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DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

von Callaghan, Helen   (Autor)

Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ... Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne "Dear Amy" führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes - und dass er nagelneu ist. Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst? Beklemmende Psycho-Spannung um zwei Entführungsopfer - ein packender Thriller, der in England sofort die Bestsellerlisten stürmte. "Ein Wirbelwind von einem Psychothriller!" Daily Mail

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Produktbeschreibung

Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer
Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden
Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ...

Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne "Dear Amy" führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes - und dass er nagelneu ist.
Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst?

Beklemmende Psycho-Spannung um zwei Entführungsopfer - ein packender Thriller, der in England sofort die Bestsellerlisten stürmte.
"Ein Wirbelwind von einem Psychothriller!" Daily Mail 

Kritik

"Wo ein männlicher Autor wohl mit dem Vorschlaghammer zu Werke gegangen wäre, spinnt Helen Callaghan eine feine, vielleicht etwas gar dünn gewobene Handlung voller überraschender Wendungen." Wiener Zeitung, 09.03.2017 

Autoreninfo

Callaghan, Helen
Helen Callaghan wurde als Tochter britischer Eltern in Los Angeles geboren. Sie betreute jahrelang das Belletristik-Sortiment großer Buchhandlungen - bis sie sich entschloss, ihr Archäologiestudium in Cambridge abzuschließen, wo sie heute lebt. Nebenher folgt sie ihrer wahren Berufung: "Ich schreibe, wann immer man mich kurz aus den Augen lässt!" Helen Callaghans Debüt "Dear Amy" stürmte in Großbritannien sofort die Bestsellerlisten. 

Mehr vom Verlag:

Knaur HC

Mehr vom Autor:

Callaghan, Helen

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 400
Sprache: Deutsch
Erschienen: Januar 2017
Sonstiges: Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
Originaltitel: Dear Amy
Maße: 209 x 136 mm
Gewicht: 475 g
ISBN-10: 3426654202
ISBN-13: 9783426654200

Das sagen Kunden über diesen Artikel:

  Packender Debutroman

- von Ecinev aus O'Ursel, 02.04.2017 -

Dieser Debütroman von Helen Callaghan ist wirklich gelungen. Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenher für die örtliche Zeitung eine Ratgeber Rubrik 'Dear Amy'.
Vor einiger Zeit verschwand die 15-jährige Katie Brown spurlos. Voller Wut hat sie ihre Sachen gepackt und will zu ihrem Vater. Die Polizei geht von einer jugendlichen Ausreißerin aus und macht sich keine große Mühe sie zu suchen.

Bei der Zeitung erhält Margot einen Brief von Bethan Avery die behauptet vor vielen Jahren entführt worden zu sein und bittet Margot um Hilfe sie zu befreien. Sie beginnt zu recherchieren und erfährt das Bethan bereits vor 20 Jahren spurlos verschwand und inzwischen für tot erklärt wurde.
Warum kommen gerade jetzt diese Briefe und taucht die gerade erst verschwundene Katie wieder auf? Mit dem lebendigen Schreibstil und dem gleichmäßig hohem Spannungsbogen kann man dieses Buch fast in einem Rutsch lesen. Obwohl man bereits im ersten Drittel an die Auflösung herangeführt wird bleibt es bis zum Schluss spannend.

Anfangs fand ich die Briefe von Bethan an die Zeitung merkwürdig. Wieso kommt sie an Papier und Briefmarken und weiß die Adresse dieser Ratgeber Seite wo sie doch selbst nicht weiß wo sie versteckt gehalten wird und sich nicht selbst befreien kann. Aber im Laufe dieser in zwei Erzählsträngen erzählten Geschichte ergibt das ein stimmiges Bild.

Das Cover, schwarz mit neongrüner Schrift macht auf jeden Fall neugierig und wird mit dem Aufkleber Premium Crime bestimmt ein Hingucker in jeder Buchhandlung.  

  Packender Debutroman

- von Rezensentin/Rezensent aus O'Ursel, 22.03.2017 -

Dieser Debutroman von Helen Callaghan ist wirklich gelungen. Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenher für die örtliche Zeitung eine Ratgeber Rubrik 'Dear Amy'.
Vor einiger Zeit verschwand die 15-jährige Katie Brown spurlos. Voller Wut hat sie ihre Sachen gepackt und will zu ihrem Vater. Die Polizei geht von einer jugendlichen Ausreißerin aus und macht sich keine große Mühe sie zu suchen.

Bei der Zeitung erhält Margot einen Brief von Bethan Avery die behauptet vor vielen Jahren entführt worden zu sein und bittet Margot um Hilfe sie zu befreien. Sie beginnt zu recherchieren und erfährt das Bethan bereits vor 20 Jahren spurlos verschwand und inzwischen für tot erklärt wurde.
Warum kommen gerade jetzt diese Briefe und taucht die gerade erst verschwundene Katie wieder auf? Mit dem lebendigen Schreibstil und dem gleichmäßig hohem Spannungsbogen kann man dieses Buch fast in einem Rutsch lesen. Obwohl man bereits im ersten Drittel an die Auflösung herangeführt wird bleibt es bis zum Schluss spannend.

Anfangs fand ich die Briefe von Bethan an die Zeitung merkwürdig. Wieso kommt sie an Papier und Briefmarken und weiß die Adresse dieser Ratgeber Seite wo sie doch selbst nicht weiß wo sie versteckt gehalten wird und sich nicht selbst befreien kann. Aber im Laufe dieser in zwei Erzählsträngen erzählten Geschichte ergibt das ein stimmiges Bild.

Das Cover, schwarz mit neongrüner Schrift macht auf jeden Fall neugierig und wird mit dem Aufkleber Premium Crime bestimmt ein Hingucker in jeder Buchhandlung.  

  Nicht unbedingt Psychothriller aber ein spannender Psychorom

- von LadyIceTea aus Essen, 27.02.2017 -

Margot ist Lehrerin und schreibt die Kolumne ?Dear Amy? für die örtliche Zeitung. Sie ist Ratgeberin und Trösterin für die Leser. Kurz nach dem ihre Schülerin Kathie verschwindet, erhält Margot kindliche Briefe von einem Mädchen namens Bethan Avery. Sie fleht in diesen Briefen um Hilfe und sagt, dass er sie töten wird, wenn Margot sie nicht findet. Bethan Avery verschwand jedoch vor fast zwanzig Jahren.

