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Ich bin der Herr deiner Angst

von Rother, Stephan M.   (Autor)

In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im Fleurs du Mal bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall. Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Doch wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen ...

Buch (Kartoniert)

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Produktbeschreibung

In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im Fleurs du Mal bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten.
Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen.
Das war hier nicht der Fall.
Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst.
Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Doch wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen ... 

Kritik

Ein spannendes Psychoduell, ein packender und gut geschriebener Thriller. Hannoversche Allgemeine Zeitung 

Autoreninfo

Rother, Stephan M.
Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide. 

Mehr vom Verlag:

Rowohlt Taschenbuch

Mehr aus der Reihe:

Hauptkommissar Jörg Albrecht

Mehr vom Autor:

Rother, Stephan M.

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 574
Sprache: Deutsch
Erschienen: April 2012
Maße: 192 x 127 mm
Gewicht: 502 g
ISBN-10: 3499258692
ISBN-13: 9783499258695

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  viele Tote, trotzdem zu eindimensional

- von Ivonne W. aus Berlin, 09.11.2012 -

Die Hamburger Kripoabteilung wird gleich mit mehreren Morden konfrontiert, die auf sehr unfeine Art ausgeführt werden. Und alle Opfer scheinen irgendwie mit einem fast 30 Jahre zurück liegenden Fall zusammen zu hängen. Mehr will ich der Spannung wegen hier nicht verraten.

Der Schreibstil war sehr flüssig und auch spannend, die Charaktere zahlreich, die sich im Laufe der Zeit lichten; jeder hat seine Macken und Eigenarten und hat Wiedererkennungswert. Die Erzählperspektive ist abwechselnd zwischen dem Alleswisser und aus Sicht der Polizistin Hannah geschrieben. Das verleiht mehr Spannung und Tempo. Und obwohl die Auflösung überrascht, entsteht dazwischen nicht wirklich die Angst, die man aus den bestialischen Morden und dem Titel und tollem Cover vermuten würde. Allzusehr wird immer wieder auf nur ein und denselben Verdächtigen hingewiesen. Mehrere Verdächtige, deren reihen sich auch nach und nach lichten, wären förderlicher gewesen. Trotzdem ein guter Thriller mit psychologischen Abgründen. Aller Beteiligten! Jeder hat halt Dreck am Stecken. 

  Ich bin der Herr deiner Angst

- von Buch im Kopf aus Ulm, 01.05.2012 -

Jörg Albrecht und sein Team werden zu einem Tatort gerufen. Im Grund genommen nichts Außergewöhnliches. Wäre da die nicht Tatsache, dass die übel zugerichtete Leiche ein Kollege von ihnen ist. Bevor die Ermittlungen auch nur annähernd in die richtige Richtung gehen können, passiert ein weiterer Mord. Und auch diesmal erwischt es eine Mitarbeiterin aus Albrechts Team. Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass der Täter es auf Jörg Albrechts Mannschaft abgesehen hat. Es scheint jedoch auch die einzige Gemeinsamkeit zu sein, da sich die Vorgehensweise der Morde in nichts gleicht. Als jedoch auch Morde außerhalb der Polizei geschehen, scheint sich der rote Faden aufzulösen und das Rätsel um den Täter noch grösser zu werden. Nach näherem Hinsehen erinnern die Morde an einen Fall der bereits seit dreißig Jahren abgeschlossen ist. Doch der damals verurteilte Maximilian Freiligrath sitzt seit dieser Zeit in der Psychiatrie.

Trotz der Begeisterung so vieler anderer Leser, muss ich zugeben, dass ich anfangs große Schwierigkeiten mit der Story und auch dem Schreibstil hatte.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die ich zunächst nicht auseinander halten konnte. Erst nach ca. 200 Seiten und nachdem ich mir ein paar Mal überlegt habe das Buch zur Seite zu legen, bin ich sowohl mit dem ausschweifenden Stil des Autors wie auch mit den beteiligten Personen einigermaßen warm geworden. Die Idee zum Buch fand ich an sich eigentlich ganz gut, nur hätte man diese meiner Meinung nach noch etwas ausreizen können.

Interessant waren auch die Szenen mit dem Täter der damaligen Morde Maximilian Freiligrath. Diese haben doch sehr an die Gespräche zwischen Dr. Hannibal Lecter und Clarice Starling aus DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER erinnert. Das Ende war dagegen nicht so meines, da es für meinen Geschmack doch etwas zu weit hergeholt war.

Im Grunde genommen ein ganz guter Thriller, wären da nicht die bereits erwähnten Punkte und die großen Erwartungen, die durch den Hype der rund ums Buch gemacht wurde, entstanden sind. 

  Gänsehaut pur!

