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Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

von Macmillan, Gilly   (Autor)

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit - von der Autorin des New York Times-Bestsellers "Toter Himmel". Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ... In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

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Produktbeschreibung

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit - von der Autorin des New York Times-Bestsellers "Toter Himmel".

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ...

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen. 

Kritik

"Ein unterhaltsames Buch und ein kurzweiliges Leseerlebnis." Das PTA-Magazin, 01.12.2017 

Autoreninfo

Macmillan, Gilly
Gilly Macmillan studierte Kunst und Kunstgeschichte in Bristol und London, arbeitete für The Burlington Magazine und verschiedene Kunstgalerien sowie als Dozentin für Fotografie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Bristol. "Toter Himmel", ihr Debüt, hat in nicht weniger als 16 Ländern die Leser begeistert, "Perfect Girl" landete in Großbritannien, USA und Deutschland auf den Bestsellerlisten. 

Mehr vom Verlag:

Knaur Taschenbuch

Mehr vom Autor:

Macmillan, Gilly

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 456
Sprache: Deutsch
Erschienen: Februar 2017
Sonstiges: Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Originaltitel: The Perfect Girl
Maße: 211 x 137 mm
Gewicht: 541 g
ISBN-10: 3426520567
ISBN-13: 9783426520567

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Wenn der Familienschein trügt

- von Bücherfreundin aus Leipzig, 27.04.2017 -

Zoe versucht sich mit ihrer Mutter ein neues Leben aufzubauen. Vor 3 Jahren verursachte sie einen schweren Unfall, bei dem 3 ihrer Schulfreunde starben. Sie wurde zu Jugendarrest verurteilt und hat ihre Strafe mittlerweile abgesessen.

Ihre Mutter Maria ist in dieser Zeit in eine andere Stadt gezogen und hat wieder geheiratet. Somit hat Zoe nun nicht nur einen Stiefvater und einen Stiefbruder, sondern noch eine kleine Halbschwester.
Ihr Stiefvater und Stiefbruder kennen Zoes Vorgeschichte bis zu einem öffentlichen Klavierkonzert nicht, als der Vater eines der Opfer Zoe schwere Vorwürfe macht. Wenige Stunden später ist Zoes Mutter tot und Zoe gerät wieder in die Polizeimühle.

Die Geschichte von "Perfect Girl" von Gilly MacMillian wird immer abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder erzählt. Im Wesentlichen geht es um den Abend vor Marias Tod und die anschließende Suche nach dem Täter. In kurzen Erinnerungen wird auch auf Zoes Vergangenheit und der ersten von Zoes Stiefvater erzählt. Schließlich scheint das perfekte neue Leben doch nicht so perfekt zu sein, wie es auf den ersten Blick scheint.

Durch den häufigen Erzählerwechsel bekommt der Leser einen umfassenden Blick auf die Ereignisse und die Dynamik innerhalb der Familie. Dadurch lässt es sich gut lesen und man fühlt sich gut unterhalten.  

  Außergewöhnlich

- von Rezensentin/Rezensent aus Essen, 26.04.2017 -

Zoe, 14 Jahre alt, verschuldet einen Autounfall, 3 Menschen sterben durch ihre Schuld. Sie verbüßt ihre Jugendstrafe und lebt nun zusammen mit ihrer Mutter Maria in Bristol in Nachbarschaft zu Marias Schwester und ihrem Mann. Maria, mittlerweile wieder verheiratet und Mutter eines Sohnes, Lucas. Zusammen mit Lucas gibt Zoe ein Klavierkonzert, währenddessen wird sie mit ihrer ihrer Vergangenheit konfrontiert. Nun müssen sie und ihre Mutter sich beweisen.

Bei diesem Buch mußte ich erstmal durchatmen. Denn es ist nicht leicht zu verdauen. Das Buch besteht im Prinzip aus zwei Geschichten. Zum einen die Geschichte der Vergangenheit und zum anderen die Gegenwart. Dadurch wird das Buch erst richtig spannend. Durch die genaue Einteilung wird der Leser nicht verwirrt und weiß sicher, in welcher Zeit er sich beim Lesen gerade befindet. Dieses Buch lebt ganz alleine durch psychische Spielereien. Blutvergießen ist hier gar nicht nötig und würde mich bei dieser Handlung auch irgendwie stören.
Der Schreibstil ist wunderbar und liest sich flott, so daß man hier nur so durch die Seiten fliegt. 

  Die dritte Chance !

- von HexeLilli aus Heemsen, 10.04.2017 -

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit
Die dritte Chance !






