann’s - wie so Vieles in der Mediengesellschaft auch - lediglich vorgetäuscht zu sein. Die wahre, im Sinne von eigentlicher, wirklicher Geschichte, erdenkt man sich selbst. Das Buch fordert und fördert Kreativität und Auseinandersetzung. Geschichten provozieren Geschichten. Das ist aber auch gut so.

© 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. 

Bestell-Nr.: 4208753 
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KNOABBVERMERK: 8. Aufl. 2016. 202 S. 210 mm
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch
Beilage(n): Lesebändchen

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