- von Caro1893 aus Stuttgart, 30.04.2012 -

Das Buch lässt an Spannung im Prinzip nichts zu wünschen übrig. Bis zum Ende blieb die Geschichte für mich undurchsichtig, undurchschaubar. Ich hatte zwar immer mal wieder meinen Verdacht, was den Täter anging und lag damit am Ende dann auch gar nicht so falsch, aber mit der Motivation des Täters hätte ich so nie gerechnet. Stephan Rother hat es geschafft, dass ich am Ende sehr überrascht über seine Auflösung war. Teilweise wurde es so spannend, dass ich das Buch weglegen musste, weil es schon Nacht war und ich einfach Angst bekommen habe. Das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber wenn Thriller so richtig spannend sind, dann seh ich in jeder Ecke unsrer Wohnung Gespenster. Für mich ist das immer ein Zeichen, dass der Autor es echt geschafft hat den Grusel, die Spannung die auch die Ermittler fühlen zu transportieren.

Durch die hohe Spannung lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Ich hab mir fast meine Nägel angeknabbert, weil ich unbedingt wissen wollte was Sache ist und auch hinter jeder Seite des Buches einen neuen Toten erwartet hatte. Jörg Albrechts Team schien ständig in Gefahr und auch das bringt der Autor super rüber.
Unglaublich spannende Geschichte, von der ersten bis zur letzten Seite, mit überraschender Auflösung und leider ein paar kleinen Schwächen, welche mir aber am Ende doch ziemlich gut gefallen hat. 

  Zentrales Thema Angst als Psychospiel

- von Kerstin Thieme aus Zittau, 28.04.2012 -

Die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs werden zu einem Tatort im Hamburger Rotlichtviertel beordert. Das Opfer ist ein brutal zugerichteter Kollege, der verdeckt ermittelt hat. Kurz darauf wird die Leiche einer im Mutterschutz befindlichen Kollegin gefunden, die ebenfalls grausame Qualen vor ihrem Tod erlitten hat. Hat es ein Serienmörder auf das PK Königstraße abgesehen? Fieberhaft beginnt die Suche nach der Wahrheit. Unterstützung soll Prof. Dr. Hartmut Möllhaus vom Institut für Rechtspsychologie in Braunschweig bieten. Doch er ist das nächste Opfer. Endlich werden Parallelen zu dem 24 Jahre zurückliegenden ?Traumfänger?-Fall deutlich. Doch der Täter befindet sich in Sicherheitsverwahrung und kann unmöglich die aktuellen Morde begangen haben. Um den Fall zu lösen, müssen sich die Ermittler auch ihren eigenen Ängsten stellen.

Meine Meinung:

Nach Ausflügen ins Fantasy-, Mystery- und Kirchen-Thriller-Genre legt Stephan M. Rother nun mit ?Ich bin der Herr deiner Angst? seinen ersten reinen Thriller vor. Das Buch ist mit knapp 600 Seiten nicht gerade dünn, aber es kommt beim Lesen keine Minute Langeweile auf. Durch äußerst brutale Morde, aber auch einem glänzend inszenierten Psychospiel a la Hannibal Lecter vs. Clarice Starling werden verschiedene Geschmacksrichtungen bedient. Wer ein wenig empfindlich ist, könnte sich an der Gewalttätigkeit stören, aber ich habe da relativ wenig Probleme, solange es ein Roman ist.

Hauptkommissar Albrecht entspricht natürlich in vollem Maße dem Klischee des überarbeiteten Ermittlers, der von seiner Frau verlassen wird und reflektiert diese Tatsache für meinen Geschmack etwas zu oft. Von ihm wird in der dritten Person erzählt. Selbst zu Wort kommt dagegen Hannah Friedrichs, was dem Roman durch die verschiedenen Sichtweisen erfrischende Abwechslung beschert. Dabei findet der Autor auch für beide Ermittler eine ganz individuelle Sprache, die die Unterscheidung erleichtert. Etwas sauer ist mir aufgestoßen, dass Albrecht sehr häufig als ?Herr und Meister? bezeichnet wird. Dies deutet auf einen Gotteskomplex, welcher noch nicht mal von ihm selbst ausgeht, der seinen beruflichen Leistungen widerspricht. Beide begehen schwerwiegende Fehler in ihren Handlungen, aber das macht sie auch menschlich.

Der ?Traumfänger? selbst, der sich für einen reinen Wissenschaftler hält, alsbald tief in die Ermittlungen mit einbezogen wird und dies für sein Psychospiel auf geniale Weise auszunutzen weiß, ist natürlich eine perfide, aber auch faszinierende Persönlichkeit. Ich mag solche intelligenten Täter ja und habe mich auf die oft ins philosophische abgleitende Reise gern mitnehmen lassen.

Überhaupt hat der Autor einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil sowie einen außerordentlich großen Wortschatz, der das Lesen zu einem Vergnügen macht. Durch geschickt eingebaute Cliffhanger und vage Andeutungen an den Kapitelenden, bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau.

Wem meine Darstellung Lust auf das Buch gemacht hat, dem würde ich empfehlen, vorab auch noch die Lesung des sehr sympathischen Autors auf Lovelybooks anzusehen, denn er verleiht seinen Protagonisten dort eine ganz eigene Stimme und lässt das Geschehen noch unheimlicher wirken.