10.04.2017 ? 17:37
Von hexelilli
Im Alter von 15 Jahren verursacht die begabte Pianistin Zoe im betrunkenen Zustand einen Unfall. Drei ihrer Klassenkameraden sterben. Nach dem Jugendarrest beginnt sie mit ihrer Mutter ein neues Leben. Die Mutter heiratet erneut und Zoe bekommt einen Stiefbruder und eine kleine Stiefschwester, an der sie sehr hängt. Niemand soll von ihrer Vergangenheit erfahren. Als die beiden Stiefgeschwister in einer Kirche ein Konzert geben, wird sie vom Vater eines der getöteten Mädchens aufgespürt. Einige Stunden später ist die Mutter tot.
Das Cover hat mich überhaupt nicht angesprochen, hätte es in der Buchhandlung sicher nicht in die Hand genommen. Die Geschichte wird aus der Sichtweise verschiedener Personen erzählt. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Immer wenn es spannend wurde begann ein neues Kapitel.
Das störte sehr den Lesefluss. Die Charaktere lernte man allerdings sehr gut kennen, obwohl manchmal etwas langatmig. Den Begriff Thriller finde ich auch
unpassend, ich hätte es eher mit Familiendrama betitelt. Der Schluss war dann
doch noch eine kleine Überraschung für mich.
Alles in allem hat mir das Buch unterhaltsame, nette Lesestunden beschert.  

  spannender Thriller

- von mfurch aus Ulm, 03.04.2017 -

Zoe hat schwere Schuld auf sich geladen, im Alter von 15 Jahren war sie Schuld an einem Unfall, der drei ihrer Freunde das Leben kostete. Dafür muss sie achtzehn Monate in den Jugendknast. Die Ehe von Zoes Eltern zerbricht, nach verbüßen ihrer Strafe zieht sie mit ihrer Mutter nach Bristol. Die beiden wollen in einer neuen Stadt von vorn anfangen, die Vergangenheit hinter sich lassen. Als Zoes Mutter sich in Chris verliebt, die beiden heiraten, scheint das Glück zurückgekehrt zu sein. Das wendet sich schlagartig, als Zoe bei einem Klavierkonzert von einem Zuschauer als Mörderin beschimpft wird und ihre Mutter Maria kurze Zeit später tot ist. Wurde Zoe von ihrer Vergangenheit eingeholt?

Das war ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Er ist sehr gut geschrieben und lässt sich durch die kurzen Kapitel auch flüssig lesen, ist von Anfang an fesselnd. Besonders gut fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen der Personen und die Abstecher in die Vergangenheit. So kann man sich nach und nach zusammenreimen, was damals geschehen ist. Die Protas sind gut beschrieben, sie wirken lebendig und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Es gibt einige überraschende Wendungen und die Spannung war durchweg hoch. "Perfect Girl" war für mich der perfekte Thriller. 5 Sterne.  

  subtiler Horror

- von Elohym78 aus Horhausen, 01.04.2017 -

Eine Party. Viele Jugendliche. Übermut. Alkohol. Verliebtsein.
So, oder so ähnlich läuft der Abend von Zoe ab. Sie und ihre beste Freundin Gull verbringen die Nacht heimlich auf einer angesagten Party, denn die beiden sind aufgrund ihres Stipendiums Außenseiter auf der Highschool. Als Zoe dann auch noch von ihrem heimlichen Schwarm angesprochen wird, scheint alles perfekt. Doch es endete mit einer Katastrophe.
Ein Jahr später hat Zoe ihre Strafe verbüßt, doch vergessen ist ihre Tat nicht. Und das lassen sie auch alle spüren.

Das Cover zeigt die junge Zoe von hinten am Klavier sitzen und spielen. Der Fokus ist auf ihre Taille und die riesige Schleife gelegt, die ihr unschuldig weißes Kleidchen ziert. Ein artiger Zopf baumelt ihren Rücken hinunter und nach ihrer Körperhaltung her, ist sei tief in ihrem Spiel versunken. Ich finde das Bild sehr gut zum Inhalt des Buches gewählt, da es die Unschuld eines Kindes und dessen Liebe zur Musik zeigt. Durch den schwarzen Hintergrund bekommt das Bild jedoch einen bösen, einen bedrohlichen Touch. Zusammen mit dem Klapptext war es ausschlaggebend, dass ich zu dem Buch gegriffen habe.

Gilly Macmillan hat einen interessanten und gut zu lesenden Thriller geschaffen. Faszinierend fand ich, dass alles aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, egal welcher Protagonist gerade handelt. Anfangs dachte ich, dass es bestimmt schwierig zu lesen sei und ich oft blättern darf um nach zu sehen, welcher Charakter gerade agiert, aber dem war überhaupt nicht so! Egal ob aus Zoes, Lucas' oder Marias Sicht berichtet wurde, die Autorin schrieb in so unterschiedlichen Facetten, dass ich nicht durcheinander kam. Jeder Charakter grenzte sich gekonnt von dem anderen ab, jeder war in seinen Eigenheiten einzigartig und unverwechselbar.

