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Sterbegeld

(Kriminalroman)

von Winter, Judith   (Autor)

Das Ermittler-Team: jung, professionell, erfolgreich - und voller Gegensätze.

Buch (Kartoniert)

EUR 9,95

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Produktbeschreibung

Der dritte Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät - der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet.

Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Thorsten Mohr, ein geschätzter Kollege, wird bei einer Razzia getötet. Mysteriös: Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt. Aber warum?

Die Kollegen sind ratlos, doch bald deutet alles darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Zur selben Zeit wird der Fall der ermordeten Familie wieder aufgerollt. Möglicherweise wurde damals der falsche Täter gefasst. Zwei Fälle von höchster Brisanz für Capelli und Zhou. 

Kritik

"Ein weiterer, hervorragend geschriebener Krimi einer Autorin, die ihr Handwerk versteht und beherrscht."
Peter Förster, meine-kommissare 28.12.2015 

Autoreninfo

Winter, Judith
Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz. 

Mehr vom Verlag:

dtv Verlagsgesellschaft

Mehr aus der Reihe:

dtv

Mehr vom Autor:

Winter, Judith

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 459
Sprache: Deutsch
Erschienen: Dezember 2015
Maße: 191 x 121 mm
Gewicht: 333 g
ISBN-10: 3423216166
ISBN-13: 9783423216166

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Was nicht gesucht wird, wird auch nicht gefunden

- von Schnuck aus Bad Sxxx, 14.02.2016 -

Der Krimialroman ?Sterbegeld? von Judith Winter ist der dritte Fall für die Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou.
Beide rollen den schon fast abgeschlossenen Fall einer ermordeten Familie wieder auf und sollen gleichzeitig die undichte Stelle in der Sondereinsatzgruppe verdeckt ermitteln.
Keine Familie kann das Schild heraushängen: Hier ist alles in Ordnung.? Chinesisches Sprichwort aus dem Buch.
Das Cover mit dem blutigen Hirschhornkäfer und der Titel ?Sterbegeld? haben für mich keine Verbindung zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig und beschreibt gut die zielorientierte, genaue und akribische Ermittlungsarbeit der beiden Polizistinnen. Viele Details und die sich daraus ergebende Schlussfolgerungen werden erläutert und Zusammenhänge hergestellt. Durch die erschreckende Situation im Prolog, den Notruf des kleinen verängstigten Jungen und das spätere Auffinden der ermordeten Familie wird am Anfang totale Spannung erzeugt. Acht Monate später beginnen die Ermittlungsarbeiten, die in unterschiedlichen Handlungssträngen, mit Perspektivwechseln und in kurzen genannten Zeitabschnitten überwiegend spannend beschrieben werden. Der Tathergang und die Mordmotive ergeben für mich keine runde Sache. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass die verschiedenen Persönlichkeiten deutlich werden.
Schau ? und du wirst es finden. Was nicht gesucht wird, das wird unentdeckt bleiben. Sokrates
Zu Beginn fesselt mich ?Sterbegeld? und es folgen gute und interessante Ermittlungsarbeiten mit detaillierten Beschreibungen. Das Ende hat mich dann nicht so ganz überzeugt. 

  Fall drei für Mai und Em: Sterbegeld

- von Catmaniac aus Kreis HD, 02.02.2016 -

Der Notruf eines kleinen Jungen trifft bei der Polizei ein. Sie sind in kürzester Zeit vor Ort, finden aber die komplette vierköpfige Familie bestialisch ermordet, ja eher hingerichtet vor. Der vermeintliche Täter ist schnell gefunden und verhaftet. Doch dann finden sich Indizien für dessen Unschuld und die Beamten müssen schnellstmöglich herausfinden, ob sie ihn wirklich freilassen müssen oder es tatsächlich einen anderen Täter gibt.

Zeitgleich wird ein Polizeibeamter getötet. Wieso hatte er im Einsatz seine schusssichere Weste abgelegt? Das macht kein Polizist, der noch alle Sinne beieinander hat. Oder warum hat er es getan?

Capelli und Zhou jagen nun zwei Mörder ?

