Der Sarg
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Der Sarg (Kartoniert)

Psychothriller

von Strobel, Arno

  Buch
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Buch   (Kartoniert)
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"Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg." Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen ...

Medium:  Buch
Seiten:  376
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Januar 2013
Mehr vom Autor
› Strobel, Arno
Mehr aus der Reihe:
› Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
Mehr vom Verlag:
› FISCHER Taschenbuch
Maße:  125 x 190 mm
Gewicht:  335 g
ISBN-10:  3596191025
ISBN-13:  978-3596191024

Beschreibungmehr Info ›

"Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg."
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen 

Kundenrezensionenmehr Info ›

  Beklemmend

- von Poligonion aus Bayern, 08.08.2013 -

Eva wird von Albträumen heimgesucht. Von völliger Finsternis umgeben findet sie sich in einem Sarg wieder. Rätselhaft sind aber die Verletzungen, die sie beim Aufwachen in ihrem eigenen Bett an Armen und Beinen findet.
Zeitgleich beginnt für die Polizei ein Wettlauf mit der Zeit. Hinweisen folgend findet man mehrere tote Frauen, die zuvor lebendig begraben worden waren.
Kern des rasanten und spannungsgeladenen Thrillers ist der Einblick in die Psyche des Täters, der grausamer kaum sein könnte. Arno Strobel versteht es hervorragend, mit den Ängsten des Lesers zu spielen.
Dem aufmerksamen Leser wird es gelingen, schon früh in die auflösende Richtung zu sehen, allerdings wird er dennoch überrascht sein, von der Tragweite der Gräuel, die zum emotional geprägten Ende führen.
Wer in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele blicken möchte und Nervenkitzel erwartet, der ist hier richtig! 

  Albtraum: lebendig begraben!

- von Toxicity74 aus Neunkirchen-Seelscheid, 12.03.2013 -

Zum Cover:
In roten Buchstaben auf schwarzem Grund steht der Titel geschrieben. Zu sehen ist ausserdem eine junge Frau, am Boden liegenden mit ängstlich, verschlossenen Blick. Die Schrift ist leicht geprägt, was dem ganzen einen zusätzlichen hochwertigen Ausdruck verleiht.

Zum Inhalt:
Eine Frau wird tot in einem Sarg gefunden. Grundsätzlich nicht ungewöhnlich, dass ein Toter im Sarg liegt, aber in diesem Fall deutet schnell alles darauf hin, dass die Frau lebendig vergraben wurde. Kommissar Menkhoff wird mit dem Fall betraut. Er hat erst vor kurzem den Dienst von Aachen nach Köln gewechselt.
Die Tote ist die Halbschwester von Eva Rossbach, die Inhaberin eines grossen Kölner Unternehmens. Schnell wird den Ermittlern klar, dass irgendetwas in der Familie der Rossbachs und der Unternehmensleitung nicht stimmt. Eva lebt zurück gezogen in einem noblen Kölner Villenviertel, macht einen depressiven und verschlossenen Eindruck auf die Polizisten.
Zum Opfer hatte sie seit Jahren keinen Kontakt mehr. Was sie den Ermittlern verheimlicht ist die Tatsache, dass sie von grausamen Träumen geplagt wird, in denen sie ein ähnliches grausames Schicksal erleidet, wie ihre tote Halbschwester. Sie liegt in einem Sarg, ist gefesselt. Die Träume erscheinen ihr zunehmend real, zudem erhält sie beunruhigende Botschaften.