Mich hat der vorliegende Thriller auf jeden Fall außerordentlich gut unterhalten und ich freue mich bereits auf weitere knifflige Fälle, die das PK Königstraße zu lösen hat. 

  Durchaus gelungener Thriller

- von Tru1307 aus Wuppertal, 27.04.2012 -

Stephan M. Rother hat mit Ich bin der Herr deiner Angst einen gelungenen gelungenen Thriller geschrieben, der den Leser direkt von der ersten Seite an packt. Die Morde werden von Mal zu Mal schlimmer und teilweise habe ich überlegt das Buch wegzulegen, weil es so gruselig war. Dabei fand ich es spannend, dass sich vieles in der eigenen Fantasie abspielt, denn so genau beschreibt der Autor den Zustand der Leichen gar nicht. Nachdem der Beginn dermaßen vielversprechend war, hat das Buch in der Mitte einen Hänger. Irgendwie geht die Geschichte nicht so sehr voran und die Handlung wird durch die weiteren Morde getragen, die natürlich Höhepunkte darstellen. Als Leser weiß man lange nicht wohin die Geschichte geht und den Täter zu ermitteln fällt ebenso lange schwer, was ich beides als äußerst positiv empfand.
Neben dem Hänger in der Mitte des Buches gibt es leider auch ein, zwei Stellen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum einen verlaufen die Ermittlungen ab der Hälfte des Buches sehr festgelegt. Man schließt viel zu schnell andere Möglichkeiten aus und legt sich auf die Verbindung zum Traumfänger-Fall fest. Das finde ich nicht so ganz gelungen, weil es viel von der Spannung wegnahm. Der Traumfänger-Fall konnte mich im Gegensatz zu den aktuellen Morden auch nicht so ganz überzeugen.  

  Ich bin der Herr deiner Angst

- von Themistokeles aus Neustadt, 26.04.2012 -

Mit den Ängsten der Menschen zu spielen, ist ein beliebtes Vorgehen in vielen Thrillern, jedoch nicht unbedingt in der Art und dem Vorgehen, wie in diesem Roman. Hier werden einem manches Mal Morde präsentiert, die auf erschreckende und ekelerregende Weise mit den Ängsten der Menschen als Grundlage ausgeführt wurden, oft auch mit deren Urängsten.

Grundsätzlich bin ich in diesem Rahmen ein sehr hartgesottener Mensch, so dass ich mich von solchen Geschichten eher weniger beeinflussen lasse, außer es wird sehr stark mit der Psyche gespielt, sollte man jedoch auf furchterregende, ekelerregende oder brutale Szenen stark ansprechen und reagieren, kann dieser Roman tief in einen eindringen und stärke Gefühlsregungen auslösen, denn die Szenen sind so eindrücklich beschrieben, dass sie die Ängste präzise ausnutzen und wiedergeben.

Insbesondere der Beginn des Romans ist recht heftig und man wird sofort mit einer sehr harten Situation konfrontiert. Zudem läuft das Geschehen auch sehr schnell, so dass zunächst wenig Chancen zu reagieren und tiefer zu reflektieren bleiben, doch circa ab Mitte des Romans wird alles auf eine gefühlte Slow Motion gestellt. Alles wird plötzlich sehr langsam und statt, dass alles Schlag auf Schlag kommt, wird sehr viel diskutiert und bis zum Ende hin bleibt dieser gefühlte Zustand erhalten. Wobei mir die psychologischen Diskussionen sehr gefallen haben, auch wenn es mich verwirrte, wie sich der Stil änderte.

Der interessantes Charakter ist zudem nicht unter den Protagonisten zu suchen, die in meinen Augen etwas eigenartig waren, sondern der Psychologe Max Freiligrath, der im Verlauf der Geschichte in die Handlung eintritt und durch seinen fragwürdigen Charakter und seinen Hintergrund die Spannung in der Geschichte eindeutig hochhält, obwohl nicht mehr so viel zu passieren scheint.

Insgesamt ein Roman, den ich durch den Klappentext ganz anders erwartet hätte und vor allen Dingen, bei dem ich davon ausgegangen bin, dass der Bezug auf die Ängste noch direkter wäre, als es tatsächlich der Fall war, den es aber Spaß gemacht hat zu lesen und der ein denkbar düsteres Ende hat. 