Das Erste was mich an diesem Buch begeistert hat war, dass die Hauptprotagonistin Margot mal keine Polizistin oder Ermittlerin ist. Sie ist einfach eine Lehrerin mit einer Vergangenheit die nicht grade leicht war. Ich fand sie dadurch greifbarer und irgendwie sympathischer, da sie nicht so knall hart und perfekt war, wie die meisten Ermittler.
Margot ist eine nette, liebevolle Frau, die jedoch schwer von den Dämonen der Vergangenheit verfolgt wird. Mir hat es gefallen, dass der Leser im Laufe der Geschichte zusammen mit Margot immer mehr dieser Vergangenheit aufdeckt.
Auch die anderen Figuren sind alle gut gezeichnet. Selten wusste ich bei keiner der Figuren bis zum Ende, ob ich ihr vertrauen kann oder nicht. Ich hatte die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl im Bauch.
Der Schreibstil der Autorin ist vielleicht nicht super hochtragend und Nobelpreiswürdig aber er ist bodenständig, passt zur Geschichte und ließ sich schön flüssig lesen. Die Geschichte ist in kurze bis mittellange Kapitel eingeteilt, was mir persönlich gut gefällt, da so eine Unterbrechung nicht gleich eine Unterbrechung der Geschichte darstellt.
Das Cover hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Ohne das Cover, hätte ich das Buch vielleicht nicht gelesen. Es passt sehr gut ins Genre und auch zur Stimmung und der Geschichte.
Jedoch finde ich nicht, dass das Buch ein richtiger Psychothriller ist. Zu einem Thriller fehlte mir noch das gewisse Etwas. Vielleicht fehlte mir die Ermittlung und die typische Hetzjagd. Ich weiß es nicht genau. Ich würde das Buch eher einen Psychoroman nennen.
Es ist spannend, fesselnd und hat mich das eine ums andere Mal wirklich in die Irre geführt. Oft wusste ich nicht, was wahr ist, was man glauben oder wem man vertrauen kann. Doch durch die vielen persönlichen Aspekte und die Rückblicke ist es für mich mehr ein Roman als ein Thriller geworden.
?Dear Amy? ist trotzdem eine packende Bereicherung auf dem Buchmarkt und nur durch die leichte Genreabweichung und ein paar langatmige Stellen gibt es einen Punkt Abzug. 4 von 5 Sternen. 

  Vom Erinnern und Vergessen

- von Klaraelisa aus Klettbach, 19.02.2017 -

In Helen Callaghans Erstlingsroman ?Dear Amy? geht es um einen Serientäter, der in Cambridge und Umgebung junge Mädchen entführt und gefangen hält. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der die Entführung der 15jährigen Katie Browne aus ihrer Sicht beschreibt. Katie wollte nach einem Streit mit der Mutter und ihrem Partner Brian von zu Hause weglaufen, entscheidet sich dann aber zurückzugehen. In diesem Augenblick wird sie von einem Unbekannten überwältigt und entführt. In den folgenden Wochen glauben weder die Polizei noch die Presse und die meisten von Katies Bekannten an ein Verbrechen. Nur Katies Lehrerin Margot Lewis ist in größter Sorge um ihre Schülerin, zumal sie in ihrer Eigenschaft als Kummerkastentante beim Cambridge Examiner plötzlich Briefe von Bethan Avery, einem vor nahezu zwanzig Jahren entführten Mädchen erhält, die sie in Todesangst bittet, sie zu retten. Margot drängt die Polizei, DNA- und Schriftprobenvergleiche vorzunehmen. Tatsächlich ermittelt die Polizei dann in Katies Fall und untersucht eine Reihe von nie aufgeklärten alten Fällen verschwundener Mädchen. Raffiniert hat es die Autorin so eingerichtet, dass der Leser durch den Prolog einen Informationsvorsprung vor allen Beteiligten hat. Er allein weiß, dass Katie in Lebensgefahr ist.
Überwiegend wird die Geschichte aus Margots Perspektive erzählt. Wir sehen, dass Katies Entführung sie in eine persönliche Krise stürzt, dass Panikattacken und Alpträume ihr Leben zunehmend beeinträchtigen. Häppchenweise bekommt der Leser die Information, dass sie eine Vorgeschichte von psychischen Störungen und Klinikaufenthalten hat. Unterstützung findet Margot bei dem Kriminalpsychologen Dr. Martin Forrester. Er begleitet sie bei ihren verzweifelten Bemühungen, Katie rechtzeitig zu finden. In der zweiten Hälfte wird der Roman durch zahlreiche überraschende Wendungen immer packender bis hin zum großen Finale.
Callaghans Psychothriller liest sich gut und überzeugt vor allem durch den weitgehenden Verzicht auf die detaillierte Darstellung von physischer Gewalt. Stattdessen konzentriert sich die Autorin auf die psychischen Folgen von Verbrechen bei den lebenslang traumatisierten Opfern. Gut informiert beschreibt sie psychische Überlebensstrategien wie Verdrängung und Dissoziation. Ein wirklich vielversprechendes Debüt.  

  Ein intelligenter Psychothriller mit Pageturner-Qualitäten

- von Rezensentin/Rezensent aus L, 09.02.2017 -

Zum Inhalt:
Die Lehrerin Margot Lewis arbeitet nebenberuflich als ?Kummerkastentante Amy? bei der örtlichen Zeitung und beantwortet hier Briefe und Emails zu Problemen aller Art. Eines Tages erhält sie einen Brief von Bethan Avery, die sie darin anfleht, sie endlich zu finden. Denn Bethan ist spurlos verschwunden? vor 15 Jahren!

Meine Meinung:

?Dear Amy? ist das Debut der britischen Autorin Helen Callaghan ? und dieses Debut hat es wirklich in sich. Der Einstieg in die Geschichte gelingt dank der überschaubaren Anzahl der Hauptcharaktere problemlos und auch der Spannungsbogen entfaltet sich sehr schnell, da bereits im Prolog die Schülerin Katie Browne von einem Unbekannten entführt wird. Dreh- und Angelpunkt der Story ist dabei die Protagonistin Margot Lewis, die selbst eine schwere Jugend und ein sehr bewegtes Leben hinter sich hat und aktuell im Scheidungskrieg mit ihrem Mann lebt. Durch die an sie (als Amy) adressierten Briefe der vor 15 Jahren verschwundenen Bethan Avery wird Margot schnell in ein Geschehen hineingesogen, das wie ein rollender Stein immer schneller an Fahrt aufnimmt ? angetrieben von der Sorge um ihre verschwundene Schülerin Katie und das unmöglich erscheinende Rätsel um Bethan Avery. Doch schnell wird Helen dabei selbst immer paranoider und wittert hinter jedem Tun ein falsches Spiel. Schritt für Schritt kommt sie dabei ihrem eigenen seelischen Abgrund immer näher, bis sie gezwungen ist, sich ihren eigenen inneren Dämonen zu stellen. Als Leser fiebert und zittert man die ganze Zeit mit Margot mit ? und vertraut ebenso keinem der anderen Charaktere mehr. Diese Story trägt das Prädikat ?Psychothriller? wirklich absolut zu Recht! Sie ist absolut überraschend und sehr intelligent aufgebaut. Auch wenn die Autorin den größten Paukenschlag dieser Geschichte untypischer Weise nicht erst ganz am Ende ertönen lässt fesselt die Geschichte bis zum letzten Kapitel, da sich zum Finale die Ereignisse regelrecht überschlagen. Ein waschechter Pageturner!