Mein Fazit:
Der Sarg ist ein wirklich sehr spannendes und packendes Buch. Es spielt mit einer der Urängste des Menschen, Platzangst und die Angst lebendig begraben zu werden. Lange Zeit tappte ich mit meinen eigenen Theorien zum Mordfall im Dunkeln, erst nach und nach bekommt man ein sehr wage Vermutung davon, was dahinter stecken könnte. Aber trotzdem hat das Ganze am Ende eine höchst unerwartete Auflösung. Mit Menkhoff hat Strobel einen interessanten Ermittler erfunden, der häufig mit seiner persönlichen Situation und seinem emotional stark belastenden Job hadert. Hier gibt es wohl einen Bezug zu vorherigen Büchern von Arno Strobel, die ich allerdings noch nicht kenne. Dies war aber keineswegs hinderlich, um die Person Menkhoff und einenTeil seiner Vergangenheit zu verstehen.
Insgesamt ein spannendes und gut geschriebenes Lesevergnügen. Für Freunde packender Psychothriller à la Stephen King sicherlich genau das Richtige 

  Arno Strobel - Meister meiner Alpträume

- von Mel.E aus L., 10.03.2013 -

Leider wird es sich nicht vermeiden lassen ohne Spoiler zu schreiben, denn es gibt einige Dinge derer Arno Strobel sich bedient, die kann ich nicht totschweigen, die muss ich präsentieren, sonst frisst es mich auf und zwar geht es um sexuellen Missbrauch und extremer Gewalt gegenüber Kindern und da wird mir nicht nur mächtig übel, da werde ich auch regelrecht wütend. Wütend auf Mütter + Väter! Wütend auf Krankenhäuser die nicht eingeschritten sind und wütend auch auf Haushälterinnen die zwar Wunden verbinden, aber nicht einschreiten, obwohl sie sehen wie sehr die Kinder leiden müssen. Ein Job ist wichtiger wie ein Kinderleben? Rechtfertigt es das diese Geschichte schon 30 Jahre her ist? Wie kann man denn seine Augen und Ohren verschließen? Unfassbar! Ich hatte während des Lesens einen dicken Klumpen Zorn in mir und es war schwer ihn hinunterzuschlucken. Es ist ja nicht nur eine Geschichte, sondern Fakt das solche Gräueltaten an Kindern tatsächlich geschehen sind und es auch immer noch sind. Wie viel kann ein Mensch ertragen? Eva, die Hauptprotagonistin in diesem Buch träumt sehr realistisch davon, das sie in einem Sarg liegt, droht zu ersticken und sich nicht befreien kann. Wie kann so etwas geschehen? Wie kann man im nächsten Moment erwachen und denken es ist ein Traum, wenn doch die Schmerzen am und im Körper, die blauen Flecken eine ganz andere Sprache sprechen? Es ist verwirrend und bis zum Schluss lässt Arno Strobel uns im Dunklen tappen und macht es dabei sehr gut. Eine Gänsehaut nach der Nächsten überfiel mich und das ist es auch was ich von einem wirklich guten Thriller erwarte, mich da zu packen, das ich nicht mehr aufhören möchte zu lesen,regelrecht süchtig werde nachdem was mich beim lesen erwartet. Für mich war die Handlung keineswegs vorhersehbar, daher war ich beim großen Showdown am Ende doch sehr überrascht, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Letztendlich hatte ich sehr großes Mitleid mit Eva und ich hoffe und bete für alle Kinder diese Welt, das sie diese schlimmen Geschehnisse nicht selbst erleben müssen. Was zurück bleibt ist ein wirklich schaler Geschmack und der Wunsch die Welt und alle Kinder darin retten zu können. 

  Der Sarg

- von Trinity aus Witten, 09.03.2013 -

Das Buch beginnt sehr spannend und man ist sofort mitten im Geschehen. Viele Fragen tun sich auf und man möchte wissen wie es weiter geht
Leider wurde es ab etwa Mitte des Buches recht vorhersehbar und meine anfänglichen Vermutungen verstärkten sich immer mehr, um sich am Ende zu bewahrheiten. Das finde ich schade. Der angenehm flüssige Schreibstil lässt einen aber immer weiter lesen und hin und wieder wird man auf eine falsche Fährte gelockt. Auch das Thema an sich finde ich sehr interessant.
Die Auflösung konnte mich leider nicht mehr allzu sehr überraschen und war in meinen Augen etwas rasch abgehandelt. Auch blieben noch Fragen offen, die ich gerne noch beantwortet gehabt hätte.Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt. 

