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ZERO - Sie wissen, was du tust

von Elsberg, Marc   (Autor)

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden! London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten - und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen ... Hochaktuell und bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle _

Buch (Gebunden)

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Produktbeschreibung

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden!

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten - und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen ...

Hochaktuell und bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle _ 

Kritik

"[...] mit seinem neuen Buch hat [Elsberg] die Gelegenheit, endgültig einer der Vorsprecher dieses vielleicht wichtigsten gesellschaftlichen Diskurses unserer Zeit zu werden." Handelsblatt 

Autoreninfo

Elsberg, Marc
Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung ¯Der Standard®. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT, ZERO und HELIX etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. BLACKOUT und ZERO wurden von ¯Bild der Wissenschaft® als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft. 

Mehr vom Verlag:

Blanvalet Verlag

Mehr vom Autor:

Elsberg, Marc

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Gebunden
Seiten: 479
Sprache: Deutsch
Erschienen: Mai 2014
Maße: 225 x 146 mm
Gewicht: 660 g
ISBN-10: 3764504927
ISBN-13: 9783764504922

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Big Brother is watching you!

- von Mira aus Innsbruck, 31.05.2014 -

Sehr spannendes, hochaktuelles Thema,gut auf den Punkt gebracht. Cyn,ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Unbedingt lesenswert! 

  Und wie viel gibst du preis?

- von Rezensentin/Rezensent aus NS, 31.05.2014 -

Datenmissbrauch, Manipulation, öffentliche Überwachung ? Marc Elsbergs Zero beschäftigt sich mit sehr aktuellen Themen. Das Szenario ist ebenso erschreckend wie faszinierend. In einer denkbaren Zukunft spielend kann die Technik im Buch dabei bereits etwas mehr leisten, als momentan noch machbar ist, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Computer uns passgenaue Ratschläge für unser Leben geben können. Die Handlung ist von Beginn an sehr spannend. Ein Ereignis jagt das nächste, überraschende Zusammenhänge werden aufgedeckt, unerwartete Wendungen drehen das Geschehen. Elsberg gelingt es auf jeden Fall, den Leser zum Nachdenken anzuregen. Wie vorsichtig oder unvorsichtig sind wir mit unseren Daten? Zero ist definitiv ein spannender Thriller, aber aufgrund des komplexen Themas mit den vielen Fachbegriffen und der Vielzahl an Charakteren keine leichte Lektüre für nebenbei. 

  fesselnde, spannende Story

- von Erdal aus R., 30.05.2014 -

"Zero" ist eine Story mit einem hochaktuellen Thema der heutigen Zeit. Die Umsetzung ist gut gelungen. Trotz der Fachbegriffe konnte ich flüssig und locker lesen. Hier ist die Auswahl nicht übertrieben. Manchmal bin ich aber gestoltpert, weil die Unterteilung der einzelnen Erzählstränge ungüngstig gewählt wurde.
Die einzelnen Ereignisse überschlagen sich. Die Handlung verläuft rasant. So wird extra Spannung erzeugt. Auch die verschiedenen Überraschungen bringen Abwechslung in die Story.
Die Story von Elsberg hat mich gefesselt und zum Nachdenken angeregt. Er hat mir vor die Augen geworfen, wie schlimm wir heute in der Welt haben. Überall wird kontrolliert und überwacht.
Die Charaktere sind individuell und vielfältig. Sie sind gut beleuchtet und erscheinen nicht oberflächlich. Ich konnte mir von denen ein gutes Bild schaffen. Die vielen Charaktere können etwas verwirrend wirken, aber ich persönlich hatte keine Probleme damit. Außerdem ist am Ende des Buches ein Personenregister vorhanden. 

  Lückenlose Überwachung ist längst keine Fiktion mehr

- von T. Geyer aus Gelsenkirchen, 30.05.2014 -

Hier wurde das daueraktuelle Thema der Datensammlung und -auswertung, sowie des Datenmissbrauchs aufgegriffen, und das auf sehr spannende Art und Weise.
Der Einstieg ins Buch ist mir leicht und schwer zugleich gefallen.
Leicht, weil der Anfang einfach packend war. Wenn ein Mann, der als unantastbar gilt, von einer Aktivistengruppe (?Zero?) derart bloßgestellt wird, das hat schon was unfassbar fesselndes.
Danach wurde es aber vorerst etwas schwieriger mit der Geschichte klar zu kommen, denn es folgten viele weitere Personen deren Namen es sich zu merken galt. Sehr hilfreich war hier das Personenregister im Anhang, wo ich bei Unklarheiten auch immer wieder nachgeschlagen habe.
Die Haupt- und Nebenfiguren haben mir alle gut gefallen, auch wenn ich nicht richtig mit ihnen warm wurde. Es hat mich aber auf Grund der interessanten und spannenden Geschichte nicht besonders gestört.
Trotzdem irritierte mich zumindest anfänglich, dass Cyn für ihr Alter und ihren Beruf sehr technikfern, fast schon technikfeindlich war und vielleicht auch ein wenig weltfremd. Ich musste mir dann allerdings eingestehen, dass ich persönlich genau solche Menschen kenne. Nicht viele, aber es gibt sie. Was mir bei Cyn zudem fehlte war der kritische, konstruktive Austausch über diese ganzen Technologien mit ihrer Tochter. Daher wunderte es mich eigentlich nicht, dass die Tochter (samt ihres Freundeskreises) ganz im Gegensatz zu Cyn sehr sorglos vorgeht, alles als Normalität begreift und lediglich versucht eigene Vorteile daraus zu ziehen. Es war bei genauer Betrachtung eine logische Folge, die ohnehin heute schon vielfach Realität ist.
Den Kern der Geschichte zu erfassen ist recht leicht. Anfangs beschreibt der Autor viele, mir überwiegend bekannte Firmen, Technologien und ihre Möglichkeiten. Doch auch wenn im Verlauf noch etwas (bisherige) Fiktion hinzu kam, fand ich es trotzdem nicht übertrieben techniklastig. Ich konnte alles sehr gut verstehen, und wenn nicht half auch hier eine Auflistung im Anhang.
Die Geschichte wirft sehr viele Fragen auf, über die es nachzudenken lohnt. Wer macht was mit meinen Daten und warum? Wie gläsern bin ich? Wie nutze ich welche Technologien und wie abhängig bin ich davon? Die Liste kann beliebig erweitert werden, und ich persönlich fand es erschreckend und interessant zugleich, dass mir hier in Teilen ein Spiegel vorgehalten wurde.
Doch es geht in der Geschichte natürlich auch Jene, die mit Nachdruck auf diese vermeintlichen Missstände aufmerksam machen wollen, und daher gejagt werden.... Zusammen ergab das eine sehr gute, abwechslungsreiche Mischung.

Rasant, interessant und spannend. Ein Buch das nachhallt... 

  Erschreckend realitätsnaher Thriller!

- von Cuddister aus NRW, 29.05.2014 -

Tatort London: Bei einer spektakulären Verfolgungsstadt in der Innenstadt stirbt auf dramatische Weise ein Jugendlicher. Ausgelöst durch eine scheinbar harmlose Datenbrille, die eigentlich der Reporterin Cynthia Bonsant gehört. Parallel dazu erhebt sich eine anonyme Macht, die der riesigen Datenkrake und Pseudo-Lebensverbesserer FreeMe den Kampf ansagt: ZERO. Eine verhängnisvolle, globale Verfolgungsjagd beginnt.