Aber nicht nur die Story an sich überzeugt auf ganzer Linie, auch der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Die Sprache passt zu den Charakteren und gelegentlich auftauchende Fachwörter werden im Kontext selbst präzise aber unaufdringlich erklärt. Stellenweise erreicht Callaghans Stil schon fast poetische Qualitäten (?Unter der schneeschweren Wolkendecke kauerte der öde Vorort wie ein frierender Mann in einem viel zu dünnen Mantel.? ? S. 291).

FAZIT:
Ein waschechter Psychothriller mit einer tollen Grundidee und einer schon fast hypnotisch-paranoiden Grundatmosphäre.  

  Sogar noch spannender als gedacht

- von ML aus HL, 31.01.2017 -

"Dear Amy" von Helen Callaghan hatte mich schon vom Cover her angesprochen. Auch der Klappentext versprach ein spannendes Buch! Nur die teilweise negativen Bewertungen haben mich bisher abgeschreckt dieses Buch zu lesen. Ich habe mich gefragt, wie ich das Buch empfinden werde....und was soll ich sagen ... Es war super spannend!!!

Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt! Wieso bekommt Margot Briefe eines Entführungsopfers? Wie kann das sein? Und wieso gerade Margot?
Es geht in diesem Buch zwar um die Entführung, aber im Grunde steht die Protagonisten Margot im Vordergrund. Gerade das hat mir besonders gefallen! Mal nicht ein Psychothriller mit ausufernden Beschreibungen der Qualen, die das Entführungsopfer erleiden muss. Hier geht die Spannung eher in eine andere Richtung...  

  Sogar noch spannender als gedacht

- von KW aus HL, 28.01.2017 -

"Dear Amy" von Helen Callaghan hatte mich schon vom Cover her angesprochen. Auch der Klappentext versprach ein spannendes Buch! Nur die teilweise negativen Bewertungen haben mich bisher abgeschreckt dieses Buch zu lesen. Ich habe mich gefragt, wie ich das Buch empfinden werde....und was soll ich sagen ... Es war super spannend!!!

Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt! Wieso bekommt Margot Briefe eines Entführungsopfers? Wie kann das sein? Und wieso gerade Margot?
Es geht in diesem Buch zwar um die Entführung, aber im Grunde steht die Protagonisten Margot im Vordergrund. Gerade das hat mir besonders gefallen! Mal nicht ein Psychothriller mit ausufernden Beschreibungen der Qualen, die das Entführungsopfer erleiden muss. Hier geht die Spannung eher in eine andere Richtung...  

  Tolles Debut

- von Rezensentin/Rezensent aus Essen, 23.01.2017 -

Als die 15jährige Katie aus heiterem Himmel verschwindet, glauben alle aus ihrem Umfeld, daß sie aufgrund von Schwierigkeiten mit ihrem Stiefvater von zu Hause ausgerissen ist. Doch ihre Lehrerin, Margot Lewis, glaubt an eine Entführung. Margot schreibt nebenberuflich für eine Zeitung den Kummerkasten mit der Überschrift "Dear Amy". In dieser Funktion erreicht sie eines Tages ein Brief der vor vielen Jahren entführten und nie gefundenen Bethan Avery. Sie bittet Amy darin um Hilfe, sie wäre von einem Mann entführt worden und wird in einem Keller gefangen gehalten. Margot zeigt diesen Brief der Polizei, doch sie wird dort nicht ernst genommen. Doch ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes und: er wurde erst vor kurzem geschrieben. Doch in welchem Zusammenhang stehen die Fälle Bethan und Katie?

Helen Callaghan hat hier ein gutes Debüt vorgelegt. Das Buch ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, einerseits erleben wir die Handlung aus der Sicht Margots, dann wieder aus der von Katie oder dem Täter. Und als Leser stellt man sich sehr schnell die Frage, welches Geheimnis Margot hütet. Denn ganz unauffällig ist sie nicht. Das Buch beginnt mit einem sehr spannenden Prolog, bei dem man schon direkt den Drang hat weiterzulesen. Doch anschließend ebbt diese Spannung leider etwas ab und wird erst zur Mitte des Buches wieder richtig hoch. Doch dann gibt es beim Lesen wirklich kein stoppen mehr! Immerhin hat die Autorin einen so guten und fließenden Schreibstil, daß die etwas langatmigeren Seiten schnell überwunden sind. Auch die Charaktere werden sehr geschickt beschrieben, so daß man schnell mit ihnen vertraut wird.

Insgesamt ist "Dear Amy" für mich ein gelungenes Debüt, dem nur ein klitzekleines mehr an Spannung am Anfang gut getan hätte. Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen!  

  Dear Amy

- von Landbiene aus Vellmar, 20.01.2017 -

Eigene Inhaltsangabe:

Margot Lewis ist Mitte 30, getrennt lebend, Lehrerin und nebenberuflich beantwortet sie Leserbriefe aus dem Kummerkasten einer Zeitung als "Dear Amy".. Eines Tages verschwindet die 15 jährige Katie, die auch ihre Schülerin war. Kurz darauf erreichen sie Briefe von einem seit 17 Jahren verschwundenen Mädchens namens Bethan Avery...Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Katie und den geheimnisvollen Briefen die Margot erhält?



Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Helen Callaghan lässt sich gut und flüssig lesen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal wird aus der Ich-Perspektive von Margot berichtet und zweitens aus Sicht der entführten Katie. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Leider überwiegt der Erzählstrang von Margot um einiges. Das Verhältnis würde ich 90 zu 10 einschätzen. Ich hätte lieber mehr von Katie gelesen, weil ich es spannender fand. Die Kapitel haben ansonsten eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.



Allgemeine Meinung:

Die Hauptprotagonistin Margot Lewis ist ein überaus sympathischer und vor allem authentischer Charakter. Ich habe sie durch ihre Art richtig ins Herz geschlossen und konnte ihre Emotionen sehr gut nachvollziehen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und blieben nicht farblos. Die Geschichte an sich war spannend und hatte einiges an Potential, jedoch hat es mir an Spannung an vielen Ecken auch einfach gefehlt. Hier und da wurde es auch mal richtig langweilig. Es passiert einfach nicht viel. Die Kapitel aus Katies Sicht hingegen waren wesentlich spannungsgeladener, aber leider meist viel, viel zu kurz und nicht detailliert. Das Verhältnis der beiden Erzählstränge hat einfach nicht gepasst. Das Ende bzw. die Auflösung war überraschend und hätte ich so nicht mit gerechnet. Weiterhin hätte ich gern mehr zum Täter erfahren. Seine Beweggründe bzw. sein Motiv usw. Auch was er genau mit den entführten Mädchen gemacht hat, kam nicht so ganz zum Vorschein. Das wurde leider nicht wirklich aufgeklärt. Im Großen und Ganzen war das Ende einfach zu abrupt, schwammig und unbefriedigend.