Für mich ist das der erste Fall dieses Ermittlerinnen-Teams. So ein klein wenig ?Rizzoli & Iles? hätte ich mir schon erwartet. Mit Sticheleien und Unterschieden zwischen den beiden wäre ich super klargekommen. Aber Em und Mai haben ? und das nach fast einem Jahr Zusammenarbeit und dem inzwischen dritten Fall ? eine nicht nur kühle, sondern kalte Distanz. Auch die Tatsache, dass Em mit Tom als Partner gerechnet hatte und dann doch Mai bekam, rechtfertigt das für mich nicht. Es liegen wirklich Welten zwischen den beiden, die ein seltsames Gefühl hinterlassen.

Auch die anderen Protagonisten machen es mir als Leser sehr schwer, Sympathien aufzubringen. Bis dann endlich zwei ?Randfiguren? ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommen: den Penner Joshua und die Sonderermittlerin Iris sind sehr viel besser gezeichnet und bleiben nicht so eindimensional. Diese Kapitel lesen sich sehr gut und zügig, währen die anderen bei mir immer wieder ein gedankliches Abdriften ausgelöst haben und ich vieles mehrfach lesen musste.

Der Stil der Autorin war für mich dementsprechend holprig: gute Phasen, weniger gute Phasen, ein Auf und Ab. Besonders, dass sich sehr viele Figuren statt zu reden ihren Teil einfach nur gedacht haben und das immer wieder, hat mir nicht gefallen.

Die einzelnen Erzählstränge haben für meinen Geschmack zu lang gebraucht, um sich einander anzunähern. Schwierig war dann auch, dass es ja zwei Hauptstränge gab, zu denen die einzelnen kleinen Stränge dann aufgeteilt wurden. Für mich war das ein sehr großes Kuddelmuddel und passte nicht so recht ins Krimibild.

Das Ende fand ich nicht mal so schlecht. Ein wenig komplikationslos, aber doch in sich stimmig ? und zwar in beiden Hauptsträngen. Insgesamt meine ich aber wäre es besser gewesen, beiden Strängen einen eigenen Krimi zu widmen. Alles in allem ist dies für mich ein drei-Sterne-Krimi: für Fans der Autorin und der Serie ein Must-Have, für diejenigen, die noch nichts davon gelesen haben eher nicht so geeignet. 

  Der dritte Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

- von Inge Weis aus 66953 Pirmasens, 29.01.2016 -

Judith Winter, die Stimme der deutschen Spannungsliteratur! Ein grandioser psychologischer Roman mit geheimnisvoller Spannung.
Worum geht es? Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät - der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet. So beginnt ein grausiges und raffiniertes Psycho-Puzzle für die 2 jungen Ermittlerinnen Capelli und Zhou. Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Thorsten Mohr, ein geschätzter Kollege, wird bei einer Razzia getötet. Mysteriös: Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt. Eine fast gespenstische Atmosphäre entsteht. Zwei erschütternde Fälle von höchster Brisanz für die beiden erfolgreichen jungen Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou. Die Abteilung für Kapitaldelikte der Zentralen Kriminaldirektion Frankfurt am Main spannt die beiden Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou zusammen, um die bizarren Morde aufzuklären.
Tollster Moment? Diesmal müssen sie bis an ihre Grenzen gehen ? und weit darüber hinaus. Judith Winter's neuer Thriller hat es in sich, die Autorin erzählt mit dichter Spannung, atmosphärischem Knistern und nervenzerreißenden Wendungen. Der Roman ist ein großartiger Pageturner, der, am Ende hoffen lässt, dass es weitere Bücher mit den Hauptprotagonisten geben wird. Eine klare Empfehlung für alle Fans psychologisch raffinierter Geschichten. Dicht und spannend erzählt - eine außergewöhnliche Geschichte um einige außergewöhnliche Menschen. Ein Thriller, der Sie um den Schlaf bringen wird er, überzeugt durch höchste Spannung und 464 Seiten schlabbern sich weg wie nichts! Bei dieser Geschichte wird das Herz eines jeden Krimiliebhabers höher schlagen. Spannend, rasant und unberechenbar bis zum Schluss.
Warum ich es empfehle? Ein sprachgewaltiger und intensiver Roman über eine außergewöhnliche Geschichte und einige außergewöhnliche Menschen. Sprachlich brillant-die Autorin malt geradezu die Sprache-entwickelt einen Sog, der den Leser total fesselt. Empfehlenswert für Literatur-und Thrillerfans gleichermaßen. Die schönste List des Teufels ist es, uns davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt ...Judith Winter lesen und mit zittern. 