Meine Meinung:

Der Anfang war ein wenig holprig. Man wird direkt mit sehr vielen Namen konfrontiert, von denen man merkt, dass sie allesamt wichtig für das Voranbringen der Geschichte ist. Also war hier aufmerksames Lesen gefragt. Ebenso gibt es im Buch jede Menge Szenensprünge, die meist nur durch einen lapidaren Absatz gekennzeichnet. Auch hier musste man also genau aufpassen, um nicht nachher ohne wichtige Infos dazustehen. Aber war man erst einmal drin, konnte man gar nicht mehr aufhören zu lesen!
Marc Elsberg stellt hier eindrucksvoll unter Beweis, wie nah wir uns einer fast gänzlich transparenten Datengesellschaft nähern, teilweise sind wir an diesem Punkt bereits angekommen.
Mit einem relativ trockenen Schreibstil hält sich der Autor an die Fakten und beschreibt ein Szenario, was uns unter Umständen sehr bald widerfahren könnte bzw. zum Teil bereits eingetreten ist. Allerdings gibt es so einige Stellen im Buch, die man durchaus nicht ganz so trocken hätte formulieren müssen. So wären einige Szenen sicher authentischer rübergekommen. Trotzdem hat mir der klar gehaltene Schreibstil sehr gefallen.
Die Charaktere, allen voran Cynthia, waren zwar zum großen Teil gut geschildert, jedoch haben mir ein wenig die Emotionen gefehlt. Denn die Figuren wirkten teils ziemlich unnahbar und kalt.
Die ganzen technischen Schilderungen fand ich durchweg gelungen. Auch als Nicht-Kenner des Bereiches konnte man gut dem Geschehen folgen.
Der gesamte Plot war sehr schlüssig aufgebaut und hielt mit einigen rasanten und vorallem spannenden Teilen die ein oder andere Überraschung bereit.

Marc Elsberg hat ein hochaktuelles Thema geschickt in einen Thriller gepackt, den man kaum aus der Hand legen wollte. Auch wenn das Buch mit einigen kleinen Schwächen daher kommt, habe ich das Lesen doch sehr genossen. Top! 

  fesselnde, spannende Story

- von Erdal aus Ratingen, 29.05.2014 -

Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia zu der Internetplattform Freemee, die die Daten der Nutzer sammelt und analysiert. Zero, ein meistgesuchter Online.Aktivist der Welt, warnt jedoch vor Freemee. Als Cynthia nun anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie ein Teil eines Spiels.

"Zero" ist eine Story mit einem hochaktuellen Thema der heutigen Zeit. Die Umsetzung ist gut gelungen. Der Schreibstil ist passend gewählt. Trotz der Fachbegriffe konnte ich flüssig und locker lesen. Hier ist die Auswahl nicht übertrieben. Manchmal bin ich aber gestoltpert, weil die Unterteilung der einzelnen Erzählstränge ungüngstig gewählt wurde. Das ist aber nicht so schlimm gewesen.
Die einzelnen Ereignisse überschlagen sich. Die Handlung verläuft rasant. So wird extra Spannung erzeugt. Auch die verschiedenen Überraschungen bringen Abwechslung und Neugier in die Story. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand lassen.
Die Story von Elsberg hat mich sehr unterhaltet, gefesselt und zum Nachdenken angeregt. Er hat mir vor die Augen geworfen, wie schlimm wir heute in der Welt haben. Überall wirl kontrolliert und überwacht. Privatsphäre liegt im Fernen.
Die Charaktere sind individuell und vielfältig. Sie sind gut beleuchtet und erscheinen nicht oberflächlich. Ich konnte mir von denen ein gutes Bild schadden. Die vielen Charaktere können etwas verwirrend wirken, aber ich persönlich hatte keine Probleme damit. Außerdem ist am Ende des Buches ein Personenregister vorhanden, was ich gutheiße.

Die Story ist ein spannender Thriller mit einem ernsten Thema. Es ist ein Buch zum Nachdenken und Weiterempfehlen. Elsberg ist ein super Buch gelungen. 

  Abwechslungsreicher Social-Media-Thriller

- von DaniB83 aus Wien, 29.05.2014 -

Cynthia, genannt Cyn, ist Journalistin und arbeitet beim Daily. Ihre Tochter Vi ist Nutzerin der Plattform FreeMee (ähnliches Social Network wie Facebook) und deren ?ActApps?, die genau auf die Bedürfnisse der anwendenden Person eingeht. Als Adam, ein Freund von Vi, beim Versuch, einen Gangster zu stellen, ums Leben kommt, wird ein Stein losgetreten und Cyn wird plötzlich zu einer begehrten Persönlichkeit. Ein weiterer Freund Vis, Eddie, findet darüber hinaus ernst zu nehmende Daten heraus und Cyn fängt an, eine ActApp zu nutzen, damit sie bei ihrem neuen und vor allem jüngeren Kollegen Chander landen kann.

Neben diesen Charakteren spielen auch die Firmenchefs und Gründer von FreeMee, das FBI und die Regierung sowie die Mitarbeiter des Daily eine Rolle.

Der Roman lässt sich schnell lesen. Ein rasantes Erzähltempo sowie sich überschlagende Ereignisse sprechen für eine Empfehlung! 

  Komplizierter Einstieg, entwickelt sich dann zum Pageturner!

- von J-muhs aus Schleswig-Holstein, 28.05.2014 -

Ziemlich schnell war ich dann mitten im Geschehen und konnte echt spannend und fesselnd mitverfolgen, wie das Team vom Daily sich auf die Suche nach Zero macht. Der Organisation, die gegen diesen Datenhandel vorgeht. Freemee, eine scheinbar tolle Sache, die Menschen dazu bringt, sich zu verbessern und ansehender zu machen. Klingt toll, funktioniert auch in vielen Fällen, aber da gibt es auch die andere Seite...!

Mir wurde schnell bewusst, wie real das Alles doch werden könnte. Marc Elsberg hat es geschafft, mich zum Nachdenken zu bringen. Es ist krass, wie weit wir heute schon sind. Wie leicht man uns durchschauen und kontrollieren kann/könnte. Er schreibt fesselnd und sehr, sehr bewegend. Spannende und autoritäre Charaktere, führen hier durch das Geschehen, das mich nach anfänglichen Schwierigkeiten, dann doch recht fix durch das Buch geführt hat! 

  Willkommen in Paranoia

- von MadameK aus TH, 28.05.2014 -

Das Buch legt ein rasantes Tempo vor, ständig wechselt die Erzählperspektive, die Handlung spielt dabei sowohl in Europa als auch in den USA. Als Leser muss man sich zunächst einen Überblick verschaffen, wer welche Interessen verfolgt. Bis zum Schluss bleibt diese Frage spannend. Man sollte sich von diesem Durcheinander nicht abschrecken lassen und der Geschichte Zeit geben, es wird sich lohnen. Grundsätzlich dreht sich alles um die Daten, die von jedem Einzelnen in der digitalen Welt kursieren. In dem Buch wird eine Welt dargestellt, in der der gläserne Mensch keine Vision mehr ist. Ich denke, dass diese Welt nicht allzu weit weg ist von unserer Gesellschaft. Diese thematische Ebene hat mir sehr gut gefallen auch der Stil des Buches ist sehr angenehm, den trotz aller technischen Begriffe kann man flüssig lesen. Dennoch waren mir einige Passagen zu lang, daher ein kleiner Stern Abzug.  

  Eine spannende, teils temporeiche Story

- von H.S. aus Laatzen, 27.05.2014 -

Zum Inhalt:
Als die Journalistin Cynthia ?Cyn? Bonsant ihrer Tochter eine Datenbrille leiht, die sie von ihrem Chef zum Testen bekommen hat, ahnt sie noch nicht, welch dramatische Ereignisse sie damit auslösen wird. Keine 48 Stunden später steht Cyn im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und im Fokus verschiedener Organisationen. Eine gefährliche Jagd beginnt, die scheinbar jederzeit und überall überwacht werden kann?

Meine Meinung:
Autor Marc Elsberg steigt mit seinem neuen Roman ?ZERO? tief in die Welten des Cyber-Space und der internationalen Digitalisierung ein. Entsprechend tauchen viele technische Fachbegriffe auf, so dass mir das Glossar im Anhang teilweise ein guter Begleiter war. Das Gleiche gilt auch für das Personenverzeichnis im Anhang, dass ich immer wieder konsultiert habe, um den Überblick über die handelnden Personen und deren Zugehörigkeit zu behalten.
Es ist ein sehr interessantes wie hoch aktuelles Thema, dass Marc Elsberg bewegt. Vieles, was beim Lesen noch als Fiktion erscheint, stellt sich nach etwas Recherchearbeit als durchaus real dar. Verpackt in eine spannende, stellenweise sehr action- und temporeiche Story sensibilisiert der Autor den Leser ?nebenbei? für die Thematik.
Einziges kleines Manko aus meiner Sicht ist, dass ich es nicht geschafft habe, zu einer der Hauptpersonen eine wirkliche Bindung zu entwickeln und mit dieser dann richtig mitzuzittern und mitzufiebern.