3,5 Sterne 

  Spannend

- von Seraphina aus Northeim, 18.01.2017 -

Zu dem Buch "Dear Amy" hat mir bereits die Buchbeschreibung richtig gut gefallen. So gut, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

In dem Buch geht es um Margot, Mitte 30, Lehrerin. Zudem ist sie Kolumnistin für eine Zeitung, in der wöchentlich ihre Kolumne "Dear Amy" erscheint. An "Amy" wenden sich Leser mit kleinen und größeren Problemen und Amy antwortet ihnen. Bis sie eines Tages Post von einem sehr 20 Jahren vermissten Mädchen bekommt mit der Bitte, ihr zu helfen.

Erstmal fand ich die Story schon richtig gut und mit Margot wurde auch eine total sympathische Protagonistin geschaffen, in die ich mich, als Leserin, wirklich gut reinversetzen konnte.

Der Schreibstil war auch unschlagbar; das Buch ist total spannend geschrieben und ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Einziger Nachteil: Dadurch hatte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen ;-)
 

  Entführt

- von Martin Schult aus 46325 Borken, 16.01.2017 -

Die Lehrerin Margot Lewis ist sehr beunruhigt, da eine 15-jährige Schülerin ihrer Klasse seit längerer Zeit bereits vermisst wird. Margot ist sich sicher, dass Katie entführt wurde, doch die Polizei findet keinerlei Anhaltspunkte. Nebenbei schreibt Margot für eine Kolumne einer ortsansässigen Zeitung. Sie genießt das Vertrauen der Leser und viele suchen über dies Kolumne Rat bei ihr. Eines Tages erhält Margot einen Brief eines seit Jahren vermissten Mädchens, welches ebenfalls entführt wurde und kaum noch Hoffnung besteht, dass sie noch lebt. Konnte sie nach so vielen Jahren ihrem Entführer ent-kommen? Schreibt sie aus ihrer Gefangenschaft? Braucht sie wirklich dringend Hilfe, wie sie in den Briefen schreibt? Besteht ein Zusammenhang zum Verschwinden der Schülerin Katie? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und Margot beschließt, sich mit der Vergangen-heit auseinanderzusetzen.
Helen Callaghan hat mit "Dear Amy" einen packenden und äußerst spannenden Triller geschrieben. Die lebendige und atmosphärische Schreibweise hat mich schnell an die Geschichte gefesselt. Die Hauptprotagonistin Margot wird gut beschrieben und interessant charakterisiert. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt und sie verstrickt sich selber im Verlaufe des Buches immer mehr in das Geschehen. Es ist spannend genau dieser Entwicklung, welche immer wieder durch neue Wendungen angereichert wird, zu verfolgen. Der Spannungsfaktor ist zu jeder Zeit auf sehr hohem Niveau und es fiel mir zunehmend schwerer das Buch aus der Hand zu geben. Der Plot der Geschichte war aus meiner Sicht überraschend und sehr clever konzipiert, so dass "Dear Amy" als ein rundum gelungener Thriller bezeichnet werden kann.
Die Autorin konnte mir mit dem Buch einige äußerst spannende Lesestunden bescheren, so dass ich den Thriller sehr gerne weiterempfehle und mit völlig verdienten fünf von fünf Sternen bewerte!!! 

  sehr spannender Psychothriller

- von Diana Pegasus aus Moers, 15.01.2017 -

Helen Callaghan ? Dear Amy

Die beliebte Lehrerin Margot Lewis arbeitet zusätzlich bei der Zeitung. Ihre Kolumne ?Dear Amy? ist erfolgreich. Als eines Tages ihre Schülerin Katie Browne verschwindet, glauben die Meisten, das sie ausgerissen ist. Doch Margot denkt, das mehr dahinter steckt. Als sie einen Hilfebrief von Bethan Avery bekommt, geht die Lehrerin, die ein Faible für die griechische Mythologie hat, zur Polizei. Dort wird sie aber nur belächelt, bis ein weiterer Brief auftaucht. Schon bald wird sie von Dr. Martin Forrester angesprochen, der ihr Glauben schenkt und einen weit schrecklicheren Verdacht hat, was die Entführungen und Bethan angeht.
Kann Margot ihm Vertrauen und ihm helfen die verschwundene Katie zu finden?

Ich bedanke mich herzlich für das Leseexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürich beeinflusst dies meine ehrliche Meinung nicht.

Der Psychothriller ?Dear Amy?, das Debüt von Helen Callaghan, ist locker, flüssig und temporeich geschrieben.
Die Handlung ist bis zum Schluss spannend, überraschend und abwechslungsreich, sodass der Leser immer wieder in einen Irrgarten der Gefühle, Geheimnisse und Überraschungen geschubst wird.
Die psychisch kranke Margot, die selbst an sich zweifelt, ihre Tabletten weg lässt, um klarer zu sehen, die an einem Verfolgswahn leidet, ob nun berechtigt oder unberechtigt, hat mich nur langsam für sich einnehmen können. Klug, aber auch aufbrausend, tough, aber dann auch wieder zerbrechlich am Rande des Wahnsinns ist sie ein Charakter mit Ecken und Kanten, und erst zum Schluss kann man das wahre Ausmaß ihrer Persönlichkeit, ihres Weges erkennen. Das hat mich wirklich fasziniert.
Der historische Analytiker, Dr. Martin Forrester, der eng mit der Polizei zusammen arbeitet, und der auf den Fall Katie Browne aufmerksam wird, war mir schnell sympathisch, auch wenn er streckenweise distanziert wirkte. Gerade dieses ?rar? machen, hat seine Figur noch deutlich interessanter, und die Geschichte von Margot glaubwürdiger gemacht.
Auch Katie, deren brutales Martyrium wir miterleben müssen, war ein facettenreicher Charakter. Die Verzweiflung, die Wut, wie sie aufgibt und dann doch wieder Mut fasst, nur um wieder enttäuscht zu werden, all das macht sie zu einer besonderen Figur und der Autorin ist es gelungen, ihr eine besondere Tiefe zu geben.
Aber alle Charaktere sind detailliert, facettenreich und gut ausgearbeitet. Sie wirken glaubhaft und lebendig, und alle Figuren, ob nun ?gut? oder ?böse? harmonieren in ihrer Gesamtheit miteinander, sodass die Story ein stimmiges Bild ergibt.
Die Handlungsorte, insbesondere das ?Gefängnis? sind ebenfalls detailreich und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen kann und noch besser in die Story hinein gefunden habe.

Ein Psychothriller mit Gänsehautfeeling, spannend und überraschend, kurzweilig mit vielen Geheimnissen und Rätseln, den ich an einem Tag durchlesen musste, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte bzw. wollte. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit Margot und Katie weiter geht.
Das Cover ist ansprechend, mit der leuchtend grünen Schrift ein Blickfang. Das verlassene Auto an der Straße passt zum Inhalt, genau wie der Titel des Buches.