Die eigentliche Handlung ist schnell erzählt. Durch einen tragischen Unfall verliert die junge Zoe ihre Freunde und dadurch auch ihre kindliche Unschuld. Denn sie wird für deren Tod verantwortlich gemacht und wandert ins Gefängnis. Doch ihre Leiden endet nicht mit der Entlassung, sondern beginnt erst. Sie muss sogar ihren Namen ändern, da sie von allen Seiten angefeindet wird. Jetzt scheint sie und ihre Mutter Maria endlich Ruhe gefunden zu haben. Maria ist neu verheiratet und keiner kennt die Vergangenheit. Doch als sie nach einem Streit tot aufgefunden wird, beginnt der Horror von vorne.

Die Autorin schafft eine beklemmende Atmosphäre, die mir unter die Haut geht. Trotz kaum vorhandener Handlung schafft sie eine nagende, bohrende Spannung, die mich von der ersten Seite an fesselte. Die Geschichte springt mal in die Vergangenheit, mal in die Gegenwart. Breit gefächert spitzen sich die Ereignisse und Geheimnisse immer mehr zu und gipfeln in einem grandiosen Finale, mit dem ich so nie gerechnet hätte.

Normalerweise liebe ich es in einem Buch zu beobachten, wie sich die Charaktere entwickeln. Bei Macmillan konnte ich das nicht beobachten und es störte mich überraschenderweise überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, die vorhandenen Wesenszüge vertieften sich; positive wie negative.

Mein Fazit
Ein Thriller der anderen Art. Böse auf eher subtile Weise.  

  perfect Girl

- von ingilu aus Hannover, 24.03.2017 -

In Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit von Gilly Macmillan geht es um Zoe. Zoe ist am Piano talentiert und tritt zum ersten Mal mit ihrem Stiefbruder bei einem öffentlichen Konzert auf. Doch beim Konzert wird sie übelst von einem Zuschauer beschimpft. Es geht um ihre Vergangenheit, um einen Unfall, an dem Zoe schuld war, damals starben drei ihrer Freunde. Zoe wurde verurteilt und saß lange 18 Monate im Gefängnis. Außer ihrer Mutter Maria weiß keiner von der neuen Familie von ihrer Schuld, sie wollten ein unbeschwertes Leben führen. Stunden nach diesem Zwischenfall ist Zoes Mutter tot.

Schreibstil und Aufbau der Geschichte fand ich gut, auch dass unterschiedliche Personen zu Wort kommen. Die einzelnen Kapitel sind mit Name und Tag versehen, so dass man immer nachvollziehen kann, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Langsam zeichnet sich das Bild einer nach außen hin perfekten Familie ab und was sich hinter dem äußeren Anschein verbirgt. Ich fand die Personen authentisch, sie sind gut beschrieben und man kann sich beim lesen in den jeweiligen Charakter hineinversetzen und mit ihm mitfiebern. Spannung kommt zwar auf, aber bei einem Thriller erwarte ich einfach mehr Spannung, so dass es einen Punkt Abzug bekommt. Ansonsten empfehle ich das Buch gerne weiter.  

  Perfect Girl

- von Landbiene aus Vellmar, 21.03.2017 -

Eigene Inhaltsangabe:

Zoe, 17 Jahre, ist eine begabte Pianistin. Zusammen mit ihrer Mutter hat Sie sich ein zweites neues Leben aufgebaut um die Vergangenheit ruhen zu lassen. Doch als Sie zusammen mit ihrem Stiefbruder Lucas ein Konzert gibt, stürmt ein Mann in den Saal und betitelt sie als Mörderin. Nach diesem Desaster ist Unruhe in der Familie. Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Um sich zu sammeln beschließen alle ins Bett zu gehen und eine Nacht darüber zu schlafen, doch am nächsten Tag ist Zoes Mutter tot....



Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und flüssig lesen. Sie hat das Talent den Leser schon allein durch ihren Schreibstil zu fesseln. Spannung kommt durch die kurzen Kapitel auf, die abwechselnd in der Ich-Perspektive von verschiedenen Protagonisten geschildert werden. Auch peppt die Autorin die Geschichte mit einem "Drehbuch" im Buch auf. Bis zum Tod von Zoes Mutter Maria springt man zeitlich von dem Abend und dem nächsten Morgen hin und her.