  Mein erster Strobel!

- von BeautyBooks aus Salzburg, 02.03.2013 -

Die Polizisten Menkhoff und Reithöfer mochte ich besonders gern.. Ihre Recherchen fand ich richtig klasse.. Ich laß die Kapiteln mit ihnen voller Freude, da es absolut nie langweilig wurde.. Von beiden erfährt man auch aus dem Privatleben das ein oder andere.. Sie gingen bei ihren Privatgesprächen sehr normal miteinander um.. Sie kamen dabei sehr authentisch und vertraut miteinander rüber.. Genau so verhält man sich einem Kollegen gegenüber den man mag, und mit dem man gerne zusammen arbeitet..

Die Spannung steigt.. Man wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.. Perfekt für einen richtig tollen Psychothriller.. Es erscheinen Personen, die man nicht sofort zuordnen kann.. Man weiß nicht, warum die jetzt auftauchen, was sie mit dem ganzen zu tun haben oder noch haben werden.. Sind sie böse? Oder völlig harmlos? Wer ist der Täter? All diese Fragen ließen mich während dem Lesen nicht in Ruhe.. Somit konnte ich die Geschichte rund um Eva erst recht nicht aus der Hand legen.. Ich musste wissen wie es weiterging..

Der Schreibstil ist flüssig und sehr real geschrieben.. In diesem Buch bekommen wir kurze und knackige Kapitel geliefert, aus abwechselnden Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten.. Gefühle, die man richtig nachvollziehen kann.. Bei Eva fühlte ich desöfteren richtig mit.. Ihre Angst konnte man förmlich spüren..

Ein Ende womit ich überhaupt nicht gerechnet habe.. Erst ganz zum Schluss, kurz bevor alles aufgedeckt wurde, hegte ich den Verdacht, dass es mit einer Person nicht ganz richtig zugeht.. Irgendetwas an ihr ist komisch.. Und als ich dann die Lösung wusste, staunte ich nicht schlecht, was nicht alles möglich.. Arno Strobel schafft es seiner Geschichte einen Sinn zu geben..

Ich bin also ein Neuling in dem Genre Psychothriller.. Für einen meiner ersten Thriller gefiel mir "Der Sarg" richtig gut, und hat bei mir definitiv weitere Lust auf spannende Thriller hinterlassen.. Auch wird dies nicht mein erstes und letztes Buch des Autor bleiben.. 

  Arno Strobel - Meister meiner Alpträume

- von Mel.E aus Leopoldshöhe, 02.03.2013 -

Eva, die Hauptprotagonistin in diesem Buch träumt, wie der Klappentext schon verrät sehr realistisch davon, das sie in einem Sarg liegt, droht zu ersticken und sich nicht befreien kann. Wie kann so etwas geschehen? Wie kann man im nächsten Moment erwachen und denken es ist ein Traum, wenn doch die Schmerzen am und im Körper, die blauen Flecken eine ganz andere Sprache sprechen? Es ist verwirrend und bis zum Schluss lässt Arno Strobel uns im Dunklen tappen und macht es dabei sehr gut. Eine Gänsehaut nach der Nächsten überfiel mich und das ist es auch was ich von einem wirklich guten Thriller erwarte, mich da zu packen, das ich nicht mehr aufhören möchte zu lesen,regelrecht süchtig werde nachdem was mich beim lesen erwartet. Für mich war die Handlung keineswegs vorhersehbar, daher war ich beim großen Showdown am Ende doch sehr überrascht, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Nele Neuhaus sagt: "Hochspannung Pur" und das kann ich mich wirklich anschließen. Bisher das Beste Buch von Arno Strobel und daher ist es kein Wunder, das "Der Sarg" auf Anhieb die Spiegel Bestsellerlisten erstürmt hat! 

  lebendig begraben

- von gothic-rose666 aus Brandenburg, 23.02.2013 -

INHALT
»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«

Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen ?