FAZIT:
Rund um die Themen Digitalisierung, globale Vernetzung und Überwachung präsentiert Marc Elsberg eine spannende, teilweise action- und temporeiche Story, die nicht nur kurzweilig ist und gut unterhält, sondern den Leser auch für die aufgeworfenen Themen sensibilisiert und zum Nachdenken, auch über das eigene Verhalten, anregt.  

  Zero - Sie wissen, was du tust...

- von Katharina aus Schleswig-Holstein, 27.05.2014 -

Zero ? Sie wissen, was du tust - Marc Elsberg

Inhalt:
Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der beliebten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten ? und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die es einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Und in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen ? Hochaktuell und sehr bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle _ Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden!

Meine Meinung:
Bei ?Zero ? Sie wissen, was du tust? handelt es sich um einen brandaktuellen Roman, das von Datensammeln, Datenverwertung, Manipulation und der totalen Überwachung handelt. Das hier beschriebene fiktive Szenario könnte sich genau so auch in der Realität abspielen, denn der technische Fortschritt hierfür ist gegeben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und vermag es Spannung aufzubauen und rasant durch die Geschichte zu führen. Der Perspektiven-Wechsel bewirkt ebenfalls, dass die Spannung bestehen bleibt. Der Hauptcharakter Cynthia ist eine sympathische, teilweise leichtgläubige Person mit nur wenig Ahnung vom technischen Fortschritt. Ich habe sie sehr gerne auf ihrer Reise begleitet und mit ihr mitgefiebert.

Der Roman hat mich sehr stark zum Nachdenken gebracht. Der heutzutage leichtfertige Umgang mit seinen Daten sollte auf jeden Fall neu überdacht und geändert werden, damit ein solches Szenario wie bei ?Zero? nicht doch einmal zur Realität wird.

Fazit:
Ich kann diesen Roman absolut weiterempfehlen! Die Geschichte regt zum Nachdenken an! Auf jeden Fall LESENSWERT! 

  Die komplette Überwachung

- von Sarah aus Hessen, 27.05.2014 -

Zero greift mit Drohnen den Präsidenten der vereinigten Staaten an ? er möchte die Aufmerksamkeit der Menschen. Er möchte warnen, allen bewusst machen, wie sie vom Internet bewacht und kontrolliert werden. Eddie, der Mitglied von dem Unternehmen Freemee ist, stellt Nachforschungen an und entdeckt Geheimnisse, die nicht an die Öffentlichkeit kommen sollen. Doch dazu kommt es nicht, Freemee sorgt selbst dafür. Dadurch ist der Ehrgeiz von Cyn geweckt und sie stellt nun Forschungen nach, Zero erklärt sich bereit ihr dabei zu helfen. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt, die gefährlich nicht sein kann.

Der Autor Marc Elsberg macht mit diesem Buch klar, sensibler mit dem Internet umzugehen. Man wird vom Internet überrollt und die Faszination ist groß. Das Internet bietet so viele Möglichkeiten und man wird in den Strudel hinein gezogen. Doch ist mit den persönlichen Daten, die viele so einfach preis geben? Das Thema ist hochaktuell und betrifft jeden. Marc Elsberg erzählt eine spannende und aufregende Story, die gleichzeitig einem zum nachdenken anregt. Dem Autor ist damit ein Meisterwerk gelungen!

Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen. Ein fesselnder und spannender Thriller, der überzeugt! 

  Das Internet vergisst nie!

- von Liandra F. aus Hessen, 27.05.2014 -

Zero macht auf die totale Überwachung der Menschen durch das Internet durch eine aufregendes Ereignis aufmerksam. Cyn stellt Nachforschungen an, was für eine Überwachung und Einfluss auf die Menschen die Organisation Freemee nimmt und begibt sich auf ein gefährliches Spiel. Denn Freemee testet ein Experiment und geht dabei über Leichen. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt?

Die Thematik ist aktuell und brisant zugleich. Dem Autor ist es großartig gelungen dieses Thema in eine Erzählung zu verpacken. Geschickt nimmt er die Leser auf eine aufregende Reise mit Intrigen und Mord mit und informiert gleichzeitig über Datenmissbrauch und Überwachung. Dadurch regt er die Leser automatisch zum Nachdenken an ? das Internet vergisst nie die Spuren, die man da einmal hinterlassen hat. Wie geht man selbst mit den eigenen Daten im Internet um? Diese Frage stellt sich einem nach dieser Lektüre.

Mein Fazit:

Ich fühlte mich gut unterhalten und habe mir sehr mit der Thematik auseinander gesetzt. Das Wissen, dass der Autor in seinem Buch gut rübergebracht hat, ist sehr bereichernd.  

  Wirkt nachhaltig

- von Rezensentin/Rezensent aus Frankfurt, 26.05.2014 -

Cynthia Bonsant ist eine Journalistin der alten Schule und kann mit den neusten technischen Entwicklungen recht wenig anfangen. Doch als eine Gruppe von Internetaktivisten mit einem ?Attentat? auf den amerikanischen Präsidenten auf sich und ihre Idee, den Datenschutz im Internet, aufmerksam macht, wird in Cyn die Journalistin wach und sie beginnt sich intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen ? nichtsahnend, dass sie selbst schon sehr bald in den Strudel der Ereignisse geraten wird.

Marc Elsberg hat mit ?Zero. Sie wissen, was du tust? einen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Thematik ist hochaktuell und brisant. Zwar scheint das vom Autor entworfene Szenario noch in (naher?) Zukunft zu liegen, doch zumindest die technischen Grundsteine sind heute schon gelegt und es fehlt wohl nur an der Verbreitung in der Bevölkerung.
?Zero? beschäftigt sich mit sehr intensiv mit der Datensammelwut von Unternehmen, aber auch mit der schier grenzenlosen technischen Überwachung.
Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und mir viele meiner scheinbar unverfänglichen alltäglichen Gewohnheiten überdenken lassen. Obwohl ich schon immer sehr bewusst mit meinen Daten umgehe, habe ich mich sehr oft gefragt, ob das jetzt wirklich sein muss. Denn wie das Buch zeigt, nicht nur die ?Poweruser? gehen schlampig mit ihren Daten um.

Sprachlich hat mich das Buch ebenfalls überzeugt. Auch die vielen verschiedenen Perspektiven und Handlungsstränge haben niemals Langeweile aufkommen lassen. Zwar werden dadurch auch sehr viele Personen eingeführt, aber wer schnell den Überblick verliert erhält am Ende des Buches einen kurzen Personenregister. Auch einige der technischen Begriffe werden hier erklärt. Insgesamt werden im Buch auch viele technische Vorgänge angesprochen. Ich habe das jedoch nie als negativ empfunden, da es zur Thematik einfach dazugehört.
Gerne hätte ich allerdings noch mehr Einblick in die Gruppe der Internetaktivisten bekommen, die mir sehr sympathisch erschienen. Allerdings wäre es vielleicht dann irgendwann doch zu viel geworden. So hatte ich noch einen guten Überblick über die Personen und konnte mich besonders in die Protagonisten sehr gut einfühlen.

Ich kann ?Zero? von Marc Elsberg nur empfehlen! Ein sehr spannendes Buch, dessen Thematik jeden einzelnen beschäftigen sollte. In mir hat die Lektüre nachhaltig gewirkt und ich werde mich wohl noch intensiver mit dem Thema auseinander setzen. 

  Womit fängt es an - und wo sind die Grenzen?

- von Julia-K aus Bassum, 26.05.2014 -

Ein wirklich interessantes Buch (und in diesem Fall hat das Wort ?interessant? eigentlich eine noch weitreichendere Bedeutung verdient), welches ich nur jedem empfehlen kann, der gerne mal ein Buch lesen möchte, welches ihn aufgrund unseres technischen Fortschritts zum Nachdenken verleitet. Ich glaube, man hat sich, wenn überhaupt, nur selten die Frage gestellt, wo die Grenzen des technischen Fortschritts sind ? aber genau dieses sollte man tun! Und spätestens wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, verfällt man genau in dieses Stadium.



