Sturmherz
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Sturmherz (Roman) (Kartoniert)

von Bomann, Corina

  Buch
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Roman  
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Beschreibung zu "Sturmherz"  (Roman)

Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich auch verstehen und lieben lernt. 

Medium:  Buch
Seiten:  524
Format:  Kartoniert
Sprache:  Deutsch
Erschienen:  Februar 2017
Mehr vom Autor
› Bomann, Corina
Mehr vom Verlag:
› Ullstein Taschenbuchvlg.
Maße:  186 x 126 mm
Gewicht:  405 g
ISBN-10:  3548288391
ISBN-13:  978-3548288390

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  Ganz anders

- von Rezensentin/Rezensent aus Essen, 28.04.2017 -

Die in Berlin lebende Alexa Petri hat kein intensives Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch eines Tages muß Alexa zu Cornelia nach Hamburg fahren. Cornelia hat einen Schlaganfall erlitten, liegt im Koma. Alexa hat die schwere Aufgabe, sie zu betreuen. Sie beginnt über ihre Gefühle für ihre Mutter nachzudenken und findet plötzlich bei der Durchsicht von Unterlagen mehrere Briefe, die äußerst anrührend sind. Als Alexa Besuch von einem älteren Mann bekommt, erfährt sie viel über ihre Mutter. Sie erfährt von Cornelias Jugend und vor allem von der Sturmflut in Hamburg im Jahre 1962. Alexa beginnt, ihre Beziehung zu Cornelia zu überdenken.

Die Geschichte hat mich sehr gerührt. Die Wandlung der Gefühle, die Alexa zu Cornelia hegt, ist eindruckend und beklemmend geschrieben. Man fühlt förmlich, welche Entwicklung Alexa mitmacht. Cornelia selbst fand ich nicht sonderlich sympathisch und ich konnte Alexa zunächst doch verstehen. Besonders beeindruckend war es für mich, über die Sturmflut zu lesen. Man sieht als Leser förmlich, wie das Wasser die Menschen bedroht und welche Ängste sie erleiden müssen. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut zu lesen und trotz des traurigen Themas unterhaltsam. 

  eine schwierige Liebe

- von Elohym78 aus Horhausen, 01.04.2017 -

Als Richard die weinende Cornelia im Rosengarten von Hamburg sieht, ist es um ihn geschehen: Hals über Kopf verliebt er sich in sie und auch Cornelia kommt nicht gegen die tiefen Gefühle für Richard an. Doch die Liebe steht unter einem schwierigen Stern, denn Cornelias Vater will nicht, dass sich die junge Frau mit Männern verabredet und so bleiben ihnen nur heimliche Zusammenkünfte. Gerade als sich die beiden eine gemeinsame Zukunft aufbauen möchten, reißt die schwere Flutkatastrophe sie auseinander.
Jahre später liegt Cornelia nach einem schweren Schlaganfall im Krankenhaus und ihre Tochter Alexa übernimmt die Pflege. Nach und nach kommt nun die Wahrheit ans Licht, was wirklich damals zwischen den Liebenden geschehen ist.

Corina Bomann hat mit ihrem neuen Werk einen durchaus interessanten Roman geschaffen. Ich finde es immer schön, wenn sich zwei Geschichten und besonders die Vergangenheit mit der Gegenwart mischen und mal aus dieser, mal aus jener Sicht geschrieben wird. Dies gelingt Bomann gut und ich konnte der Handlung ohne Probleme folgen.
Erzählt werden zwei Geschichten. Zum einen die Liebesgeschichte zwischen Richard und Cornelia in der Vergangenheit und heute die Geschichte von Alexa. Beide sind interessant und lebendig geschildert, berührten mich widererwartend aber nicht. Bei der Liebesgeschichte störte mich persönlich, dass es zu viele Zufälle gab. Natürlich waren die Umstände schwierig, aber irgendwie drehte sich alles zum Guten. Und nach der Flut veränderte sich wiederrum einiges und alles griff wie Zahnrädchen ineinander. Zudem waren mir beide Protagonisten nicht sympathisch; irgendwie stimmte die Chemie einfach nicht.
Leider sah es auch in dem anderen Teil der Geschichte nicht besser aus. Anfangs gefiel mir Alexa und ihre eher schwierige Lebensgeschichte, aber im weiteren Verlauf flachte das immer mehr ab. Aufgrund ihrer Vergangenheit und des komplizierten Verhältnisses zu ihrer Mutter, konnte sich Alexa kein schönes Leben aufbauen. Die Gründe stets in der Vergangenheit und verursacht durch andere. In meinen Augen wirkt sie schwach, da sie nicht fähig ist, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Ja, so ist das wirkliche Leben. Die Realität. Keine Frage! Vom Glaubwürdigkeitsfaktor und der Authentizität der Charaktere hat die Autorin zu einhundert Prozent ins Schwarze getroffen, aber mich konnte sie leider damit nicht überzeugen. Komisch ist, dass genau dies Corina Bomann für mich noch liebenswerter und vor allem lesenswerter macht! Ich mag ihre Bücher sehr und freue mich jetzt schon auf das Nächste!

