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Seelen im Eis

Island-Thriller

von Sigurdardóttir, Yrsa   (Autor)

Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdard¢ttir "Nervenzerreißende Spannung...Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'". Frettabladid Newspaper "Genial - ein Fest für alle Liebhaber von guter Spannungsliteratur!" Morgunbladid "'Seelen im Eis' ist noch stärker und kraftvoller als 'Geisterfjord' und bestätigt, dass Yrsa eine erstklassige Schriftstellerin ist." Sigurjon Sighvatsson, Gewinner der Goldenen Palme für seinen Film 'Wild at Heart' und Regisseur der beiden Filme 'Geisterfjord' und 'Seelen im Eis'. "Ein Chiller-Thriller, den man nicht alleine nach Einbruch der Nacht lesen sollte!" The Times "Yrsa Sigurdard¢ttir kann wirklich Spannung erzeugen - genauso gut wie Stephen King." The Independent Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen? Als àÐinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen... Yrsa Sigurdard¢ttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte. Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven

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Produktbeschreibung

Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdard¢ttir

"Nervenzerreißende Spannung...Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'". Frettabladid Newspaper

"Genial - ein Fest für alle Liebhaber von guter Spannungsliteratur!" Morgunbladid

"'Seelen im Eis' ist noch stärker und kraftvoller als 'Geisterfjord' und bestätigt, dass Yrsa eine erstklassige Schriftstellerin ist." Sigurjon Sighvatsson, Gewinner der Goldenen Palme für seinen Film 'Wild at Heart' und Regisseur der beiden Filme 'Geisterfjord' und 'Seelen im Eis'.

"Ein Chiller-Thriller, den man nicht alleine nach Einbruch der Nacht lesen sollte!" The Times

"Yrsa Sigurdard¢ttir kann wirklich Spannung erzeugen - genauso gut wie Stephen King."
The Independent

Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen?
Als àÐinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen...
Yrsa Sigurdard¢ttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte.

Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven 

Kritik

Wer Island-Krimis mag, kommt an diesem Roman nicht vorbei. magaScene, 4/14 

Autoreninfo

Sigurdard¢ttir, Yrsa
Yrsa SigurÐard¢ttir studierte Bauingenieurwesen in Reykjav¡k und Montreal. Seit 1998 schreibt sie Kinderbücher, im Jahre 2005 erschien ihr erster Kriminalroman ¯Das letzte Ritual®. Ihre Bücher sind mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Ingenieurin in Reykjav¡k.Literaturpreise:2000 IBBY Honour List (International Board on Books for Young People) für "ViÐ viljum j¢lin ¡ j£l¡"2011 Bl¢Ðdropinn (nationaler isländischer Preis für Kriminalliteratur) für g man çig (dt. Geisterfjord. Fischer, Frankfurt/M. 2011) 

Mehr vom Verlag:

FISCHER Taschenbuch

Mehr vom Autor:

Sigurdardóttir, Yrsa

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 359
Sprache: Deutsch
Erschienen: Oktober 2013
Sonstiges: .1015318
Originaltitel: Kuldi
Maße: 191 x 126 mm
Gewicht: 328 g
ISBN-10: 3596195330
ISBN-13: 9783596195336

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  spannender Thriller

- von Yagmur aus Ratingen, 02.12.2013 -

Odinn wird ein Projekt zugeteilt. Er
soll untersuchen, ob die Jungen in dem Erziehungsheim Krokur durch
schlechte Behandlung oder Gewaltanwendung bleibende Schäden
davontragen und somit möglichweise ein Anrecht auf Entschädigung
haben. Dabei untersucht er auch den mysteriösen Tod zweier Jungen in
dem Erziehungsheim. Er ermittelt tiefgründig, um Antworten auf seine
Fragen zu erhalten. Doch langsam häufen sich Parallelen zu seinem
Leben. Und gleichzeitig rückt das Bedrohliche immer näher.

"Seelen im Eis" ist das erste
Buch von Yrsa Sigurðardóttir, das ich gelesen habe. Obwohl auf dem
Cover "Unbedingt lesen!" geklebt ist, hatte ich am Ende
nicht wirklich den Eindruck erhalten.

Zu Beginn begegnet sich der Leser mit
dem Ende der Geschichte. Jedoch wird dem Leser der Hintergrund nicht
übermittelt, sodass die Spannung weiterhin vorhanden bleibt.
Dabei gibt es in der Geschichte zwei Handlungsstränge. Der eine
Handlungsstrang stellt die Gegenwart dar, in der Odinn eine
Untersuchung leitet, und der andere die Vergangenheit, in der über
das Erziehungsheim in Krokur erzählt wird. Diese Sprünge zwischen
den Zeiten erschweren nicht das Lesen. Vielmehr wird dadurch die
Spannung der Geschichte erhöht und die Neugier des Lesers geweckt,
in welchem Zusammenhang diese Handlungsstränge stehen würden.