Allgemeine Meinung:

Dies ist mein zweites Buch der Autorin und muss sagen, dass sie sich um einiges gesteigert hat im Gegensatz zum Debüt. Prinzipiell findet die komplette Geschichte an einem einzigen Tag statt und trotzdem ist das Buch nicht in die Länge gezogen. Jedoch schreibt die Autorin gerne detailliert und bringt viele Dinge mit ein die für die Geschichte an sich irrelevant sind. Das machte es dann doch an mancher Stelle bisschen langatmig. So etwas gefällt mir immer besonders gut. Die Charaktere waren authentisch und handelten nachvollziehbar. Wer der Täter ist, war schnell vorhersehbar und die Spannung blieb nicht bis zum Schluss. Das fand ich nicht ganz so gelungen, da das Ende an sich leider auch nicht spektakulär war. Perfect Girl ist meiner Meinung kein Psychothriller, sondern ein familiärer und dramatischer Spannungsroman. In Anbetracht dessen vergebe ich gern 4 von 5 Sternen, weil es mir gefallen und mich gut unterhalten hat. 

  Atmosphärisch dicht!

- von Rezensentin/Rezensent aus Henstedt-Ulzburg, 17.03.2017 -

Ein ruhig erzählter Roman. Jedes Kapitel wird abwechselnd von einer anderen Person erzählt. So ganz langsam erkennt man die ganze Geschichte. Zwar ist der Schluss dann nicht mehr die ganz große Überraschung, aber es ist alles erklärt und die Geheimnisse sind keine mehr.

Diese Geschichte erlaubt einen kleinen Einblick in die Psyche von Menschen und warum sie manches tun. Die Personen und deren Handlungsweise waren sehr gut dargestellt.

Für mich ein gut geschriebener Thriller auf hohem Niveau. Ein Manko war für mich, das es teilweise zu ruhig beschrieben war und die Spannung auf diese Art nicht gehalten wurde.

Gilly Macmillan ist eine klasse Schriftstellerin und es lohnt sich ihren Roman zu lesen. 

  Schuldig oder doch ein "Perfect Girl"?

- von Rezensentin/Rezensent aus Fahrenzhausen, 08.03.2017 -

Zoe Maisey hat vor 2 Jahren als Teenager einen Autounfall verursacht, bei welchem die 3 anderen Autoinsassen gestorben sind. Nach ihrer Zeit im Jugendarrest hat sie ein neues Leben mit ihrer Mutter Maria begonnen. Ihre Mutter hat einen neuen Mann, Chris, geheiratet und zusammen mit dessen Sohn Lucas leben alle zusammen. Chris ahnt nichts von der Vergangenheit von Zoe und Maria. Bei einem Klavierkonzert von Zoe und Lucas taucht aber plötzlich der Vater eines damaligen Opfers auf. Nun müssen sich Zoe und Maria der Vergangenheit bekennen. Aber gibt es auch im Leben von Chris von Lucas Geheimnisse? Und nach diesem Konzertabend ist Maria tot.


Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Der Thriller beinhaltet eigentlich 3 Geschichten, die am Ende alle zusammenfließen. Zum einen das aktuelle Geschehen mit dem Klavierkonzert und der anschließenden Nacht, in welcher Maria ermordet wird. Dann die Vorgeschichte von Zoe und wie es seinerzeit zum Unfall kam, dem Prozess und ihrer anschließenden Zeit im Jugendarrest. Und als drittes auch noch die Geschichte von Lucas und seinen Eltern und schließlich dem traurigen Tod seiner Mutter. Alle 3 Themen sind gut nebeneinander erzählt und es war immer klar von welcher Geschichte gerade die Rede ist, also keine Verwirrungen.
Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen, sehr flüssig, ohne fade Stellen und auch sehr bildlich beschrieben. Die Spannung war von Anfang an vorhanden und wurde bis zum Schluss gehalten, vor allem die Frage wer der Mörder von Maria ist. Was mir auch gut gefallen hat war, dass die einzelnen Kapitel immer mit einer jeweiligen Person überschrieben und aus dessen Sicht erzählt war.
Fazit: Ein guter Thriller, mit einem guten Ende, bei welchem sich jeder Leser selbst die Meinung über Zoe bilden kann, schuldig oder perfect Girl.  

  Zutiefst Verwirrend.

