Kings of Cool
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Kings of Cool (Gebunden)

von Winslow, Don

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Don Winslows Meisterwerk: eine Saga von Verbrechen, Verrat und Familie. Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die ...

Medium:  Buch
Seiten:  351
Format:  Gebunden
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  September 2012
Mehr vom Autor
› Winslow, Don
Mehr aus der Reihe:
› suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe
Mehr vom Verlag:
› Suhrkamp Verlag GmbH
Originaltitel:  The Kings of Cool: A Prequel to Savages
Maße:  136 x 214 mm
Gewicht:  580 g
ISBN-10:  3518464000
ISBN-13:  978-3518464007

Beschreibungmehr Info ›

Don Winslows Meisterwerk: eine Saga von Verbrechen, Verrat und Familie.
Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die nicht genug bekommen konnten. Drogen, Gier, der Sündenfall. Es ist eine Geschichte, die weit zurückreicht, bis in die Sechziger, als in Laguna Beach Surfer und Hippies zusammentrafen und einen Pakt mit dem Teufel schlossen. Eine brutale, majestätische, atemberaubende Geschichte.
Laguna Beach heute: Ben, Chon und O sind jung und sehen unverschämt gut aus, sie leben gefährlich und sind erfolgreich damit. Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana. Als korrupte Cops und rivalisierende Dealer mitverdienen wollen, wehren sie sich, planen ihren nächsten Zug. Sie sind klug, sie halten zusammen, doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner übermächtig. Und noch ahnen sie nicht, dass ihr Schicksal unauflösbar mit der Vergangenheit ihrer eigenen Familien verknüpft ist. Dass sie die Sünden ihrer Eltern geerbt haben. Was folgt, ist ein blutiger Kampf der Generationen. -- "Es war unmöglich Don Winslows schlanken, bissigen und durchbohrend witzigen Roman Zeit des Zorns zu Ende zu lesen, ohne einfach mehr davon zu wollen. Einfach viel zu gut, um zu polarisieren." New York Times -- "Das nächste Wunder von Winslow!" UT San Diego -- 

Kundenrezensionenmehr Info ›

  Laguna Beach

- von anyways aus Greifswald, 12.11.2012 -

Don Winslow zieht in seinem Roman einen Bogen von mehr als dreißig Jahren kalifornischer Drogenkultur. In Rückblenden werden der Aufbau der Drogenszene und die weitere Entwicklung durch verschiedene Protagonisten gezeichnet, die alle in einer Verbindung zueinander stehen. Die verschiedenen Handlungsstränge sind so geschickt konstruiert, dass sie mit den nötigen Spannungsbögen erst am Ende zusammenlaufen. Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten. Manche bestehen nur aus wenigen Sätzen, bis zu nur einem Wort. Ein ungewöhnlicher, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mich jedoch schon in der LP reizte. Sein Sprachstil geht nicht wirklich über den Straßen Jargon hinaus, er ist derb, sexistisch, laut und einfach, genau deshalb auf eine voyeuristische Art faszinierend. Trotzdem ist es keine proletenhafte Abhandlung, denn Winslow überrascht, meistens ganz versteckt, mit einem hohen Maß an u.a. geschichtlicher Bildung. Er flicht cineastische und literarische Klassiker genauso ein wie politische Aktionen während dieser drei Jahrzehnte(nicht nur den Vietnamkrieg und die Watergate- Affäre). Stellenweise ist es fast wie ein Rätsel, denn diese Hinweise erfolgen auch eher stichpunkthaft in fast abgehackten Sätzen. Ich musste mir einige Mühe geben sie zu erkennen bzw. den Bezug auf ein z. Bsp. politisches Ereignis herzustellen. Dadurch wird der Lesefluss jedoch keineswegs unterbrochen, sondern förderte bei mir eher die Aufmerksamkeit und das Interesse.
Ein absoluter Hingucker ist auch das Buch an sich, die Covergestaltung ist zwar schlicht in schwarz/ weiß, der schwarz eingefärbte Buchschnitt macht es zu etwas Besonderem. 