Nach der Einführung "Das Ende"
lernt der Leser Odinn kennen. Zuvor war er ein Wochenendvater. Nach
dem Tod seiner Ex-Frau ist er nun ein alleinerziehender Vater. Seine
Beziehung zu seiner Tochter Run ist nicht problemfrei. Ich konnte
mich in ihn hineinversetzen und mit ihm schnell eine Freundschaft
schließen. Auch die anderen Charaktere habe ich freundlich
aufgenommen. Vor allem mit Aldis habe ich mitgefühlt.
Die
Geschichte lässt sich leicht lesen. Duch den angemesseen Schreibstil
wird der Leser gefesselt. Sigurðardóttir erzählt gründlich
und teilweise gruselig. Die Atmosphäre in Island stellt sie düster
und beänstigend dar, die aber leider nicht, wie ich mir es gewünscht hätte, zur Gänsehaut
gesorgt hat.
Am Ende der Geschichte ich einige offene Fragen, die
ich gerne beantwortet bekommen hätte. Es wäre wünschenswert
gewesen, wenn die Geschichte in sich einstimmig und abschlossen wäre.

Lieblingszitat:
"Stets wurde jemand bestraft, wenn
ein Verbrechen begangen worden war, nur nicht immer der Schuldige."

Fazit:
Ein spannender Thriller, der den Leser
fesselt. Vielleicht sollte man diese Lektüre doch nicht abends
lesen.  

  Spannend, aber leider manchmal etwas langatmig

- von Rezensentin/Rezensent aus München, 01.12.2013 -

Yrsa Sigurdardóttir erzählt in ihrem Thriller "Seelen im Eis" zwei verschiedene Geschichten, die letztendlich jedoch doch zusammen gehören. Es geht um Ódinn, der seine Tochter Rún alleine erzieht, nachdem seine Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt ist. Ein Unfall? Oder kaltblütiger Mord? Nach dem Tod einer Kollegin muss Ódinn ein Projekt übernehmen, das sein ganzes Leben ändern könnte. Gleichzeitig geht es um ein Erziehungsheim für Jungs unter 18 in Island. Diese Ereignisse spielen um 1974. Im Mittelpunkt steht der Tod zweier Jungen aus dem Heim, sowie das Leben von Aldís, einer Putzfrau, die im Erziehungsheim arbeitet.

Es ist das erste Buch von Yrsa, das ich gelesen habe und ich habe nicht gewusst, was ich zu erwarten habe. Einige Kapitel zu Beginn waren wirklich sehr gruselig und ich hatte regelmäßig Gänsehaut und Schüttelanfälle, so gegruselt hat es mich. Das hat jedoch nach der Zeit nachgelassen und das Buch war "nur" noch spannend und nicht mehr gruselig. Den Schreibstil fand ich super toll. Das Buch ist sehr flüssig und verständlich geschrieben und man merkt gar nicht, wie schnell man es durchgelesen hat.
Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass sich jedes zweite Kapitel um Aldís gedreht hat und die anderen um Ódinn. Zuerst dachte ich, dass es etwas verwirrend wird, aber es war wirklich toll und sehr entspannt zu lesen. Die Geschichte selbst war sehr interessant und das Ende sehr überraschend.

Da einige Stellen leider etwas langatmig waren und ich noch eine Fragen habe, die nicht beantwortet worden sind, erhält das Buch von mir 4 Sterne. 

  Ständiges Auf und Ab

- von AefKaey aus Bleicherode, 30.11.2013 -

Seelen im Eis ist ein Buch von Yrsa Sigurdarðóttir. Es ist am 23. Oktober 2013 im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 368 Seiten. Das isländische Original Kuldi erschien im November 2012 bei Veröld.

Inhalt

Draußen tobte der Sturm und schlug noch heftiger gegen die Fenster als zuvor. Um keinen Preis der Welt wollte Óðinn zum Fenster schauen, er spürte, dass von dort etwas Bedrohliches näherkam. War der tödliche Sturz seiner Frau aus dem Fenster etwa kein Unfall gewesen? Hatte er zu sehr nach Antworten gesucht und damit sein eigenes Schicksal besiegelt?

(Klappentext)

Erster Satz

?Óðinn schreckte hoch, als er husten musste.?

Meinung

Das Cover finde ich ganz hübsch gestaltet. Es weist auf Island hin und zeigt die Weite, die dort herrscht. Viel mit dem Inhalt hat es aber ansonsten nicht zu tun. Besonders anmerken möchte ich hier noch, dass der Titel etwas erhaben vorsteht, was ich immer sehr toll finde.

Der Schreibstil der Autorin ist relativ gut. Ganz überzeugen konnte sie mich mit diesem Buch nicht, aber ich kann auch nicht sagen, dass er in einer Weise schlecht gewesen wäre. An sich ließ er sich nämlich ziemlich gut lesen. Ich habe eher durch die jeweilige Handlung gestockt und nicht wegen des Schreibstils.

Das Buch besteht aus 32 Kapiteln, einem Prolog und einem Nachwort. Außerdem gibt es noch einen Personenregister ganz zu Anfang. Es kommen zwar nicht viele Personen vor, aber die isländischen Namen machen es manchen Lesern sicherlich etwas schwerer. Die Handlung ist zweigeteilt. Einmal gibt es die Handlung von Óðinn, die sich in der Gegenwart abspielt und einmal die von Aldís, die Anfang des Jahres 1974 spielt. Beide sind miteinander verknüpft und lösen sich am Ende zusammen auf.