Es geht um Cyn, eine technisch nicht allzu versierte junge Mutter, welche aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit am eigenen Leib Erfahrungen mit den technischen Neuerungen in Form von Datenbrillen und stark personalisierten Apps sammelt. Sie trifft eine Entscheidung, die schwerwiegende Folgen hat und nicht nur ihr Leben auf den Kopf stellt.



Ich finde das Buch, wie bereits oben schon geschrieben, wirklich interessant, denn der Autor lässt den Leser am Leben von Cyn teilhaben und vermittelt dem Leser so die Vor- aber auch Nachteile der sich stark verändernden Welt und es ist wirklich erschreckend, wie viele personalisierte Daten Nutzer bereit sind freiwillig an große Konzerne herauszugeben!



Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, teilweise gehen die ?technischen Fremdwörter? zwar in eine bizarre Richtung (Gott sei Dank gibt es aber am Ende des Buches ein Glossar, sodass man dem Autor eigentlich immer recht gut folgen kann) und es bleibt mir letztendlich nur zu sagen: Ich kann es uneingeschränkt jedem weiterempfehlen, der sich gerne mal mit diesem Thema auseinandersetzen möchte und vergebe gerne vier Sternchen! 

  Wie gläsern bist Du?

- von MelE aus Leopoldshöhe, 26.05.2014 -

Auch wenn "Zero" utopisch ist von dem was an Fortschritt in der Internetwelt möglich ist, ist es erschreckend zu sehen, wie weit die Technik doch schon ist und wie wir unser Leben als Nutzer von diversen Apps unser Leben fremdbestimmen lassen. Ist "Zero" nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Weckruf an mich und meinen Konsum? "Zero"ist wirklich genial geschrieben, auch wenn man sich erst einmal an den Schreibstil und die vielen technischen Begriffe gewöhnen muss. Für Laien wie mich gibt es hinten im Buch ein Glossar an dem ich mich orientieren konnte, wenn mir ein Fachbegriff nichtssagend erschien. "Zero" verlangte mir ab, das ich mich voll und ganz konzentrieren musste, damit mir auch ja nichts entgeht. Für mich daher ein Thriller mit Wiedererkennungswert. Mord und Totschlag war gestern, heute kann uns "Zero" begeistern. 

  Wollen wir die totale Überwachung?

- von mrs-lucky aus Hamburg, 26.05.2014 -

In seinem Roman ?Zero? zeigt Marc Elsberg auf, wo die Entwicklung der Datennutzung im Internet hin gehen könnte. Nach Edward Snowdowns Enthüllungen sind Abhörskandale und Datenausbeutung in aller Munde. In Elsbergs Vision hat die Firma ?FreeMee? den Spieß umgekehrt und lässt die User mit der Freigabe ihrer Daten Gewinne machen. Je mehr Daten sie von sich preis geben, umso mehr ?Frees? bekommen sie, die sie in bares Geld umwandeln oder für die Nutzung der Programme verwenden können, die FreeMee anbietet. Mithilfe von ActApps und technischem Zubehör wird den Usern ein besseres und erfolgreicheres Leben versprochen.
Der Internetaktivist ZERO steht dem kritisch gegenüber und warnt die Menschen durch außergewöhnliche Videos und spektakulären Aktionen.
Als während der Nutzung von FreeMee und einer Datenbrille ein junger Mann ums Leben kommt,
wird auch die Journalistin Cynthia Bonsant auf FreeMee aufmerksam. Sie selbst steht mit technischen Neuerungen eher auf dem Kriegsfuß, muss aber schnell feststellen, dass selbst ihre Tochter, die mit dem Opfer befreundet und bei dem Mord dabei war, begeisterte FreeMee Nutzerin ist. Bei ihren Recherchen lernt Cynthia nicht nur die Vorzüge von Datenbrillen und FreeMee-Apps kennen, sondern erfährt bald am eigenen Leib die Bedrohung, die von lückenloser Datenkontrolle und Kameraüberwachung ausgeht.
Ich sebst gehöre zu einer Generation, die noch ohne Handy und Internet aufgewachsen ist, ähnlich wie Cynthia stehe ich den Entwicklungen kritisch gegenüber, nutze zwar das Internet als Informationsquelle und zum Shoppen, versuche aber bewusst mit meinen zugänglichen Daten umzugehen und meide soziale Netzwerke. Obwohl ich mich für informiert halte, haben mich einige technische Möglichkeiten, die in dem Buch angesprochen werden, überrascht. Im ersten Moment habe ich die Verstellung als abstrus eingestuft, dass die Menschen freiwillig ihre Daten verkaufen und ihr Leben von Computerprogrammen bestimmen lassen. Aber wenn ich mir ansehe, wie freizügig schon jetzt viele Leute ihr Leben im Internet darlegen und von ihren Smartphones abhängig sind, rückt das in ?Zero? gezeichnete Bild näher. Alle Welt regt sich über den Abhörskandal der NSA auf, aber wieviele haben danach ihren Umgang mit Mails und Handy verändert?
Das Buch zeigt geschickt die Verlockungen und Gefahren der Entwicklungen im Word-Wide-Net, der Datenauswertung und Kameraüberwachung auf und bietet viel Stoff zum Nachdenken. Es bleiben aber auch viele Fragen offen, einige Entwicklungen und Reaktionen sind für mich nicht nachvollziehbar und schlüssig geblieben. Den Hauptpersonen des Buches werden nur sehr oberflächlich beschrieben und handeln oft auch so. Insgesamt konnte mich das Buch nicht so sehr überzeugen wie der Vorgänger ?Blackout? den ich als komplexer und spannender in Erinnerung habe. Das mag aber auch ein Stückweit daran liegen, dass ich dem Thema an sich eher ablehnend gegenüber stehe und mich deswegen nicht betroffen fühle. 

  Zero

- von Naddlpaddl aus Mendig, 26.05.2014 -

Der Einstieg in den Roman ist mir relativ schwer gefallen. Man wird mit vielen Namen und technischen Fakten erschlagen, die man erst einmal selbst sortieren und vor allem verstehen muss. Doch nach einiger Lesezeit hatte ich mich darauf eingestellt und kam auch in einen gewissen Lesefluss. Die Geschichte behandelt eigentlich brandaktuelle Themen, wurde doch gerade in den Medien berichtet, das Hacker Millionen Ebay Nutzer Daten geklaut haben um sie zu verkaufen. In diesem Werk geht es eigentlich um nichts anderes. Es geht um und und unsere Daten. Man möchte uns durchsichtig werden lassen um uns besser kontrollieren zu können. Ich fand die Story teilweise wirklich erschreckend, weist sie doch auf Dinge hin, die wir jeden Tag tun aber nie wirklich darüber nachdenken. Zum Beispiel das Anmelden auf einer Seite mit all unseren Daten. Wir geben unsere Daten ohne mit der Wimper zu zucken einfach so preis und ohne darüber nachzudenken was andere mit unseren Daten vielleicht anstellen könnten.  