  Ich bin der Herr deiner Angst

- von Svenja aus Schleswig, 25.04.2012 -

Die Geschichte hat mich von Anfang an neugierig gemacht und das hält auch beim lesen stetig an. Weitere Morde heben die Spannung noch einmal enorm an und man wird immer begieriger darauf zu erfahren, wer? und wieso?
Diese Fragen beantwortet einem der Autor allerdings erst zum Schluss und man selbst tappt bis dahin vollkommen in Dunkeln.
Das Ende sowohl der Täter als auch das Tatmotiv kamen so überraschend, dass ich damit nie im Leben gerechnet hätte.
Zwischendurch versucht der Autor einem auf die falsche Fährte zu führen, aber das auf so eine offensichtliche Art und Weise weshalb man es sofort ausschließt.. Beabsichtigt oder nicht, sei man dahin gestellt.
Aber da das Ende absolut nicht vorhersehbar war, nehme ich das nicht als Kritikpunkt. :)
Dem Autor ist es wunderbar gelungen, den Täter in die Geschichte miteinzubeziehen, man vertraut der Person weshalb es einfach schockierend ist die Wahrheit zu erfahren und ich war sogar ein wenig traurig über diese Wendung, einfach weil die Person mir sehr sympathisch war.
Die Taten waren teilweise sehr grausam, wenn hier Gott sei Dank nicht zu sehr ins Detail gegangen.



Mir hat gut gefallen, dass das Buch im Perspektivwechsel geschrieben wurde. Die Ich-Form wurde aus Friedrichs Sicht erzählt. Aber auch der Täter und Albrecht hatten ihre eigene Sichtweise die allerdings in 3 Person erzählt wurde.
Am Anfang fand ich das ziemlich verwirrend, aber sobald man sich eingelesen hat ist das ziemlich interessant und einfach mal neu.
Die Perspektive vom Täter hat mir am besten gefallen, einfach weil sie sehr mysteriös gehalten wurde und es keinen Hinweis auf die Person gab. Aber die Gedanken waren einfach interessant wenn auch sehr irre. ;)
Generell hebt sich das Buch von anderen Thrillern ab in dem es sehr philosophisch daher kommt, das verleiht dem Buch ein gewisses etwas und lässt es sehr intelligent wirken. Und das ist dieses Buch auch, hier geht es viel um die Psyche der Menschen und um die Angst, sehr interessant.

Für mich eine spannende und unterhaltsame Geschichte bei der man mit zum Ende mitfiebert und mitzittert und einfach nicht von dem Buch loskommt. 

  noch ein Psychothriller

- von mithrandir aus NRW, 24.04.2012 -

Oberkommissar Ole Hartung ist tot. Er wurde in einem Hamburger Bordell der speziellen Art auf abartige Weise gequält und ermordet. Das Team um Hauptkommissar Jörg Albrecht ist fassungslos. Zunächst völlig orientierunglos versuchen sie den Täter zu finden, werden jedoch vom Verschwinden einer schwangeren Kollegin hiervon abgelenkt. Auch sie wird letztendlich auf furchtbare Art ermordet auf einem Friedhof aufgefunden. Im Wettlauf mit der Presse versuchen die Polizisten den Fall aufzuklären. Erst später erkennen sie eine Verbindung zu einem Fall, der weit in der Vergangenheit liegt.

Der Roman von Stephan M. Rother lässt sich leicht und flüssig lesen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sichtweise einer Kommissarin aus dem Team und von Jörg Albrecht, bei diesem aber in der dritten Person. Dadurch erhält der Leser einen besseren Einblick ins Geschehen und die Spannung wird gesteigert. Leider konnte ich jedoch mit den Charakteren nicht so ganz warm werden. Jörg Albrecht mit seinen philosophischen Bemerkungen war mir auf die Dauer ein wenig zu eintönig. Hannah Friedrichs war zwar eindeutig interessanter, aber auch zu ihr bekam ich keinen wirklichen Zugang. Der Thriller war spannend, insbesondere der erste Teil, aber letztendlich richtig fesseln konnte er mich nicht.  

  Zur Halbzeit wird's langweilig

- von Sarah O. aus NRW, 20.04.2012 -

Ich bin der Herr deiner Angst" ist ein Thriller von Stephan M. Rother, der sich viel mit den Themen Angst und Psychologie beschäftigt und mich, obwohl ich die erste Hälfte noch wirklich spannend fand, zwischenzeitlich etwas langweilte.

Zuerst einmal aber zum Inhalt: Im Hamburger Rotlichtviertel wird ein Mann tot aufgefunden. Es handelt sich ausgerechnet um einen Polizisten aus dem Team von Hauptkommissar Jörg Albrecht, der zusammen mit seinen Kollegen die Ermittlungen aufnimmt. Als der Täter weiter mordet, kristallisiert sich schnell heraus, dass es eine direkte Verbindung zur Hamburger Kripo geben muss. Bei ihrer Recherche stoßen die Ermittler auf den vor mehr als 20 Jahren aufgeklärten Traumfänger-Fall und den Traumfänger Max Freiligrath selbst, der immer noch in einer geschlossenen Psychiatrie sitzt..