Die Handlung fand ich leider nur teilweise spannend und fesselnd. Mir persönlich hat auch die Geschichte um Aldís besser gefallen. Das kann aber jedem Leser unterschiedlich gehen. Genauso ist es übrigens auch bei dem Ende des Buches. Ich selbst hätte mit dieser Auflösung nie gerechnet und kann auch jetzt nach Beenden der Geschichte nicht ganz verstehen, wie alles zusammenhängt und habe noch offene Fragen. Deswegen bin ich auch etwas enttäuscht von diesem Buch. Insgesamt hatte ich mir scheinbar etwas mehr erwartet. Zeitweise hat sich die Geschichte für mich ziemlich hingezogen und die Inhalte waren teils ausschweifend, sodass ich nicht wirklich wusste, was dies mit der eigentlichen Geschichte zu tun hatte.
Gut fand ich jedoch, dass beide Handlungen miteinander verknüpft sind und im Laufe des Buches immer mehr zueinander finden. Durch den ständigen Wechsel der Sichten kommt immerhin etwas Spannung auf. Denn meist ist es so, dass an einer richtig interessanten Stelle abgebrochen und mit der anderen Handlung weitergemacht wird. Leider wird dann später nicht wieder an dieser Stelle angeknüpft, sondern nur kurz aufgelöst, was mich oft enttäuscht hat.

Fazit

Insgesamt ein recht spannender Thriller, von dem ich jedoch weitaus mehr erwartet habe. Immer, wenn es richtig spannend wurde, hörte das jeweilige Kapitel auf und der Bogen brach ab, wurde auch nicht wieder aufgenommen. Sehr schade. Man hätte hier durchaus mehr draus machen können. 

  Schwermütig

- von Rezensentin/Rezensent aus Deutschland, 29.11.2013 -

Leider trifft der Schriftzug Island-Thriller nicht zu. Von Thriller kann keine Rede sein, es gibt kaum Action, die Protagonisten sind sehr wortkarg. Es ist auch kein Psychothriller, dafür erfahren wir zu wenig vom Seelenleben der Beteiligten. Trotz der aufgesetzten Versuche der Autorin durch unerklärliche Gerüche und Stimmen eine gruselige Atmosphäre zu schaffen, kann man das Buch auch nicht den Mystery-Thrillern zuordnen. Es ist "nur" ein Familiendrama mit problembeladenen Hauptdarstellern, die leider auch nicht sympathisch sind. Die Handlung an sich ist gut erdacht. Leider wird sie nur schleppend entwickelt, erst im letzten Drittel wird es richtig spannend.Trotzdem ist es ein unterhaltsames Buch und wenn man nicht für alles eine logische Erklärung verlangt,dann wird man nicht enttäuscht. 

  Geister der Vergangenheit ? jeder kennt sie ? jeder hat sie?

- von Christiane Rosenbohm aus Oldenbrok, 28.11.2013 -

Ein Buch, das mit dem Ende beginnt. Óðinn und seine Tochter Rún sterben?

Vor einem halben Jahr starb Óðinns Ex-Frau Lßra. Seitdem lebt er mit der gemeinsamen Tochter Rún zusammen. Als wenn er nicht schon genug Probleme damit hat, dass er plötzlich alleinerziehender Vater ist, muss er in seinem neuen Job auch noch das Projekt seiner kürzlich verstorbenen Kollegin übernehmen. Bei dem Projekt geht es um ein Erziehungsheim und wie die dort untergebrachten Jungen behandelt wurden.

Yrsa Sigurdardóttir schreibt das Buch in zwei zeitlichen Ebenen. So erfährt man in Óðinns Handlungsstrang, wie er sein Leben als alleinerziehender Vater ordnet und gleichzeitig wie er an dem Projekt ?Erziehungsheim Krókur? arbeitet. In dem zweiten Handlungsstrang erfährt man dann mehr über genau dieses Erziehungsheim im Jahre 1974. Langsam, aber sicher nähern sich diese zwei Ebenen.

Gerade diese zwei unterschiedlichen zeitlichen Handlungsstränge sind für mich das reizvollste an dem Buch. Leider fand ich die Handlung an einigen Stellen etwas langatmig, wodurch die Gänsehaut dann zu kurz kam. Letztendlich fehlte dem Buch das gewisse Etwas, was aus einem Roman einen wirklich guten Thriller macht. Leider wurde das Buch nach dem ersten Drittel immer vorhersagbarer, was dem Buch deutlich die Spannung nimmt. Das Buch war eine nette Unterhaltung, aber von Gänsehaut und Nervenkitzel weit entfernt. Da ?Seelen im Eis? mein erstes Buch der Autorin ist, kann ich hier keinen Vergleich zu ihren anderen Büchern herstellen. Der Schreibstil von Yrsa Sigurdardóttir hat mir gefallen. Ich fand das Buch an sich flüssig geschrieben. Auch die Charaktere kamen gut rüber.

Mein Schluss-Fazit: Ein gutes Buch, aber man sollte nicht zu viele Erwartungen bezüglich Gänsehaut und Nervenkitzel haben. Für begeisterte Leser der Autorin sicherlich ein Muss, aber alle anderen sollten vielleicht doch zuerst zu einem anderen Buch der Autorin greifen. Da ich ihre anderen Bücher noch nicht kenne, werde ich irgendwann noch ein weiteres Buch von ihr lesen. 

  Gruselig ist etwas anderes...

