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Lexikon der populären Ernährungsirrtümer  

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Buch  (Kartoniert)

von Pollmer, Udo / Warmuth, Susanne

Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker

Serie Piper Bd.5335,  Aktualis. Neuausg. 2009. 376 S. 19 cm,  Kartoniert  -  aktualisierte Neuausgabe.  -  Sprache: Deutsch
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»Lexikon der populären Ernährungsirrtümer«

Zu viel, zu süß, zu fett, zu salzig die Verbote der gesunden Ernährung machen die Lust aufs Essen nicht selten zum Frust. Dabei beruhen viele dieser Ernährungsweisheiten auf Missverständnissen, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten, sagen Udo Pollmer und Susanne Warmuth. In der um viele Stichworte aktualisierten Neuausgabe ihres Bestsellers werfen sie einen kritischen Blick auf unsere liebgewonnenen Ernährungsrituale, untersuchen den Wahrheitsgehalt von Kampagnen der Nahrungsmittelindustrie und nehmen zahlreiche andere Fehlinformationen aufs Korn: von A wie Alkohol bis Z wie Zucker. 
 

Detailinformation zu: »Lexikon der populären Ernährungsirrtümer«

Medium: Buch - 388 Seiten, 

Format: Kartoniert

Erschienen: Juli 2009   -  aktualisierte Neuausgabe. 

Sprache(n): Deutsch

Maße: 121 x 192 mm   

Gewicht: 361 g 

ISBN-10: 3492253350 

ISBN-13: 978-3492253352 

Autor(en): Pollmer, Udo / Warmuth, Susanne  

Aus der Reihe: Piper Taschenbuch   

Verlag: Piper Verlag GmbH  

 

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  Die Schulmedizin geht am menschlichen Leben vorbei

- von Geerd Schnedermann aus Karlsruhe, 08.10.2011 -

In dem Wort Schulmedizin ist ein widerwilliges Zurseiteschieben zu hören. Wir alle haben etwas gegen "Schule". "Grau, lieber Freund, ist alle Theorie - und grün des Lebens goldner Baum." Dabei ist die "alternative Medizin" insgeheim die Tochter der Schulmedizin. Sie tritt im Gewand von Schulen auf: der anthroposophischen, homöopathischen, osteopathischen usw., die allesamt der Charakter einer Geheimwissenschaft haben. Das macht sie anziehend für viele Menschen. Schon wieder Faust: "...drum hab ich mich der Magie ergeben." Und das letzte, dessen man sich berauben läßt, ist die Glaubensgewißheit eines Dogmas. So hat sich der Glaube an die Anfälligkeit des Säure-Basen-Haushalts und die Notwendigkeit einer pedantischen Säure-Basen-Diät schon mindestens ein halbes Jahrhundert gehalten. Meine Tanten glaubten schon daran. Insofern trifft die Bezeichnung "Irrtümer" den Sachverhalt oft nicht. Man müßte dann von Ernährungsphantasien sprechen. Das "ozeanische Gefühl", das von dem Wort "Natur" erzeugt wird.("...so hold und gut, die uns am Busen hält.") - Natürlich frage ich mich oft bei der Lektüre des Buches von Pollmer/Warmuth, wie es mit des Aussagekraft der Studien steht, die die Autoren gegen die anderen Studien ins Feld führen. Manchmal ist auch eine Aussage nicht ohne weiteres verständlich, z.B. S.279 Zeile 13 von unten: Wieso führt ein Absinken des pH-Werts des Speichels in den sauren Bereich von 5,5 bis 6,0 zu einer Remineralisierung der Zahnoberfläche. Bauen Säuren den Zahnschmelz nicht eher ab? Und daß man sich nach einer Mahlzeit die Zähne nicht (!) putzen soll (S.162), widerspricht so eklantant dem, was uns die Zahnärzte eingetrichtert haben. Vielleicht fehlt da der Hinweis, wie lange man dem Speichel Zeit lassen soll, zu remineralisieren, ehe man die Zähne putzen kann, was man doch soll. U.A.w.g.!  

 

Pollmer, Udo / Warmuth, Susanne

Udo Pollmer, geb. 1954, arbeitet seit seinem Staatsexamen für Lebensmittelchemie 1981 als freiberuflicher Dozent und Publizist und als Unternehmensberater im In- und Ausland. Er publiziert u.a. Kolumnen im Catering Management Magazin sowie Sendungen für Hörfunk und Fernsehen. 1994 übernahm er die wissenschaftliche Leitung des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V. (EU.L.E.).Susanne Warmuth, geboren 1959, ist Biologin und als Lektorin und Übersetzerin naturwissenschaftlicher Bücher tätig. Mit Udo Pollmer verfaßte sie das "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer". Sie lebt in Darmstadt.