Der Thriller wird aus insgesamt drei Perspektiven erzählt, die sich gut voneinander abgrenzten und der Handlung eine gewisse Abwechslung bescherten. Die Passagen des sehr philosophisch veranlagten, leicht schrulligen und oft etwas herrischen Hauptkommissars Albrecht werden in der dritten Person erzählt, während seine Kollegin Hannah Friedrichs als Ich-Erzählerin auftritt. Dazu kommen die "Zwischenspiele", die am Anfang recht verwirrend waren und aus Sicht einer anonymen Person erzählt werden, deren Identität sich erst im Laufe des Thrillers lüftet. Während ich den Wechsel zwischen Albrecht und Friedrichs sehr gelungen und ihre verschiedenen Charaktere zusammen mit ihrer persönlichen Sichtweise auf die Dinge interessant fand, konnten mich die "Zwischenspiele" nicht wirklich überzeugen, da sie weder spannende Aspekte enthielten, noch für einen "Aha"-Effekt bei ihrer Auflösung sorgten.

Die Mordfälle und Ermittlungen sind zu Beginn des Buches auch noch sehr spannend, wenn auch für mich die ein oder andere Schlussfolgerung nicht immer schlüssig wirkte und ich mich besonders für Albrechts Faible für Sokrates nicht allzu sehr begeistern konnte. Leider brach die Spannung ab der Hälfte des Thrillers stark ein. Die Traumfänger-Geschichte konnte mich nicht so sehr begeistern, wie die aktuelle Mordserie, doch um etwas anderes drehen sich die Ermittlungen kaum noch und interessante Ansätze aus der ersten Hälfte werden kommentarlos fallen gelassen und nie wieder aufgeklärt. Stattdessen folgen endlose Psycho-Gespräche, die etwas langatmig waren und nicht einmal der weitermordende Täter konnte dann noch für Spannung sorgen, auch nicht nach halbwegs spannendem Ende.

Insgesamt leider nur mittelmäßig und drei von fünf Sterne.  

  Wie definierst "du" Angst?

- von Mel.E aus Leopoldshöhe, 17.04.2012 -

Ich muss gestehen, das ich den Thriller schon im ersten Drittel gerne abgebrochen hätte, da ich die Taten / die Morde sehr, sehr grausam fand und der Autor mich dort gepackt hat, wo es weh tat, direkt in meinen eigenen Ängsten, die ich bewusst so noch nicht wahrgenommen hatte. Der Autor hat es verstanden mich absolut atemlos zu machen. Ich dachte tatsächlich ich gehöre zu den hartgesottenen Thrillerlesern, aber ich habe mich getäuscht. Ich bin ein echtes Weichei und nachdem ich mich quasi dazu gezwungen habe weiterzulesen, wurde es nach und nach besser, denn der Handlungsstrang flacht rapide ab. Der Thriller startet rasant und endet flach. Drei Abende habe ich gebraucht um die 576 Seiten zu lesen und ich gestehe, die erste Nacht hatte ich den einen oder anderen sehr wirren Traum. Ich, die ich normalerweise Thriller liebe und sie zu meinen bevorzugten Genre zähle, habe Angst vor einer fiktiven Geschichte? Mir sind meine persönlichen Ängste einfach deutlich geworden und das hat mich eher abgestoßen. Ein gut gemachter Thriller, der gleichermaßen verwirrt durch die vielen verschiedenen Erzählstränge und auch abstoßend ist durch grausame Morde.
Das Ende ist offen und hinterlässt einen wirklich bitteren Nachgeschmack, denn nun geht wieder alles von vorne los und lässt die Vermutung zu, das der Autor vielleicht noch nicht am Ende ist und sich erneut an unseren Ängsten weiden möchte?
Das Buch liest sich leicht und flüssig und ist auch recht zügig gelesen, aber da es mich teilweise wirklich Überwindung gekostet hat weiter zu lesen, mag ich mehr als 3 Sterne nicht vergeben. Man mag mir verzeihen, aber ich wurde wirklich nicht warm mit dem Thriller und muss ehrlich gestehen, noch einmal würde ich ihn nicht zur Hand nehmen! 

  erschreckend, anders, erstaunlich, überraschend, erschrecken

- von Annika Timm aus Neustadt am Rübenberge, 16.04.2012 -

In dem Thriller "Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother geht es um eine Mordserie, welche sich auf grausame Weise der größten Ängste der Opfer bedient.

Ein Kollege wird ermordet, die Ermittler scheinen in einem fiesen geplanten Spiel zu stecken, in dem sie zum zuschauen verdonnert scheinen.

Doch als sich rausstellt, das es Verbindung zu einem alten Fall, von vor 24 Jahren gibt, erscheint ein Lichtblick dem Täter nun zuvorkommen zu können.

Aber nichts ist wie es scheint, und wieder kommt eine überraschende Wendung!!

Zuerst weiß man nicht, woran man ist, denn im Verlauf des Buches kommen viele Handlungsstränge zusammen. Dies führt dann erst zu einem klareren Durchblick, also nicht verwirren lassen und dran bleiben!

Man sieht durch die Augen von den Ermittlern, Jörg Albrecht, Hannah Friedrichs und dem Täter!!!

Dies erreicht der Autor durch verschiedene Erzählperspektiven

Dieser Psychothriller, der übrigens in Hamburg spielt, bringt einen dazu den Atem anzuhalten, und man kann es nicht aus der Hand legen, da man wissen will wie es weiter geht, aber egal was man denkt, man denkt falsch!

