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Das Mohnblütenjahr

Roman

von Bomann, Corina   (Autor)

Der neue Bestseller von Corina Bomann

Buch (Kartoniert)

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Produktbeschreibung

Nicole Schwarz ist allein bei ihrer Mutter aufgewachsen. Schon immer hat sie sich eine große Familie gewünscht. Umso mehr freut sie sich über ihre Schwangerschaft. Doch dann erfährt sie, dass ihr Baby mit einem Herzfehler zur Welt kommen wird - die Folge einer Erbkrankheit. Voller Fragen fährt Nicole zu ihrer Mutter Marianne an die Mosel. Bei ihr findet sie Trost. Und endlich eine Antwort auf die Frage nach ihrem Vater. Marianne wollte nie über ihn sprechen. Jetzt beginnt sie zu erzählen: vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit, von einer großen Liebe zwischen Deutschland und Frankreich und von den Ressentiments, die der Krieg auf beiden Seiten hinterlassen hat. Nicole will verstehen, woher sie kommt und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater ... 

Autoreninfo

Bomann,
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen, in dessen Nähe sie inzwischen wieder lebt. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit Die Schmetterlingsinsel der absolute Durchbruch gelang. Seither gehört sie zur ersten Garde der deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen. 

Mehr vom Verlag:

Ullstein Taschenbuchvlg.

Mehr vom Autor:

Bomann, Corina

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 491
Sprache: Deutsch
Erschienen: März 2016
Maße: 188 x 123 mm
Gewicht: 390 g
ISBN-10: 3548286674
ISBN-13: 9783548286679

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Das Mohnblütenjahr

- von Pearl aus Köln, 17.07.2016 -

Die Geschichte führt uns zurück in die 70. Jahre. Eigenlich ist die Nachkriegzeit schon lange vorbei, doch bei der älteren Generation ist noch immer die Feindschaft zwischen Franzosen und Deutschen zu spüren. So geht es auch Marianne, die als Austauschlehrerin nach Frankreich geht und dort heftige Probleme wegen ihrer Staatangehörigkeit bekommt. Ihr Vater hat ebenso ein Problem damit, das Marianne als Deutschlehrerin nach Frankreich geht. Der Hass ist so groß bei ihm, das er keinen Kontakt mehr mit seiner Tochter will.
Alles über diese Problemathik erfährt Nicole Mariannes Tochter, als sie schwanger mit einem herzkranken Kind wird. Marianne war Alleinerziehend und hat nie über Nicoles Vater gesprochen. Doch nun muss sie Farbe bekennen, da der Herzfehler des Kindes erbbedingt ist und Nicole wissen will wär dem Kind den Herzfehler vererbt hat. Somit kommt eine bittersüsse Lovestory zu Tage.
Die Geschichte ist teilweise herzergreifend aber auch voraussehbar, dadruch fehlte etwas die Spannung. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig. 

  das Mohnblütenjahr

- von Elohym78 aus Horhausen, 11.06.2016 -

Nicoles Traum geht in Erfüllung: Sie ist schwanger. Doch damit enden die guten Neuigkeiten auch schon. Denn einen Kindsvater gibt es nicht. Dieser hat sich aus dem Staub gemacht, als er von der Schwangerschaft erfuhr. Und als Nicole erfährt, dass ihr Kind wahrscheinlich einen Herzfehler hat, bricht eine Welt für sie zusammen.
Sie macht sich auf die Suche nach dem genetischen Ursprung des Leidens und gräbt tief in der eigenen Familiengeschichte. Unter Tränen und Leid gesteht ihr ihre Mutter, dass der vermeintlich totgeglaubte Vater noch leben könnte und erzählt Nicole ihre tragische Lebensgeschichte.

Das Cover zeigt einen reißenden Fluss, an dessen Rand Mohnblumen wachsen. Im Hintergrund türmen sich bedrohliche Wolken auf und die Bäume biegen sich im Wind. Ich finde es gut zum Inhalt des Buches gewählt, da es unter zu Hilfenahme der Natur das wirkliche Leben widerspiegelt; stürmisch und mitreißend auf der einen Seite und bedingungslose Schönheit auf der anderen Seite. Nur den Mohn, der die Geschichte mit prägt, kommt leider etwas kurz in dem Bild.