Mein Fazit
Nicht ganz meine Geschichte, aber durchaus nett geschrieben.  

  Recht lesenswert, vor allem durch den tollen Schreibstil

- von Rezensentin/Rezensent aus Oberberg, 18.03.2017 -

Alexa Petri ist 38 Jahre alt und lebt und arbeitet als Literaturagentin in Berlin. Als sie erfahren muss, daß ihre Mutter Cornelia einen schlaganfall erlitten hat, eilt sie sofort zu dieser in die alte Heimat Hamburg. Cornelia, die auch im betagteren Alter immer noch ihren Buchladen führt, ist dort im Laden zusammengebrochen. Ihr Zustand ist mehr als kritisch, sie liegt im Koma und die Ärzte können noch keine abschließende Prognose wagen. Ihre Tochte Alexa wird nun nach einer Patientenverfügung ihrer Mutter gefragt. Alexa hat jedoch keine Ahnung, ob Cornelia so etwas veranlasst hat, ohnehin hat sich Alexa über so etwas nie Gedanken gemacht, denn das Verhältnis zwischen zu ihrer Mutter ist seit jeher mehr als angespannt. Bis zum 11. Lebensjahr von Alexa verlief ihrer Kindheit eigentlich ganz normal, doch dann verschwand ihrer Mutter für 3 Monate spurlos und kehrte ohne ein Wort der Erklärung zurück. Danach war ncihts mehr so wie früher, denn Alexa wurde von ihrer Mutter nur noch abweisend und kaltherzig bis bestenfalls gleichgültig behandelt. Alexa versuchte, um die Liebe ihrer Mutter zu kämpfen, doch vergebens, das Verhältnis zu ihr wurde nie besser. Dennoch ist Alexa jetzt fest entschlossen, die Betreuungsvollmacht für ihre Mutter keinem Fremden zu überlassen und sich selbst um die Mutter zu kümmern. In den Unterlagen der Mutter entdeckt Alexa dann jedoch keine Patientenverfügung, dafür aber einen alten, rätselhaften und nicht abgeschickten Brief von Cornelia an einen fremden Mann. Als dann im Buchladen ein älterer Amerikaner auftaucht, der Cornelia noch einmal sehen will, erfährt Alexa nach und nach vieles aus der Vergangenheit ihrer Mutter, womit sie niemals gerechnet hätte und duch die sie nun die Mutter etwas besser verstehen kann.

Dies war mein erster Roman der bekannten Autorin Corinna Bomann und ich war sehr eingenommen von ihrem Schreibstil, der einen von Anfang an wirklich mitreißt und fesselte. Im weiteren Verlauf fand ich jedoch einige Details der Handlng recht langatmig bis überflüssig. Es las sich zwar gut, aber es kam mir auch manchmal so vor, als ob Seiten gefüllt werden müssten. Andere Details hätte ich mir dafür eher ausführlicher gewünscht und diese wurden auch zum Ende des Romans dann leider nicht mehr so ausgeführt wie ich es es mir erhofft hätte. Dies fand ich schade. Dass die Handlung auf 2 Zeitebenen und dazu noch aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten spielt, fand ich hingegen sehr gut. So etwas sorgt für Spannung und Lebendigkeit und gefällt mir eigentlich immer. Die Protagonistin Alexa wurde relativ gut gezeichent und sie war mir recht sympathisch, wohingegen die Figur der Mutter Cornelia für mich recht farblos blieb und ich auch nach Kenntnis des Geschehens aus Cornelias Vergangenheit ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte und nicht logisch fand. Die übrigen Figuren wurden auch durchweg interessant dargestelt, wobei manche Aktionen zwischen die Figuren etwas klischeehaft herüberkamen.