Ich bin ja schon auf das nächste Buch des Autors gespannt, ob es wohl genauso fesselnd wird???  

  Angst

- von anyways aus Greifswald, 16.04.2012 -

Schrecklicher hätte der Morgen für Kriminalkommissar Jörg Albrecht und sein Team nicht beginnen können. Da er seit vielen Jahren an Insomnie leidet, ist er sofort hellwach als seine Kollegin Hannah Friedrichs in per Telefon über einen Mord im Hamburger Rotlichtbezirk informiert. Hellhörig geworden durch einen merkwürdigen Unterton in der Stimme seiner Kollegin macht er sich sofort auf den Weg.

Als Chef einer Abteilung, gerade in seinem Beruf, muss man oft Entscheidungen treffen die unliebsam sind, auch manch Fehlentscheidung ist darunter, so empfindet es jedenfalls Jörg Albrecht als er den Toten identifiziert. Es ist ihr langjähriger Kollege und Partner Ole Hartung, sein Tod hätte bestialischer nicht sein können. Er wird nicht das letzte Opfer in Albrechts Reihen sein, dem ein ähnlich grausames Schicksal ereilt. Beide Ermittler machen sich mit dem verbliebenen Rest der schockierten Kollegen an die Aufklärung und auf die Suche nach Täter und Motiv.





Gefallen hat mir die Perspektive von zwei Ich-Erzählern. Das war interessant und ich konnte der jeweiligen Person und dem damit verbundenen Handlungsstrang gut folgen.

Überzeugen und mitreißen konnte mich der Autor nicht. Das erste Drittel war so interessant wie ich es in der LP vermutet und gehofft hatte, dann verliert sich der Autor aber unnötig , wie ich finde, in pseudopsychologische Aussagen. Sein Grundgedanke, also die Motivation des Täters sind nicht nur für Laien nicht nachvollziehbar, auch lässt der Autor die Tathergänge bzw. Tatwerkzeuge so nebulös das auch dies unwahrscheinlich klingt. Gerade in Bezug auf die Tatwerkzeuge ist die Beschaffung eines Einzelnen schon hochgradig schwierig mehrerer ähnlicher geradezu ausgeschlossen.

Störend fand ich die ständigen Wiederholungen eines Zitates von Sokrates. Für mich war es doch einigermaßen befremdlich, das fast jeder auf dem Revier nicht nur Sokrates übersetzen sondern auch interpretieren konnte. Dem ?Denker? ist hier zu viel Platz an einer ungewöhnlichen Stelle eingeräumt worden und der Autor verliert sich zum Ende hin, bei beiden Hauptprotagonisten, in Grübeleien und Denkspiralen deren lesen ermüdend und streckenweise schlicht langweilig waren. Einen Lichtblick gab es aber dennoch, beim alternden Freund des Kriminalkommissars musste ich sofort an den Alt-Bundeskanzler Schmidt denken, eine überzeugende Person die der Autor hier präsentiert. 

  Wie definierst "du" Angst?

- von Mel.E aus L., 13.04.2012 -

Ich muss gestehen, das ich den Thriller schon im ersten Drittel gerne abgebrochen hätte, da ich die Taten / die Morde sehr, sehr grausam fand und der Autor mich dort gepackt hat, wo es weh tat, direkt in meinen eigenen Ängsten, die ich bewusst so noch nicht wahrgenommen hatte.
Das Ende ist offen und hinterlässt einen wirklich bitteren Nachgeschmack, denn nun geht wieder alles von vorne los und lässt die Vermutung zu, das der Autor vielleicht noch nicht am Ende ist und sich erneut an unseren Ängsten weiden möchte?
Das Buch liest sich leicht und flüssig und ist auch recht zügig gelesen, aber da es mich teilweise wirklich Überwindung gekostet hat weiter zu lesen, mag ich mehr als 3 Sterne nicht vergeben. Man mag mir verzeihen, aber ich wurde wirklich nicht warm mit dem Thriller und muss ehrlich gestehen, noch einmal würde ich ihn nicht zur Hand nehmen! 