Ich kenne und liebe Corina Bomann als einfühlsame, gefühlvolle und behutsame Autorin. Dies findet sich auch hier, in ihrem neuen Werk. Sehr behutsam und mit unglaublichem Einfühlungsvermögen erzählt sie die Lebensgeschichte der Frauen der Familie Schwarz. Behutsam, fast zärtlich, nimmt sie ihre Leser bei der Hand und lässt sie nach und nach tief in die Geschehnisse von damals und von heute abtauchen. Für meinen Geschmack war es an einigen Stellen zu gefühlvoll, so dass ich leicht genervt war. Es wirkte nicht mehr authentisch, sondern übertrieben, was mich bei Bomann verwunderte, da sie sonst sehr gut mit ihren Worten umzugehen versteht.
Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen Nicole und ihre Mutter Marianne. Nicole wächst in dem Glauben auf, dass ihr Vater gestorben ist, was sie bisher nicht weiter belastet hat. Sie lebt ihr Leben, der Kontakt zur Mutter ist innig und ihre Welt in Ordnung. Bis zu dem Tag, als sie erfährt, dass ihr Kind einen genetischen Herzfehler haben könnte. Sie macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln, auch wenn dies ihre Mutter verletzt. Denn nicht nur die Vergangenheit soll heilen, sondern auch die Zukunft. Während Marianne ihrer Tochter von ihrem Leben berichtet, lernt Nicole sich selbst kennen und entwickelt mehr Verständnis für ihre Mitmenschen. Besonders für David, den Vater ihres Kindes, den sie schmerzlich vermisst. Diese Geschichte schildert die Autorin in der Ich Form.

Mariannes Geschichte hingegen ist in der dritten Person geschrieben. Zur besseren Abgrenzung und Orientierung vermute ich. Nötig gewesen wäre es nicht und um ehrlich zu sein, anders herum hätte ich es schöner gefunden, da meine Beziehung zu Marianne wesentlich ausgeprägter war, als die zu ihrer Tochter Nicole. Anfangs dachte ich, dass Mariannes Leben nur am Rande berichtet wird, doch für mich hat das Buch erst durch sie zum Leben gefunden. Sie ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die Kraft aus sich selber zu schöpfen vermag und einfach lebt. Eine wunderbare Frau, die ich sehr bewundere. Sie kämpft in Frankreich dreißig Jahre nach Kriegsende gegen die Vorurteile, die es immer noch gegen die Deutschen gibt, unterrichtet an einer Dorfschule und muss sich sogar mit körperlichen Übergriffen auseinandersetzen. Trotzdem hatte ich keine Sekunde das Gefühl, dass sie zerbrechen könnte. Im Gegenteil, jedes böse Worte das sie hört, jeder abfällig Blick der sie streift, macht sie nur noch stärker. Stärker aber nicht kalt und abweisend.

Mein Fazit
Ein Buch, welches durch zwei Frauen und deren Lebensgeschichte getragen wird. Wunderschön!  

  Das Mohnblütenjahr

- von Rezensentin/Rezensent aus Amberg, 03.06.2016 -

Nicole, 38, lebt in einer glücklichen Beziehung zu David. Ein Problem gibt es: Nicole möchte unbedingt ein Kind, aber David nicht. Nicole setzt heimlich die Pille ab und wird schwanger. David verlässt sie. Für Nicole, die David liebt, ein Problem, aber ein überwindbares, da sie selber ohne Vater aufwuchs und eine glückliche Kindheit hatte ist sie überzeugt ihrem Kind das auch bieten zu können.
Bei einer Vorsorgeuntersuchung im vierten Monat erfährt Nicole, daß ihr Kind einen Herzfehler haben könnte und soll in der Familie nach Erbkrankheiten fragen.
Somit muß sie ihre Mutter Marianne endlich nach ihrem Vater fragen....
Marianne wurde sehr streng und lieblos erzogen. Der Vater kam aus dem Krieg und hasste alles Französische. Marianne dagegen hat ein Faible für Frankreich. Als Austauschlehrerin geht sie 1975 nach Lorraine. Sie hat dort mit Engstirnigkeit und Nachkriegshass zu kämpfen - auch 30 Jahre nach Kriegsende.
Dort begegnet sie aber auch ihrer großen Liebe. Aber die 70 Jahre waren nicht so einfach....