- von Sonja aus M., 27.11.2013 -

Meine Meinung:
Tja... Was soll man dazu sagen. Man hat ja schon viel über die Autorin und ihre tollen Bücher gehört. Umsomehr habe ich mich gefreut dieses Buch lesen zu dürfen und war sehr gespannt darauf. Der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich gut gefallen. Schon das erste Kapitel, welches als "Das Ende" tituliert wurde, zeigt schon, wie das Buch enden wird, oder etwas doch nicht? Die Spannung war von diesem Kapitel an da. Man wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und vor allem, wie es zu dem in diesem Kapitel beschriebenen Vorfall kommt. Doch je mehr man gelesen hat, desto mehr wurde man enttäuscht. Das Buch handelt sowohl von der Vergangenheit, als auch der Gegenwart. Hier muss man klar sagen, dass einem die Personen, die in der Vergangenheit beschrieben wurden, mehr ans Herz gewachsen ist. Man konnte mit ihnen mitfiebern. Ganz anders die Hauptpersonen der Gegenwart. Hier war für mich zu viel Distanz gegeben. Ich konnte keinen wirklichen Bezug darstellen.

Die Story hatte Höhen und Tiefen. Die Spannung wurde mal mehr mal weniger aufgebaut und brach leider schnell wieder in sich zusammen, was vor allem durch Langatmigkeit verursacht wurde. Die Handlung in der Gegenwart war mir einfach zu langweilig, wodurch der Lesefluss etwas unterbrochen wurde.

Sehr schade fand ich, dass zum Schluss des Buches einfach noch zu viele Fragen offen sind, die nicht beantwortet wurden. Das Ende kam meiner Meinung nach zu schnell und man konnte die Themen nicht wirklich abschließen.

Die Meinungen, welche angepriesen werden, z.B. "Nervenzerreißende Spannung - noch besser als 'Geisterfjord'" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, da das Buch nicht so gruselig war, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Klar waren die ein oder anderen Abschnitte dabei, die einem mit Gänsehaut versorgten... Ich könnte aber jetzt nicht sagen, dass ich Angst hatte, das Buch allein zu lesen, oder Alpträume zu bekommen...

Fazit:
Gutes Buch für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.  

  ein spannender Thriller

- von Rezensentin/Rezensent aus Ettiswil, 27.11.2013 -

Odinn, ein Mitarbeiter bei einer staatlichen Kontrollstelle übernimmt den Fall "Krokur" von seiner kürzlich verstorbenen Kollegin.

Was ging in diesem Kinderheim wirklich vor sich, war es so tragisch, dass die Kinder heute Geld verlangen könnten? Haben sie Schaden genommen, weil sie in dieser Einrichtung waren?

Neben diesen Fragen beschäftigt sich Odinn noch mit dem Tod seiner Ex-Frau. Nachdem diese aus dem Fenster gestürzt und gestorben ist, hat er Run, seine Tochter zu sich geholt. Dass sie jedoch nach dieser Tragödie Psychisch angeschlagen ist, versteht sich von selbst... Was aber ist wirklich passiert an diesem morgen?

Ein weiterer klassischer Thriller von Yrsa Sigurdardottir. Die Schriftstellerin hat bereits viele Bücher geschrieben, ich habe bisher alle geliebt, auch dieses.
Die Kritik, dass das Buch nicht an Geisterfjord heranreicht, kann ich nicht unterstützen. Einerseits ist dieses Buch wie schon Geisterfjord "alleinstehend" gehört also nicht zur Serie um die Anwältin Dora und zum anderen, wieso soll ein Buch identisch sein?

Für mich hat alles gepasst!
Es gab Momente in denen man sich gruselte, es gab genügend Momente wo man das Gänsehaut-Feeling kennen lernen durfte und es gab genügend mystische, unerklärliche Momente, welches das gesamte mit Spannung geladen hat...

Ein Stern Abzug gebe ich nur, weil der Schluss für mich etwas zu offen war für ein abgeschlossenes Buch.

Jeder, der die Autorin bisher geliebt hat, wird auch dieses Buch lieben. Ich kann es nur empfehlen!  

  Kein wirklicher Thriller, aber teils spannend und düster

- von Rezensentin/Rezensent aus Laatzen, 27.11.2013 -

Zum Inhalt:
Nach dem unerwarteten Tod einer Kollegin soll Odinn ihr Projekt übernehmen: Eine Untersuchung, ob es in den 70´er Jahren im Erziehungsheim Krokur in der isländischen Wildnis zu Misshandlungen kam, aus denen die damaligen jugendlichen Heimbewohner heute Schadensersatzansprüche an den Staat geltend machen können. Schnell stößt Odinn bei seinen Recherchen auf einen mysteriösen Todesfall zweier Jungen aus dem Jahr 1974. Während er sich immer tiefer in den Fall eingräbt, geschehen scheinbar immer mysteriösere Dinge um ihn herum, die auch vor seinem Privatleben nicht halt machen?