  Sterbegeld

- von Bücherfreundin aus Leipzig, 24.01.2016 -

"Sterbegeld" von Judith Winter ist der 3. Fall mit den beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou, wovon ich die beiden Vorgänger nicht kenne.
Dieses Mal gibt es gleich 2 Fälle, um die sich die beiden Frauen kümmern müssen. Da ist zum einen eine angesehene Frankfurter Familie, die scheinbar ohne Motiv brutal ermordet wurden. Etwas merkwürdig erscheint, dass die Ehefrau anscheinend am brutalsten ermordet wurde, ganz so als ob sie das eigentliche Ziel der Tat wäre. Eigentlich ist der Fall schon abgeschlossen und zu den Akten gelegt, aber dann tauchen neue Hinweise auf, die weitere Ermittlungen erfordern.
Der andere Fall ist ein interner. Bei einer Undercover Aktion ist ein Polizist getötet wurden, dem im Nachhinein Korruption und Bestechlichkeit vorgeworfen werden. Die beiden unterschiedlichen Frauen werden gebeten, auch diese Ermittlungen zu führen. Aber wie so oft, ist hier nicht alles so, wie es auf den ersten Blick zu scheinen sein.

Die beiden Ermittlerinnen sind sehr unterschiedlich und sie haben öfters Schwierigkeiten miteinander auszukommen. Da ich die Vorgängerbände nicht kenne, kann ich das Verhalten und die Beziehung zwischen Emilia und Mai nicht immer nachvollziehen. Auch wird in manchen Teilen auf Vorgänge in der Vergangenheit angespielt, die sicherlich in den früheren Fällen ausführlicher dargestellt wurden sind.

Insgesamt kann man das Buch auch als Einzelband lesen, denn die dargestellten Fälle sind in sich abgeschlossen. Wer aber das Verhalten der beiden Ermittlerinnen besser verstehen will, sollte alle Vorgängerbände gelesen haben. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, auch wenn ich es vielleicht besser gefunden hätte, wenn die Autorin aus den beiden Fällen 2 Bücher gemacht hätte. Dann hätte sie jeweils näher und ausführlicher auf die Taten und die Ermittlungen eingehen können. An manchen Stellen blieb sie mir hier nämlich zu oberflächlich.

Insgesamt war es okay, aber auch kein Buch, was mir länger in Erinnerung bleiben wird. Daher vergebe ich dieses Mal 3,5 Sterne, die ich wohlwollend auf 4 aufrunde. 

  Sterbegeld

- von Venice aus Oberusel, 06.01.2016 -

Der dritte Teil der Reihe mit Emilia, genannt 'Em' Capelli und Mai Zhou beginnt sehr spannend. Eines Abends im November, ein kleiner Junge wählt den Notruf und kann recht genaue Angaben machen wie er heißt und wo er wohnt. Seine Mama weint und seine Schwester bewegt sich nicht mehr. Dann kommt jemand die Treppe hinauf und das Gespräch endet. Die wenig später eintreffende Polizei findet die ganze Familie, Vater, Mutter und beide Kinder ermordet vor.

Dann geht es 8 Monate später im Sommer weiter. Die gesamte Abteilung für Kapitalverbrechen der Polizei Frankfurt ist bei der Beerdigung eines Kollegen der während einer Razzia erschossen wurde. Merkwürdigerweise hatte er kurz vorher die vorgeschriebene Schutzweste ausgezogen. Em und Zhou werden zu ihrem Chef gerufen und zu einer geheimnisvollen Besprechung gebracht. Der Innendienst vermutet einen Maulwurf in den Reihen der Sondereinsatzgruppe. Die beiden sollen gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln.