Fazit: sehr spannender Psychothriller, verstörend und erschreckend

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.  

  Dear Amy

- von Rezensentin/Rezensent aus Bielefeld, 12.01.2017 -

Als Lehrerin kommt Margot Lewis mit ihrem Leben klar, sie ist anerkannt und kommt gut mit ihren Schülern zurecht. Nebenbei betreut sie eine Ratgeberseite einer Zeitung "Dear Amy" und gibt Tipps bei der Lösung verschiedenster Probleme. Privat sieht es nicht so gut aus, ihr Mann hat sie betrogen, die Scheidung und Streitereien ums Vermögen belasten sie. Als Druckmittel, um an mehr Geld zu kommen, benutzt ihr Mann das Wissen um ihre psychischen Probleme und die Einweisungen in eine Nervenheilanstalt. Und nun verschwindet die 15-jährige Schülerin Katie. Als Die Polizei die Nachforschungen einstellt, tauchen Leserbriefe zur "Dear Amy" im Verlag auf, die auf den lange zurückliegenden Fall der verschwundenen Bethan Avery hinweisen. Diese Briefe sind echt und erst vor kurzem geschrieben und wie sich herausstellt sind im Laufe der letzten Jahre viele junge Mädchen aus zerrütteten Familien oder unter Vormundschaft gestellte verschwunden.
Dear Amy ist ein Psychothriller der einen nicht mehr los lässt. Spätestens ab der Hälfte der Handlung kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Aus Sicht jedes Protagonisten wird die Handlung beschrieben, so dass man sich sehr gut in die Gefühlslage jedes Einzelnen hineinversetzen kann. 

  Schein und Sein

- von D. Brown aus München, 10.01.2017 -

Margot Lewis, Lehrerin und Kolumnistin einer Zeitung in Cambridge, erhält eines Tages Briefe eines vor zwanzig Jahren entführten Mädchens, Bethan Avery. Zur gleichen Zeit verschwindet eine ihrer Schülerinnen, die 15jährige Katie, spurlos, was Margot in große Unruhe versetzt. Sie informiert die örtliche Polizei über die Briefe, als auch über ihren Verdacht, dass das Verschwinden ihrer Schülerin möglicherweise eine Entführung sein könnte. Zusätzlich muss sich Margot mit der Trennung von ihrem Mann Eddy auseinandersetzen, der sie betrogen und verlassen hat, nun aber wieder versucht sich mit ihr zu versöhnen. All diese Umstände verunsichern Margot die sich eigentlich in vermeintlich gefestigten Lebensumständen glaubt. Doch ihre Vergangenheit, sowohl die Bewusste als auch die Verdrängte rückt wieder ans Licht. Margot, die in ihrer Jugend u. a. wegen Drogenmissbrauch in der Psychatrie landete, und diese Umstände bei ihrer Bewerbung an ihrer jetzigen Schule verschwiegen hat, kämpft nun um ihre Existenz, die sowohl durch ihren Noch-Ehemann als auch durch unbekannte Verfolger plötzlich auf der Kippe steht. Doch sie kann und will nicht aufhören nach Katie zu suchen, denn sie fürchtet um deren Leben. Doch es gibt Leute die sie tatkräftig bei ihrer Suche nach Katie behindern, als auch Leute die beginnen ihre Sorge ernst zu nehmen, dass Katie nicht weggelaufen sei sondern entführt wurde. So lernt Margot Martin Forrester kennen, dem sie anfangs misstrauisch begegnet, jedoch im Verlauf des Romans als einen der wenigen erkennen wird dem sie vertrauen kann.
Die Autorin Helen Callahan versteht es gut den Leser am Haken zu halten, denn sie spinnt ein Netz vermeintlicher Sicherheiten, das im Verlauf der Geschichte immer größere Löcher bekommt und eben diese Löcher in unvermutete Richtungen führen, die man nur durch sehr aufmerksames Lesen versteht und in Verbindung miteinander bringt. Denn wirklich nichts ist so wie es zu Anfang erscheint. Die Psyche der Hauptprotagonistin spielt hier eine große Rolle weil sie stärker ist als deren Verstand, und schließlich zu verblüffenden Erkenntnissen und zur Rettung von Katie führen wird. Mein Fazit: Hochspannend und höchst lesenswert! 

  ein spannender Psychothriller mit überraschenden Wendungen

- von Marita Robker-Rahe aus Belm, 07.01.2017 -

Ein Debüt liegt uns mit dem Buch " Dear Amy " vor. Ich konnte es zuerst nicht glauben, denn dieses Buch hat alles um ein Kassenschlager zu werden. Helen Callaghan überzeugt mit diesem Buch auf ganzer Linie und ich hoffe ,noch oft von dieser Autorin zu hören.

Katie Brown, eine 15 jährige Schülerin der St Hilda`s Schule ist verschwunden. Zuerst nahm man an, dass sie von zu Hause weggelaufen ist, weil sie sich mit dem Stiefvater nicht versteht, doch Katie taucht nicht wieder auf. Ihre Lehrerin Margot Lewis glaubt nicht an die Ausreißer- Geschichte und als sie , die auch eine Kolumne in einer kleinen Zeitung des Orts mit dem Namen Amy führt , einen Leserbrief von einer Bethan Avery erhält, die schon seit Jahren vermisst wird und als tot gilt , weiß sie, dass Katie in den Fängen eines Psychopathen ist.Margot tut alles, um die Ermittlungen in diesem Fall zu unterstützen.

Mit diesem Buch ist gleich zu Jahresanfang ein tolles Debüt auf den Buchmarkt gekommen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Spannung nimmt im Laufe der Geschichte immer mehr an Spannung zu und es kommt zu überraschenden Wendungen im Geschehen, die ich so nie erwartet hätte. Die Figuren sind gut beschrieben , vor allem Margot hat mir richtig gut gefallen.

Ich hoffe, wir werden noch viel von dieser Autorin lesen können.  

  Dear Amy - Wo ist Bethan Avery?

- von buchleserin aus Deutschland, 05.01.2017 -

Helen Callaghans Debüt ?Dear Amy? stürmte in Großbritannien sofort die Bestsellerlisten und ich denke, das Buch wird auch hier bei uns sehr erfolgreich verkauft werden.
Das Cover ist etwas schlicht und düster gehalten. Auffällig ist jedoch der Titel in grünen Buchstaben, was sich wiederum von anderen Covern abhebt, da viele Titel in blutroten Buchstaben gedruckt werden.