Meine Meinung:
Vorab: ?Seelen im Eis? wird als Thriller vermarktet. Ein klassischer Thriller ist dies für mich aber nicht, überhaupt ist eine eindeutige Genre-zuordnung schwierig. Ich habe das Buch eher als eine Mischung aus Drama und Spannungsroman empfunden.
Der Start ist mit dem ?Das Ende? betitelten Prolog dramatisch. Doch danach flaut der Spannungsbogen über die ersten ca. 100 Seiten auf nahezu Null ab. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart aus der Perspektive Odinns und im Jahr 1974 aus der Perspektive Aldis´ erzählt, die als ?Mädchen für alles? im Heim Krokur angestellt war.
Erst nach rund einem Drittel des Buches kam immer mal wieder Spannung auf, die dann leider oft durch den Zeit- und Perspektivwechsel wieder abrupt unterbrochen wurde. Immer wieder gesellten sich auch Mystery-Elemente hinzu. Dennoch gab es zwischendurch auch immer mal wieder die ein oder andere Länge.
Auch wenn mir leider keiner der Hauptcharaktere wirklich sympathisch geworden ist, hat mir die Entwicklung der Charakter im Verlauf des Buches sehr gut gefallen, und war m. E. auch wichtig für das Verständnis der Story.
Anders als andere Rezensenten habe ich am Ende schon das Gefühl gehabt, dass die wesentlichen Fragen alle beantwortet und aufgeklärt wurden, wenn auch teilweise sehr schnell und manchmal eher unspektakulär und gefühlt ?nebenbei?. Auch haben mich einige Wendungen der Story durchaus überrascht.

FAZIT:
Man darf keinen Thriller erwarten! Es ist eher ein spannendes Drama mit Mystery-Elementen. Um sich in die richtige Stimmung zu versetzen, sollte man dieses Buch an einem kalten, dunklen Winterabend bei schummriger Beleuchtung lesen. Im Urlaub am Strand wird sich hingegen wohl kaum das richtige Feeling beim Lesen ergeben.  

  Wieviel erträgt der Mensch?

- von Leserin71 aus Calw, 27.11.2013 -

Das Buch liest sich flüssig und beschäftigt sich mit Themen, über die nicht gerne gesprochen wird. Neben dem Thema Selbstmord wird auch die Be- bzw. Misshandlung von Kindern in Kinderheimen angesprochen, was mich ins Nachdenken bringt.

Der Anfang ist der Autorin sehr stark und spannend gelungen. Vieles ließ mich gruseln, die Angst und Zweifel der Protagonisten war für mich erlebbar, aber ich hoffte auf mehr. Während die Spannung nach wie vor vorhanden war, nahm das Gruseln im Laufe des Buches ab. Ich war aber immer neugierig auf das Ende, das mich dann anders erschreckt hat als erwartet.

Für vieles Gruselige findet sich im Nachhinein eine logische Erklärung, aber manche Dinge waren mir am Ende noch nicht klar, manche lose Enden wurden nicht verknüpft.

Dieses Buch ist durchaus lesenswert für Fans der nordischen Krimiliteratur, aber es wird nicht zu meinem Lieblingsthriller. 

  Trotz Kritik lesenswert

- von Tanja G. aus GE, 27.11.2013 -

Wenn der Prolog bereits einen Teil der weiteren Geschichte vorweg nimmt, dann kann ich mich damit oft nur bedingt anfreunden, und so war es, zumindest im Nachhinein betrachtet, leider auch hier. Trotzdem kam mit dem Prolog schon ein erstes Kribbeln auf, und ich begab mich gespannt auf eine Reise, die in zwei Handlungssträngen abgearbeitet wurde. Beiden Zeitschienen, Vergangenheit und Gegenwart, widmete die Autorin hierbei in etwa die gleiche Aufmerksamkeit.
Der Schreibstil gefiel mir gut und ist flüssig zu lesen. Die isländischen Namen fand ich eingängig, so dass es auch hier zu keinerlei Schwierigkeiten kam. In ihrer Ausgestaltung waren die Figuren gut, wobei ich mir hier und da noch etwas mehr erwartet hätte, um sie mir noch besser vorstellen zu können. Charakterlich dürften die Person unterschiedliche Meinungen hervorrufen, denn sie waren doch manchmal etwas speziell. Ich persönlich fand sie aber trotzdem in sich stimmig, und in ihrem Zusammenspiel mit den anderen Figuren weitgehend gut und glaubhaft.
Die Autorin versucht durch verschiedene Effekte eine düstere, unheimliche Stimmung zu schaffen. Das gelang ihr leider nur in Teilen, denn hier sprang der Funke nicht immer über. Zusammen mit einer vagen Vorhersehbarkeit der Geschichte, die durch viele kleinere Andeutungen verursacht wurde, hatte das zur Folge, dass der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten werden konnte. Besonders der Mittelteil litt verstärkt darunter, was von dem spannenden Ende aber zum Teil wieder wett gemacht wurde.
Letztlich wurden die Begebenheiten (auch die aus dem Prolog) aufgeklärt, allerdings nicht ohne ein paar kleine, strittige Sachverhalte zurück zu lassen, die wohl der persönlichen Interpretation des jeweiligen Lesers überlassen sind.

Mit diesem Roman durchbricht die Autorin die Reihe um die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir, denn man hat es hier mit einem ?Solowerk? zu tun. Daher kann man den Thriller bedenkenlos, auch ohne Vorkenntnisse lesen. Trotz der Kritik lesenswert. 

  Irgendwann holt die Vergangenheit dich ein...

- von Manja Lange aus Kodersdorf, 25.11.2013 -

Bisher kannte ich die Autorin Yrsa Sigurdardottir nicht, durfte aber im Rahmen einer Leserunde ihren neuen Roman kennenlernen. Ohne spezielle Erwartungen bin ich ans Lesen gegangen, habe aber auf Grund des mitgeschickten Lesezeichens auf viel Spannung gehofft, denn dort stand: nichts für schwache Nerven!