- von Inge Weis aus 66953 Pirmasens, 01.03.2017 -

Nichts ist je vergessen. Ist Zoe Maisey nicht geradezu perfekt? Schön, talentiert, mit Aussicht auf die ganz große Pianistenkarriere. Doch der Schein trügt: Vor drei Jahren zerbrach Zoes Leben und das ihrer Eltern, als die damals 15-jährige den Tod dreier Teenager verschuldete. Eigentlich war es "nur" ein Unfall ? an jenem Abend. Sie hatte sich nach einer Party ans Steuer des Wagens eines Freundes gesetzt, um ihre beste Freundin nach Hause zu bringen. Auf vereister Strasse schleuderte der Wagen aus der Kurve; die Freundin sowie der Jugendliche auf dem Beifahrersitz waren sofort tot, ein weiteres Mädchen erlag im Krankenhaus von Barnstaple massiven Hirnblutungen. Nach Aussage von Zoe G. die selbstverständlich noch nicht im Besitz eines Führerscheins war, waren alle anderen "zu besoffen" gewesen um das Steuer zu übernehmen. Was war auf der Party vorgefallen? Hatte jemand Interesse daran Zoe G. ins Unglück zu stürzen - oder hatte es mit grober pubertärer Unvernunft zu tun, die leider viel zu oft in der Katastrophe endet. Aber irgendjemand kennt die Wahrheit ? und will Rache! Und damit beginnt ein albtraumhafter Wettlauf auf Leben und Tod ... Inzwischen ist der Neubeginn gelungen: Mit einem wohlhabenden Unternehmer und dessen Sohn sind Zoe und ihre Mutter Maria in eine andere Stadt gezogen, Baby Grace krönt das Familienidyll. Und man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich. Man denkt, man hat sich eine zweite Chance verdient. Nichts darf das neue Glück trüben, die Vergangenheit liegt unter einem Mantel des Schweigens. Bis zu jenem Abend, als Zoe mit ihrem Stiefbruder das entscheidende Konzert ihres "Zweiten Lebens" geben will, da taucht ein Mann auf, der sie auf offener Bühne als Mörderin beschimpft. Und um Mitternacht ist ihre Mutter tot.... Denn die Vergangenheit vergibt nie und es zeigt sich, dass sie beileibe nicht die Einzige ist, die ein fatales Geheimnis hütet. Dies ist nur der Anfang von Zoe's Martyrium und es war der Augenblick, in dem sie mit der heiklen Aufgabe beginnen musste, sich damit auseinander zu setzen, wie ernst ihre Lage tatsächlich war... In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen. In raffinierter Vielstimmigkeit enthüllt die Autorin ein erschütterndes Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen. Eine Klasse für sich: Gilly Macmillans "Perfect Girl - Nur Du kennst die Wahrheit" ist hoch manipulative Psycho-Spannung auf internationalem Bestseller-Niveau. Sie schafft es, den Spannungsbogen während des gesamten Buches konstant hoch zu halten und die Geschichte wirkt definitiv nach. Mit seinem außergewöhnlichen Erzählstil, fast wie ein Erfahrungsbericht und seinen faszinierenden, fragilen Charakteren fesselt der psychologische Thriller wie kein Zweiter, er beschreibt ein durchaus realistisches Szenario und genau das ist das Besondere. Ein spannendes Familiendrama, kein typischer Thriller - viele Fallbeispiele der menschlichen Psyche, der nach und nach die Geheimnisse seiner Protagonisten enthüllt und zum Ende noch eine echte Überraschung parat hat. Erschreckender Einblick in die menschliche Psyche, verpackt in einer fesselnden und düsteren Story. Dieses Buch dürfen Sie auf keinen Fall verpassen, denn die mitreißende empfehlenswerte Geschichte ist höchst ungewöhnliche Psychologie mit Tiefgang! Spannende Unterhaltung, die ans Gewissen appelliert.
 

  Eine Familientragödie - Kein Thriller

- von Rezensentin/Rezensent aus Chemnitz, 01.03.2017 -

Ich möchte meine Rezension damit beginnen, dass ?Perfect Girl? auf keinen Fall ein Thriller ist. Nach der Definition wird bei einem Thriller eine spannende Handlung erzeugt, die nicht nur in kurzen Passagen präsent ist, sondern während des gesamten Geschehens, über den gesamten Roman. Man erwartet als Leser dabei einen kontinuierlichen Wechsel zwischen Anspannung und Erlösung. Das vermisste ich völlig.
Die Geschichte, die sich in der Hauptsache um den Unfall dreht, den Zoe als 15jährige verschuldete, bezeichne ich als Familientragödie mit unabsehbaren Folgen.

So beginnt die Geschichte:
Zoe Masey und Lucas Kennedy, zwei hochbegabte Teenager geben ein Klavierkonzert zugunsten des Vereins für familiäre Trauerbegleitung. Es ist das erste Konzert nach der Haftentlassung des jungen Mädchens. Urplötzlich endet der Vortrag in der Kirche durch das wutentbrannte, laute Auftreten des Vaters einer tödlich Verunfallten. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Nur wenig später ist Maria tot.