Die 15-jährige Katie Browne, eine Schülerin der St Hilda?s verschwindet eines Tages spurlos. Die Polizei, Familie, Freunde und Mitschüler, einfach alle glauben, dass sie abgehauen ist, weil sie es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat bei ihrem Stiefvater. Ihre Lehrerin Margot Lewis ist jedoch vom Gegenteil überzeugt und ist der Meinung, dass sie entführt wurde. Es gibt jedoch keine Beweise dafür, bis Margot plötzlich einen Leserbrief erhält von Bethan Avery, die vor 18 Jahren entführt wurde und nie wieder aufgetaucht ist. Und nun bittet sie Margot um Hilfe, die eine Kolumne ?Dear Amy? in der Cambridge Examiner hat.

Dieses Thrillerdebüt von Helen Callaghan hat mich ziemlich begeistert. Der Anfang beginnt bereits ziemlich interessant. Wieso bekommt Margot plötzlich einen Brief von Bethan Avery, die vor fast zwanzig Jahren verschwunden ist? Man fragt sich natürlich, wie das Mädchen es geschafft hat, diesen Brief zu schreiben, bzw. dass der Brief auch bei Margot ankommt. Ist das Mädchen wirklich noch in Gefangenschaft? Oder ist der Brief womöglich vom Entführer? Die Polizei glaubt Margot zunächst nicht und sie wird nur belächelt. Margot ist psychisch z.Zt. nicht ganz auf der Höhe, sie selbst hat auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und auch noch mit ihrer aktuellen Scheidung. Um anderen zu helfen führt sie eine Ratgeberkolume in der Cambridge Examiner.
Viele Fragen, die sich nach und nach klären. Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende spannend und der Schreibstil der Autorin angenehm leicht zu lesen. Margot Lewis ist eine interessante Protagonistin und ich war sehr gespannt, wie sich dieser Thriller weiterentwickeln würde. Der Leser fragt sich natürlich wie Margot diese Briefe von der entführen Bethan Avery erhalten hat. Und warum schreibt sie gerade ihr diese Briefe und wendet sich nicht gleich an die Polizei? Und wird man es schaffen Kathie rechtzeitig zu befreien?

Dieses Buch ist ein durchgehend spannender Thriller. Dieses Debüt ist Helen Callaghan wirklich sehr gelungen.
Mir hat ?Dear Amy? richtig gut gefallen und dieser Thriller bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.  

  Dear Amy

- von Gelinde aus Neresh., 03.01.2017 -

Dear Amy, Helen Callaghan

Cover:
Dunkel, düster, passend zum Inhalt.

Inhalt:
Die 15jährige Katie verschwindet spurlos. Die Polizei schließt nicht aus, dass das Mädchen abgehauen ist. Doch ihre Lehrerin Margot glaubt nicht, dass Katie freiwillig weggelaufen ist.
Margot schreibt (als Amy) für eine Zeitung auch eine Kummerkasten ?Kolumne.
Und genau jetzt bekommt sie Briefe von Bethan Avery, diese wurde vor fast zwanzig Jahren auch als 15 entführt und von ihr wurde nichts als ein blutiges Nachthemd gefunden. In diesen Briefen bittet Bethan Amy um Hilfe.
Sind die Briefe echt?
Lebt Bethan noch?
Warum bittet Bethan gerade jetzt um Hilfe?
Margot selber psychisch recht angeschlagen, verbeißt sich regelrecht in den Fall.
Wird sie die richtige Hilfe annehmen?
Wird sie Katie noch rechtzeitig finden?

Meine Meinung:
Ein sehr geheimnisvoller, ungeheuer spannend und gruseliger Thriller. Streckenweise ist es sehr grausam, wenn auch diese Stellen nicht ausgewalzt werden, aber es ist so differenziert und detailliert angedeutet, dass in meinem Kopf unwillkürlich ein beängstigendes Kopfkino losgeht.
Die Autorin versteht es sehr gut, immer wieder neue Fakten und Irrwege, sowie neue Handlungen die wiederum Fragezeichen aufwerfen, aufzuzeigen.
Die Spannung steigert sich Seite um Seite und es gibt bis zum Schluss Überraschungen.
Als Leser fühle ich mich mit Margot in einer ausweglosen Situation, und es alles so lebendig und echt.
Margot steht eindeutig im Mittelpunkt und beim Lesen hab ich mir das ein oder andere Mal gedacht, hier hätte man nicht so weit ausholen und beschreiben müssen. Sie steckt gerade mitten in einer Scheidung und auch psychisch geht es ihr nicht so gut und nach und nach erfahren wir ihr Geheimnis.

Autorin:
Helen Callaghan wurde als Tochter britischer Eltern in Los Angeles geboren. Heute lebt sie in Cambridge.

Mein Fazit:
Ein knallharter Thriller in dem die menschliche Psyche in all ihren Spielarten, gezeigt wird, bzw. wie lange sich ein gnadenloser Psychopath ?austoben? kann, und was der Mensch alles zu verdrängen und verkraften mag.
Von mir sehr gute 4 Sterne. 

  Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

- von Jenny aus Oberschöna, 03.01.2017 -

?Es war so anstrengend, ein Leben voller Lügen zu führen, nie jemandem trauen zu können, ständig Angst zu haben. Und die Lügen hielten mich die ganze Zeit davon ab, mir die Frage zu stellen, was mit mir nicht stimmte.?

Inhalt

Margot Lewis ist nicht nur eine ambitionierte Lehrkraft sondern veröffentlicht außerdem eine Zeitungskolumne, in der sie orientierungslosen Teenagern mit Rat zur Seite steht. Als sie eines Tages einen Hilferuf erhält, den anscheinend ein Mädchen verfasst hat, welches schon seit 15 Jahren vermisst wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Sie sucht sich Hilfe bei der Polizei und bekommt unerwartet Unterstützung von Martin Forrester, der schon seit Jahren an der Ermittlung rund um den Fall Bethan Avery beteiligt ist. Als ersichtlich wird, dass die Briefe tatsächlich von Bethan stammen, weil eine Unterschriftenanalyse genau das ergab, kommt Bewegung in den verjährten Fall. Nach einem öffentlichen Auftritt im Fernsehen, wird Margot nun die Zielscheibe des immer noch aktiven Serienmörders. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, wären da nur nicht die grausamen Erinnerungen, die Margot immer mehr in einen Strudel aus Angst, Verzweiflung und Erkenntnis ziehen ?

Meinung

In ihrem Thrillerdebüt ?Dear Amy? legt die amerikanische Autorin Helen Callaghan einen sehr spannenden, gut konstruierten Roman vor, der den Leser schon bald mit hineinzieht in ein Verwirrspiel aus Verdächtigungen, bösen Vorahnungen und mörderischer Energie. Zunächst bedient sich das Buch ganz klassischer Thriller-Elemente, wie einer Entführung, einem postalischen Hilferuf und verzweifelter Ermittler, die sich möglichst schnell und effektiv eine Ermittlungsstrategie einfallen lassen müssen. Doch schon bald gewinnt die psychologische Komponente mehr Bedeutung, denn als Leser erfährt man zeitnah, wer hinter den Taten steckt, nicht aber warum die Hauptprotagonistin in all die Vorkommnisse verwickelt ist. Im zweiten Teil des Buches stiftet die Autorin einige Verwirrung, deren Auflösung lange auf sich warten lässt und das Herz des Krimiliebhabers höherschlagen lässt.