Das Buch beginnt mit dem Ende, und der Leser erfährt, dass die Protagonisten wahrscheinlich sterben werden. Danach wird in zwei Handlungssträngen erzählt von Odinn, seiner Tochter Run und seiner Arbeit über das Erziehungsheim Krokur. Im zweiten Strang befindet sich der Leser in der Vergangenheit, in eben diesem Heim. Mysteriöse Dinge geschehen in beiden Teilen und bringen die gewünschte Spannung. Ab der zweiten Hälfte nimmt alles an Fahrt auf.

Die Autorin verwendet einen flüssigen Schreibstil, es ist spannend, aber nicht so thrillermäßig, wie angepriesen. Dennoch sehr lesenswert! 

  eher deprimierend als gruselig

- von mrs-lucky aus Norddeutschland, 25.11.2013 -

In zwei Erzählebenen wird die Geschichte des Todes zweier Bewohner des Jugendheims Krókur im Jahr 1974 aufgedeckt. Óðinn ermittelt in der Gegenwart und kämpft dabei mit veränderten Lebensumständen. Nach dem tragischen Tod seiner Exfrau muss er sich um seine Tochter Rún kümmern, schafft es aber nicht, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. In der Vergangenheit schildert die junge Angestellte Aldís nach und nach von der Ereignissen, die zu dem Tod der Jungen geführt haben. Die Geschichte enthält ein paar mystische, seltsame Vorfälle, ist aber bei weitem nicht so gruselig und angsteinflössend, wie es propagiert wird. Die Atmosphäre ist deprimierend und düster, geprägt von den negativen Stimmungen der Charaktere an sich und in den Beziehungen zwischen ihnen. Trotz kleiner Überraschungen am Ende, wird kaum Spannung aufgebaut, der Krimi ist eher langatmig und vorhersehbar. 

  Ein isländisches Drama

- von vielleser18 aus Hessen, 20.11.2013 -

Ódinn, geschieden und Vater einer 11jährigen Tochter, muß diese nach dem Unfalltod der Mutter aufnehmen. Doch Rún ist traumatisiert und Ódinn hatte sich bisher nur als sporadischer Wochenendvater verstanden. Beide ziehen in eine neue Wohnung, die ziemlich einsam liegt, und Ódinn nimmt eine neue Arbeitsstelle an. Dort soll er nach dem Tod seiner Kollegin eine ehemaliges Erziehungsheim aus den 70er Jahren untersuchen. Schon bald überkommen ihn komische Gefühle, als er entdeckt, dass damals zwei Jungen in dem Heim ums Leben gekommen waren. Zu Hause beginnt er Stimmen zu hören, hat das etwas mit seiner Ex-Frau Lara zu tun ? Und je weiter er in der alten Geschichte herumstochert, umso unruhiger wird er.

Ysra Sigurdardottier erzählt die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Seite das Jetzt, aus Sicht von Òdinn, der nicht nur das neue Zusammenleben mit Rún meistern muss, sondern sich auch in eine verhängnisvolle Geschichte von damals einarbeiten muss.
Auf der anderen Seite erzählt sie das Leben Anfang 1974 in dem Erziehungsheim Krókur, das einsam gelegen war und Jugendliche bis zum 16 Lebensjahr aufgenommen hat, die straffällig geworden waren. Dieser Part wird aus Sicht der Haushaltshilfe Aldís erzählt, die damals 22jährig dort gearbeitet hat.

Isländischer, mystischer Flair gehören genauso zu der Geschichte, wie eine bedrückende Grundstimmung. Erst nach und nach kommen die einzelnen tragischen Begebenheiten ans Tageslicht. Durch Anspielungen und gewisse Fakten, die dem Leser vorab verraten werden, wird die Neugier geweckt.

Auch wenn es mich nicht gegruselt hat, hat mich der Roman doch gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Zusammenhänge auflösen. Zum Schluß konnte ich kaum noch aufhören zu lesen.
Und das Ende hat mich dann doch überrascht und hat mich schaudern lassen...... 

   Mysteriös, düster und bedrückend

- von Rezensentin/Rezensent aus Dresden, 19.11.2013 -

In einem fortlaufenden zweisträngigen Erzählstil verknüpft die Autorin gekonnt die Gegenwart mit undurchsichtigen Ereignissen aus den 70er Jahren.
Damals kam es in dem Jugenderziehungsheim Krokur in der Nähe von Reykjavik zu eigenartigen Vorfällen und der Tod zweier Jungen blieb ungeklärt.

Nun soll Odinn, Mitarbeiter bei einer staatlichen Entschädigungsstelle die Geschehnisse von damals recherchieren und eventuelle Unstimmigkeiten aufdecken. Da seine Exfrau vor nicht allzu langer Zeit tödlich verunglück ist und seine elfjährige Tochter noch sehr darunter leidet, fällt ihm das jedoch nicht leicht. Als er schließlich selbst Teil der Verstrickungen wird, ist er kurz davor alles hinzuschmeißen.

Stilistisch gut, mit einfachen Sätzen und relativ kurzen, überschaubaren Kapiteln ein Buch, dass man in wenigen Stunden verschlugen hat. Der Autorin gelingt es die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und darüber hinaus lösen sich Verwirrungen und Fragezeichen wirklich erst auf den letzten 20 Seiten. Für mich eine völlig unvorhersehbare, unglaubliche Wendung.