  Angst verursacht Fehlentscheidungen

- von coffee2go aus Österreich, 11.04.2012 -

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Jörg Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs ermitteln in einer ungewöhnlichen Mordserie, in der die Opfer vor ihrem Tod ihren größten Ängsten ausgesetzt werden und qualvoll sterben müssen. Mit der Zeit tauchen immer mehr Ähnlichkeiten zu einer vor dreißig Jahren abgeschlossenen Mordserie auf, dessen Täter ?der Traumfänger? sich aber immer noch ein einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung befindet und so eigentlich nichts mit diesem Fall zu tun haben könnte, oder vielleicht doch? Für Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs bedeutet dies einen Wettlauf gegen die Zeit, vor allem, da auch zwei ihrer Kollegen grausam ermordet wurden und der Fall für die Medien von großem Interesse ist.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da hier untergliedert wurde in Vorspiel, Hauptteil ? der wiederum unterbrochen wurde durch einige Zwischenspiele ? und Nachspiel. Zusätzlich wechselte auch die Erzählperspektive und die Ich-Perspektive von Hannah war zu Beginn auch etwas ungewöhnlich. Ich finde, hier hätte gar nicht so viel Abwechslung sein müssen, der Thriller war auch so spannend genug.
Der Autor hat die Charaktere der beiden Hauptermittelnden sehr sympathisch und menschlich beschrieben, mit all ihren Vorzügen und auch mit ihren Fehlern, sodass ich sehr gerne auch von ihren privaten Lebensgeschichten erfahren habe. Interessant waren auch die traurigen Erlebnisse des Kommissars Jörg Albrecht mit seiner Jugendclique sowie die privaten Beziehungsgeschichten, in die sich Hannah Friedrichs verwickelt hat, diese haben das Buch aufgefrischt.
Ein Hauptthema in diesem Buch war auch das Spiel mit den unterschiedlichen Ängsten von Menschen, dies wurde an mehreren Stellen im Buch auf unterschiedlichste Weise wieder aufgegriffen und hat mir sehr gut gefallen. Gut gefallen hat mir auch, dass der Ermittler Jörg Albrecht die Geschehnisse auf unterschiedliche Weise zu analysieren versucht, einerseits mit seinem langjährigen Schachpartner, anhand von Zitaten von Sokrates oder auch mit der jungen Psychologin Maja, die sehr schnell sein Vertrauen gewinnen konnte und zu der er sich auf eine besondere Weise verbunden gefühlt hat. Etwas geärgert hat mich, dass sich auch Ermittler mit jahrzehntelanger Erfahrung durch schlaue Täter relativ einfach hinters Licht führen lassen und so noch zusätzlich unnötige Personen getötet werden, bis die Täter endlich aufgedeckt werden.

Titel und Cover:
Den Titel finde ich etwas überzogen. Ich fand den Thriller zwar an manchen Stellen schon sehr grausam, aber passend zu einem typischen Thriller. Aufgrund des Titels hätte ich mir noch mehr ?thrill? erwartet.

Mein Fazit:
?Ich bin der Herr deiner Angst? ist ein sehr gelungener Thriller mit einem sympathischen Ermittlerduo, von dem ich mir sehr gut eine Fortsetzung vorstellen könnte. 

  Die Angst

- von kaenguruhs aus Hamburg, 11.04.2012 -

In dem Thriller "Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother geht es um eine Mordserie in Hamburg, wobei die Ausführungen der einzelnen Morde sich auf die größten Ängste der Opfer beziehen. Das Cover ist schlicht aber sehr gelungen. Durch das Verwaschene der Schrift wird die emotionale Aufgewühltheit allerbeteiligten Personen eindrucksvoll unterlegt. Aber auch wenn man das Buch zum ersten Mal in die Hand nimmt, ohne die Geschichte zu kennen, so ist es ein Cover, welches eine spannende Geschichte verspricht, finde ich. Auch der Titel ist zum Buch passend gewählt. Die Story ist fesselnd, die Personen gut beschrieben. Dadurch, dass es bis zum Ende hin nicht klar ist, wer der eigentliche Täter ist, bleibt die Geschichte bis auf die letzten Seiten spannend. Was mich allerdings gestört hat: Stephan M. Rother lässt das Buch mit einem Vorspiel beginnen, in dem ein "grauer Mann" auftritt. Diese Idee verfolgt er in mehreren Zwischenspielen weiter. Der "graue Mann" allerdings ist nicht so spannend, als dass diese Zwischenspiele gerechtfertigt wären. Stephan M. Rother hätte gut darauf verzichten können, noch dazu, dass in diesen kurzen Abschnitten sowieso nichts Relevantes geschieht. Ebenso sind die Szenen mit dem Ex-Bürgermeister Schultz aus meiner Sicht unnötig, auch wenn der Autor selbst sagt, diese Szenen seien seine Lieblingsszenen. Gewöhnungsbedürftig sind auch die Wechsel der Erzählperspektive. Stephan M. Rother wechselt zwischen der dritten Person bei der Erzählung über Jörg Albrecht und der Ich-Perspektive aus Sicht von Hannah Friedrichs (hier eine kleine Kritik an den Verlag: Mir ist aufgefallen, dass mal von Friedrich und mal von Friedrichs gesprochen wird - hätte bei der Korrektur auffallen müssen) hin und her. Wenn man sich allerdings einmal dran gewöhnt hat, dann ist dieser Wechsel sogar spannend. Fazit: Ich freue mich schon auf den Nachfolger, den Stephan M. Rother angekündigt hat, denn dieses Buch ist sehr spannend, ich hoffe, dass der Nachfolger genauso wird. "Ich bin der Herr deiner Angst" lässt sich sehr gut lesen, durch die vielschichtigen Personen ist aber auch außerhalb der Haupthandlung das Buch richtig spannend! (Noch dazu, wenn man sich in Hamburg auskennt und die ganzen Orte sofort mit Bildern verknüpfen kann.) 