Ein wunderbarer typischer Bomann. Man fängt an und kann nicht mehr aufhören. Nicoles Geschichte spielt in der Gegenwart und ist in der Ich-Form geschrieben. Nicole ist nachvollziehbar, auch wenn sie sich oft um sich selber und ihre Wünsche dreht, aber in dem psychisch angespannten Zustand voll verständlich.
Mariannes Geschichte spielt in den 70 Jahren. Die Geschichten beginnen immer mit der Beschreibung eines Bildes. Einfach nur fesselnd. Marianne ist ein inspirierender starker Charakter.
Obwohl ich keine Nachkriegsgeschichten mag, finde ich diese hier echt fesselnd (natürlich auch wegen der Liebesgeschichte). Die Erklärungen, wie es der Jugend von damals mit ihren Eltern und Großeltern ging finde ich sehr gut. Das Buch regt auch zum Nachdenken über unsere Vorurteile an.
 

  Nicole auf der Suche nach ihren Wurzeln

- von Bücherfreundin aus Leipzig, 22.05.2016 -

Nicole Schwarz, eine der Hauptpersonen im "Mohnblütenjahr" von Corina Bomann ist schwanger und muss befürchten, dass ihr Ungeborenes an einen Herzfehler leider könnte. Um der Ursache für die Erbkrankheit auf die Spur kommen zu können, muss sie dringend mehr über ihren Vater erfahren. Doch ihre Mutter Marianne hat sie immer allein groß gezogen und um ihren Vater ein großes Geheimnis gemacht.

Durch die neue Situation beginnt Marianne nun doch noch ihre eigene Lebensgeschichte vor Nicole zu erzählen. Von der unglücklichen Jugend im Nachkriegsdeutschland mit einem strengen Vater und den Wunsch französisch zu lernen. Gegen alle Widerstände geht Marianne als junge Lehrerin nach Frankreich zu einem Austauschjahr und muss auch dort gegen jede Menge Vorurteile und Hass zwischen Deutschland und Frankreich ankämpfen. Gleichzeitig trifft sie dort auch ihre große Liebe Michel, der aber mit einer anderen verlobt ist.

Corina Bomann schafft es in Ihrem Roman wieder die Geschichte von 2 Frauen zu ganz unterschiedlichen Zeiten miteinander zu kombinieren. Die Kapitel wechseln zwischen Marinnas Geschichte und der aktuellen Situation von Nicole hin und her. Auch Nicole hat mit so einigen persönlichen Probleme zu kämpfen. Mit der Zeit erkennt sie, dass es sich manchmal im Leben lohnt, für das eigene Glück zu kämpfen. Auch Marianne muss erfahren, dass es im Leben nie zu spät für das eigene Glück ist. Schließlich trifft sie durch Nicole ihre große Liebe Michel wieder.

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, denn es ist nicht nur eine Liebes- und Familiengeschichte, sondern es hat auch einen geschichtlichen Hintergrund. Wie schon in der "Sturmrose" wird wieder ein Stück deutsche Vergangenheit aufgegriffen. Dieses Mal geht es um das anfänglich schwierige Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich nur wenige Jahre nach dem Kriegsende. Ich freue mich auf weitere Bücher von Corina Bomann, denn aller die ich bisher gelesen habe, waren recht unterschiedlich aber haben mir gut gefallen. 