Auf Drängen einer Nachbarin des für den vierfachen Familienmordes verhafteten Mannes sucht Rechtsanwalt Karel Schubert Zhou auf und versucht die Ermittlungen wieder aufleben zu lassen und einen Freispruch für seinen Mandanten zu erzielen. Em und Zhou übernehmen auch diesen Fall und tragen nach und nach neue Erkenntnisse zusammen.

Auch in dem Fall des Maulwurfs in den eigenen Reihen geht des dramatisch zu. Em übernimmt die Rolle eines Lockvogels um sich mit einem hochrangigen Verbrecher zu treffen da die eigens dafür angeheuerte Frau plötzlich verschwunden ist.

Das Ende ist für mich dann etwas übertrieben. Vor Zhous geistigem Auge passen plötzlich alle Puzzle Teile im Fall der ermordeten Familie zusammen und ihr gelingt es den Staatsanwalt von der Schuld des in Haft sitzenden zu überzeugen.
Währenddessen begibt sich Em alleine auf Suche nach der verschwundenen Holländerin auf ein leerstehendes Armeegelände wo es zum großen Showdown kommt und der Polizeiverräter schließlich entlarvt wird.

Da die beiden Fälle so gar nichts miteinander zu tun haben und irgendwie nicht richtig abgerundet wirken kam für mich keine wirkliche Spannung auf. Die einzigen die sich in dem Buch etwas näherkommen sind Em und Zhou. Der Schreibstil ist flüssig, die Personen sehr lebendig beschrieben obwohl in diesem Buch viele Personen eingeführt werden gelingt es einem doch den Überblick zu wahren. Ich bin gespannt auf weitere Bücher mit Em und Zhou in Frankfurt am Main. 

  Sterbegeld

- von Venice aus Oberursel, 02.01.2016 -

Der dritte Teil der Reihe mit Emilia, genannt 'Em' Capelli und Mai Zhou beginnt sehr spannend. Eines Abends im November, ein kleiner Junge wählt den Notruf und kann recht genaue Angaben machen wie er heißt und wo er wohnt. Seine Mama weint und seine Schwester bewegt sich nicht mehr. Dann kommt jemand die Treppe hinauf und das Gespräch endet. Die wenig später eintreffende Polizei findet die ganze Familie, Vater, Mutter und beide Kinder ermordet vor.

Dann geht es 8 Monate später im Sommer weiter. Die gesamte Abteilung für Kapitalverbrechen der Polizei Frankfurt ist bei der Beerdigung eines Kollegen der während einer Razzia erschossen wurde. Merkwürdigerweise hatte er kurz vorher die vorgeschriebene Schutzweste ausgezogen. Em und Zhou werden zu ihrem Chef gerufen und zu einer geheimnisvollen Besprechung gebracht. Der Innendienst vermutet einen Maulwurf in den Reihen der Sondereinsatzgruppe. Die beiden sollen gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln.

Auf Drängen einer Nachbarin des für den vierfachen Familienmordes verhafteten Mannes sucht Rechtsanwalt Karel Schubert Zhou auf und versucht die Ermittlungen wieder aufleben zu lassen und einen Freispruch für seinen Mandanten zu erzielen. Em und Zhou übernehmen auch diesen Fall und tragen nach und nach neue Erkenntnisse zusammen.

Auch in dem Fall des Maulwurfs in den eigenen Reihen geht des dramatisch zu. Em übernimmt die Rolle eines Lockvogels um sich mit einem hochrangigen Verbrecher zu treffen da die eigens dafür angeheuerte Frau plötzlich verschwunden ist.

Das Ende ist für mich dann etwas übertrieben. Vor Zhous geistigem Auge passen plötzlich alle Puzzle Teile im Fall der ermordeten Familie zusammen und ihr gelingt es den Staatsanwalt von der Schuld des in Haft sitzenden zu überzeugen.
Währenddessen begibt sich Em alleine auf Suche nach der verschwundenen Holländerin auf ein leerstehendes Armeegelände wo es zum großen Showdown kommt und der Polizeiverräter schließlich entlarvt wird.