Mein Fazit: die Geistergeschichten hätte man getrost weglassen können, ansonsten ein sehr gelungener, schockierender Thriller, der mich voll und ganz, auch thematisch in seinen Bann gezogen hat.  

  Seelen im Eis

- von buchleserin aus Deutschland, 19.11.2013 -

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist ansprechend gestaltet und wirkt ziemlich düster. Die Farben passen sehr gut zusammen. Das Haus wirkt irgendwie sehr verloren. Es sieht nach einer sehr einsamen Gegend aus.

Am Anfang des Buches ist ein Personenregister.
Der Roman beginnt nicht mit einem Prolog sondern mit dem Kapitel ?Ende?. Ódin und seine Tochter Rún sitzen bei laufendem Motor im Auto in einer Garage.
In Rückblenden wird geschildert, was geschehen ist.
?Seelen im Eis? wird in zwei Handlungssträngen erzählt.
Die Handlung in der Gegenwart handelt von Ódinn und seiner Tochter Rún. Nach dem Tod seiner Ex-Frau hat Ódinn seine Tochter Rún zu sich genommen. War der Sturz seiner Frau aus dem Fenster wirklich ein Unfall oder wurde sie gestoßen?
Der Wochenendvater muss nun sein Leben umstellen. Er schickt seine Tochter Rún, die unter Alpträumen leidet, zu einer Kinderpsychologin.
Nach dem Tod einer Kollegin in der staatlichen Kontrollbehörde übernimmt Ódinn ihren Fall und untersucht den mysteriösen Tod von zwei Jungen im Jahr 1974 in dem Erziehungsheim Krókur.
In Òdins Wohnung ereignen sich mysteriöse Dinge und er macht sich Gedanken über den Tod seiner Frau.
Der andere Handlungsstrang erzählt von Aldis, die in dem abgelegenen Erziehungsheim Krókur im Winter 1974 als Haushaltshilfe arbeitet und was sich damals dort ereignet hat.

Ich hatte bisher noch kein Buch von Yrsa Sigurdardóttir, die bereits schon mehrere Island-Krimi geschrieben hat, gelesen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lies sich schnell und leicht lesen.
Die Handlung begann bereits interessant und spannend.
Es ereignen sich mysteriöse Dinge in beiden Handlungssträngen.
Ein paar Stellen fand ich etwas unheimlich beschrieben, aber das empfindet ja jeder anders.
Die Handlung im abgelegenen Erziehungsheim Krókur spielt im Winter.
Es herscht eine eisige Kälte und man kann die düstere Atmosphäre spüren.
Aldis und Ódinn waren ganz gut beschrieben, die anderen Charaktere blieben jedoch etwas blass. Richtig sympathisch war mir jedoch keiner der Protagonisten.
Ich fand das Buch zwar ganz unterhaltsam und spannend, der Schluss hat mir jedoch nicht so gefallen. Es bleiben noch einige Fragen offen.
Es wurden die ganze Zeit über viele Andeutungen gemacht, um den Leser auf eine falsche Fährte zu locken und zu verwirren.
Nicht für alle Ereignisse habe ich eine Erklärung gefunden und kann deshalb nur spekulieren, was geschehen ist.
Ich bin mir nicht sicher, war das jetzt ein Mystery-Thriller oder eher ein Drama?
Auch wenn einige Dinge ungelöst blieben, lies sich das Buch jedoch zügig lesen. 

  Seelen im Eis

- von Nadja aus Mendig, 19.11.2013 -

Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Run nun bei ihrem Vater Odinn. Dieser hat für seine Tochter sein komplettes Leben umgekrempelt und sogar den Job gewechselt, damit er mehr Zeit hat. Nach dem Tod seiner Kollegin Roberta bekommt er deren Projekt über tragen und muss sich nun mit einem Erziehungsheim aus dem Jahre 1970 beschäftigen, in dem auch zwei Jungen auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen sind.
Die Autorin erzählt in zwei Handlungssträngen, einmal aus der Gegenwart aus Odinns Sicht und aus der Vergangenheit im Heim, aus der Sicht von Aldis, einer Mitarbeiterin dort. Das hat mir sehr gut gefällt, ich mag es wenn am Ende die Handlungsstränge zusammen laufen und ein klares Ganzes ergeben. Leider war das hier für mich nicht der Fall. Es kam keine Spannung auf und das Buch war auch nur mäßig gruselig. Die Handlungsstränge laufen zwar zusammen aber für mich bleiben am Ende noch viele Sachen ungeklärt.
Den Schreibstil wiederum fand ich gut, hätte ihn mir nur im Zusammenhang mit einer anderen Geschichte gewünscht. So ließ sich das Buch flüssig und schnell lesen, aber umgehauen hat es mich nicht und spannend war es für mich auch nicht.
Ich gebe zwei Sterne. weil ich mich nicht zwingen musste weiter zu lesen, jedoch hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Schade! 

  Spannend!