Dennoch gibt es einige Kritikpunkte meinerseits, die ich erwähnen möchte. Die Hauptprotagonistin war mir über den gesamten Verlauf der Handlung ziemlich unsympathisch, ihre privaten Probleme vor dem Hintergrund einer anstehenden Scheidung haben mich ebenso wenig interessiert, wie ihre fast dramatischen Wahnvorstellungen, auf die ich mir lange keinen Reim machen konnte. Ebenso enttäuscht war ich von der Figur des Mörders, dessen Identität zwar bekannt ist, von dem wir aber kaum etwas erfahren, selbst zum Schluss bleibt er eine blasse Figur, deren Motive ich nicht im Gesamtkomplex nachvollziehen konnte.

Fazit

Ich vergebe gute vier Lesesterne für einen spannenden Thriller, der zwar Längen aufweist und manchen Erzählstrang nicht ideal ausfüllen konnte, der mich aber dennoch in gute Leselaune versetzt hat und ein gelungener Einstieg in mein neues Lesejahr 2017 war. Von der Autorin würde ich gerne noch mehr hören/ lesen, damit man Vergleichsmöglichkeiten hat, denn Potential ist vorhanden.  

  Leider nicht durchgehend fesselnd

- von Rezensentin/Rezensent aus Duisburg, 03.01.2017 -

Margot Lewis ist mit Eddy verheiratet und arbeitet als Lehrerin. Als die 15-jährige Katie Browne , nach einem Streit mit ihren Eltern von zu Hause ausreißt und seitdem verschwunden ist, macht sie sich große Sorgen. Laut Aussage der Polizei gab es in der Vergangenheit mehrere ähnlich gelagerte Fälle. Obwohl Margot genügend eigene Probleme hat, ihre Ehe steht kurz vor dem Scheitern, kümmert sie sich neben ihrer Lehrtätigkeit um die Kolumne"Dear Amy".Dann erhält sie mehrere Briefe, in welchen ein Mädchen mit Namen Bethan Avery um Hilfe bittet. Sie würde mit dem Tod bedroht und nur Margot könne sie retten. Obwohl die Entführung fast 20 Jahre zurückliegt , bestätigt ein Graphologe, dass die Briefe echt sind und außerdem neu. Margots Spürsinn ist geweckt und mit Hilfe von Martin Forrester, dem Leiter des Instituts für historische Analysen , beginnt sie Nachforschungen anzustellen und taucht dabei tief in ihre eigene Vergangenheit.

Die Geschichte begann sehr spannend, im weiteren Verlauf erschöpfte sie sich jedoch in Banalitäten, wodurch die Spannung leider deutlich abnahm. Erst zur Mitte des Buches hin , nahm die Geschichte wieder Fahrt auf und endete mit einem , wenn auch etwas vorhersehbaren, außergewöhnlichen Schluss.
Bei der Bewertung bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich das Thema äußerst interessant, andererseits fehlte mir über größere Strecken die Spannung , daher von mir leider nur drei von fünf Sternen. 

  Raffiniert geschrieben

- von heinoko aus Bad Krozingen, 03.01.2017 -

Das Cover ist vielversprechend in seiner dunklen Gestaltung. Aus dem Dunklen stechen die mit Leuchtgrün gestalteten wesentlichen Informationen verkaufsgeschickt hervor. Ein verlassenes Auto, das mit geöffneter Autotür auf einem leeren Parkplatz steht, hinterlässt ein Gefühl der Beunruhigung und dieses beunruhigende Gefühl wächst beim Lesen unaufhörlich.

Ein Mädchen verschwindet, seltsame Briefe an Margot Lewis, eine engagierte Lehrerin, tauchen auf und stellen die Verbindung her zu dem ca. 20 Jahre alten Fall eines ebenfalls vermissten Mädchens. Spannend-verworren windet sich die Geschichte durch das Bewusstsein von Margot Lewis und der Leser wird immer wieder in die Irre geführt.

Der Schreibstil, der durch den Wechsel von Gegenwarts- und Vergangenheitsform verschiedene Ebenen öffnet und durch relativ abgehackte Sätze zusätzlich Spannung erzeugt, ist etwas ungewöhnlich, aber nachdem man sich eingelesen hat, ist man ganz unmerklich in die Handlung gerutscht und entkommt dem Buch nicht mehr bis zur letzten Seite. Die Autorin spielt gekonnt auf der psychologischen Klaviatur zwischen Fiktion und Tatsache.
Ein großartiges Debüt der Autorin aus Großbritannien.  

  Wo sind die Mädchen

- von Rezensentin/Rezensent aus Giessen, 02.01.2017 -

Schon das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Die offene Autotür und die grelle grüne Schrift. Echt richtig klasse.

Zum Inhalt: Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenbei noch bei einer Tageszeitung die Kolumne ?Dear Amy?. Kurz nach dem Verschwinden einer ihrer Schülerinnen erhält sie einen Brief von einem seit Jahren vermissten Mädchen. Doch die Polizei glaubt ihr anfangs nicht. Erst als weitere Briefe auftauchen, nehmen Martin Forrester und sein Team die Ermittlungen auf.

Meine Meinung: Ein sehr gelungener, fesselnder und spannender Thriller. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so das man das Gefühl hat, durch das Buch zu fliegen. Besonders gut hat mir hier gefallen, das das Buch von drei verschiedenen Personen erzählt wird. So hat man immer einen gewissen Einblick in die Gefühlswelt von Margot, der entführten Katie und des Entführers.
Margot ist für mich eine wirklich starke Frau, die trotz ihrer privaten Probleme und ihrer psychischen Erkrankung, alles dran setzt die verschwundenen Mädchen zu finden. Auch ihren Mut sich selbst in Gefahr zu begeben ist echt bewundernswert.


Mein Fazit: Ein äußerst gelungener Thriller, den ich absolut empfehlen kann.  

  Raffiniert geschrieben

- von heinoko aus Bad Krozingen, 01.01.2017 -

Das Cover ist vielversprechend in seiner dunklen Gestaltung. Aus dem Dunklen stechen die mit Leuchtgrün gestalteten wesentlichen Informationen verkaufsgeschickt hervor. Ein verlassenes Auto, das mit geöffneter Autotür auf einem leeren Parkplatz steht, hinterlässt ein Gefühl der Beunruhigung und dieses beunruhigende Gefühl wächst beim Lesen unaufhörlich.

Ein Mädchen verschwindet, seltsame Briefe an Margot Lewis, eine engagierte Lehrerin, tauchen auf und stellen die Verbindung her zu dem ca. 20 Jahre alten Fall eines ebenfalls vermissten Mädchens. Spannend-verworren windet sich die Geschichte durch das Bewusstsein von Margot Lewis und der Leser wird immer wieder in die Irre geführt.