  Ein interessanter Blick in die nahe Zukunft

- von Scheherazade aus Berlin, 25.05.2014 -

Durch einen Anschlag auf den Präsidenten der USA wird Zero zum meist gesuchten Internet-Aktivisten der Welt. So wird auch die Journalistin Cynthia Bonsant auf ihn aufmerksam. Eigentlich interessiert sie sich gar nicht für dieses Thema. Aber dann stirbt ein Junge in London bei einer Verfolgungsjagd, die nur durch die neuen Technologien von einer Firma Namens FreeMee möglich wurde. FreeMee verspricht seinen Nutzern ein besseres und glücklicheres Leben durch die Nutzung ihrer ActApps. Die Journalistin wagt sich mit ihrer Recherche in ihr unbekanntes Gebiet und wird bald selbst zur Gejagten.
Die Story um Cynthia, Zero und FreeMee ist sehr spannend geschrieben und gibt dem Leser einen Einblick, was unsere heutigen Technologien schon alles können. Die Geschichte ist dabei in Tage eingeteilt, in denen sie spielt, so ist die Story chronologisch aufgebaut. Es gibt mehrere Sichtweisen, aus denen erzählt wird. Dies ist einmal die von Cynthia Bonsant, dann die von FreeMee Mitglieder, die von Mitgliedern der US Regierung und dem FBI und von Jugendlichen die FreeMee nutzen.
Die Protagonistin Cynthia kennt sich mit dem Internet und der damit verbundenen Überwachungstechnik nicht aus und somit werden ihr und auch dem Leser diese Techniken erklärt. Diese Ausführungen sind sehr gut und verständlich in Dialoge eingeflochten und werden dabei nie langweilig. So bekommt man beim Lesen einen tiefen Einblick in die schon vorhandenen Techniken und die vielen Risiken unserer Informationsgesellschaft. Mit einigen erfundenen Elementen, wie der Firma FreeMee zeigt der Autor, was mit den heute schon vorhandenen Smartwatches, Datenbrillen, Wearables und den dazukommenden Algorithmen alles möglich werden kann.
Der Erzählstil ist spannend, das Thema könnte aktueller nicht sein, die Protagonistin ist sympathisch und die Handlung mitreißend. So ist dieses Buch ein Thriller, der den Leser fesselt und gleichzeitig einen kritischen Blick auf das eigene Verhalten im Internet werfen lässt. Von mir gibt es 5 Sterne und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Thriller mit aktuellen Themen mag. 

  Realer Thriller

- von Rebecca aus Bad Driburg, 25.05.2014 -

Durch die heutige Zeit ist sehr viel möglich. Auch bekannt ist, das die Computer-Systeme immer ausgefeilter werden und Firmen wie z.B. Google mit verschiedenen Methoden arbeitet um für uns abgestimmte Werbung einzublenden.
In "Zero" erfährt man, was man noch mit solchen "Überwachungsstrategien" anrichten kann...

Wir geben fast überall Daten von uns Preis. Zero hat sich das zu nutzen gemacht...
Zero ist ein Online Aktivist der immer bekannter wird, dieser Verein spioniert unter anderen den US- Präsidenten aus.
Parallel lernen wir Charaktere kennen, die sich mit der App "FreeMe" beschäftigen. Diese App kann eigentlich alles was man sich vorstellen kann.
Sie dient als Lebensberater, als Sporttrainer und hilft sogar beim Lernen.
Doch nicht alles was glänzt ist Gold... die App ist richtig gefährlich, wie gefährlich genau müsst ihr selbst lesen. 

  super spannender Thriller über ein sehr aktuelles Thema

- von Rezensentin/Rezensent aus Niedersachsen, 25.05.2014 -

Inhalt:
Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Aktualität des Buches hat mich beeindruckt. Das Sammeln der Daten von Usern ist ja bereits heute eine sehr verbreitete Technik um beispielswiese benutzerdefinierte Werbung im Internet zu steuern. Was mithilfe dieser Daten in Zukunft einmal passieren kann, stellt Marc Elsberg in ?Zero? sehr eindrucksvoll dar. Die Aufarbeitung des Themas in einem Thriller finde ich wirklich sehr passend und gelungen. Marc Elsberg zeigt dem Leser die Gefahren des Datensammelns im Internet und stößt den Leser zum Nachdenken über seinen eigenen Umgang mit seinen persönlichen Daten an. Da ich persönlich das Thema sehr wichtig finde, finde ich es sehr gelungen, wie der Autor über das Thema aufklärt, ohne dabei den drohenden Zeigefinger zu heben.

Schreibstil und Aufbau:
Der Schreibstil des Autors hat mich sehr beeindruckt. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig. Zudem baut der Autor an einigen Stellen (besonders am Ende) eine enorme Spannung auf. Ich konnte das Buch zeitweise nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt weiterlesen musste, um herauszufinden, wie es weiter geht. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass der Autor viel wörtliche Rede benutzt. Dies lässt das Erzählte, aus meiner Sicht, noch lebendiger und realer wirken. Außerdem finde ich es wesentlich angenehmer zu lesen. Was ich ebenfalls gut finde, ist, dass der Autor auch die Gedanken der handelnden Personen beschreibt, sodass der Leser mehr über die Personen erfährt als das, was er durch ihr Verhalten und ihre Aussagen erfährt. Dass der Autor zur Beschreibung des Themas einige Fachbegriffe aus dem IT-Bereich verwendet, finde ich ebenfalls gut. Durch den Einsatz der ?Fachsprache? wirkt das Buch noch authentischer. Ich finde die Begriffe waren sehr gut dosiert und unbekannte Begriffe wurden im Glossar beschrieben. Neben dem Glossar fand ich auch das Personenverzeichnis, welches sich am Ende des Buches befindet, sehr hilfreich.

Charaktere:
Die Charaktere in ?ZERO? wirken auf mich alle sehr authentisch und realistisch. Es gibt eine gesundere Mischung aus ?Guten? und ?Bösen? und bei einigen weiß der Leser nicht von Anfang an auf welcher Seite sie stehen. Das alles hat das Buch für mich sehr spannend gemacht. Die Protagonistin Cynthia ist mir darüber hinaus sehr sympathisch. Auch dies finde ich gelungen, da ich so noch mehr mit ihr gefiebert und das Buch förmlich verschlungen habe. Aber auch die Antagonisten haben mir gefallen, da sie eine große Vielfalt von Charakterzügen verkörpern. Einige von ihnen sind skrupellos, andere haben so etwas wie ein Gewissen und wieder andere hinterfragen das Handeln der anderen kritisch. Diese bunte Mischung verleiht dem Buch eine Extraportion Spannung.

Fazit:
Insgesamt hat mir ?ZERO? von Marc Elsberg sehr gut gefallen. Ich habe lange keinen so guten Thriller aus dem IT-Bereich gelesen. Der Autor spricht ein sehr aktuelles Thema an, dass eigentlich für jeden von Relevanz ist. Die Charaktere sind dabei sehr authentisch. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne spannende Thriller liest und vielleicht ein wenig technisch interessiert ist. Wobei das keine notwendige Voraussetzung ist, da ich mir gut vorstellen kann, dass dieses Buch jeden mitreißen kann. 

  Wollen wir die totale Überwachung?

- von mrs-lucky aus Norddeutschland, 25.05.2014 -

In seinem Roman ?Zero? zeigt Marc Elsberg auf, wo die Entwicklung der Datennutzung im Internet hin gehen könnte. Nach Edward Snowdowns Enthüllungen sind Abhörskandale und Datenausbeutung in aller Munde. In Elsbergs Vision hat die Firma ?FreeMee? den Spieß umgekehrt und lässt die User mit der Freigabe ihrer Daten Gewinne machen. Je mehr Daten sie von sich preis geben, umso mehr ?Frees? bekommen sie, die sie in bares Geld umwandeln oder für die Nutzung der Programme verwenden können, die FreeMee anbietet. Mithilfe von ActApps und technischem Zubehör wird den Usern ein besseres und erfolgreicheres Leben versprochen.
Der Internetaktivist ZERO steht dem kritisch gegenüber und warnt die Menschen durch außergewöhnliche Videos und spektakulären Aktionen.
Als während der Nutzung von FreeMee und einer Datenbrille ein junger Mann ums Leben kommt,
wird auch die Journalistin Cynthia Bonsant auf FreeMee aufmerksam. Sie selbst steht mit technischen Neuerungen eher auf dem Kriegsfuss, muss aber schnell feststellen, dass selbst ihre Tochter, die mit dem Opfer befreundet und bei dem Mord dabei war, begeisterte FreeMee Nutzerin ist. Bei ihren Recherchen lernt Cynthia nicht nur die Vorzüge von Datenbrillen und FreeMee-Apps kennen, sondern erfährt bald am eigenen Leib die Bedrohung, die von lückenloser Datenkontrolle und Kameraüberwachung ausgeht.
Ich sebst gehöre zu einer Generation, die noch ohne Handy und Internet aufgewachsen ist, ähnlich wie Cynthia stehe ich den Entwicklungen kritisch gegenüber, nutze zwar das Internet als Informationsquelle und zum Shoppen, versuche aber bewusst mit meinen zugänglichen Daten umzugehen und meide soziale Netzwerke. Obwohl ich mich für informiert halte, haben mich einige technische Möglichkeiten, die in dem Buch angesprochen werden, überrascht. Im ersten Moment habe ich die Verstellung als abstrus eingestuft, dass die Menschen freiwillig ihre Daten verkaufen und ihr Leben von Computerprogrammen bestimmen lassen. Aber wenn ich mir ansehe, wie freizügig schon jetzt viele Leute ihr Leben im Interner darlegen und von ihren Smartphones abhängig sind, rückt das in ?Zero? gezeichnete Bild näher. Alle Welt regt sich über den Abhörskandal der NSA auf, aber wieviele haben danach ihren Umgang mit Mails und Handy verändert?
Das Buch zeigt geschickt die Verlockungen und Gefahren der Entwicklungen im Word-Wide-Net, der Datenauswertung und Kameraüberwachung auf und bietet viel Stoff zum Nachdenken. Es bleiben aber auch viele Fragen offen, einige Entwicklungen und Reaktionen sind für mich nicht nachvollziehbar und schlüssig geblieben. Den Hauptpersonen des Buches werden nur sehr oberflächlich beschrieben und handeln oft auch so. Insgesamt konnte mich das Buch nicht so sehr überzeugen wie der Vorgänger ?Blackout? den ich als komplexer und spannender in Erinnerung habe. Das mag aber auch ein Stückweit daran liegen, dass ich dem Thema an sich eher ablehnend gegenüber stehe und mich deswegen nicht betroffen fühle.  