  Laguna Beach

- von anyways aus Greifswald, 04.11.2012 -

Laguna Beach- Mekka für Surfer und früheres Hippie-Paradies. Die Fassade trügt, denn seit Jahrzehnten erlebt Kaliforniens Küste einen Boom an allen Arten von Drogen, deren Anbau, Vertrieb und Verkauf.
Seitdem Ben und Chon die siebzehnjährige Ophelia, kurz O, vor einem allzu zudringlichen Sportsfreund ihrer Schule retten, sind die drei ein unschlagbares Team. Sie bilden über die Jahre hinweg eine Art Familie, Familie die sie so nie kennengelernt haben. Da der zudringliche Kerl aber recht einflussreiche Eltern hat muss Chon verschwinden, er geht nach Afghanistan zu den SEALS. Von dort bringt ein Samenkorn mit, ein Körnchen das den Dreien über lange Jahre gewisse Annehmlichkeiten sichert, denn daraus entsteht erstklassiges Dope. Erst als O versucht mehr über ihren leiblichen Vater zu erfahren, spitzen sich die Ereignisse zu, Konkurrenten, korrupte Polizisten und die mexikanischen Drogenkartelle bringen Ben und Chon in ernsthafte Schwierigkeiten.

Don Winslow zieht in seinem Roman einen Bogen von mehr als dreißig Jahren kalifornischer Drogenkultur. In Rückblenden werden der Aufbau der Drogenszene und die weitere Entwicklung durch verschiedene Protagonisten gezeichnet, die alle in einer Verbindung zueinander stehen. Die verschiedenen Handlungsstränge sind so geschickt konstruiert, dass sie mit den nötigen Spannungsbögen erst am Ende zusammenlaufen. Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten. Manche bestehen nur aus wenigen Sätzen, bis zu nur einem Wort. Ein ungewöhnlicher, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mich jedoch schon in der LP reizte. Sein Sprachstil geht nicht wirklich über den Straßen Jargon hinaus, er ist derb, sexistisch, laut und einfach, genau deshalb auf eine voyeuristische Art faszinierend. Trotzdem ist es keine proletenhafte Abhandlung, denn Winslow überrascht, meistens ganz versteckt, mit einem hohen Maß an u.a. geschichtlicher Bildung. Er flicht cineastische und literarische Klassiker genauso ein wie politische Aktionen während dieser drei Jahrzehnte(nicht nur den Vietnamkrieg und die Watergate- Affäre). Stellenweise ist es fast wie ein Rätsel, denn diese Hinweise erfolgen auch eher stichpunkthaft in fast abgehackten Sätzen. Ich musste mir einige Mühe geben sie zu erkennen bzw. den Bezug auf ein z. Bsp. politisches Ereignis herzustellen. Dadurch wird der Lesefluss jedoch keineswegs unterbrochen, sondern förderte bei mir eher die Aufmerksamkeit und das Interesse.
Ein absoluter Hingucker ist auch das Buch an sich, die Covergestaltung ist zwar schlicht in schwarz/ weiß, der schwarz eingefärbte Buchschnitt macht es zu etwas Besonderem. 

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Kritikmehr Info ›

"Das nächste Wunder von Winslow! ... Kings of Cool ist ein intelligentes, lebendiges Prequel voller Überraschungen."
Jenny Hoch U-T San Diego 

Autormehr Info ›

Don Winslow arbeitete als Privatdetektiv in New York, schmuggelte Geld in Südafrika, verkaufte Safaritouren in China und lebt heute als Autor und Surfer in Kalifornien.Conny Lösch lebt als Journalistin und Übersetzerin in Berlin. Sie hat Bücher u.a. von Jon Savage, Simon Reynolds, Gail Jones, Elmore Leonhard und Don Winslow ins Deutsche übertragen. 

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