  Das Mohnblütenjahr

- von Rezensentin/Rezensent aus sauensiek, 14.05.2016 -

Nicole ist 38 Jahre alt und erwartet Ihr erstes Kind, von Ihrem Partner David ist Sie getrennt da er keine Kinder möchte.
Nun hat Nicole von Ihrem Frauenarzt die Nachricht erhalten, dass das Kind mit einem Herzfehler zur Welt kommt und um sich besser ein Bild zu machen, möchte er von Nicole wissen ob es in der Familie Herzfehler bekannt sind.
In Davids Familie sind keine Herzfehler bekannt, jetzt muß Nicole herrausfinden ob in ihrer eigenen Familie Herzfehler bekannt sind.
Nicole, die ohne Vater aufgewachsen ist, reist zu Ihre Mutter, die an der Mosel ein Weingut betreibt.
Marianne ist geschockt von der Nachricht nd haddert zum Anfang ob sie Ihrer Tochter "ihre Geschichte" erzählen soll.
Meinung
Ich liebe die Bücher von Corina Bomann und wurde mit diesem Buch auch nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist flüssig und locker, sehr angenehm zu lesen und an Spannung fehlt es auch nicht. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen.
Ich konnte mich sehr gut in die Hauptprotagonisten hineinversetzen und mit Ihnen mitfühlen.
Die Ausflüge in die Vergangenheit von Marianne haben mir auch sehr gutgefallen, Ihre schwere Zeit in die Kindheit, dann das Austauschjahr in Frankreich, wo es auch nicht wirklich leicht für Marianne war.
Das Buchcover sieht sehr schön aus und passt auch sehr gut zur Geschichte.
Fazit
sehr zu empfehlen * 5 * Sterne * 

  Länderübergreifende Familiengeschichte über 2 Generationen

- von bromer65 aus Traunstein, 07.04.2016 -

Corina Bomanns neuestes Buch "Das Mohnblütenjahr" ist im März 2016 im Ullstein Verlag erschienen.
Das Taschenbuch mit 528 Seiten kostet 9,99 Euro.

Nicole Schwarz ist als Einzelkind bei ihrer Mutter Marianne aufgewachsen. Ihren Vater kennt sie nicht, angeblich ist er gestorben und ihre Mutter hat ihr auch nie von ihm erzählt. Nun ist Nicole 38 Jahre alt, schwanger und überglücklich, denn sie hat sich eigentlich immer eine große Familie gewünscht. Ihr Freund David hat sie jedoch verlassen, da er keine Kinder will und Nicole ohne sein Wissen die Pille abgesetzt hat. Doch dann erfährt Nicole bei einer Vorsorgeuntersuchung, dass ihr ungeborenes Kind einen erblich bedingten Herzfehler haben könnte.
Nicole versucht also, in Erfahrung zu bringen, wer aus ihrer oder Davids Familie einen Herzfehler gehabt hat. Es stellt sich heraus, dass die Erbkrankheit vermutlich in der Familie ihres Vaters zu suchen ist. Und über ihren Vater weiß Nicole gar nichts...
Um Klarheit über ihre Herkunft und auch Trost zu bekommen, fährt Nicole von Köln an die Mosel, wo ihre Mutter Marianne ein Weingut führt.
Nach anfänglichen Streitereien beginnt Marianne Schwarz, Nicole ihre Geschichte zu erzählen. Diese beginnt mit ihrer Geburt im Jahr 1949. Ihr Vater ist Maler, der sehr streng über seine Familie herrscht. Marianne bekommt schon in jungen Jahren Streit mit ihm, denn sie interessiert sich für Frankreich und seine Sprache. Ihr Vater hingegen hasst die Franzosen, denn er musste im 2. Weltkrieg dort kämpfen.
Marianne nabelt sich von ihrer Familie ab, sie wird Lehrerin und unterrichtet auch die französische Sprache. Im Zuge eines Austauschprogramms für Lehrer darf sie 1975 für ein Schuljahr nach Frankreich gehen, in die Lorraine (Lothringen) ins Örtchen Bar-le-Duc.
Dort muss sie allerdings schnell feststellen, dass nicht alle Franzosen ihr freundlich gesinnt sind, denn auch dort gibt es, 30 Jahre nach Kriegsende, immer noch etliche Franzosen, die die Deutschen hassen. Marianne findet zwar schnell einige Freunde und lernt gleich am Anfang ihres Aufenthalts die Liebe ihres Lebens kennen, aber das Schicksal meint es nicht sehr gut mit ihr in Frankreich... Mehr verrate ich nicht, denn wer neugierig ist, soll das Buch selbst lesen!