  Wie gläsern bist du?

- von MelE aus Leopoldshöhe, 25.05.2014 -

Auch wenn "Zero" utopisch ist von dem was an Fortschritt in der Internetwelt möglich ist, ist es erschreckend zu sehen, wie weit die Technik doch schon ist und wie wir unser Leben als Nutzer von diversen Apps unser Leben fremdbestimmen lassen. Ist "Zero" nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Weckruf an mich und meinen Konsum? Sollte ich auch mit meinen Kinder sprechen in wie weit sie gläsern machen und was sie von sich preisgeben? "Zero"ist wirklich genial geschrieben, auch wenn man sich erst einmal an den Schreibstil und die vielen technischen Begriffe gewöhnen muss. Für Laien wie mich gibt es hinten im Buch ein Glossar an dem ich mich orientieren konnte, wenn mir ein Fachbegriff nichtssagend erschien. "Zero" verlangte mir ab, das ich mich voll und ganz konzentrieren musste, damit mir auch ja nichts entgeht. Für mich daher ein Thriller mit Wiedererkennungswert. Mord und Totschlag war gestern, heute kann uns "Zero" begeistern. Auch wenn sich die Ereignisse mitunter überschlagen und ich auch zwischendurch das Gefühl hatte in eine andere Welt abzutauchen, saß ich wie festgeklebt an dem Buch, da ich dem Ende förmlich entgegenfieberte. Marc Elsberg ist es gelungen eine fiktive Geschichte zu schreiben, die auch durch ihre Protagonisten glänzen kann. Wir haben da die ahnungslose Journalistin Cyn, die ohne es zu wollen in ein echtes Abenteuer gerät, die ihr Leben und das ihrer Tochter Vi gefährdet. Wir haben Carl, den Erfinder und Gründer von Free Mee, einer App, die dein Leben verbessern soll, der nicht nur sprichwörtlich über Leichen geht. Außerdem noch "Zero" einen Verwandlungskünstler, der auch zum Ende hin leider unerkannt bleibt. Dieses tut dem Geschehen aber keinen Abbruch, denn ich fühle mich nicht betrogen darum, nicht zu wissen, wer hinter "Zero" steckt, sondern so bereichert, das ich tatsächlich erwähnt hatte meinen Blog zu schließen und meinen Facebookaccount löschen zu lassen. In mir hat "Zero" einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, da auch wenn es bisher nur Fiktion ist, weiß ich nicht, was irgendwann in naher oder ferner Zukunft möglich ist und wir dann tatsächlich gläsern für alles sind. Völlige Überwachung und durch diverse Apps fremdbestimmt. Will ich das wirklich oder werde ich dennoch die bleiben, die ich heute bin? Für mich ein echtes Leseerlebnis, welches ich euch gerne weiterempfehlen möchte.  

  Willkommen in Paranoia!

- von maggiterrine aus Dresden, 24.05.2014 -

Willkommen in Paranoia. Das trifft es eigentlich ganz gut.

Das Thema Datensicherheit wird in unserer Gesellschaft von Tag zu Tag bedeutender. Jeden Tag fließen mehr unserer Daten in den Äther und wir werden noch "vernetzter". Dieses Thema hat sich nun also Herr Elsberg für sein Buch "Zero" ausgesucht und konfrontiert uns darin mit Cyn, einer ca. 40-jährigen Mutter, die mit Technik nichts anfangen kann und die langsam herausfindet das Datensicherheit schon lange ein Mythos ist.

Wäre ich eine 40-jährige Mutter, hätte ich dieses Buch vielleicht auch schockierend und spannend gefunden. Aber ich entspreche eher der Generation von Cyns Tochter und bin damit aufgewachsen, dass jeder jeden googlen kann und das man sich halt keinen Facebook Account anlegen sollte, wenn man nicht möchte, das irgendwer die Dinge weiß, die man da über sich preisgibt. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass mir der Supermarkt die Payback-Karte und ihre Vergünstigungen nicht aus reiner Nächstenliebe schenkt, sondern, dass die im Gegenzug meine Daten dafür möchten...Und das ist ok für mich!

Abgesehen davon, dass das Thema für mich zu sehr nach Technikhetze geschmeckt hat, fand ich auch die Ausführung mangelhaft.
Es wirkte alles ungemein konstruiert. Alles was es an technischen Neuerungen in diesem Bereich gibt, wurde auf Teufel komm raus in die Geschichte mit eingewebt. Die Charaktere waren platt und leicht durchschaubar und dadurch wurde die Geschichte sehr vorhersehbar. An diesem Buch hat mich nichts, aber auch garnichts überrascht und ich glaube, das ist für einen Thriller nicht so gut. Und obwohl es eigentlich gar nicht so viele Charaktere gab, war es mir nicht möglich zu verfolgen, wer da eigentlich was gerade macht (und normalerweise habe ich damit keine Probleme).

Da es auch ein paar interessante Stellen gab (Die "Terrorgruppe" Zero ist ein echt sympathischer Haufen und das Ende incl. Verfolgungsjagd, hat wenigsten ein bisschen gute alte Actionfilm-Spannung geboten), war ich trotzdem in der Lage, das Buch relativ zügig durchzulesen, würde es jedoch nicht weiterempfehlen. 

  Peekaboo: Alle bereit?

- von liarabe aus Hessen, 24.05.2014 -

Es ist einer da ? ZERO ? er warnt die Welt vor Datenklau!

Es ist eine da ? Cynthia ? die recherchiert und Dinge heraus findet, die die Welt nicht wissen sollte.

Gleich zu Anfang wird die Story mit Chats aufgelockert, die sich vor jedem Kapitel wiederholen. Das erste Kapitel beginnt mit einer genialen Spannung, die sich über das ganze Buch zieht ? Hochspannung pur! Die Protagonisten sind gut dargestellt, besonders mit Cynthia konnte ich mich gut identifizieren. Damit man den Überblick nicht verliert, gibt es eine Übersicht der Protagonisten auf der letzten Seite. So konnte man immer nachsehen, wenn man den Überblick verloren hatte. Auch für die technischen Begriffe ist hinten Glossar, sodass man als Laie auch gut der Story folgen kann.

Der Autor schafft es mit dem Buch das Bewusstsein für den Umgang mit den eigenen Daten, er sensibilisiert die Leute dafür und öffnet die einem die Augen. Alles verpackt in eine tolle Story, wunderbar gelungen!