Da die beiden Fälle so gar nichts miteinander zu tun haben und irgendwie nicht richtig abgerundet wirken kam für mich keine wirkliche Spannung auf. Die einzigen die sich in dem Buch etwas näherkommen sind Em und Zhou. Der Schreibstil ist flüssig, die Personen sehr lebendig beschrieben obwohl in diesem Buch viele Personen eingeführt werden gelingt es einem doch den Überblick zu wahren. Ich bin gespannt auf weitere Bücher mit Em und Zhou in Frankfurt am Main. 

  Sterbegeld

- von RebekkaT aus 30179 Hannover, 29.12.2015 -

Mein erstes und sicher nicht mein letztes Buch von Judith Winter. Die Vorgänger kenne ich noch nicht, vermutlich kam ich deswegen etwas ins Schleudern aufgrund der vielen Personen/Charaktere.
Leon Svensson, ein 6-jähriger Junge, löst den Notruf aus, doch als die Polizei bei ihm zu Hause eintrifft, ist es zu spät. Er und seine Familie sind tot. Ein Armin Bormann wird verhaftet und es scheint alles abgeschlossen.
Nebenbei ermitteln Emilia Capelli und Mai Zhou undercover nach einem Maulwurf in den eigenen Reihen, bis Zweifel an der Schuld Bormanns aufkeimen...

Cover: Was ein Hirschkäfer auf dem Cover zu suchen hat, hat sich mir im Buch leider nicht erschlossen, aber trotzdem nett und auffällig.
Schreibstil: Der Anfang war gleich sehr spannend, eben ein Thriller. Im Mittelteil wurde es schwächer, um zum Ende hin wieder zu überraschen.

Das Ermittlerduo ist durchaus sympathisch. Gegensätze ziehen sich an. Während Capelli eher Typ mit dem Kopf durch die Wand ist, strahlt Zhou Ruhe und Besonnenheit aus. Die "Extra"-Geschichte mit dem Maulwurf fand ich etwas nervig, da mir recht schnell klar war, wer der Maulwurf ist. Die Geschichte um die ermordete Familie war hingegen sehr gut und das Ende langwierig, aber gut durchdacht. Bin gespannt, was aus Em und Zhou im nächsten Teil wird! 

  Sterbegled

- von Rezensentin/Rezensent aus Mengen, 27.12.2015 -

Das Cover des Buches hat mich sofort in Bann gezogen. Auch der Titel hat meine Aufmerksamkeit erweckt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und spannend zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt.Dies ist das erste Buch von Judith Winter, das ich gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen.
Sterbegeld ist das dritte Buch einer Serie, jedoch hatte ich keine Probleme zu folgen, obwohl ich die anderen Bücher nicht gelesen hatte.
Im Buch werden parallel zwei verschiedene Fälle behandelt. Zum einen wird eine vierköpfige Familie brutal ermordet. Dem kleinen Jungen gelingt es noch die Polizei anzurufen, aber er schafft es dennoch nicht, dem Täter zu entkommen. Auf der anderen Seite wird ein Polizeikollege bei einem Einsatz erschlossen. Weitere Nachforschungen ergeben, dass in ihren Reihen ein Maulwurf tätig ist.
Gut gefallen hat mir auch die Spannung, die immer wieder zwischen den beiden Ermittlerinnen Emilia Capelli (Em) und Mai Zhou (Zhou) aufkommt. Am Schluss kommen sie aber ganz gut miteinander klar.
Im mittleren Teil geht die Spannung etwas zurück, was jedoch das spannende Finale auf jeden Fall wieder gut macht.
Ein sehr schöner Thriller, den ich nur wärmstens empfehlen kann. 

