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Kleinmichel, P: Im Namen der Kunst

von Kleinmichel, Philipp   (Autor)

Nietzsches berühmtes Diktum, das Dasein und die Welt seien nur als ästhetisches Phänomen zu rechtfertigen, wurde nach dem "Tod Gottes" durch die aufregende Ästhetisierung des modernen Alltags realisiert. Warum glauben wir angesichts unseres schönen und verzauberten Alltags aber immer noch an die Notwendigkeit der Kunst? In seinem Buch zeigt Kleinmichel, dass der Glaube an die Kunst seine Kraft aus einer tiefen Enttäuschung bezieht. Sie entsteht als Reaktion auf das Scheitern der politischen Versuche, angesichts einer zunehmend profan und gottlos gewordenen Wirklichkeit neue politische Gemeinschaften zu gründen. In seiner genealogischen Auseinandersetzung mit Schiller, Wagner und Nietzsche verfolgt Kleinmichel die Entwicklung des modernen Glaubens an die Kunst, ausgehend von den Debatten über die Kunst der Gegenwart, bis ans Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Einerseits erzeugt die Enttäuschung über das Scheitern der modernen politischen Revolutionen jenen begeisterten Glauben an die Kraft der Kunst, andererseits führen die Enttäuschungen über das Versagen der Kunst zu Forderungen, die Kunst und ihre Institutionen grundlegend zu revolutionieren. Im Unterschied zu der politisch-ästhetischen Theorie RanciŠres wird so deutlich, dass die Kunst, anders als das Dasein und die Welt, nicht ästhetisch, sondern immer schon politisch gerechtfertigt wird.

Buch (Kartoniert)

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Produktbeschreibung

Nietzsches berühmtes Diktum, das Dasein und die Welt seien nur als ästhetisches Phänomen zu rechtfertigen, wurde nach dem "Tod Gottes" durch die aufregende Ästhetisierung des modernen Alltags realisiert. Warum glauben wir angesichts unseres schönen und verzauberten Alltags aber immer noch an die Notwendigkeit der Kunst?
In seinem Buch zeigt Kleinmichel, dass der Glaube an die Kunst seine Kraft aus einer tiefen Enttäuschung bezieht. Sie entsteht als Reaktion auf das Scheitern der politischen Versuche, angesichts einer zunehmend profan und gottlos gewordenen Wirklichkeit neue politische Gemeinschaften zu gründen. In seiner genealogischen Auseinandersetzung mit Schiller, Wagner und Nietzsche verfolgt Kleinmichel die Entwicklung des modernen Glaubens an die Kunst, ausgehend von den Debatten über die Kunst der Gegenwart, bis ans Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Einerseits erzeugt die Enttäuschung über das Scheitern der modernen politischen Revolutionen jenen begeisterten Glauben an die Kraft der Kunst, andererseits führen die Enttäuschungen über das Versagen der Kunst zu Forderungen, die Kunst und ihre Institutionen grundlegend zu revolutionieren. Im Unterschied zu der politisch-ästhetischen Theorie RanciŠres wird so deutlich, dass die Kunst, anders als das Dasein und die Welt, nicht ästhetisch, sondern immer schon politisch gerechtfertigt wird. 

Autoreninfo

Philipp Kleinmichel unterrichtet Philosophie und Kunstwissenschaft an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe/ZKM. Im Moment ist er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. 

Mehr vom Verlag:

Passagen Verlag Ges.M.B.H

Mehr aus der Reihe:

Passagen Philosophie

Mehr vom Autor:

Kleinmichel, Philipp

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 288
Sprache: Deutsch
Erschienen: April 2014
Maße: 236 x 157 mm
Gewicht: 491 g
ISBN-10: 3709201187
ISBN-13: 9783709201183

Bestell-Nr.: 14709717 
Libri-Verkaufsrang (LVR):
Libri-Relevanz: 4 (max 9.999)
 

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KNO: 46062703
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KNV-STOCK: 4

KNO-SAMMLUNG: Passagen Philosophie
KNOABBVERMERK: 1. Aufl. 2014. 288 S. 235 mm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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