Mein Fazit:

Eine sehr spannende und mitreisende Story, die packend und lebendig erzählt ist. Leseerlebnis pur! 

  Keine Macht den Datenkrallen

- von N9erz aus W, 23.05.2014 -

Bei einer Verfolgungsjagd in London stirbt ein Junge. Er war Nutzer der neuen Internet Plattform FreeMee, die ihren Usern verspricht mehr aus ihrem Leben machen zu können. Mit Anweisungen und Tipp aus ihren ActApps, basierend auf den Daten die der User größtenteils selbst einspeist. Doch bei Adam hat dies zu Selbstüberschätzung geführt und er ist in den Tod gerannt - obwohl in seine App davor gewarnt hat.

Scheinbar wenige sind darauf bedacht, was sie FreeMee alles zur Verfügung stellen oder an welche Anweisungen sie sich bei der Befolgung der ActApps halten - das einzige was zählt ist der soziale Aufstieg.

Nur einer ist wirklich dagegen und zeigt dies eindrucksvoll im Internet - Zero, ein mysteriöser Online Aktivist und Gegner der Datenkrallen. Doch nach seinen brisanten Videos und den Vorfällen rund um FreeMee sind jetzt alle auf der Suche nach Zero. Auch die Journalistin Cynthia - die bald tiefer darin verwickelt ist, als sie sich gewünscht hat.
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"Zero" ist ein Roman, der sich wirklich und vollends mit Problemen beschäftigt, die wir zum heutigen Zeitpunkt schon haben. Überall kursieren Informationen und Daten über jede Person, die Überwachung soll nach einigen Stimmen am besten flächendeckend vorhanden sein, der Mensch wird immer mehr wirklich zum gläsernen Menschen.

Doch was passiert, wenn wir zu viel von uns Preis geben? Was passiert wenn wir dadurch nicht unser Leben verbessern sondern mehr und mehr manipuliert werden können?

Genau damit beschäftigt sich "Zero".

Spannend und wirklich eindrucksvoll wird man hier in eine (sehr nahe) Zukunft transportiert, die uns wahrscheinlich schneller erreicht als uns lieb ist. Wie der Autor auch selbst sagt, sind alle Techniken und Programme die im Buch vorkommen in der Realität schon vorhanden. Teilweise sogar schon unter Verwendung.

Gerade das ist es, was das Buch so eindrucksvoll und erschreckend zugleich macht. Wer selbst User von diversesten Internetplattformen, Kundenkarten und sämtlichen anderen Datensammlungen ist, wird während des Lesen bestimmt ein etwas bedrückendes Gefühl auf der Brust bekommen.

Wir dürfen dabei die unterschiedlichsten Charaktere treffen, die wir alle bestens selbst aus dem Leben nennen könnten. Hier wäre Cyn: eine Gegnerin der modernen Technik, nicht weil sie damit nichts anfangen kann, sondern weil sie die Generation vor den technischen Neuerungen ist. Die Beschäftigung mit diesen Medien ist ihr zu aufwendig und darum verwendet sie sie nicht. Bis sie von der Arbeit dazu gezwungen ist und schnell merkt wie einfach man ihnen verfallen kann.

Daneben ihre Tochter Vi gemeinsam mit ihren Freunden - Generation Technik. Jedes Gadget, jede App wird sofort getestet und verwendet. Hintergedanken was diese Nutzung aus ihnen macht haben sie sehr wenige.

Neben vielen Firmenhaien und schlagzeigengeilen Journalisten wäre da dann noch Zero. Einer der wenigen der den Datensammlungen kritisch gegenüber steht und seine Kritik und Angst mit der ganzen Welt teilt. Er will davor schützen, dass wir alle zu gläsern werden oder gar bald einer Norm entsprechen könnten, die eine einzige Firma für uns ausgesucht hat. Genau dadurch wird er zum großen Gejagten.

Diese Mischung und die daraus resultierenden Konflikte sind es, die dem Buch seinen Pfeffer geben. Dazu noch die actionreiche Jagd nach dem großen unbekannten Zero und fertig ist ein geniales Werk. Auch wenn man stellenweise von sehr technischen Passagen überschüttet wird oder sich die Dinge überschlagen - gerade das bringt nochmals heraus, wie wenig wir uns teilweise mit der Technik auskennen, die wir verwenden.

Denn die große Frage die man sich nach dem Lesen stellt: Kann mir sowas auch passieren? Bin ich dafür auch anfällig? Die meisten werden so weitermachen wie bisher, denn jeder wird sich denken "Mir passiert sowas schon nicht! Ich entscheide immer noch über mich selbst egal was andere mir für Vorschläge machen!" oder ähnliches. Doch wenn wir alle einmal nur eine Sekunde ehrlich zu uns sind, werden wir wahrscheinlich herausfinden, dass wir alle potentielle Opfer sein könnten!

Alleine wegen der Brisanz und der Aktualität des Romanes gemischt mit der hervorragenden Spannung und einer Geschichte die so realitätsnah ist, dass man sie eigentlich fast gar nicht hören und vor allem nicht glauben will, muss man "Zero" lesen.

Das am Ende sich die Dinge überschlagen und beim schnellen Lesen vielleicht mal der ein oder andere Zusammenhang flöten geht ist dabei nebensächlich. Außerdem sollte man diesem Werk definitv auch seine Zeit schenken, die es verdient! 

  Der moderne FAUST oder Seelenverkauf via Datensammlung

- von Rezensentin/Rezensent aus Dresden, 22.05.2014 -

Cynthia Bonsant ist Journalistin beim Daily in London. Zu Recherchezwecken bekommt sie eine neue Cyberbrille und taucht in die technischen Neuerungen des 21. Jahrhunderts ein. Als ihre Tochter sich die Brille leiht und damit via Gesichtserkennung auf Verbrecherjagd geht, wird ihr Freund Adam erschossen. Die Firma FreeMee, die unter anderem diese Brillen bereitstellt, kämpft nach dem Tod des Jungen um ihre wachsende Marktstellung. Währenddessen sucht das FBI nach einem Internetaktivisten, der einen Angriff auf den Präsidenten verüben wollte und Warnvideos über Datenklau und Datenkraken ins Internet läd. Ein Sog aus Manipulationen und Macht nimmt seinen Lauf.

Der Schreibstil ist sehr nüchtern und trotz der technischen Fachbegriffe sehr gut verständlich. Marc Elsberg schafft es den Leser direkt anzusprechen und ihm ein schlechtes Gewissen zu machen. Das Buch rüttelt auf und appelliert an den Verstand den eigenen Internetkonsum und damit die Datenflut einzuschränken oder zumindest zu überdenken. Ich habe mich mit diesem Thema noch nie eingehender beschäftigt und fand den Thriller sehr gelungen. Das Ende hätte mir vielleicht noch ein wenig ausführlicher gewünscht aber ich kann das Buch bedenkenlos weiterempfehlen und kann nur hoffen, dass diese brandaktuellen Themen zu personengeschützte Daten und deren Missbrauch noch ein klein wenig Zukunftsmusik sind.

Fazit: Ein rasanter Thriller, der der Aufschrift ?Roman? keinesfalls gerecht wird. Der Mensch wird wieder einmal deutlich zum Sklaven des eigenen Fortschrittes. 

  Faszinierendes Thema, aber Umsetzung schwächelt.

- von Rezensentin/Rezensent aus Rheinland-Pfalz, 21.05.2014 -

"Die digitale Welt ist längst die reale Welt."

Was der Freemee-Chef Carl innerhalb der Geschichte ganz lapidar daher sagt, hat mich zum Nachdenken gebracht:
Wie groß ist die Rolle wirklich, die das Internet in meinem Leben spielt?
Nimmt sie zu viel Raum ein?
Was kann man ohne weiteres veröffentlichen und womit sollte man sich zurückhalten?
Gibt es überhaupt noch etwas, was man von sich Preis geben kann, ohne das jemand, den man gar nicht auf dem Schirm hat, Nutzen davon zieht?
Diese und viele weitere Fragen gehen mir seitdem durch den Kopf und lassen mich gleichzeitig in Zwiespalt geraten, was meine Bewertung von "Zero" betrifft.