Der Schreibstil, der durch den Wechsel von Gegenwarts- und Vergangenheitsform verschiedene Ebenen öffnet und durch relativ abgehackte Sätze zusätzlich Spannung erzeugt, ist etwas ungewöhnlich, aber nachdem man sich eingelesen hat, ist man ganz unmerklich in die Handlung gerutscht und entkommt dem Buch nicht mehr bis zur letzten Seite. Die Autorin spielt gekonnt auf der psychologischen Klaviatur zwischen Fiktion und Tatsache.
Ein großartiges Debüt der Autorin aus Großbritannien.  

  Pageturner

- von Ele aus xxxxx, 01.01.2017 -

Dear Amy von Helen Callaghan, 400 Seiten erschienen im Droemer Knaur Verlag. Ein rasanter Psychothriller.
Margot Lewis ist Lehrerin, außerdem führt sie in einer Tageszeitung die Kolumne ?Dear Amy?. Eine ihrer Schülerinnen Katie Browne verschwindet spurlos. Das nimmt sich Margot sehr zu Herzen, noch dazu als sie in ihrer Funktion als Kummerkastentante einen Hilferuf von Bethan Avery erhält. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Mädchen, deren Verschwinden aber schon Jahre zurückliegt. Bethan verschwand vom Krankenbett ihrer Großmutter und von ihr wurde nur ein blutiges Nachthemd gefunden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Schülerin längst tot ist. Als Margot sich mit diesem Brief an die Polizei wendet, wird sie nicht ernst genommen. Erst als ein zweiter und auch noch dritter Brief sie erreicht kommen die Ermittlungen in Gang. Martin Forrester ein Ermittler und sein forensisches Team, die sich mit historischen Analysen befassen, schließen Margot in ihre Nachforschungen mit ein, ein Graphologe bestätigt die Echtheit der Hilferufe. Inzwischen geht es Margot immer schlechter ihr Ehemann mit dem sie in Scheidung lebt versucht sie finanziell auszunehmen, außerdem ist sie selbst mit einer psychischen Krankheit geschlagen, leidet an Panikattacken. Auf eigene Faust setzt sie ihre Medikamente ab. Immer mehr verbeißt sie sich in die Aufklärung dieser Fälle. Dass sie sich selbst damit in Gefahr bringt bleibt nicht aus. Als eine Suchmeldung übers Fernsehen erscheint, bei der Margot selbst an die Mithilfe der Bevölkerung appelliert, wird der Entführer auch auf sie aufmerksam.
Das Werk teilt sich in 31 Kapitel. Die Spannungskurve die schon im Prolog aufgebaut wird, bleibt bis zur Aufklärung des Falls am Schluss gleichbleibend spannend. Callaghan schaffte es durchgehend mich an das Buch, welches sehr flüssig geschrieben ist, zu fesseln. Die letzten 100 Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen ich konnte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen. Es liegt in diesem Fall eine Erzählung aus der Ich-Perspektive vor und zwar, abwechselnd aus der Sicht von Margot, Katie und am Ende auch noch aus der des Täters - grandios. Als Stilmittel wurde wörtliche Rede, kursiv geschriebene Wörter und sogar ein Facebook Feed verwendet, dies verleiht dem Werk Lebendigkeit und Spannung. Auch die Briefe wurden im Wortlaut eingefügt. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und durch Absätze geteilt, dadurch ist die Geschichte sehr übersichtlich und lässt sich Seite für Seite sehr schnell lesen.
Die Personen wurden von der Autorin sehr lebendig geschildert. Besonders die Erlebnisse von Katie haben mich berührt ihre Panik und Angst haben mich nicht mehr in Ruhe gelassen. Der fulminante und unerwartete Schluss war der krönende Abschluss eines rundherum bemerkenswerten Psychothrillers, bei dem selbst das Cover, mit seiner gelungenen Farbgestaltung und dem mysteriösen Bild sehr überzeugend wirkt.
Ich gebe sehr gerne 5 von 5 Sternen und empfehle dieses Buch jedem Leser, der Freude an geheimnisvollen Psychothrillern hat. 

  Achtung: Hochspannung!

- von Rezensentin/Rezensent aus Wangen, 28.12.2016 -

Margot Lewis, Lehrerin an der St. Hilda?s Academy in Cambridge, ist in großer Sorge, als ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Obwohl alles dafür spricht, dass die 15-jährige Katie nur von zu Hause weggelaufen ist, ist Margot Lewis davon überzeugt, dass das Mädchen entführt wurde. Da die Polizei dafür aber keinerlei Beweise hat, wird das öffentliche Interesse an Katie von Tag zu Tag geringer. Dann erhält Margot, die nebenberuflich die Ratgeber-Kolumne ,,Dear Amy? in der Lokalzeitung betreibt, einen Brief. Darin wendet sich ein Mädchen namens Bethan Avery direkt an Amy und fleht sie an, sie zu suchen, da ER sie sonst töten würde. Doch Bethan Avery verschwand schon vor 15 Jahren! Da ein Graphologe die Echtheit des Briefes bestätigt und auch, dass er erst vor Kurzem geschrieben wurde, will Margot Lewis unbedingt helfen. Doch Margot, die sich derzeit im Scheidungsprozess mit ihrem Exmann Eddy befindet, hat eigentlich selber genügend Probleme am Hals. Zudem wird ihr Gemütszustand immer labiler, sie fühlt sich verfolgt und bedroht. Immer wieder erhält der Leser Hinweise auf extreme Stimmungsschwankungen, psychische Zusammenbrüche und Tabletten, die Margot zur Zeit offenbar nicht mehr nimmt. Und mehr und mehr stellt sich die Frage, was sie selbst verschweigt oder verbirgt. Offensichtlich gibt es in Margot Lewis Vergangenheit sehr dunkle Kapitel, denen sie sich nun stellen muss.
Durch die Ich-Perspektive nimmt man als Leser direkt an Margots Leben teil und kann sich zunächst mit ihrer sympathischen und etwas chaotischen Lebensweise identifizieren. Erst allmählich beschleichen einen Zweifel, ob man ihrer Erzählung wirklich trauen kann.
Der Thriller beginnt nach dem Prolog eher gemächlich, entwickelt sich dann aber zu einem wahren Pageturner. Spannung und Tempo werden zum Ende hin nochmals gesteigert, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Für Krimi- und Thrillerfans unbedingt empfehlenswert. 

Bestell-Nr.: 18055238 
 

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KNOABBVERMERK: 2016. 400 S. 21 cm
KNOSONSTTEXT: Großformatiges Paperback. Klappenbroschur
KNOMITARBEITER: Übersetzung: Reissig, Heike
Einband: Kartoniert
Sprache: Deutsch

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