Wie konnte es dazu kommen?
Der Auslöser war unzweifelhaft Zoes Unfall unter Alkoholeinfluss, bei dem drei Teenager starben. Sie bekennt sich schuldig, kommt ins Gefängnis und wird in ihrem ?ersten Leben? als Mörderin gebrandmarkt. Maria trennt sich von Philip und beginnt mit Chris und dessen Sohn Lucas das ?zweite Leben?. Dabei verschweigt sie die Vergangenheit.
Im Haus des Stiefvaters herrscht eine beklemmende, künstliche Atmosphäre, nur seine Meinung zählt und er will perfekte Menschen um sich haben. Maria hat sich immer unter Kontrolle, ist unterwürfig, verstellt sich, ist nicht mehr die Mum, die Zoe kennt. Sie tut alles für das neue, zweite perfekte Leben, zu dem noch Baby Grace gehört.
Zoe hatte aus dem Gerichtsprozess und der Zeit im Jugendgefängnis gelernt, dass sie mit der Wahrheit nicht weiterkam.
Der Titel des Romans wurde paßgenau auf Zoe zugeschnitten. Sie kennt die Wahrheit, aber die nutzte ihr nichts. Sie bekam nie die Gelegenheit das Drama außerhalb des Gerichtssaals aus ihrer Sicht zu erzählen. ?Ich verzeihe dir? ? diese Worte hätte sie gern gehört. Wie wird sie sich verhalten? Hat sie ihre Lehren gezogen? Bekommt sie eine Chance auf ein ?drittes Leben??

Fazit:
Gilly Macmillan erzählt in kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven. Im wesentlichen aus der Sicht von Zoe, ihrer Tante Tessa und deren Liebhaber Sam. Wenig Erzählerpotential erhalten Tessas Ehemann Richard und der Stiefbruder von Zoe, Lucas. Überhaupt nicht zu Wort kommen Chris, der Stiefvater und Maria, die Mutter sowie Philip, der Vater Zoes.
Es sind nur zwei Tage, in denen alles passiert, ein Sonntag und ein Montag.
Die Autorin schreibt einfühlsam, anteilnehmend, aber durch die verschiedenen Sichtweisen gerät das Buch deutlich zu lang.
?Perfect Girl? ist eine solide geschriebene Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen mit vielen unterschiedlichen Facetten. Nichts für ausgesprochene Thrillerfans! Von mir 4 Sterne!

 

  so geht Spannung

- von Marita Robker - Rahe aus Belm, 21.02.2017 -

" Perfekt Girl " ist das zweite Buch der Autorin Gilly Macmillan und es ist ihr gelungen eine psychologische Spannung aufzubauen, der man sich nicht entziehen kann.

Das " Perfekt Girl " ist Zoe. Durch unglückliche Umstände hat Zoe einen schweren Unfall verursacht bei dem 3 Jugendliche starben und sie kommt für 1 1/2 Jahre in den Jugendarrest. Danach zerbricht die Ehe ihrer Eltern und Zoe fängt mit ihrer Mutter ein neues Leben an einem neuen Ort an. Doch die Vergangenheit holt sie ein. Bei einem Klavierkonzert, dass Zoe und ihr Stiefbruder Lucas gibt, erscheint der Vater eines der Unfallopfer und bringt das gut gehütete Geheimnis um Zoe zutage. Wie reagiert Zoes neuer Stiefvater , der sein bewusst starr geregeltes Leben aus den Angeln gehoben sieht ?

Was der Autorin wirklich mehr als gelungen ist, ist, dass sie eine Spannung ohne jedes Blutvergießen erzeugt. Dadurch , dass verschiedene Familienmitglieder in diesem Buch zu Wort kommen, wird dem Leser eine Situation vor Augen geführt, die unterschwellig die Erwartung nährt, dass es zu einem großen Knall kommen muss. Jede der agierenden Personen hat ein Geheimnis, was irgendwann zutage treten wird und jeder lebt ein Leben , dass der Realität nicht standhält.

Dieses Buch spricht viele Themen an und das hat mir sehr gut gefallen .z.B. , dass das Rechtssystem nicht einwandfrei ist , dass starre Strukturen häufig etwas verschleiern wollen und das jeder Mensch eine Aufgabe braucht.

Mir hat dieser flüssig geschriebene Thriller sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall das erste Buch dieser Autorin lesen.  