Sollte ein Buch, was derart nachhallt nicht mehr als drei Sterne erhalten?! Wenn ich nur auf diesen einen Aspekt des Veranschaulichens von Datenmissbrauch eingehe - ja, dann wäre es für mich das perfekte Buch! Doch leider spielen für mich noch die anderen Faktoren zu stark mit rein. Beispielsweise hatte ich das große Problem, mit den Charakteren nicht warm zu werden.

Die Protagonistin Cynthia handelt mir zu unbedacht, ja leichtsinnig, und die Kommunikation mit ihrer Tochter ist mehr als schlecht. Ich hätte mir mehr Feingefühl gewünscht, dass sie die Gedanken, die sie so ängstlich vor technischen Neuerungen machen, auch in passender Art und Weise an Viola weitergibt. Aber nichts...
Überhaupt bleiben die Charaktere nur sehr oberflächlich. Die Dialoge wirken hölzern, dass jemand gerade gestorben ist, wird schnell "vergessen" und zur Tagesordnung übergegangen - die Emotionen vermisse ich im gesamten Buch.

Des Weiteren hatte ich auf mehr Spannung gehofft. Es wird viel recherchiert und spekuliert, aber die wirklichen Spannungsmomente kann man an einer Hand abzählen, was ich sehr schade finde, wo es so gut gepasst hätte.

Das Buch ist eingeteilt in 9 Kapitel, die die Wochentage von Montag bis Montag (plus den Epilog "ein paar Tage später") darstellen. Obwohl es nur eine optische Sache ist, hätte ich mir kürzere Abschnitte gewünscht, da ich das für den Lesefluss einfach besser finde, gerade auch wenn es um temporeiche Stellen geht.

Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da sehr viele Charaktere innerhalb weniger Seiten auftreten und es nicht ganz leicht ist, sich die vielen Informationen (Wer macht was und wo steckt er noch mit drin?) zu behalten, aber dabei ist das Personenverzeichnis am Ende des Buches eine große Hilfe!

Gut gefallen hat mir das Team "Zero", was oftmals mit Chat-Ausschnitten auftritt und eine faszinierende Runde darstellt. Hier wäre eine genauere Ausarbeitung schön gewesen, denn die Charaktere erscheinen vielversprechend und einfach interessant.

Auch die Szenarien, was uns durch den Umgang mit Cyberbrillen, Smartwatches, Apps, etc. in Zukunft noch alles erwarten könnte, haben mich sehr fasziniert, aber auch gleichzeitig ein mulmiges Gefühl verursacht. Wo führt uns die Technik noch hin? Eine Frage, deren Antwort im Buch zumindest ansatzweise zu finden ist - mehr kann man dahingehend auch nicht verlangen.

Fazit:
Ein Grundthema was begeistert, jedoch leider mit Schwächen umgesetzt. Lesen sollte es jeder, der gerne für den Umgang mit seinen Daten sensibilisiert werden möchte und keinen spannungsgeladenen Thriller erwartet.  

  Big Brother....

- von Rezensentin/Rezensent aus Ostalb, 21.05.2014 -

Wohin flieht man in der heutigen, vernetzten Welt wenn man nie unbeobachtet ist?

Diese Frage stellt sich Cyn, nachdem sie in den Strudel um Datenüberwachung und Manipulation gerät. Fast zufällig stolpert die Journalistin in dieses Abenteuer und merkt sehr schnell, dass diese virtuelle Welt sehr verlockend ist.

Sehr erschreckend ist der neue Roman von Marc Elsberg. Einesteils ist hier der Segen der modernen, technisierten Welt zu sehen, auf der anderen Seite, wie schnell so etwas ins Negative abdriften kann. Wie schnell man davon abhängig wird zeigt sich nicht nur an den Beispielen der Jugendlichen im Buch, nein, Millionen von Erwachsenen sind bereit, ihre Daten ans Netz zu verkaufen.
Ganz weit hergeholt ist diese Thematik ja nicht, was das Buch zu einem sehr aktuellen Reißer macht. Die Snowden-Affäre, NSA und facebook werden ebenso erwähnt wie die Erfassung der Kreditkartendaten und die Sammlung und Bündelung unserer Suchen, Einkäufe und Wege im Internet durch Google. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass sich die Organisation ?Zero? immer direkt an den Leser wendet und nahezu jeder fühlt sich hier auch angesprochen! Denn wer hat kein Facebookprofil? Kauft nicht mal eben bei Amazon ein oder bucht eine Reise nach Italien? So sind die Wege nahezu jedes Internetnutzers verfolgbar ? und genau das hält uns Marc Elsberg hier vor Augen.

Ich für mich habe mir vorgenommen, in Zukunft noch etwas sensibler mit meinen Daten umzugehen. Wobei ja eh jede Email mitgelesen werden kann. Ganz zurück geht wohl nicht mehr, aber mehr Vorsicht ist auf jeden Fall geboten, sonst gibt es wirklich bald eine Diktatur des Internets, wie sie der Autor hier entwirft.
Sicher, alles ist fiktiv, aber teilweise existiert die Technik dazu schon! Anfangs fand ich ein wenig schwer ins Buch, weil die Techniken recht ausführlich beschrieben waren und Otto Normalinternetter hier stellenweise wohl etwas überfordert ist. Auch die vielen Charaktere, die am Anfang eingeführt werden und die verschiedenen Organisationen mit ihren Zielen muss der Leser erst einmal sortieren bevor sich der richtige Lesegenuss dann auch einstellt. Aber dann ist man genauso gefangen wie die User von ?freemee?
Einige Zitate aus dem Buch, die nachdenklich machen:
"Die Tatsache der Überwachung sichert die Unterwerfung" *s. 355*
Zum Thema Stromsparzähler. Allein dass ich weiß, dass mich jemand sieht oder kontrolliert lässt mich mein Verhalten ändern. - lässt sich die Menschheit so sehr verbiegen?

"Wir wissen mehr denn je über jeden einzelnen, aber weniger denn je, wem wir vertrauen können" * S. 358* Erstens das und zweitens wird alles ja auch viel unpersönlicher. Was soll ich noch jemandem erzählen, der eh schon alles über mich weiß`? Welchen Wert bekommen in solch einem Zukunftsszenario persönliche Gespräche?
?Ist IHR Besser auch besser als MEIN Besser?? Woher nimmt Carl die Zuversicht, dass nur seine Ideen und Werte zählen? Jeder Mensch ist individuell und denkt anders, daraus einen Einheitsmenschen stricken zu wollen passt nicht in unsere Gesellschaft.

Der Schlusssatz: "... oder ist es ein Satellit?" hat mir ganz besonders gut als Abschluss gefallen. Er rundet das Buch ab und bringt alles noch einmal auf den Punkt.

Fazit: ganz sicher kein Buch, das man mal eben so liest. Dieses Buch benötigt etwas Zeit, in manche Dinge muss man sich erst hineindenken oder darüber nachdenken. Aber ein Buch, das nachdenklich macht und vielleicht ein wenig Sensibilität in der Bevölkerung weckt.  

  Wie gläsern bist Du?

- von MelE aus Leopoldshöhe, 20.05.2014 -

Auch wenn "Zero" utopisch ist von dem was an Fortschritt in der Internetwelt möglich ist, ist es erschreckend zu sehen, wie weit die Technik doch schon ist und wie wir unser Leben als Nutzer von diversen Apps unser Leben fremdbestimmen lassen. Ist "Zero" nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Weckruf an mich und meinen Konsum? "Zero"ist wirklich genial geschrieben, auch wenn man sich erst einmal an den Schreibstil und die vielen technischen Begriffe gewöhnen muss. Für Laien wie mich gibt es hinten im Buch ein Glossar an dem ich mich orientieren konnte, wenn mir ein Fachbegriff nichtssagend erschien. "Zero" verlangte mir ab, das ich mich voll und ganz konzentrieren musste, damit mir auch ja nichts entgeht. Für mich daher ein Thriller mit Wiedererkennungswert. Mord und Totschlag war gestern, heute kann uns "Zero" begeistern. 

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KNOABBVERMERK: 2014. 480 S. 21,5 cm
Einband: Gebunden
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