  Spannend, humorvoll. Unbedingt lesen!

- von Rezensentin/Rezensent aus Bayern, 06.04.2012 -

Inhalt:
Die Kommissare der Hamburger Mordkommission, Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs, werden zu einem erschreckenden Tatort im Rotlichtviertel gerufen. Das Opfer: Ein Kollege. Und es wird nicht der einzige Tote bleiben. Die Ermittlungen scheinen ins Nichts zu verlaufen. Für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner und vor allem gegen die innersten Dämonen: die eigene Angst.

Kritik:
Die ersten Seiten des Romans, das Vorspiel, sind noch etwa verwirrend, man weiß nicht was einen erwartet, aber nach ein paar Seiten ist man in die Geschichte eingetaucht: Spannung pur. Jede Sekunde erlebt man hautnah mit den Protagonisten, hält den Atem an und fiebert mit ihnen mit. Zum einen ist da Jörg Albrecht, der ?Boss?,ein nachdenklicher, eher distanziert wirkender Mann, mit hervorragender Intuition. Trotz seiner etwas ruppigen, teilweise unfreundlichen Art kommt man ihm im Laufe der Geschichte sehr Nahe und kann sein Handeln und Denken nachvollziehen. Zum anderen Hannah Friedrichs, seine Partnerin, die ihn als Einzige im Team zumindest ansatzweise durchschauen kann und hinter seine Fassade blickt. Sie ist intelligent, unkonventionell aber einfühlsam. Eine selbstbewusste Frau, die sich den Respekt ihrer Kollegen verdient hat. Auch die restlichen Figuren sind sympathisch, zum Teil originell gezeichnet.
Der Aufbau des Romans ist interessant, so ist ein Teil der Handlung aus einer personalen Erzählperspektive wiedergegeben, im Wechsel mit Schilderungen der Kommissarin Friedrichs aus der ?Ich Perspektive? und gelegentlichen Zwischenspielen aus der Gedankenwelt/Sicht des Täters. Dadurch hat man einen allumfassenden Blick auf die Geschehnisse, der zum mit raten gerade zu verpflichtet.
Die Sprache des Autors gefällt mir sehr gut. Bildhaft und detailreich, ohne sich in langweilige Ausschweifungen zu verlieren. Der subtile Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat und die etwas eigenwillige Art, die Gedanken der Protagonisten nicht zu Ende zu führen, machen dieses Buch zu etwas besonderem, dass sich vom üblichen Thriller Einheitsbrei abhebt. Hochgradige Spannung inbegriffen.
Durch die intensive Recherche, die diesem Roman vorausgegangen sein muss, bleibt es trotz des teilweise sehr abstrakten Themas, überzeugend und authentisch.

Fazit:
Ein absoluter Pageturner. Stephan M. Rother hat es geschafft, mich quasi an den Roman zu fesseln. Spannend, sehr gut recherchiert und vor allem überzeugend in der Darstellung hat dieser Thriller alles was das Herz begehrt. Mein ganz besonderes Highlight war, dass Täter sowie sein Motiv wirklich schwer zu erraten waren. In jedem Fall kaufen und lesen. Wer?s nicht macht ist selbst schuld. Oder habt ihr etwas Angst? 

  Psychothriller

- von Rezensentin/Rezensent aus kaiserslautern, 28.03.2012 -

Ein Hamburger Ermittler und sein Team ,ein toter Kollege in einem Bordell,der grausam ermordet wurde,so fängt die Mordserie an und geht grausam weiter.Doch wer steckt hinter all diesen Taten und warum werden diese Menschen so brutal getötet?Der Hauptkommissar Albrecht und seine Leute stehen vor einem Rätsel,bis er sich an einen Fall aus der Vergangenheit erinnert,der 30 Jahre zurückliegt und als der Traumfänger-Fall bekannt war.Doch obwohl der Täter in Haft sitzt,weisst alles auf ihn als Täter hin.

Als ich die LP gelesen hatte,war ich spontan angetan und war gespannt auf das Buch.Nachdem ich es gelesen habe,fällt es mir allerdings nicht leicht,eine eindeutige Meinung abzugeben.

Einerseits war ich sehr angetan von den Personen um Jörg Albrecht und auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen.Andererseits war das Buch schon etwas schwer zu lesen,denn der Autor hat für mich zu viele philosophische Gedanken eingefügt und mir die Spannung genommen.Habe deshalb manche Passagen auch nur überflogen,auch bei den Gesprächen mit dem "Tramfänger" ging es mir so.Weniger ist oft mehr kann ich da nur sagen und vielleicht wäre es für mich ein echter Thriller gewesen,wenn eben weniger von diesen Passagen enthalten wären. 

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KNO-SAMMLUNG: rororo Taschenbücher Nr.25869
KNOABBVERMERK: Neuausg. 2012. 574 S. 190 mm
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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