  Multitalent Zoe

- von D. Brown aus Muenchen, 18.02.2017 -

Zoe, eine junge musisch hochbegabte Frau, die mit ihrer Mutter ihrem Stiefvater und Stiefbruder in einem schoenen Haus in wohlhabenden Verhaeltissen lebt, wird bei ihrem ersten Konzertauftritt seit langer Zeit, von ihrer Vergangenheit eingeholt. Mit fuenfzehn Jahren hatte sie einen Unfall verursacht bei dem drei ihrer Schulkameraden ums Leben kamen. Sie musste im Jugendarrest ihre Strafe absitzen. Ihr altes Leben, dass ihr eine vielversprechende Karriere als Pianistin versprach brach komplett zusammen. Ihr leiblicher Vater brach den Kontakt zu ihr und ihrer Mutter ab, da er sich im doerflichen Umfeld ihrer Heimat nur so behaupten konnte. Zoes Mutter Maria zog in eine andere Stadt und lernte dort ihren neuen Mann kennen. Doch sie hat ihm ihr und Zoes Geheimniss nie verraten, denn das Familienglueck, gekroent durch die Geburt der juengsten gemeinsamen Tochter darf durch nichts gestoert werden. Doch nun ist es passiert, der Vater einer der getoeteten Teenager macht waehrend des Konzertes eine Szene und verlangt, dass Zoe wieder ins Gefaengnis sollte statt Konzerte zu geben. Maria versucht die ganze Angelegenheit in gefahrlosere Bahnen zu lenken, das misslingt ihr, denn ihr Mann ist zutiefst enttaeuscht von seiner neuen Frau. Doch im Laufe der Geschichte zeigt sich, dass er ebenso ein gefaehrliches Geheimnis verbirgt? Am Morgen des folgenden Tages nach dem Eklat ist Maria tot.
Die Autorin Gilly Macmillan erzaehlt die Geschichte mehrerer gescheiteter Lebenslaeufe aus der Sicht von Zoe. In Rueckblenden schildert Zoe die Zeit ihres ersten Lebens welches auch nicht leicht war, da sie als Aussenseiterin galt, trotz ihres herausragenden musikalischen Talentes. Wie sie ungluecklich versuchte dieses Aussenseitertum zu ueberwinden und dadurch einen schrecklichen Unfall verursachte. Doch Zoe ist zwar angeschlagen doch nicht gebrochen, und ergreift eine erneute Chance ihr Leben ein zweites Mal wieder in den Griff zu bekommen. Dies wird ihr durch ihren Mut und ihre Intelligenz am Ende gelingen.
Auf ueber 450 Seiten haelt die Autorin den Leser bis zu den letzten Zeilen in Spannung, denn der Plot loesst sich in vollkommen unerwarteter Richtung, und Zoe gelingt es mit Hilfe ihres Stiefbruders dem gefaehrlichen Stiefvater schliesslich zu entkommen. Spannend und hoechst lesenswert bis zum verblueffenden Schluss. 

  Keep calm and carry on

- von heinoko aus Bad Krozingen, 11.02.2017 -

Der Rücken des festlich gekleideten Mädchens an der Tastatur eines Flügels und der Titel "Perfect Girl" lassen nicht im mindesten erahnen, was sich hinter den Buchdeckeln verbirgt.

Die 14-jährige, musikalisch hochbegabte Zoe verursacht einen grauenhaften Autounfall mit 3 Toten, wird dafür in Jugendarrest genommen. Die Ehe ihrer Eltern zerbricht daran. 3 Jahre später hat die Mutter von Zoe einen anderen Mann geheiratet, ein weiteres Töchterchen geboren, sie leben zusammen mit Zoe an einem anderen Ort. Niemand weiß von dem Unfall, von Zoe's Schuld. Sie leben das perfekte "zweite Leben", bis Zoe zusammen mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt...

Ich bin restlos fasziniert von der Erzählweise der Autorin. Sie schreibt, nein, sie be-schreibt so intensiv, so bildhaft, so fein beobachtend, dass man als Leser gar nicht anders kann, als eine Fülle innerer Bilder zu entwickeln. Und die Autorin weiß, wovon sie schreibt, wenn sie z. B. die Minuten der inneren Anspannung vor Beginn eines Klavierkonzerts beschreibt. Geniale Beschreibungen finde ich, wie z. B. "Wangen wie Kalksteinplatten", oder "die Denkmütze aufsetzen". Die Protagonisten erhalten jeweils ihre eigene Stimme, erzählen aus ihrer Warte, aus ihrer Perspektive, erhalten ihr eigenes Forum. Diese kurzen Kapitel sind wie Pixel, die erst am Ende des Buches die Sicht freigeben auf das Gesamtbild. Und so bleibt die Spannung von Anfang bis Ende auf gleich hohem Niveau.

Einfach nur großartig!  

  Spannend, aber arg konstruiert

- von Rezensentin/Rezensent aus Deutschland, 10.02.2017 -

Der Thriller ist von kurzen Kapiteln geprägt, wobei diese aus Blickwinkel von wechselnden Figuren geschildert sind. In der Handlung wird rückwärts und vorwärts gesprungen. Das kann manchmal irritierend sein, da sich diese Handlungsstränge stilistisch nicht voneinander unterscheiden. Trotzdem liegt natürlich im Wechsel der Zeiten ein Reiz, da man als Leser so in den Rückblenden erst allmählich frühere Details erfährt. Durch diese Form kommt man mit dem Lesen schnell voran. Außerdem sind die Erzählperspektiven komplett verschieden gehalten, so sind die Kapitel mit Zoe als Betroffene ganz anders zu lesen als die ihrer Tante Tessa oder die viel neutralere Stimme ihres Strafverteidigers Sam.
Sam war eine meiner Lieblingsstimmen, leider kommt sein Part etwas kurz.