FAZIT
Eine Wahnsinns spannende Geschichte die es gleich von anfang an in sich hat.
Man erlebt gleich ab der ersten Seite Angst und Schrecken vor allem man fühlt sich in der Lage in der Eva steckt hineinversetzt.
Schon allein der Gedanke lebendig begraben zu werden läuft es ein eiskalt den Rücken runter.
Ich konnte das Buch im wahrsten sinne des Wortes nicht mehr aus der Hand legen schon allein die Ermittlungen was es mit dem Sarg auf sich hat fesselten ein nur zu gut.
Gerade auch das Thema was in dieser Geschichte angesprochen wurde was im Kindesalter alles passieren kann deutet hier auch sehr darauf hin das diese Dinge wenn sie nicht gesagt werden nicht bestraft werden.
Gerade Mütter und Väter dürften sich darauf angesprochen fühlen und für den besten Schutz ihrer Kinder sorgen.
Ich möchte auch nicht zu viel verraten, mich hat die Geschichte teilweise Angst und Schrecken bereitet, es blieb auch mal die Luft weg und Gänsehaut pur angesagt.
Kann nur sagen für alle Krimi, Thriller, Psychothriller und Auch Arno-Fans genau das richtige. 

  Wenn ein Albtraum Wirklichkeit wird

- von Kerstin Thieme aus Zittau, 21.02.2013 -

Die 37-jährige Eva Rossbach, Inhaberin eines großen Maschinenbaubetriebes, wacht nach einem furchtbaren Albtraum in ihrem Bett auf. Beängstigend real fühlte es sich an, in einem Sarg eingeschlossen um sein Leben zu kämpfen. Doch kurz darauf entdeckt sie an ihrem Körper Blutergüsse und Kratzspuren. War wirklich alles nur ein Traum? Zur gleichen Zeit findet die Polizei in Köln die erstickte Frauenleiche von Inge Glöckner, der Halbschwester von Eva. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mord und Evas Traum? Es gibt weitere Opfer und weitere Träume. Legt es jemand darauf an, Eva in den Wahnsinn zu treiben? Kommissar Menkhoff und seine Mitarbeiter verfolgen fieberhaft jede Spur und stehen doch vor immer mehr Rätseln.

Meine Meinung:

Beim Fischer Verlag erscheint nunmehr im gewohnt einheitlichen Design nach dem Erfolgs-Thriller ?Das Skript? der nächste Streich von Bestseller-Autor Arno Strobel. Mit dem Lebendig-Begraben-Sein hat er sich eine besonders perfide Angstvorstellung seiner Leser zum Thema erkoren und er verursacht durch extrem hohes Einfühlungsvermögen bei diesem ein Wechselbad der Gefühle. Hautnah ist man an Eva dran, während sie im Sarg droht den Verstand zu verlieren, und ist doch gleichzeitig froh, dass man wohlbehütet in seiner gewohnten Umgebung ist und nur ein Buch vor sich hat.

Leser von ?Das Wesen? werden sich freuen, eine bekannte Figur in Gestalt von Bernd Menkhoff wiederzutreffen, der inzwischen von Aachen nach Köln versetzt wurde. Einmal mehr beeindruckt die gründliche Recherche, was den Polizeialltag und die Ermittlungsmethoden betrifft. Dass der Hauptkommissar neben der Jagd nach dem Täter auch immer noch unter den Auswirkungen seines letzten Falles sowie der Trennung von Frau und Kind leidet, macht ihn nur menschlicher. Mit Jutta Reithöfer ist ihm eine taffe Partnerin an die Seite gestellt worden, die durch Intelligenz und Verständnis punktet.