Meine Meinung:
Das Buch arbeitet mit zwei Erzählsträngen. Einer handelt von Marianne, von ihrer Geburt bis zur heutigen Zeit.
Der Zweite dreht sich um Nicole, deren Schwangerschaft, das Baby mit dem Herzfehler und die Suche nach dem unbekannten Vater.
Vor allem in Marianne's Geschichte bindet Frau Bomann immer wieder Fotos ein und erzählt dazu dann den jeweiligen Abschnitt aus Mariannes Vergangenheit. Die Geschichte von Marianne Schwarz nimmt den größeren Anteil am Buch ein, Nicole's Teil ist viel geringer und geht meiner Meinung nach ein wenig unter.
Der Buchtitel lehnt sich an die Mohnblütenfelder an, die es in Frankreich in der Gegend von Bar-le-Duc gibt.
Das Cover mit dem reißenden Fluss und den Mohnblüten soll wohl als Synonym für Mariannes stürmische Vergangenheit stehen. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn das Cover einfach nur ein Mohnblütenfeld gezeigt hätte.
Der Erzählstil von Corina Bomann hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig zu lesen und man wusste jederzeit, von wem gerade erzählt wird. Wer Familien- und Liebesgeschichten mag, wird seine Freude haben.
Für das kitschige Ende ziehe ich einen Stern ab und gebe dem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 

  Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

- von zauberblume aus Altdorf, 18.03.2016 -

Auch der neueste Roman von Corina Bomann "Mohnblütenjahr" wird für mich wieder ein absoluter Bestseller. Nachdem ich bereits auf der FBM 2015 eine Lesung aus diesem Buch mit der Autorin live erleben durfte, war ich schon richtig neugierig auf die Geschichte.

Der Inhalt: Nicole Schwarz hat sich immer eine große Familie gewünscht. Sie selbst ist ohne Vater als Einzelkind aufgewachsen. Umso glücklicher macht sie nun ihre Schwangerschaft. Doch dann kommt heraus, dass ihr Kind einen vererbten Herzfehler haben könnte. Nicole muss herausfinden, wer ihr Vater ist. Nicht so einfach, denn immer schwieg ihre Mutter. Doch nun beginnt sie zu erzählen: vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit, von einer großen Liebe zwischen Deutschland und Frankreich und einem nie ganz verschmerzten Verlust ....

Wahnsinn! Das muss man nach den letzten Zeilen dieses Buches sagen, eine Geschichte, die den Leser von Anfang an fesselt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. Man ist mitten im Geschehen dabei. Ich sehe Nicole vor mir, als sie wie gelähmt die Arztpraxis verlässt. Und dann ihre Mutter Marianne, die inzwischen auf einem Weingut lebt, und plötzlich wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. Die Geschichte spielt im hier und jetzt, wir werden auch in die Vergangenheit entführt. Hier erfahren wir einiges über Mariannes Kindheit und ihre Zeit als Lehrerin in Frankreich. Wenn ich die Augen schließe, kann ich die traumhaften Mohnblütenfelder vor mir sehen, genieße die Ruhe und muss gleichzeitig an die schrecklichen Ereignisse denken, die sich hier abgespielt haben. Die Autorin bringt uns auch in diesem Roman wieder ein Stück Geschichte nahe. Ich sehe Marianne vor mir, wie sie in Bar-le-Duc an der Schule unterrichtet und mit den Anfeindungender Schüler zu kämpfen hat. Obwohl der Krieg ja längst vorüber ist. Eine emotionale Geschichte, die den Leser auch zum Nachdenken anregt. Ich verstehe auch Mariannes Liebe zu Frankreich. Eine mutige Frau, die ihr Leben meistert und auch immer auf das Wohl ihrer Tochter Nicole bedacht ist. Deshalb hat sie Nicole auch ihre Geschichte erzählt. Und die ist wirklich sehr bewegend. Die herausragende Geschichte hat mich wirklich sehr berührt und beim Lesen blieb auch kein Auge trocken. Ein Wahnsinnsroman!

Das Cover ist auch ein echter Hingucker! Passender könnte es nicht sein. Und wenn man die Augen schließt, befindet man sich sofort wieder in Bar-le-Duc. Für mich wird dieser Roman die Bestsellerlisten stürmen. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne. 

Bestell-Nr.: 16152682 
 

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KNO-SAMMLUNG: Ullstein Taschenbuch Nr.28667
KNOABBVERMERK: 2016. 496 S. 19 cm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch
Beilage(n): ,

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