Ein Schlüssel zum Rätsel von Marias Tod wird ein Drehbuch, das zwischen die Kapitel geschaltet ist. Das ist aber nicht gut genug geschrieben, um wirklich zu funktionieren.

Für meinen Geschmack hätten die Charaktere der Figuren schärfer geschnitten sein können. Manche bleiben profillos oder entwickeln ihr Potenzial nicht vollständig. Teile der Handlung sind mir zu arg konstruiert. Der Roman bleibt daher leicht hinter den Erwartungen zurück, aber schlecht geschrieben ist er nicht. Insbesondere der Ton und die Stimmung von Zoe ist von großer Glaubwürdigkeit. Ich war am Schluß ganz zufrieden mit dem Buch!  

  Eine scheinbar perfekte Familie

- von Rezensentin/Rezensent aus Duisburg, 05.02.2017 -

Im Alter von 15 Jahren hat Zoe einen schweren Unfall verursacht, bei dem drei ihrer Freunde ums Leben kamen. Nach ihrer Entlassung aus dem Jugendarrest versuchen ihre Mutter und sie sich ein neues Leben in einer anderen Stadt aufzubauen. Die Ehe ihrer Eltern hat den Belastungen, die mit dem Prozess und den Folgen zusammenhingen, nicht standgehalten.
Als ihre Mutter einen neuen Mann kennenlernt, scheint alles perfekt zu sein. Sie heiratet Chris, der den halbwüchsigen Lucas mit in die Ehe bringt. Als dann noch die gemeinsame Tochter Grace geboren wird, scheint das Familienglück komplett zu sein.
Zoe war bereits vor dem Unfall eine gute Pianistin, daran versucht sie nun wieder anzuknüpfen.
Bei einem Konzert wird sie von einem Mann im Publikum als Mörderin beschimpft, kurz darauf ist ihre Mutter Maria tot. Von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf und die Fassade der heiligen Familie beginnt zu bröckeln.

Zu Beginn hatte ich etwas Probleme, der Handlung zu folgen. Da die Geschichte in wechselnden Zeiten und aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt wurde, war es nicht immer leicht den Überblick zu behalten.
Als ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, entwickelte sich ein Sog,dem ich mich nicht entziehen konnte.
Der Spannungsbogen wurde durchgehend gehalten, zum Schluss gab es eine überraschende Wendung.
Ich vergebe vi 

  Gerechtigkeit!?

- von ML aus HL, 04.02.2017 -

Drei Jahre ist es her, dass es zu einem schweren Unfall kam, den Zoe verschuldete und bei dem 3 Jugendliche starben. Sie saß ihre Strafe im Jugendarrest ab. Eine schwere Zeit für die ganze Familie. Nach Ende der Strafe zogen Zoe und ihr Mutter nach Bristol. Sie hatten gehofft mit ihrem "zweiten Leben" die dunkle Vergangenheit Zoes hinter sich zu lassen.
Doch bei einem Klavierkonzert von Zoe taucht ein Mann auf und fängt an sie zu beschimpfen. Noch in der Nacht ist Zoes Mutter tot....
Hat die Vergangenheit sie eingeholt? Was hat es mit dem Tod der Mutter auf sich?

Ich habe "Perfect Girl" von Gilly Macmillan an nur zwei Abenden durchgelesen! Es liest sich sehr schnell, da die Kapitel relativ kurz gehalten sind. Jedes Kapitel (nur ein paar Seiten) wird aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben. Genau das macht dieses Buch für mich zu etwas Besonderem! Man dringt so tief ins Geschehen ein und kann nachfühlen, wie es der Familie geht. Außerdem bleibt es so durchgehend interessant und hat keine langatmigen Stellen.

Das Ende des Buches hat mich sehr zum Nachdenken angeregt...gefällt mir das Ende?...ist es "gerecht"???

Ich werde mir die Autorin definitiv merken, denn "Perfect Girl" war nicht das letzte Buch, was ich von ihr gelesen habe.  

Bestell-Nr.: 18055239 
 

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KNO: 59392902
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KNO-SAMMLUNG: Knaur Taschenbücher Nr.52056
KNOABBVERMERK: 2017. 464 S. 210 mm
KNOSONSTTEXT: Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
KNOMITARBEITER: Übersetzung: Hochsieder, Maria
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch
Beilage(n): ,

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