  Spannende Ermittlung

- von Hope aus Obertshausen, 20.12.2015 -

Der 3. Fall für Capelli und Zhou liest sich genauso spannend wie seine Vorgänger. Ich habe mich wieder ausgezeichnet unterhalten gefühlt.
Der sechsjährige Sohn der Familie Svensson setzt einen Notruf ab, doch als die Polizei eintrifft kommt sie zu spät. Jemand hat die vierköpfige Familie grausam ermordet.
Mit Hochdruck wird ermittelt und schnell wird ein Verdächtiger fest genommen. Doch ist er tatsächlich der Täter?
Als dann ihr Kollege Thomas Mohr getötet wird und es sich herausstellt, dass es einen Maulwurf in den eigenen Reihen geben muss, haben es die beiden plötzlich mit zwei Fällen zu tun.
Die Story beginnt von Anfang an spannend und lässt, bis auf einige kurze Momente, auch den Spannungsbogen nicht wirklich abfallen.
Gut gefallen hat mir die Recherche und dass Zusammenspiel der Ermittler. Trotz unterschiedlicher Charaktere harmonieren sie bestens zusammen. Die Dialoge tun ihr übriges dazu, mich als Leser gut zu unterhalten. Neben der Suche nach dem Maulwurf und dem Mörder von Familie Svensson wird auch über das Privatleben der Ermittlerinnen erzählt. Fand ich persönlich ebenfalls interessant, versteht man so einiges an Verhalten der beiden etwas besser.
Die Suche nach dem/den Mördern wird spannungsreich und aufregend beschrieben, so dass ich mitfiebern musste und gar nicht so schnell lesen konnte, wie ich wollte. ;-)
Insgesamt war auch dieser Fall für mich wieder ein kleines Highlight in diesem Jahr. Judith Winter versteht es mit einem flüssigen Schreibstil, zwei sympathischen Ermittlerinnen die sich noch ein wenig mehr annähern müssen, einem außergewöhnlichen Fall und einem guten Spannungsbogen den Leser über Stunden gut zu unterhalten. 

  Sterbegeld

- von Gelinde aus Neresh., 18.12.2015 -

Sterbegeld, von Judith Winter

Cover:
Ein Eye-Catcher, dunkel und düster. (Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, aber kein Bezug zur Geschichte).

Inhalt:
Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Offenbar schweben er und seine Familie in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät ? der Junge und seine ganze Familie wurden kaltblütig ermordet.

Nach fast einem Jahr wird der Fall wieder aufgenommen, und die beiden Polizistinnen, Emilia Capelli und Mai Zhou, werden darauf angesetzt.
Parallel dazu sollen sie innerhalb ihrer Abteilung ermitteln und einen ?Maulwurf? entlarven, der schon ein Opfer in ihren eigenen Reihen gekostet hat.

Meine Meinung:
Ich bin sehr schwer in dieses Buch hineingekommen.
Ich finde der Schreibstil ist sehr verwirrend, an vielen Stellen ausschweifend blumig, dann wieder übertrieben und abschweifend. Es gibt immer Umwege und Wiederholungen die mich in der Geschichte nicht weiterbringen.
Dann so abgefahrene Szene in der eine ?Über-Protagonistin? mit verbundenen Augen, in einem fahrenden Auto, die Uhrzeit riechen und fühlen kann!?
Das Verhältnis zwischen Capelli und Zhou finde ich auch recht ruppig und gereizt, fast feindselig.
Es gibt 3 bzw. 4 Erzählstränge, die zwar am Ende des Buches irgendwie zusammen kommen, aber irgendwie auch in der Luft hängenbleiben.
Es geht um eine intern undichte Stelle, Verrat, Korruption und Misstrauen, aber so genau blicke ich nicht durch was da genau eingefädelt wurde und wie der Maulwurf entlarvt werden soll.
Irgendwie geht mir der Spaß beim Lesen verloren, weil ich immer das Gefühl habe nichts zu kapieren.
Erst auf den letzen Seiten kommen dann Bewegung und Ermittlungserfolge ins Spiel. Und das dann ?Zack Zack?, alle Indizien auf einer Seite. Mir war dann unklar wie Zhou auf all die Fakten gestoßen ist.
Auch für den ?Maulwurf? wird zwar das Motiv klar, aber wie es dazu gekommen ist bleibt im Dunkeln.

Autorin:
Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie und arbeitete viele Jahre in einem wissenschaftlichen Institut. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Konstanz.

Mein Fazit:
Das Buch hat mich sehr lange ratlos gelassen.
Erst auf den letzen 50 Seiten (von 460) kam für mich sowas wie Spannung und Bewegung ins Spiel.
Deshalb von mir 3 Sterne. 

Bestell-Nr.: 16090038 
 

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Gattung: Kriminalroman
KNO-SAMMLUNG: dtv Taschenbücher Bd.21616
KNOABBVERMERK: 2015. 464 S. 191 mm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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