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Hawaii

von Acar, Cihan   (Autor)

Cihan Acars brisantes Debüt über Heimatlosigkeit und Toleranz in unserer zerrissenen Gesellschaft ist "ein rauschhafter Trip durch Heilbronn, der den Leser sofort in seinen Bann zieht." Benedict Wells Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche, schweres Unheil bringen. Kemal Arslan läuft durch Heilbronn, ein Fußballstar, der nach einem Unfall seine Karriere beenden und von vorn anfangen muss. Unbeteiligt steht er auf einer türkischen Hochzeit herum, geht in ein Striplokal und ins Wettbüro, gerät mitten hinein in eine Straßenschlacht zwischen Rechten und Migranten, trifft seine Exfreundin Sina und besucht seine Eltern, die, wie die meisten Türken der Stadt, in Hawaii wohnen, einem Problembezirk mit heruntergekommenen Hochhäusern und rauem Straßenleben, der rein gar nichts mit dem Urlaubsparadies gemeinsam hat. Cihan Acar erzählt von zwei Tagen und drei Nächten eines jungen Mannes, in denen er alle Stadien von Illusion, Sehnsucht und Einsamkeit durchquert. Ein Buch über all die Heimatlosen, Nachtgestalten und Romantiker, die im Dazwischen leben.

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Produktbeschreibung

Cihan Acars brisantes Debüt über Heimatlosigkeit und Toleranz in unserer zerrissenen Gesellschaft ist "ein rauschhafter Trip durch Heilbronn, der den Leser sofort in seinen Bann zieht." Benedict Wells

Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche, schweres Unheil bringen. Kemal Arslan läuft durch Heilbronn, ein Fußballstar, der nach einem Unfall seine Karriere beenden und von vorn anfangen muss. Unbeteiligt steht er auf einer türkischen Hochzeit herum, geht in ein Striplokal und ins Wettbüro, gerät mitten hinein in eine Straßenschlacht zwischen Rechten und Migranten, trifft seine Exfreundin Sina und besucht seine Eltern, die, wie die meisten Türken der Stadt, in Hawaii wohnen, einem Problembezirk mit heruntergekommenen Hochhäusern und rauem Straßenleben, der rein gar nichts mit dem Urlaubsparadies gemeinsam hat. Cihan Acar erzählt von zwei Tagen und drei Nächten eines jungen Mannes, in denen er alle Stadien von Illusion, Sehnsucht und Einsamkeit durchquert. Ein Buch über all die Heimatlosen, Nachtgestalten und Romantiker, die im Dazwischen leben. 

Kritik

"Sein Beispiel zeigt aber auch, dass ein Roman, der in Deutschland erscheint, gar nicht unpolitisch sein kann, wenn ihn ein deutschtürkischer Autor schreibt." Volkan Agar, Die Tageszeitung, 13.10.20

"Ein rasanter, packender und klug erzählter Roman." Felix Münger, SRF2 Kultur, 28.06.20

"Kaputte, Selbstdarsteller, Gangster, Nazis - alle in Heilbronn. Von diesen Verlorenen und vom Verlorensein so scharf und literarisch zu erzählen, das schafft niemand besser als Acar." Anna Prizkau, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.06.20

"Der Grund für Kemals Ruhe und Rastlosigkeit liegt also nicht nur in ihm, sondern auch in dem, was andere aus ihm machen. Welche Folgen diese ständigen Zuschreibungen haben können, beschreibt ,Hawaii' treffend. Der Roman zeigt auch, wie alltäglich sie sind. Es lohnt sich, Geschichten wie die von Kemal zu lesen, aus Städten, die wir noch nicht kennen." Anna Vollmer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.05.20

"Ein lesenswerter Roman und das aus gleich mehreren Gründen: Cihan Acar hat ein ausgezeichnetes Gespür für die unterschiedlichen Soziolekte, daraus resultieren Dialoge, die stets die Balance zwischen Authentizität und Komik wahren. ... 'Hawaii' ist eine interessante deutsche Momentaufnahme, geschrieben mit Wut und mit ebenso viel Sehnsucht nach gesellschaftlichen Anschlüssen." Christoph Schröder, Deutschlandfunk, 07.05.20

"Authentisch [...], rauschhaft und humorvoll. Ein Buch, das geradezu darauf wartet, von Fatih Akin verfilmt zu werden." Marcela Drumm, WDR 5, 31.03.20

"Eines der besten literarischen Debüts dieser Saison". Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 01.03.20

"Ein Buch der Zweifel und der Selbstbefragung, im Spannungsverhältnis zwischen Migrantenmilieu und deutscher Mehrheitsgesellschaft. Gekonnt und ohne große Gesten beschwört es stellvertretend die Sehnsucht einer ganzen Generation nach Zugehörigkeit und Heimat." Peter Henning, WDR, 03.03.20

"Es ist die schnelle, schnörkellose, in diesem Fall der Sprache Arjounis kaum nachstehende Prosa, die 'Hawaii' jenseits des von der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur weiterhin nur selten inspizierten Milieus so besonders, diese Geschcihte so smart und großartig macht. ... Heilbronn könnte ein echter Hotspot in dieser Saison werden. Zumindest auf der literarischen Landkarte." Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 20.02.20

"Es steckt viel Wut, aber noch mehr Sehnsucht nach Anschlüssen in diesem Roman, mit dem Acar jenseits allen Authentizitätsgehabes eine schlüssige Deutschland-Momentaufnahme gelungen ist." Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung , 20.02.20  

Mehr vom Verlag:

Hanser Berlin

Mehr vom Autor:

Acar, Cihan

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 253
Sprache: Deutsch
Erschienen: Februar 2020
Sonstiges: 516/26586
Maße: 208 x 132 mm
Gewicht: 370 g
ISBN-10: 3446265864
ISBN-13: 9783446265868
Verlagsbestell-Nr.: 516/26586

Bestell-Nr.: 28356312 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
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Bestell-Nr. Verlag: 516/26586

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KNOABBVERMERK: 3. Aufl. 2020. 256 S. 208 mm
KNOSONSTTEXT: 516/26586
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch

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