Die Welt aus den Fugen
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»Die Welt aus den Fugen«

Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen Europa und die USA , einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der failed states , Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d'Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.
Detailinformation zu: »Die Welt aus den Fugen«
Medium: Buch
- 388 Seiten,
Format: Gebunden
Erschienen: Oktober 2012
Sprache(n): Deutsch
Maße: 149 x 221 mm
Gewicht: 619 g
ISBN-10: 354907431X
ISBN-13: 978-3549074312
Autor(en): Scholl-Latour, Peter
Verlag: Propyläen Verlag
Kritik:
"Gewohnt staatsmännisch nimmt Peter Scholl-Latour den Leser an die Hand und zeigt ihm die Welt." (Süddeutsche Zeitung, Michael Lüders, 20.11.2012)
"Profunde historische Einsichten, breites Faktenwissen und stichhaltige politische Analysen." (ARD, "Druckfrisch", Denis Scheck, 25.11.2012)
Leseprobe:

Scholl-Latour, Peter
Peter Scholl-Latour, 1924 geboren, war nach seinem Studium zunächst Korrespondent für die ARD in Afrika und Indochina, dann Studioleiter in Paris, für einige Jahre auch Fernsehdirektor des WDR und Herausgeber des "Stern". Zahlreiche Buchveröffentlichungen unterstreichen seinen Ruf als kritischer Journalist. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet.