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Grundzüge einer Poetologie des Textendes der deutschen Literatur des Mittelalters

(Habilitationsschrift)

von Rüther, Hanno   (Autor)

Ob ein Text als Kunstwerk Geltung beanspruchen kann, zeigt sich nicht zuletzt an der Gestaltung seines Endes. Die Literaturwissenschaft hat sich bislang jedoch kaum systematisch mit dem Textende befasst. Diesem Desiderat entspricht die vorliegende Arbeit in Bezug auf erzählende Texte des deutschen Mittelalters. Methodisch wird dazu jedes Textende als Zusammenspiel von Handlungsende, Textschluss und materiellem Textende beschrieben. Historisch werden etwa 30 Texte aus dem Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jahrhundert detailliert untersucht. Dabei erweist sich die althochdeutsche Literatur als strukturell mündlich geprägt und strebt einen quasi formelhaften Schluss an. Je eigene Deutungsabsichten des Stoffes zeigen die Schlussgestaltungen der deutschsprachigen Tristandichtungen. Hartmann von Aue entwickelt in seinen erzählenden Texten eigenständige, von den Vorlagen abweichende Schlusskonzeptionen. Spätmittelalterliche Erzählungen vom Ehebruch versuchen, Anschlusskommunikation zu initiieren und zu steuern.

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Produktbeschreibung

Ob ein Text als Kunstwerk Geltung beanspruchen kann, zeigt sich nicht zuletzt an der Gestaltung seines Endes. Die Literaturwissenschaft hat sich bislang jedoch kaum systematisch mit dem Textende befasst. Diesem Desiderat entspricht die vorliegende Arbeit in Bezug auf erzählende Texte des deutschen Mittelalters. Methodisch wird dazu jedes Textende als Zusammenspiel von Handlungsende, Textschluss und materiellem Textende beschrieben. Historisch werden etwa 30 Texte aus dem Zeitraum vom 9. bis zum 16. Jahrhundert detailliert untersucht.

Dabei erweist sich die althochdeutsche Literatur als strukturell mündlich geprägt und strebt einen quasi formelhaften Schluss an. Je eigene Deutungsabsichten des Stoffes zeigen die Schlussgestaltungen der deutschsprachigen Tristandichtungen. Hartmann von Aue entwickelt in seinen erzählenden Texten eigenständige, von den Vorlagen abweichende Schlusskonzeptionen. Spätmittelalterliche Erzählungen vom Ehebruch versuchen, Anschlusskommunikation zu initiieren und zu steuern. 

Autoreninfo

Hanno Rüther ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut, Abteilung Literatur des Mittelalters, der Universität Münster. 

Mehr vom Verlag:

Universitätsverlag Winter

Mehr aus der Reihe:

Studien zur historischen Poetik

Mehr vom Autor:

Rüther, Hanno

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: V, 441
Sprache: Deutsch
Erschienen: Dezember 2018
Maße: 241 x 164 mm
Gewicht: 801 g
ISBN-10: 3825364356
ISBN-13: 9783825364359

Bestell-Nr.: 15770972 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
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Warengruppe: 15730 

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KNV-STOCK: 3

Gattung: Habilitationsschrift
KNO-SAMMLUNG: Studien zur historischen Poetik .19
KNOABBVERMERK: 2018. XII, 441 S. 235 mm
Einband: Gebunden
Sprache: Deutsch
Beilage(n): GB

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