PORTO-
FREI

Geschichten aus dem Wiener Wald

Volksstück in drei Teilen

von Horvath, Ödön von   (Autor)

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

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Produktbeschreibung

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare. 

Autoreninfo

Horv th, Ödön
Ödön Horv th wurde am 9. Dezember 1901 in Susak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten großen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches 1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird im Jahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.Zeittafel1901Geburt als Edmund (Ödön) Josef von Horv th, erster Sohn des Diplomaten Dr. Edmund Josef von Horv th (18741950) und Maria Hermine, geb. Prehnal (1882-1959) Horv th beschreibt seine Herkunft später folgendermaßen: ¯Sie fragen mich nach meiner Heimat, ich antworte: ich wurde in Fiume geboren, bin in Belgrad, Budapest, Preßburg, Wien und München aufgewachsen und habe einen ungarischen Paß - aber: 'Heimat' ? Kenn ich nicht. Ich bin eine typisch alt-österreichisch-ungarische Mischung: magyarisch, kroatisch, deutsch, tschechisch - mein Name ist magyarisch, meine Muttersprache ist deutsch® (Bd. II, S. 184)1902Familie Horv th zieht nach Belgrad um, wo ein Jahr später der Bruder Lajos von Horv th zur Welt kommt.1908Umzug der Familie Horv th nach Budapest, wo ein Hauslehrer Ödön in ungarischer Sprache unterrichtet.1909Sein Vater, im Frühjahr in den Adelsstand erhoben, wird im Herbst nach München versetzt; doch Ödön selbst bleibt in Budapest und besucht dort das erzbischöfliche Internat.1913Ödön zieht zu den Eltern und besucht die dritte Klasse des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, ehe er im folgenden Jahr auf das Realgymnasium wechselt. Seine Zensuren sind nicht die besten (vgl. Mat. IV, S. 32), überdies kommt es mit dem Religionslehrer Dr. Heinzinger zu Differenzen, die sich später in Horv ths Werk niederschlagen. Im Rückblick auf diese Jahre schreibt Horv th: ¯Während meiner Schulzeit wechselte ich viermal die Unterrichtssprache und besuchte fast jede Klasse in einer anderen Stadt. Das Ergebnis war, daß ich keine Sprache ganz beherrschte. Als ich das erste Mal nach Deutschland kam, konnte ich keine Zeitung lesen, da ich keine gotischen Buchstaben kannte, obwohl meine Muttersprach die deutsche ist. Erst mit vierzehn [!] Jahren schrieb ich den ersten deutschen Satz® (Bd. II, S. 183)1915Sein Vater wird von der Front abberufen und erneut nach München beordert. Später schreibt Ödön über diese Jahre: ¯An die Zeit vor 1914 erinnere ich mich nur, wie an ein langweiliges Bilderbuch. Alle meine Kindheitserlebnisse habe ich im Kriege vergessen. Mein Leben beginnt mit der Kriegserklärung® (ebd.).1916Umzug der Familie nach Preßburg, wo Ödön wieder eine ungarische Schule besucht. Er beginnt zu schreiben, doch nur das Gedicht ¯Luci in Macbeth. Eine Zwerggeschichte von Ed. v. Horv th® bleibt erhalten.1918Vor Kriegsende wird der Vater erneut nach Budapest berufen, so dass Ödön die Nachkriegswirren in der ungarischen Hauptstadt erlebt, sich dort stark für die machtpolitischen Kämpfe interessiert und sich schließlich im Galilei-Kreis engagiert, einer Gruppe junger Leute, die mit Begeisterung die national-revolutionären Werke von Endre Ady (1877-1919) liest.1919Während der Vater im Frühjahr zurück nach München versetzt wird, kommt Ödön in die Obhut seines Onkels Josef Prehnal (1875-1929) - dem Vorbild des Rittmeisters in Geschichten aus dem Wiener Wald - in Wien, wo er das Privatgymnasium der Salvatorianer besucht. Nach dem Abitur im Sommer zieht auch er wieder nach München, immatrikuliert sich im Herbst an der Ludwig-Maximilians-Universität und besucht psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare bis zum Wintersemester 1921/22.1920Ödön beginnt Gedichte zu schreiben. Daneben lernt er ¯durch 

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Horvath, Ödön von

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 176
Sprache: Deutsch
Erschienen: November 2008
Auflage: Neuauflage
Band-Nr.: 15
Maße: 177 x 116 mm
Gewicht: 118 g
ISBN-10: 3518188267
ISBN-13: 9783518188262

Bestell-Nr.: 355953 
Libri-Verkaufsrang (LVR): 146856
Libri-Relevanz: 2 (max 9.999)
 

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KNO: 09447702
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KNV-STOCK: 3

KNO-SAMMLUNG: Suhrkamp BasisBibliothek (SBB) Nr.26
KNOABBVERMERK: 11. Aufl. 2008. 167 S. 177 mm
KNOMITARBEITER: Mitarbeit:Wöhrle, Dieter
KNO-BandNr. Text:15
Einband: Kartoniert
Auflage: Neuauflage
Sprache: Deutsch
Beilage(n): ,

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