Zum Fall selbst kann ich gar nicht so viel sagen, ohne wichtige und für das Verstehen notwendige Wendungen vorwegzunehmen. Auf jeden Fall treffen einige beschriebene Szenen mitten ins Herz und verursachen Übelkeit ob der Grausamkeit, zu der manche Menschen fähig sind. Abschließend möchte ich Arno Strobel nur beglückwünschen, dass er es wieder geschafft hat, trotzdem ich ihm diesmal ziemlich nah auf der Spur war, für eine faustdicke Überraschung zu sorgen. Der Autor hat sich mit ?Der Sarg? endgültig seinen festen Platz unter den Besten des Thriller-Genres in Deutschland erschrieben. 

  lebendig begraben

- von Rezensentin/Rezensent aus Brandenburg, 21.02.2013 -

INHALT
»Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«

Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen ?

FAZIT
Eine Wahnsinns spannende Geschichte die es gleich von anfang an in sich hat.
Man erlebt gleich ab der ersten Seite Angst und Schrecken vor allem man fühlt sich in der Lage in der Eva steckt hineinversetzt.
Schon allein der Gedanke lebendig begraben zu werden läuft es ein eiskalt den Rücken runter.
Ich konnte das Buch im wahrsten sinne des Wortes nicht mehr aus der Hand legen schon allein die Ermittlungen was es mit dem Sarg auf sich hat fesselten ein nur zu gut.
Gerade auch das Thema was in dieser Geschichte angesprochen wurde was im Kindesalter alles passieren kann deutet hier auch sehr darauf hin das diese Dinge wenn sie nicht gesagt werden nicht bestraft werden.
Gerade Mütter und Väter dürften sich darauf angesprochen fühlen und für den besten Schutz ihrer Kinder sorgen.
Ich möchte auch nicht zu viel verraten, mich hat die Geschichte teilweise Angst und Schrecken bereitet, es blieb auch mal die Luft weg und Gänsehaut pur angesagt.
Kann nur sagen für alle Krimi, Thriller, Psychothriller und Auch Arno-Fans genau das richtige. 

  Der Sarg

- von zahnfee aus Marienhafe, 18.01.2013 -

Inhalt:

Mehrere Frauen werden in Köln lebendig in einem Sarg begraben, und obwohl die Ermittler Hinweise erhalten kommen sie zu spät um die Frauen zu retten. Alle sterben außer Eva Rossbach. Sie erwacht morgens wieder in ihrem eigenen Bett, nachdem sie fürchterlich vom lebendig begraben sein geträumt hat. Aber war es wirklich nur ein Traum? Sie hat Abschürfungen am Körper......

Das Cover ist sehr einfach gehalten, rote Schrift auf schwarzem Grund und eine Frau mit angstverzerrtem Gesicht. Wie bei " Der Trakt", " Das Wesen" und " Das Skript" kann das Cover sofort dem Autor zugeordnet werden.

Meine Meinung:

Die Anzahl der Charaktere ist überschaubar und man kommt dank des erzählerischen Talents des Autors sofort in die Geschichte hinein. Geschickt spielt er mit den verschiedenen Perspektiven, man weiß jedoch immer wer gerade gemeint ist. Dr. Leienberg als Psychiater versucht zu helfen. Die Kommissare Menkhoff (bekannt aus " Das Wesen"), mittlerweile von Aachen nach Köln gezogen, und Reithöfer sind sympathisch und toll charakterisiert und deren persönliche Note ist vorhanden greift aber nie negativ auf die Handlung über sondern erhöht deren Reiz durch persönliche Sympathien und Antipathien.
Familie Wiebking leitet die Firma von Eva und steht ihr mit Freundin Wiebke bei, denn Hauptfigur Eva Rossbach sehr vorsichtig, zurückhaltend schüchtern und verhuscht, oft vergesslich und jetzt auch noch von entsetzlichen Alpträumen geplagt. Manchmal empfand ich die Charakterisierung von Eva als ärgerlich, so ein verhuschtes, teilweise unvernünftig agierendes Blondinchen...grr....