Ich wurde jedoch durch den wirklich hervorragenden Schreibstil gut unterhalten und kann daher noch gerne auf 4 Sterne aufrunden. Auf weitere Romane und natürlich die bisher verfassten Bücher der Autorin bin ich auf jeden Fall sehr neugierig geworden. 

  Familientragödie während der Hamburger Sturmflut

- von Bücherfreundin aus Leipzig, 15.03.2017 -

Corina Boman neuster Roman "Sturmherz" beschäftigt sich mit der Hamburger Sturmflut vom 16. Februar 1962 und welche Auswirkungen diese auf das Leben zweier jungen Menschen hatte.

Nach einem Schlaganfall liegt die Mutter von Alexis Petri auf der Intensivstation und sie ist auf einmal gezwungen die Betreuung für ihre Mutter zu übernehmen. Das Verhältnis der beiden Frauen ist seit Jahren mehr als schwierig und angespannt. Vor Jahren verschwand Cornelia Petri plötzlich für mehrere Wochen spurlos und nach ihrer Rückkehr war nichts mehr wie vorher. Auch das Mutter-Tochter Verhältnis kühlte danach deutlich ab. Durch eine zufällige Begegnung mit der Jugendliebe ihrer Mutter erfährt Alexis das erste Mal von der Jugend ihrer Mutter und welche dramatischen Auswirkungen die Hamburger Sturmflut auf ihr Leben hatte. Alexis lernt ihre Mutter auf diese Weise ganz neu kennen und versteht das Verhalten ihrer Mutter erstmalig.

Wie schon in früheren Büchern wechselt Corina Bomann zwischen Gegenwart und (historischer) Vergangenheit hin und her und man lernt so das Verhalten einer der Hauptperson besser kennen. Im vorliegenden Fall wird die Geschichte zunächst aus Sicht von Richard, der Jugendliebe von Cornelia erzählt, während später noch Cornelias Sicht dazu kommt.
Corina Bomann schafft es dadurch die Hamburger Sturmflut spannend und unterhaltsam in die Handlung einzuarbeiten.

Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten, auch wenn das Ende anders ausfällt als ich es mir gewünscht hätte. Es ist wieder ein sehr gelungenes Buch von Corina Bomann und ich vergebe eine klare Leseempfehlung sowie 5 Sterne. 

  Berührende Lebens- und Liebesgeschichte

- von Rezensentin/Rezensent aus Fahrenzhausen, 08.03.2017 -

Alexa Petri muss in ihre Heimatstadt Hamburg zurückkehren, da sie die Nachricht erhalten hat, dass ihre Mutter Cornelia im Koma liegt. Seit ihrem 11. Lebensjahr, als ihre Mutter für Monate verschwand, hat Alexa ein schwieriges Verhältnis zu ihr.
Plötzlich taucht ein Richard Henderson auf und erklärt ihr, dass er ein alter Jugendfreund ihrer Mutter ist. Er erzählt Alexa seine Liebesgeschichte zwischen ihm und Cornelia und der Nacht der Flut im Jahr 1962 die alles veränderte.

Endlich wieder ein Roman von Corina Bomann. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und auch dieses hat mir wieder richtig gut gefallen. Von außen schön gestaltet, ein sehr ansprechendes Cover. Aufgrund der sehr flüssigen und bildhaften Schreibweise hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Corina Bomann nimmt den Leser erneut mit auf eine Reise durch ein Stück deutsche Geschichte, diesmal geht es um die Hamburger Sturmflut im Jahr 1962. Ummantelt von einer tragischen Liebesgeschichte. Das Thema und die Story sind gut durchdacht und umgesetzt. Was mir auch wieder sehr gut gefallen hat, wie schon im Roman Mohnblütenjahr ist, dass der Roman sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben ist, aber ohne je zu kitschig zu werden.

Fazit: Ein sehr gelungener und lesenswerter Roman und ich freue mich schon auf die nächste Liebesgeschichte mit historischen Hintergrund.

von Bücherwurm78 

  Sturmherz

- von zitroenchen aus Amberg, 26.02.2017 -

Auch dieser Roman von Corina Bomann hat mich wieder gefesselt.

Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Seit Cornelia kurze Zeit verschwunden ist als Alexa 11 Jahre alt war, versucht Alexa die Liebe der Mutter zu gewinnen, hat aber das Gefühl nie genug zu sein.
Nun lebt Alexa ihr eigenes Leben in Berlin und die Beziehung zueinander ist sehr unterkühlt.
Da hat Cornelia einen Schlaganfall und Alexa reist nach Hamburg und will die Vormundschaft für ihre Mutter beantragen. Kann sie das bei diesem Verhältnis?
Auf der Suche nach einer Patientenverfügung fällt Alexa ein Brief in die Hand.... und in der Buchhandlung der Mutter erscheint ein berühmter amerikanischer Autor, der nach Cornelia sucht...

Nach und nach erfährt Alexa die Geschichte ihrer Mutter, die sehr eng mit der Sturmflut 1962 in Hamburg verknüpft ist.

Der Roman hat wie gewohnt zwei Erzählstränge: Alexa im heute, die sich überlegen muß, wie es mit ihrer Mutter weitergeht und den Mühlen von Krankenhaus und Gesetz um die Pflegschaft / Vormundschaft ihrer Mutter kämpft.
Im zweiten Erzählstrang das Leben der jungen Cornelia und Rick dem Austauschstudenten. Eine Liebe die durch die Sturmflut verhindert wird und dem Leben nach der großen Liebe.

Das Buch hat mich in allen Erzählsträngen gefesselt. Ich liebe ja Hamburg und die Sturmflut nun so lesen zu dürfen war ein Vergnügen. Ebenfalls die Liebe der beiden in der "strengen" Zeit.
Ebenso hat mir Alexa im hier und jetzt gefallen. Die Protagonisten sind real, die Probleme nachvollziehbar.
Geheimnisse hat wohl jede Familie - aber machen sie wirklich Sinn?

Der Roman geht wieder absolut zu Herzen!
 

  Eine bewegende Geschichte, die mich begeistert hat!

- von Rezensentin/Rezensent aus Berlin, 21.02.2017 -

Als erstes muss ich das schöne Cover loben! Es ist idyllisch passt sehr gut zum Inhalt. Ich finde es gut, wenn man vom Cover auf den Inhalt schließen kann und so eine Ahnung hat was einen erwartet.

Wir befinden uns in Hamburg. Alexa, die aus Berlin angereist ist, besucht ihre im Koma liegende Mutter Cornelia im Krankenhaus. Alexa hat seit ihrem elften Lebensjahr keine gute Beziehung zu ihr. Denn damals ist ihre Mutter spurlos verschwunden und ganz verändert wiedergekommen. Was ist vorgefallen und was hat ein amerikanischer Autor damit zu tun? Als Alexa Hinweise findet, dass Cornelia ein Opfer der Sturmflut in den 60er Jahren war und ihr nach und nach klar wird, warum ihre Mutter so ist wie sie ist, kann sie sie besser verstehen und ihr vielleicht verzeihen.

Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht die Geschichte um Alexa und Cornelia zu lesen! Das Buch spielt in der Gegenwart und in den 60er Jahren, hauptsächlich in Hamburg. Wir machen aber auch Abstecher nach Berlin und Amerika. Die Gegenwart lesen wir aus Alexas Sichtweise, während die Vergangenheit aus von der dritten Person erzählt wird, was mir sehr gut gefallen hat, da man im Prinzip das Gefühlsleben aller Person miterlebt und sich ihnen verbundener fühlt. Allgemein kann ich sagen, dass mir die Vergangenheit besser gefallen hat als die Gegenwart. Das empfinde ich bei Geschichten auf zwei Zeitebenen aber immer, da eben dort die spannenden Sachen passieren.
Eine sehr schöne aber auch traurige Liebesgeschichte ist meiner Meinung nach der Dreh- und Angelpunkt des Buches. Teilweise war ich sogar richtig wütend, weil Cornelia und ihrem Freund Rick so furchtbar übel mitgespielt wurde. Corina Bomann hat einen fantastischen Schreibstil und versteht es das ganze Buch über die Spannung zu halten. Immer wieder wirft sie einem kleinen Häppchen zu, sodass man nach und nach dem Geheimnis auf die Spur kommt.
Das Ende war auch sehr gelungen. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, aber es gab kein kitschiges Happy End sondern eines, dass viel glaubwürdiger ist und für mich das Buch noch besser gemacht hat.