- von Rezensentin/Rezensent aus Graz , 18.11.2013 -

Obwohl mir oft andere Emotionen bei dem Buch fehlten, vorallem das Mitleid mit den Protagonisten, war Angst sehr oft vertreten. Das Besondere: Die Autorin leitet die Angst der Protagonisten auf die Leser weiter, etwas das mich sehr beeindruckt und immer wieder einen Schauer bereitet hat. Eigentlich hätte ich eher einen harmlosen Kriminalroman hinter dem Titel erwartet, aber eigentlich findet man ein gruseligen hspannenden Thriller hinter den Seiten, der leider manchmal ein paar Hänger hat und leider einige Fragen am Ende offen lasst. Trotzdem vergebe ich 4 Sterne für den Island-Thriller und empfehle ihn euch wärmsten weiter, aber Achtung: Auf keinen Fall im Dunklen und Alleine lesen (;  

  total vorhersehbar und ohne Spannung

- von summi686 aus K., 17.11.2013 -

"Seelen im Eis" ist ein Island Trhiller von Yrsa Siguradottir.
Odinn, der nach dem Tod seiner Exfrau Lara die Verantwortung für die gemeinsame Tochter Run auf sich nehmen muss, kriegt nach dem Tod seiner Kollegin Roberta deren Projekt über das Erziehungsheim Krokur zugeteilt, in dem sich in dem sich 1974 der mysteriöse Tod zweier Jungen zugetragen hat. 

Das Buch erzählt in zwei Handlungssträngen, einmal aus der Sicht der Putzfrau Aldis die Geschichte aus 1974 und einmal aus der Sicht von Odinn, die Ermittlungen im Jahre 2013.

Leider konnte das Buch mich überhaupt nicht fesseln.
Ich konnte mich weder in die Personen, noch in die Orte hineinversetzen. Die Autorin hat es nicht geschafft, Bilder in mir entstehen zu lassen, was letztlich auch dazu führte, dass ich der Spannung und dem angeblichen Gruselfaktor nicht gerecht werden konnte. Es hat mich recht kalt gelassen.

Es war flüssig geschrieben, weshalb sich das Buch schnell und leicht lesen ließ, aber von Spannung oder gar Gruselfaktor kann keine Rede gewesen sein.
Für mich war alles von Anfang an vorhersehbar. Es ist bis zum Ende nichts geschehen, womit ich nicht schon weit vorher gerechnet hatte.

Leider nur 2 Sterne, weil das Buch abschließend wirklich nicht toll war, mich aber immerhin auch nicht gequält hat. 

  Erwartungshaltung enttäuscht

- von britta70 aus Frankfurt, 15.11.2013 -

"Seelen im Eis" ist der erste Thriller aus der Feder der isländischen Starautorin, den ich gelesen habe. Wegen des vielfachen hohen Lobs u.a. zum Vorgängerbuch "Geisterfjord" war ich auf die Autorin neugierig geworden.

"Seelen im Eis" hat zwei, miteinander verwobene Erzählstränge, von denen einer im Jahr 1974 und einer in der Gegenwart angesiedelt ist. Aktuell erfahren wir, dass Ódinn seine Tochter Rún zu sich genommen hat, da Lßra - seine Exfrau und Mutter des Kindes - bei einem Sturz aus dem Fenster ums Leben kam. Hatte jemand anders möglicherweise die Finger mit im Spiel? Hat Rún vielleicht sogar mit anschauen müssen, wie jemand beim tödlichen Sturz der Mutter nachhalf? Ausgeschlossen scheint das nicht. Ódinn ist auf der Suche nach der Wahrheit; um ihn herum passieren einige seltsame Dinge.
Parallel dazu werden Ereignisse in einem Erziehungsheim in Krókur erzählt, die ungefähr vier Jahrzehnte zurückliegen. Auch dort gehen seltsame Dinge vor sich, wie Aldis, eine junge Angestellte dort, zu berichten weiß.
Wie hängen die beiden Erzählstränge zusammen? Nach dem Tod von Roberta übernimmt Ódinn das Projekt rund um den Tod zweier Jungen in ebendiesem Erziehungsheim und muss erkennen, dass die Vergangenheit noch nicht vergangen ist...

Mit der Erwartung, einen spannenden und atmosphärisch dichten Thriller in den Händen zu halten, startete ich die Lektüre. In sprachlicher Hinsicht lässt sich das Buch sehr gut lesen; die isländischen Namen erschweren die Lektüre keineswegs. Jedoch hätten die atmosphärischen Beschreibungen beider Erzählebenen gerne noch etwas düsterer und beklemmender ausfallen können, der Gruseleffekt hielt sich in Grenzen. Bei der Zeichnung der Charaktere hätte ich mir hier und da noch etwas mehr Plastizität und Liebe zum Detail gewünscht. Während ich mir von Aldis und Ódinn beispielsweise ein gutes Bild machen konnte, hätte ich mir insbesondere bei der Großmutter, Rún, den Heimleitern wie auch -bewohnern mehr Details gewünscht. Leider fand ich die Geschichte zum Ende hin recht verwirrend; die Auflösung konnte mich nicht überzeugen und den Titel finde ich nur eingeschränkt passend.
Insgesamt konnte mich das Buch zwar nicht ganz überzeugen. Gerne werde ich jedoch noch mal ein anderes Buch der Autorin lesen, das möglicherweise eher meiner Erwartungshaltung an einen düsteren und spannenden Thriller entspricht. 

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KNO-SAMMLUNG: Fischer Taschenbücher Bd.19533
KNOABBVERMERK: 2. Aufl. 2013. 368 S. 189 mm
KNOSONSTTEXT: .1015318
KNOMITARBEITER: Übersetzung: Flecken, Tina
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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