Das Buch ist in 58 Kapitel gegliedert, die die erzählte Geschichte sehr gut einteilen und natürlich auch die Spannung halten. Herr Strobel hat das Talent sprachlich sehr genau und ohne Umschweife Storys, Umgebungen und Charaktere zu beschreiben, so dass das Buch durchweg spannend ist. (ich habe es in einer Nacht gelesen, weil ich kein Ende fand :)

Die Geschichte an sich ist gut durchdacht, gut aufgebaut und das Ende schlüssig.

Fazit:
Ein rundherum gelungener Psychothriller, der relativ unblutig, doch mit hohem Gänsehautfaktor zu überzeugen weiß. 

  100% Neuer Strobel

- von Manuela aus in der Nähe von Braunschweig, 13.01.2013 -

?Ein Haus oder eine Wohnung ist die sichere Burg, in die man sich zurückzieht, wenn man Schutz vor allem und jedem sucht oder auch einfach nur seine Ruhe haben möchte.

Es ist ein intimer Bereich, in dem wir unsere persönlichsten Dinge aufbewahren und der intimste Bereich ist das Schlafzimmer?.?

? mit diesen Worten beginnt Dr. med. Burghard Leienberg seine Sprechstunde mit Eva Rossbach, nachdem diese nach den aktuellsten Geschehnissen eingesehen hat, dass sie Hilfe von außen annehmen muss. Seit ihrer Kindheit ist sie sehr verwirrt und kann sich oft nicht merken, wie sie an einen Ort gekommen ist oder noch schlimmer, WER sie verschleppt und in einen Sarg legt. Denn ein Traum kann dies alles nicht sein, dagegen sprechen ihre Wunden an Händen und Knien?

Zur gleichen Zeit wird in Köln eine Leiche entdeckt, die in einem Sarg lebendig begraben wurde und an den Folgen erstickt ist. Die Leitung für diesen Fall bekommt Hauptkommissar Bernd Menkhoff, der von Aachen nach Köln versetzt wurde und für viele Leser ein ?alter Bekannter" ist.

Wird Menkhoff den Fall lösen können, bevor Schlimmeres passiert? Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem Fall und Eva?

Mit ?Der Sarg? hat Arno Strobel erneut einen Psychothriller geschaffen, in dem kein Blut fließt? nicht einmal das eigene, denn schon beim Aufklappen des Buches läuft einem schon der erste Schauer den Nacken hinunter und für Sekunden gefriert das Blut in den Adern, obwohl man noch keine einzige Zeile vom Buch gelesen hat.

Die Innenseite des Umschlags zeigt das Buchcover spiegelverkehrt und man hat so den Eindruck, dass man wörtlich selbst in den Sarg eintaucht. So etwas habe ich noch bei keinem anderen Buch gesehen, und ich finde die Gestaltung des Covers sehr gelungen.

Auf 376 Seiten und mit 58 Kapiteln steigt der Leser in eine literarische Achterbahn ein, und lässt den Thriller erst wieder aus den Händen, wenn er nach der letzten Seite den Buchdeckel zuklappt. Mir hat "Der Sarg" sehr gut gefallen und ich trauere zur Zeit der Protagonistin Eva Rossbach hinterher, sie war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ich hoffe, dass sie ihren Weg gehen wird und es ihr in Zukunft besser geht... (Arno, lass es mich bitte wissen!)

Sehr gefreut habe ich mich auch über das Wiedersehen mit Hauptkommissar Bernd Menkhoff und ich hoffe, dass er sich seine Entscheidung sehr gut überlegt und man ihm einen weiteren Fall anvertraut, denn bei ihm ist nicht nur der Leser in guten Händen?

Mein persönlicher Dank an dieser Stelle an Arno Strobel, der es mir ermöglicht hat, sein Buch vor dem Erscheinungsdatum am 17.01.2013 zu lesen.  

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Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. 

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