Zusammenfassend kann man sagen, dass mir das neue Buch sehr gut gefallen hat und ich empfehle es an alle weiter, die gerne Geschichten auf zwei Zeitebenen lesen! Ich freue mich schon sehr auf weiteres Buch von Corina Bomann! 

  eine tragische Liebesgeschichte

- von Rezensentin/Rezensent aus Belm, 14.02.2017 -

Corinna Bomann hat mit ihrem neuen Buch " Sturmherz " wieder einen Volltreffer gelandet. Eine Geschichte, die eine zurückliegende Naturkatastrophe mit einer tragischen Liebesgeschichte verbindet.

Alexa Petrie, die Protagonistin dieses Romans hat schon seit ihrer Jugend ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, die ihr jegliche Zuneigung verweigert. Als sie erfährt, dass ihre Mutter einen Schlaganfall erlitten hat, wird sie vor die Entscheidung gestellt, ob die sie Pflegschaft für ihre Mutter übernehmen will. In diesem Zusammenhang erfährt sie von der tragischen Liebesgeschichte ihrer Mutter, die sich um die Hamburger Flutkatastrophe herum ereignete und bis weit in die Zukunft hineinreichte.

Corinna Bomann hat einfach ein Händchen dafür ihre Geschichte so zu gestalten , dass man sich kaum von den Seiten ihrer Bücher lösen kann. Ich habe mit gelitten, vieles Wissenswerte über die Flutkatastrophe von 1963 erfahren und mich mit der Protagonistin über so manche Fortschritte ihrer Mutter und das Lüften von Geheimnissen gefreut.
Die Geschichte ist so spannend aufgebaut und flüssig geschrieben, dass das Buch wieder viel zu schnell durchgelesen war.Nun heißt es wieder warten auf neuen Lesestoff von Corinna Bomann.  

  Tragisch schön

- von Tintenherz aus Kronshagen, 12.02.2017 -

Das Cover zu dieser Handlung ist absolut passend mit der rauen See und einem dunklen Himmel gestaltet.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Die Geschichte spielt abwechselnd in dem Jahr 1962 (Sturmflut in Hamburg) und in der Gegenwart im Jahre 2014.
Man ist sofort in der Handlung, in der es um Liebe, Sehnsucht, Geheimnisse, Krankheit und Verlust geht, gefangen, die von der Autorin mit sehr viel Herzblut geschrieben worden ist. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da mich die Dramatik völlig gefesselt hatte. Dieser Roman hat den Kopfkino-Button zu 100 % verdient.
Gegenwart und Vergangenheit werden mit vielen emotionalen Momenten und Briefen bewegend berichtet. Verschiedene Sichtweisen der einzelnen herausragenden Charaktere ergeben für den Leser ein umfassendes Gesamtbild über die tragische Liebesgeschichte.

Fazit:

Ein herausragender Roman über eine außergewöhnliche Liebe! Einfach schön! 

  Drama

- von Rezensentin/Rezensent aus Köln, 11.02.2017 -

Es ist eine Geschichte die berührt mit Hintergrund der großen Sturmflut in Deutschland 1962. Cornelia Petri hat die Sturmflut damals miterlebt, wobei sie ihre erste große Liebe vorlor und auch dadurch etwas von ihrer Lebenslust eingebüßte, zumal sie auch keine leichte Kindheit hatte. Ihre Tochter Alexa hat das immer zu spüren bekommen und deshalb hatten sie auch kein gutes Verhältnis zueinander. Dann aber erleidet die Mutter einen Schlaganfall und liegt im Koma, sodaß sich Alexa um die Mutter kümmern muss und dabei auch ihre Sachen aufräumt. Dabei findet sie einen alten Brief der langsam Licht ins Dunkel bringt, warum die Mutter so geworden ist. Dazu erscheint auch noch ein mysteriöser amerikanischer Schriftsteller, der auch mit Cornelias Vergangenheit zu tun hat.
Corina Bomann hat durch ihren guten Schreibstil wieder einmal bewiesen, wie man spannende und einfühlsame Romane schreibt. Man taucht in den Roman und das Schicksal der beiden Frauen ein und wird nicht mehr losgelassen von der Geschichte, die mal in der Vergangenheit und dann wieder in der Gegenwart spielt.  

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Gefühlvoll, Super Illu, 02.03.2017 

Autormehr Info ›

Corina Bomann, geb. 1974 in Parchim, lebt mit ihrer Familie und einigen Haustieren in der Nähe von Berlin. Schon früh entdeckte sie ihren Spaß am Geschichtenerfinden. Vor einigen Jahren hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und widmet sich seitdem ganz dem Schreiben. 

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