PORTO-
FREI

Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953

Erik Reger und Rudolf Herrnstadt

von Marx, Christoph   (Autor)

Der Kalte Krieg im Nachkriegsberlin war eine Hochzeit des politischen Journalismus. Unter alliierter Kontrolle entstanden zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die Aufbruch, Orientierung und Demokratie versprachen. Im "Zeitungsparadies Berlin" kämpften Journalisten mit allen Regeln der Kunst um die Gesinnung der Bevölkerung. Ob Zwangsvereinigung, Berlin-Blockade oder 17. Juni 1953: Immer wieder avancierten die Presseorgane zu publizistischen Waffen im interalliierten Kampf um die Machtverteilung in Berlin. In der vorliegenden Untersuchung beschreibt und analysiert der Historiker und Publizist Christoph Marx anschaulich die besondere Nachkriegsentwicklung der Berliner Presselandschaft anhand der wichtigsten Zeitungen und Medienmacher. Redaktionelle Besonderheiten werden genauso wie alliierte Pressestrategien herausgearbeitet. Im Zentrum stehen der amerikanisch lizenzierte "Tagesspiegel" und die sowjetisch lizenzierte "Berliner Zeitung". Anhand tagespolitischer Auseinandersetzungen stellt Marx exemplarisch dar, mit welchen Mitteln die Zeitungen für ihre Ziele kämpften. Dabei nimmt er auch die bedeutendsten Journalisten auf beiden Seiten in einer politischen Doppelbiografie in den gemeinsamen Blick: Erik Reger, Kopf des "Tagesspiegel", und Rudolf Herrnstadt, Herr eines kommunistischen Pressekonzerns in Ost-Berlin. Es wird deutlich, dass beide als intellektuelle Idealisten trotz ihrer ideologischen Feindschaft einander durchaus glichen. Eine jeweils bemerkenswerte Symbiose von Geist und Macht - die nach dem Aufstand vom 17. Juni 1953 aus ganz unterschiedlichen Gründen ein abruptes Ende fand. Eine vielschichtige Studie, die durch die innovative Verzahnung von struktureller und biografischer Analyse für Historiker, Publizisten und Politologen gleichermaßen interessant ist, und nicht zuletzt ein spannender Rückblick auf eine Zeit, als politischer Journalismus pädagogische Ansprüche hatte und Weltpolitik begleitete, wenn nicht sogar mitschrieb.

Buch (Kartoniert)

EUR 29,90

Alle Preisangaben inkl. MwSt.

Am Lager, sofort lieferbar
(Nur noch wenige Exemplare auf Lager)

Versandkostenfrei*

Versandtermin: 25. Mai 2019, wenn Sie jetzt bestellen.
(innerhalb Deutschlands, Sendungen in Geschenkverpackung: + 1 Werktag)

Dieser Artikel kann nicht bestellt werden.
 

Produktbeschreibung

Der Kalte Krieg im Nachkriegsberlin war eine Hochzeit des politischen Journalismus. Unter alliierter Kontrolle entstanden zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, die Aufbruch, Orientierung und Demokratie versprachen. Im "Zeitungsparadies Berlin" kämpften Journalisten mit allen Regeln der Kunst um die Gesinnung der Bevölkerung. Ob Zwangsvereinigung, Berlin-Blockade oder 17. Juni 1953: Immer wieder avancierten die Presseorgane zu publizistischen Waffen im interalliierten Kampf um die Machtverteilung in Berlin.

In der vorliegenden Untersuchung beschreibt und analysiert der Historiker und Publizist Christoph Marx anschaulich die besondere Nachkriegsentwicklung der Berliner Presselandschaft anhand der wichtigsten Zeitungen und Medienmacher. Redaktionelle Besonderheiten werden genauso wie alliierte Pressestrategien herausgearbeitet. Im Zentrum stehen der amerikanisch lizenzierte "Tagesspiegel" und die sowjetisch lizenzierte "Berliner Zeitung". Anhand tagespolitischer Auseinandersetzungen stellt Marx exemplarisch dar, mit welchen Mitteln die Zeitungen für ihre Ziele kämpften. Dabei nimmt er auch die bedeutendsten Journalisten auf beiden Seiten in einer politischen Doppelbiografie in den gemeinsamen Blick: Erik Reger, Kopf des "Tagesspiegel", und Rudolf Herrnstadt, Herr eines kommunistischen Pressekonzerns in Ost-Berlin. Es wird deutlich, dass beide als intellektuelle Idealisten trotz ihrer ideologischen Feindschaft einander durchaus glichen. Eine jeweils bemerkenswerte Symbiose von Geist und Macht - die nach dem Aufstand vom 17. Juni 1953 aus ganz unterschiedlichen Gründen ein abruptes Ende fand.

Eine vielschichtige Studie, die durch die innovative Verzahnung von struktureller und biografischer Analyse für Historiker, Publizisten und Politologen gleichermaßen interessant ist, und nicht zuletzt ein spannender Rückblick auf eine Zeit, als politischer Journalismus pädagogische Ansprüche hatte und Weltpolitik begleitete, wenn nicht sogar mitschrieb. 

Autoreninfo

Christoph Marx studierte Geschichte, Politik und Literatur und lebt heute als Publizist, Blogger und Lektor in Berlin. Website: (...) 

Mehr vom Verlag:

Ibidem-Verlag

Mehr aus der Reihe:

ibidem

Mehr vom Autor:

Marx, Christoph

Produktdetails

Medium: Buch
Format: Kartoniert
Seiten: 239
Sprache: Deutsch
Erschienen: Oktober 2016
Auflage: Auflage
Sonstiges: Taschenbuch. .9783838209852
Originaltitel: Kampf der Köpfe: Erik Reger und Rudolf Herrnstadt. Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953
Maße: 213 x 152 mm
Gewicht: 322 g
ISBN-10: 3838209850
ISBN-13: 9783838209852
Verlagsbestell-Nr.: 9783838209852

Bestell-Nr.: 17897883 
Bestell-Nr. Verlag: 9783838209852

LIBRI: 2513996
LIBRI-EK*: 22.36 € (20.00%)
LIBRI-VK: 29,90 €
STOCK Libri: 1
* EK = ohne MwSt.

UVP: 0 
Warengruppe: 25580 

KNO: 59164662
KNO-EK*: 20.96 € (20.00%)
KNO-VK: 29,90 €

KNOABBVERMERK: Auflage. 2016. 220 S. 210 mm
KNOSONSTTEXT: Taschenbuch. .9783838209852
Einband: Kartoniert
Auflage: Auflage
Sprache: Deutsch
Beilage(n): Taschenbuch

Alle Preise inkl. MwSt., innerhalb Deutschlands liefern wir immer versandkostenfrei. Informationen zum Versand ins Ausland.

Kostenloser Versand*

innerhalb eines Werktages

OHNE RISIKO

30 Tage Rückgaberecht

Käuferschutz

mit Geld-Zurück-Garantie